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Hotelkrippe 
GmbH
Bewertung

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Gutes Konzept schlechte Umsetzung

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in St. Gallen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unzureichende Essensmenge beim Mittagessen
Die bereitgestellte Essensmenge reicht wiederholt nicht für Kinder und Mitarbeitende aus. (Wird vom Lohn verrechnet)
Mitarbeitende reduzieren ihre eigenen Portionen oder verzichten teilweise auf Mahlzeitbestandteile, um die Versorgung der Kinder sicherzustellen (z. B. halbe Portionen oder ausschliesslich Salat).
Umgang mit Rückmeldungen zur Essensmenge
Hinweise auf unzureichende Mengen werden häufig mit folgenden Begründungen beantwort

* die Mengen seien korrekt berechnet,
* die Kinderzahlen würden stimmen,
* Mitarbeitende nähmen zu grosse Portionen und müssten weniger essen.
Kurzfristig oder zusätzlich anwesende Kinder werden öfters nicht berücksichtigt, da die Essensbestellung jeweils eine Woche im Voraus erfolgt.

Beispielhafte Portionsverhältnisse
In einem konkreten Fall standen für 24 Kinder und 7 Erwachsene insgesamt 35 Fischstäbchen, eine geringe Menge Kartoffeln sowie zwei kleine Schüsseln Salat zur Verfügung.

Unter diesen Voraussetzungen ist eine ausgewogene und ausreichende Mahlzeitenverteilung fachlich nicht möglich.(Es ist nicht immer zuwenig Essen jedoch viel zu oft) Das Essen ansich ist gut

Vorgaben zur Portionierung
Auf Nachfrage wurde mitgeteilt:

* pro Kind zwei Fischstäbchen,
* pro erwachsene Person Drei Fischstäbchen,
* dazu wenige Kartoffeln,
Salat werde als Hauptbestandteil der Mahlzeit gewertet.

Frühstücksverpflegung
Zum Frühstück werden in der Regel Brot, Butter und Konfitüre angeboten.
Insbesondere zu Wochenbeginn fehlen diese Lebensmittel wiederholt teilweise oder vollständig.
Mitarbeitende beschaffen fehlende Lebensmittel teilweise auf eigene Kosten; eine Rückerstattung wird häufig mit dem Hinweis verweigert, Einkäufe müssten vorgängig genehmigt werden.
Meldungen über fehlende Lebensmittel werden teils mit dem Hinweis beantwortet, vorhandene Restbestände zu prüfen, was jedoch dazu führt, dass später (z. B. für das Zvieri) keine Lebensmittel mehr vorhanden sind.
Ohne Eigeninitiative der Mitarbeitenden besteht die Gefahr einer unzureichenden Frühstücksversorgung der Kinder.

Zvieri (Nachmittagsverpflegung)
Die Zvierimengen sind wiederholt sehr knapp bemessen.
Teilweise besteht der Snack lediglich Z.B aus einer Reiswaffel und wenigen Apfelscheiben pro Kind.
Rückmeldungen dazu werden mit dem Hinweis beantwortet, es handle sich nur um einen Snack oder die Reiswaffel könne geteilt werden.So haben die Kinder auch 2x gegessen

Arbeitsatmosphäre

Du liebst Mikromanagement und arbeitest gerne nach klaren Vorgaben, ohne viel Mitspracherecht?
Du ordnest dich problemlos unter und hast kein Problem damit, wenn Entscheidungen über deinen Kopf hinweg getroffen werden?
Du bringst gerne Ideen ein auch wenn sie danach nicht weiter beachtet oder aufgegriffen werden?
Du möchtest dich einbringen, etwas verändern und erkennst Potenzial, kommst aber gut damit zurecht, dabei nicht wirklich gesehen zu werden?
Du hast damit Frieden, jederzeit zu springen, wenn man dich ruft unabhängig von Planung, Belastung oder eigener Grenze?
Du kannst akzeptieren, dass andere Aufgaben zeitweise wichtiger sind als die direkte Kinderbetreuung?
Du empfindest es als machbar, mit bis zu 15 Kindern allein zu arbeiten oder einen Praktikanten alleine in Verantwortung zu lassen, weil „gerade etwas anderes Priorität hat“?
Du kannst dich arrangieren mit Monologen
Dann bietet dieses Arbeitsumfeld genau die passende Atmosphäre für dich.

Image

Leider entsprechen die Bewertungen den gemachten Erfahrungen.
Die Kita verfügt grundsätzlich über ein sehr gutes und durchdachtes pädagogisches Konzept. In der praktischen Umsetzung besteht jedoch kaum Möglichkeit, die eigene pädagogische Haltung oder Arbeitsweise einzubringen. Eigene Ideen und fachliche Impulse müssen vorgängig mit der Leitung abgesprochen werden und werden in der Regel abgelehnt, meist mit Verweis auf andere Prioritäten oder persönliche Vorstellungen der Leitung.
Dadurch ist pädagogische Mitgestaltung nur sehr eingeschränkt möglich.

Work-Life-Balance

Im Betrieb wird das Konzept der Work-Life-Balance offiziell betont und beworben. In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch ein abweichendes Bild. Dienstpläne werden regelmässig kurzfristig angepasst, Dienste werden spontan gewechselt oder getauscht, teilweise auch zu späten Tageszeiten.
Ist es Mitarbeitenden nicht möglich, einer kurzfristigen Dienständerung zuzustimmen, wird dies als mangelnde Flexibilität bewertet. In solchen Fällen werden Mitarbeitende ins Büro einbestellt, wobei dies bis hin zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen, einschliesslich der Androhung einer Kündigung, führen kann.
Mitarbeitende haben die Möglichkeit, bis zum 15. des Monats sogenannte Wunschtermine einzugeben. Diese betreffen teilweise medizinisch notwendige Arzttermine und werden zunächst bestätigt. Es kommt jedoch vor, dass bestätigte Termine kurzfristig aus betrieblichen Gründen wieder aufgehoben werden. Aufgrund der kurzfristigen Absage können Arzttermine nicht fristgerecht storniert werden, weshalb die daraus entstehenden Kosten von den Mitarbeitenden selbst getragen werden müssen.

Kollegenzusammenhalt

Zusammenhalt etwas anders:
Jeder schaut für sich.
Gemeinsam reden wir darüber,
was man vergessen soll und muss.
Was wirklich Sache ist,
sagt niemand.
Und wenn jemand mutig genug ist
und sagt, was Sache ist,
wird er angeschwärzt
und steht alleine da.
Das nennen wir Teamwork.

Umgang mit älteren Kollegen

Du wirst immer auf dein Alter reduziert egal wie alt du letztendlich bist

Vorgesetztenverhalten

Die Bewertungen entsprechen leider der Realität. Trotz eines guten Grundkonzepts besteht kaum pädagogischr Handlungsspielraum. Eigene Ideen werden häufig abgelehnt, eigenverantwortliches Arbeiten ist nur begrenzt möglich.
Zwar gibt es freiwillige Apéros und Veranstaltungen, wer jedoch aus Gründen der Work-Life-Balance nicht teilnimmt, wird ins Büro zitiert. Dies kann je nach Einschätzung der Leitung zu einer Verwarnung oder sogar Kündigung führen.
Der Führungsstil ist von geringem Vertrauen, starkem Mikro-Management sowie Kontrolle und Überwachung geprägt. Die Leitung greift häufig detailliert in die tägliche Arbeit ein, stellt die eigene Leistung positiv dar und erwartet laufende Optimierungen von den Mitarbeitenden. Fehler werden überwiegend einzelnen Personen zugeschrieben, auch wenn die Ursachen klar organisatorisch sind.

Arbeitsbedingungen

Mitarbeitende, die ein Arbeitsumfeld mit ausgeprägtem Mikro-Management, starker Kontrolle, engmaschiger Führung und begrenztem Handlungsspielraum schätzen, finden hier optimale Bedingungen vor. Pädagogische Entwicklung bewegt sich innerhalb klar vorgegebener Grenzen, wobei eigenständige Konzepte oder Abweichungen nur in engem Rahmen möglich sind.
Besonders positiv bewertet wird eine hohe Anpassungsbereitschaft. Mitarbeitende, die Entscheide und Vorgaben ohne Rückfragen übernehmen und diesen uneingeschränkt zustimmen, erfahren erhöhte Anerkennung seitens der Leitung. Kritische Rückmeldungen, fachliche Einwände oder alternative pädagogische Ansätze sind hingegen nicht Bestandteil der gewünschten Zusammenarbeit.

Kommunikation

Monolog statt Dialog wer mitreden möchte, kann dies gern tun. Die Wand hört geduldig zu.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.