Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Hotelkrippe 
GmbH
Vorstellungsgespräche

Ihr Unternehmen?

4 Bewertungen von Bewerbern

Bewerber:innen Score: 1,9
Score-Details

4 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Engmaschige Führung

1,0
Bewerber/inHat sich 2025 in St. Gallen als Päd. beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe keine konkreten Verbesserungsvorschläge, da mein Einblick dafür zu kurz war. Es gibt jedoch einige Punkte, die mich während des Bewerbungsgesprächs und beim Schnuppern beschäftigt haben und die ich gerne rückmelden möchte.

Ich durfte zwei Standorte kennenlernen – einen in der Stadt und einen ausserhalb der Stadt.

Den Standort in der Stadt habe ich als sehr lebendig, laut und teilweise unruhig erlebt. Es gab viel Freispiel und eher wenige erkennbare Sequenzen oder Strukturen. Eine Mitarbeiterin, die bereits lange dort arbeitet, hat mich durch den Tag begleitet. Ihre Erfahrung hat man gemerkt. Sie hatte einen guten Umgang mit den Kindern und hat vieles mit ihnen gemacht. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass sehr viel gleichzeitig lief. Es waren viele Kinder da, es war laut und teilweise sassen Mitarbeitende in Grüppchen am Boden und unterhielten sich. Für mich persönlich war es zu viel Unruhe und ich habe in einigen Situationen die pädagogische Präsenz vermisst.

Sehr stark wahrgenommen habe ich zudem die Präsenz der Krippenleitung. Sie war im pädagogischen Alltag sehr eng dabei. Während ich mit der pädagogischen Fachperson mitlief und diese mir den Alltag zeigte und erklärte, kam es immer wieder vor, dass die Krippenleitung hinterherkam und sie hinterfragte: „Hast du auch alles gesagt?“, „Warum hast du das so gesagt?“ oder „Dazu habe ich noch eine Ergänzung.“

Das hat mich sehr irritiert. Die pädagogischen Fachpersonen haben eine entsprechende Ausbildung absolviert, kennen ihren Alltag und verfügen über das nötige Fachwissen. Deshalb gehe ich davon aus, dass sie auch in der Lage sind, mir ihren pädagogischen Alltag selbstständig zu zeigen und zu erklären. Durch die wiederholten Eingriffe der Krippenleitung wurde es für mein Empfinden eher noch unruhiger und chaotischer. Da kam bei mir zum ersten Mal der Gedanke auf, ob ich in einem solchen Umfeld arbeiten möchte.

Anschliessend durfte ich zum zweiten Standort wechseln. Auch dort wurde ich sehr eng begleitet. Es wurde beispielsweise angerufen und nachgefragt, ob ich gut angekommen sei und worauf vor Ort noch geachtet werden solle.

Am zweiten Standort hatte ich zunächst ein richtiges Wow-Erlebnis. Die Räumlichkeiten haben mich sehr beeindruckt. Alles war mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Es war nicht überladen, sondern warm, harmonisch und gemütlich. Die Kuschelecken mit den kleinen Lichtern, das Schlafzimmer mit den vorbereiteten Bettchen und die verschiedenen Spielmöglichkeiten – für mich hat dort vieles einfach gestimmt.

Auch dort hat mich eine pädagogische Fachperson durch den Alltag begleitet, die bereits lange dort arbeitet. Das hat man sofort gemerkt. Ihr pädagogisches Know-how hat mich wirklich beeindruckt. Sie führte die Kindergruppe mit sehr viel Ruhe, Liebe und Klarheit. Die Kinder hörten ihr zu und respektierten sie. Natürlich testeten auch sie ihre Grenzen, aber diese wurden klar und ruhig gesetzt. Es waren auch dort viele Kinder anwesend, gerade im Verhältnis zur Personalsituation. Trotzdem wirkte die Gruppe auf mich harmonisch und gut geführt.

Eine Situation hat mich besonders beeindruckt. Ich war vorne mit ihr und einigen Kindern und wir spielten Memory. Im Schlafzimmer waren währenddessen die grösseren Kindergartenkinder und durften dort ihr Rollenspiel ausleben. Sie hatten Höhlen gebaut, spielten Küche und hatten dafür gefühlt die halbe Krippe nach hinten genommen. Sie waren ungefähr eine Stunde lang völlig vertieft und beschäftigt.

Die Fachperson konnte die Kinder von vorne nicht sehen, die Tür war jedoch offen. Plötzlich sagte sie zu mir: „Könntest du bitte kurz nach hinten schauen? Ich habe das Gefühl, dort gibt es gleich Streit.“

Ich ging nach hinten und genau in dem Moment, als ich dort ankam, entstand tatsächlich eine Diskussion und daraus ein Streit.

Das hat mich unglaublich beeindruckt. Sie hat die Kinder nicht gesehen, war vorne beim Memoryspiel präsent und hatte trotzdem mit einem Ohr wahrgenommen, was hinten in der Gruppe passierte. Für mich ist genau das pädagogische Arbeit und pädagogische Präsenz. Das kann nicht jeder, und das hat mich wirklich fasziniert.

Auch die Art, wie sie Geschichten erzählte, ist mir geblieben. Über den Mittag erzählte sie den Kindern Geschichten und ich hätte mich am liebsten mit einem Kakao dazugesetzt und einfach zugehört. Es war schön zu sehen, dass es solche Pädagoginnen und Pädagogen gibt. Gleichzeitig war sie durchaus strukturiert. Man merkte, dass es klare Regeln gab, die eingehalten werden mussten. Trotzdem war die Atmosphäre harmonisch, ruhig und liebevoll.

Dann kam die Krippenleitung dazu. Sie kam sehr präsent in die Situation hinein und begann erneut, die pädagogische Fachperson vor mir zu hinterfragen: „Hast du das gesagt?“, „Hast du das auch erwähnt?“, „Warum hast du das so gesagt?“ oder „Dazu habe ich noch eine Ergänzung.“

Da entstand bei mir ein grosses Fragezeichen. Ich hatte gerade eine sehr kompetente Pädagogin erlebt, die ihre Gruppe mit viel Fachwissen und ei

Bewerbungsfragen

  • Ich hatte gerade eine sehr kompetente Pädagogin erlebt, die ihre Gruppe mit viel Fachwissen und einer beeindruckenden pädagogischen Präsenz führte. Umso weniger konnte ich nachvollziehen, weshalb ihre Kompetenz vor einer aussenstehenden Person wiederholt hinterfragt wurde.
  • Für mich wirkte es so, als würde die Fachperson dadurch unnötig klein gemacht, während sich die Krippenleitung selbst sehr stark in den Vordergrund stellte. Rückfragen, Korrekturen und fachliche Ergänzungen können selbstverständlich wichtig sein. Bei dieser Fachperson empfand ich sie in diesem Moment jedoch als völlig unnötig. Die Gruppe war intakt, sie hatte mir alles strukturiert, genau und nachvollziehbar erklärt. Die Abläufe waren klar, die Mitarbeitenden wussten, was zu tun war, und die Kinder wurden pädagogisch und fachlich kompetent begleitet. Es war harmonisch, klar und strukturiert.
  • Mit dem Auftreten der Krippenleitung entstand für mich hingegen plötzlich Unruhe und Chaos. Dinge, die vorher funktioniert hatten und für mich fachlich absolut nachvollziehbar waren, wurden plötzlich hinterfragt, korrigiert oder ergänzt. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, als würde vermittelt werden: Das, was vorher gemacht und erklärt wurde, war nicht richtig – und erst durch das Eingreifen der Krippenleitung werde es richtig. Genau das konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich hatte mit eigenen Augen gesehen, dass die Gruppe funktionierte und die Fachperson genau wusste, was sie tat. Für mich hat die Krippenleitung in diesem Moment keine Ordnung geschaffen, sondern eher Unruhe in etwas gebracht, das vorher bereits sehr gut funktioniert hatte.
  • Auch grundsätzlich empfand ich es als unangebracht, eine ausgebildete und offensichtlich sehr kompetente Fachperson vor einer aussenstehenden Person auf diese Weise zu hinterfragen. Wenn es tatsächlich fachliche Rückmeldungen oder Kritikpunkte gibt, gehören diese für mich in ein persönliches Gespräch und nicht vor eine Bewerberin oder andere Aussenstehende. In dieser Form wirkte es auf mich weniger wie fachliche Unterstützung und mehr wie ein Kleinmachen der Mitarbeiterin.
  • Obwohl ich den Eindruck hatte, dass der Mitarbeiterin die Situation unangenehm war, blieb sie durchgehend professionell. Sie äusserte sich mir gegenüber zu keinem Zeitpunkt negativ über die Krippenleitung oder die Situation. Das hat meinen positiven Eindruck von ihr zusätzlich verstärkt.
  • Für mich zeigt sich gute Führung nicht dadurch, dass eine Leitung ständig präsent sein, eingreifen oder die Kompetenz ihrer Mitarbeitenden vor anderen hinterfragen muss. Gute Führung ist für mich auch dann spürbar, wenn sie sich nicht in den Vordergrund stellt. Sie schafft klare Rahmenbedingungen, schenkt Vertrauen und gibt kompetenten Fachpersonen den Raum, ihre Arbeit selbstständig auszuführen. Eine gute Führung muss sich für mich nicht selbst gross darstellen, indem sie andere klein wirken lässt.
  • Genau dieser Umgang war letztlich ausschlaggebend für meine Entscheidung. Die pädagogische Arbeit, insbesondere am zweiten Standort, hat mich sehr beeindruckt. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass diese Art der Führung und der Umgang mit den Mitarbeitenden nicht meinen Vorstellungen eines respektvollen und vertrauensvollen Arbeitsumfeldes entsprechen. Deshalb kam ich für mich zum Schluss, dass ich unter diesen Voraussetzungen dort nicht arbeiten möchte.

Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Gewöhnungsbedürftig

2,4
Bewerber/inHat sich 2024 in St. Gallen als Fachpersonal Kind beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Juni 2024

Ich durfte an beiden Standorten der Kita schnuppern und konnte mir dadurch ein gutes Bild machen.

Der erste Standort, näher im Stadtzentrum gelegen, wirkte auf mich sehr lebendig und trubelig, was seine ganz eigene Dynamik hatte. Der zweite Standort war stadtnah, aber spürbar ruhiger, naturnaher und entspannter. Persönlich fühlte ich mich dort stärker angesprochen, weil ich mich besser mit der Umgebung und der ruhigeren Atmosphäre verbinden konnte.

Besonders positiv ist mir am zweiten Standort der Umgang mit den Kindern aufgefallen. Es herrschte eine spürbar harmonische Atmosphäre. Man merkte, dass langjährige Mitarbeiter im Haus sind , welches mit viel Erfahrung, Engagement und Herzblut arbeitet. Das war für mich sehr beeindruckend und angenehm. Etwas herausfordernd empfand ich jedoch die Begleitung durch die Leitung während meines Schnuppertages. Auch wenn ich es schätze, dass man sich Zeit für mich nehmen wollte, habe ich dies nicht als hilfreich erlebt. Die Leitung war bei fast jedem Gespräch mit Fachpersonen präsent, unterbrach diese Gespräche häufig und stellte kritische Rückfragen, ob auch wirklich alles richtig gesagt worden sei. Das wirkte auf mich eher kontrollierend als unterstützend. Ich hatte den Eindruck, dass dadurch das Team sehr genervt war. Ich verstand nicht warum sie stetig eingegriffen hat. Meiner Meinung nach war das Pädagogische fachpersonal, die Praktikanten so wie die Lernenden sehr kompetent.
Ein weiterer Punkt, der mich in meiner Entscheidung beeinflusst hat, war die lange Wartezeit, bis ich überhaupt eine Rückmeldung auf meine Bewerbung erhalten habe das erste Gespräch hat sich deutlich verzögert, und über längere Zeit meldete sich niemand. Insgesamt hat sich dadurch bei mir das Gefühl verfestigt, dass ich mich in dieser Einrichtung nicht gut aufgehoben oder willkommen fühlen würde.

Ich habe mich letztlich gegen die Kita entschieden, weil ich mir einen Arbeitsort wünsche, an dem Vertrauen und Wertschätzung im Alltag spürbar sind ohne ständiges Kontrollieren oder Korrigieren.


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Bewerbung / Schnuppern

2,8
Bewerber/inHat sich 2025 in St. Gallen als Pädagogisches Fachpersonal beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Am Hauptstandort gab es wenig pädagogische Struktur. Im Vergleich zu einer gut organisierten Kita war diese Kita anders – das muss man mögen.


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Potenzielle Mitarbeitende nicht aufgrund von Äusserlichkeiten negativ bewerten.

1,6
Bewerber/inHat sich 2024 bei diesem Unternehmen in St. Gallen beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen