Ihr Unternehmen?

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Ifolor 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Hohe Fluktuation, fragwürdige Strategie und ein Kulturwandel weg von Vertrauen hin zu strikter Kontrolle.

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Ifolor AG gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Management setzt zunehmend auf eine Kultur der totalen Kontrolle statt auf das Vertrauen in die Eigenverantwortung der Belegschaft. Durch diese Art der Unternehmensführung fühlen sich engagierte Mitarbeitende zunehmend als reine Ausführungsorgane wahrgenommen, was das einst geschätzte Arbeitsklima nachhaltig beschädigt. Dieser Wandel hin zu einem Klima des systematischen Misstrauens entzieht der täglichen Zusammenarbeit die notwendige Basis für echte Motivation und langfristige Loyalität.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf, euch hinter den Begriffen wie der „ifolor Academy“ (braucht niemand) oder schönen Compliance-Floskeln zu verstecken. Wer im Raum Kreuzlingen im Jahr 2026 hochqualifizierte Leute halten will, muss sie wie erwachsene Menschen behandeln. Tauscht die Kontrollklauseln im Homeoffice-Reglement und die einseitigen Arbeitszeitdiktate wieder gegen echtes Vertrauen ein.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Betrieb hat sich spürbar gewandelt. Statt partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe fühlt man sich zunehmend kontrolliert und in starre Raster gepresst.

Image

Das Image des Unternehmens in der Region hat imens nachgelssen. Der markante Vertrauensverlust durch das Management und der fragwürdige Umgang mit (auch langjährigen) Mitarbeitenden ist mittlerweile weit über die Unternehmensgrenzen hinaus bekannt. Wenn man heute in der Region erzählt, wo man tätig ist, lautet die häufigste Reaktion ungläubig: "Da arbeitest du noch?".

Work-Life-Balance

Die einstige Flexibilität wird zunehmend durch ein starres Korsett aus Blockzeiten und einseitigen, kurzfristigen und nicht begründeten Arbeitszeitanpassungen für ganze Abteilungen ersetzt, wie die kurzfristig mitgeteilte Erhöhung der verpflichtenden Präsenzzeit im Marketing von 40 % auf 60 %, mit einer Anwesenheit an mindestens drei Tagen pro Woche. Diese Entscheidung untergräbt das Vertrauen in die Eigenverantwortung massiv, da persönliche Planungen sowie eine gesunde Work-Life-Balance der wachsenden Kontrolllust des Managements erneut untergeordnet werden.

Karriere/Weiterbildung

Das Thema Karriere und Weiterbildung ist bei Ifolor leider zu einer reinen Alibiveranstaltung verkommen. Die sogenannte ‚ifolor Academy‘ dient nach außen hin als glänzendes Feigenblatt, entpuppt sich im internen Alltag jedoch als inhaltlich substanzloses Konstrukt, das keinerlei echten Mehrwert für die berufliche Entwicklung bietet. Von einer echten internen Karriere kann zudem keine Rede sein, da die Personalfluktuation extrem hoch ist: Ein Großteil der Belegschaft verlässt das Unternehmen entweder aus eigener Initiative nach wenigen Monaten wieder oder wird aufgrund der sprunghaften Strategie gleich ganz aus dem Betrieb entlassen, was nachhaltigen Kompetenzaufbau unmöglich macht..

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden, die kurz vor dem Ruhestand entlassen wurden, hat das Vertrauen in die moralischen Werte der Geschäftsleitung massiv erschüttert und zeigt, dass die eigene Belegschaft für das Unternehmen leider nur noch als reiner Kostenfaktor und nicht als wertvoller Teil der Firma wahrgenommen wird.

Vorgesetztenverhalten

Die HR-Abteilung und die Führungskräfte verstehen sich immer weniger als Unterstützer, sondern primär als Kontrollinstanz.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich durch eine zunehmende Reglementierung und starre Präsenzvorgaben in Richtung einer Kultur der Kontrolle entwickelt, was den Spielraum für Eigenverantwortung und flexibles Arbeiten spürbar einschränkt.

Kommunikation

In Sachen Kommunikation herrscht ein Totalausfall. Der offizielle Informationsfluss ist so lückenhaft, dass der Flurfunk zur einzigen verlässlichen – und leider auch schnellsten – Nachrichtenquelle geworden ist. Diese Unzuverlässigkeit spiegelt sich in einer extremen operativen Sprunghaftigkeit wider, bei der strategische Prioritäten oft nach nur drei Tagen wieder komplett verworfen werden, was das Vertrauen in die Führungsebene endgültig zerstört. Die Townhall-Meetings sind lediglich eine inhaltsleere Kulisse, um strategische Orientierungslosigkeit hinter heisser Luft zu verbergen.


Kollegenzusammenhalt

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung.

Es tut uns leid zu lesen, dass du die Entwicklung von ifolor so wahrgenommen hast. Auch wenn wir deine Einschätzung in vielen Punkten nicht teilen, nehmen wir kritische Rückmeldungen ernst und nutzen sie als Anlass zur Reflexion.

Zum Thema Zusammenarbeit und Präsenzkultur möchten wir eine andere Perspektive aufzeigen. Die heute geltenden Regelungen mit grundsätzlich drei Präsenztagen pro Woche entsprechen einem Modell, das auch bei vielen anderen Unternehmen üblich ist. Unser Ziel dabei ist nicht Kontrolle, sondern die Förderung von Zusammenarbeit, Wissensaustausch, Innovation und Teamkultur. Wir sind überzeugt, dass viele der besten Ideen und Lösungen im direkten Miteinander entstehen.

Deine Kritik an der ifolor Academy können wir ebenfalls nicht nachvollziehen. Mit der Academy stellen wir allen Mitarbeitenden kostenfrei ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem KI-Anwenderkurse, Sprachkurse, Leadership-Trainings sowie Fachseminare, die teilweise von Dozierenden aus Hochschulen und externen Fachspezialisten durchgeführt werden. Die Teilnahme steht allen Mitarbeitenden offen und wird laufend weiterentwickelt. Wir sind stolz auf dieses Angebot und erhalten hierzu regelmässig positives Feedback.

Auch bei der Kommunikation investieren wir bewusst in verschiedene Austauschformate. Neben den Townhall-Meetings gibt es beispielsweise "Coffee with the CEO", ein freiwilliges Format für den direkten und offenen Austausch mit der Geschäftsleitung. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass Kommunikation nie abgeschlossen ist und wir uns hier kontinuierlich verbessern müssen.

Den von dir angesprochenen Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden nehmen wir ernst. Personalentscheidungen betreffen individuelle Situationen und können aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht öffentlich kommentiert werden. Unabhängig davon haben Erfahrung, Engagement und langjährige Betriebszugehörigkeit bei ifolor einen hohen Stellenwert.

Auch die Beschreibung unserer Arbeitsbedingungen entspricht nicht der Wahrnehmung vieler Mitarbeitender. Flexible Arbeitszeiten und ein hohes Mass an Eigenverantwortung sind weiterhin wichtige Bestandteile unserer Arbeitskultur. Mitarbeitende verfügen in vielen Bereichen über grosse Freiheiten bei der Gestaltung ihres Arbeitsalltags, was aus unserer Sicht einen wesentlichen Beitrag zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance leistet.

Wir danken dir für dein Feedback und wünschen dir für deine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.

Freundliche Grüsse
dein ifolor-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.