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Ifolor 
AG
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109 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,6Weiterempfehlung: 42%
Score-Details

109 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Hohe Fluktuation, fragwürdige Strategie und ein Kulturwandel weg von Vertrauen hin zu strikter Kontrolle.

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Ifolor AG gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Management setzt zunehmend auf eine Kultur der totalen Kontrolle statt auf das Vertrauen in die Eigenverantwortung der Belegschaft. Durch diese Art der Unternehmensführung fühlen sich engagierte Mitarbeitende zunehmend als reine Ausführungsorgane wahrgenommen, was das einst geschätzte Arbeitsklima nachhaltig beschädigt. Dieser Wandel hin zu einem Klima des systematischen Misstrauens entzieht der täglichen Zusammenarbeit die notwendige Basis für echte Motivation und langfristige Loyalität.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf, euch hinter den Begriffen wie der „ifolor Academy“ (braucht niemand) oder schönen Compliance-Floskeln zu verstecken. Wer im Raum Kreuzlingen im Jahr 2026 hochqualifizierte Leute halten will, muss sie wie erwachsene Menschen behandeln. Tauscht die Kontrollklauseln im Homeoffice-Reglement und die einseitigen Arbeitszeitdiktate wieder gegen echtes Vertrauen ein.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Betrieb hat sich spürbar gewandelt. Statt partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe fühlt man sich zunehmend kontrolliert und in starre Raster gepresst.

Image

Das Image des Unternehmens in der Region hat imens nachgelssen. Der markante Vertrauensverlust durch das Management und der fragwürdige Umgang mit (auch langjährigen) Mitarbeitenden ist mittlerweile weit über die Unternehmensgrenzen hinaus bekannt. Wenn man heute in der Region erzählt, wo man tätig ist, lautet die häufigste Reaktion ungläubig: "Da arbeitest du noch?".

Work-Life-Balance

Die einstige Flexibilität wird zunehmend durch ein starres Korsett aus Blockzeiten und einseitigen, kurzfristigen und nicht begründeten Arbeitszeitanpassungen für ganze Abteilungen ersetzt, wie die kurzfristig mitgeteilte Erhöhung der verpflichtenden Präsenzzeit im Marketing von 40 % auf 60 %, mit einer Anwesenheit an mindestens drei Tagen pro Woche. Diese Entscheidung untergräbt das Vertrauen in die Eigenverantwortung massiv, da persönliche Planungen sowie eine gesunde Work-Life-Balance der wachsenden Kontrolllust des Managements erneut untergeordnet werden.

Karriere/Weiterbildung

Das Thema Karriere und Weiterbildung ist bei Ifolor leider zu einer reinen Alibiveranstaltung verkommen. Die sogenannte ‚ifolor Academy‘ dient nach außen hin als glänzendes Feigenblatt, entpuppt sich im internen Alltag jedoch als inhaltlich substanzloses Konstrukt, das keinerlei echten Mehrwert für die berufliche Entwicklung bietet. Von einer echten internen Karriere kann zudem keine Rede sein, da die Personalfluktuation extrem hoch ist: Ein Großteil der Belegschaft verlässt das Unternehmen entweder aus eigener Initiative nach wenigen Monaten wieder oder wird aufgrund der sprunghaften Strategie gleich ganz aus dem Betrieb entlassen, was nachhaltigen Kompetenzaufbau unmöglich macht..

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden, die kurz vor dem Ruhestand entlassen wurden, hat das Vertrauen in die moralischen Werte der Geschäftsleitung massiv erschüttert und zeigt, dass die eigene Belegschaft für das Unternehmen leider nur noch als reiner Kostenfaktor und nicht als wertvoller Teil der Firma wahrgenommen wird.

Vorgesetztenverhalten

Die HR-Abteilung und die Führungskräfte verstehen sich immer weniger als Unterstützer, sondern primär als Kontrollinstanz.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich durch eine zunehmende Reglementierung und starre Präsenzvorgaben in Richtung einer Kultur der Kontrolle entwickelt, was den Spielraum für Eigenverantwortung und flexibles Arbeiten spürbar einschränkt.

Kommunikation

In Sachen Kommunikation herrscht ein Totalausfall. Der offizielle Informationsfluss ist so lückenhaft, dass der Flurfunk zur einzigen verlässlichen – und leider auch schnellsten – Nachrichtenquelle geworden ist. Diese Unzuverlässigkeit spiegelt sich in einer extremen operativen Sprunghaftigkeit wider, bei der strategische Prioritäten oft nach nur drei Tagen wieder komplett verworfen werden, was das Vertrauen in die Führungsebene endgültig zerstört. Die Townhall-Meetings sind lediglich eine inhaltsleere Kulisse, um strategische Orientierungslosigkeit hinter heisser Luft zu verbergen.


Kollegenzusammenhalt

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung.

Es tut uns leid zu lesen, dass du die Entwicklung von ifolor so wahrgenommen hast. Auch wenn wir deine Einschätzung in vielen Punkten nicht teilen, nehmen wir kritische Rückmeldungen ernst und nutzen sie als Anlass zur Reflexion.

Zum Thema Zusammenarbeit und Präsenzkultur möchten wir eine andere Perspektive aufzeigen. Die heute geltenden Regelungen mit grundsätzlich drei Präsenztagen pro Woche entsprechen einem Modell, das auch bei vielen anderen Unternehmen üblich ist. Unser Ziel dabei ist nicht Kontrolle, sondern die Förderung von Zusammenarbeit, Wissensaustausch, Innovation und Teamkultur. Wir sind überzeugt, dass viele der besten Ideen und Lösungen im direkten Miteinander entstehen.

Deine Kritik an der ifolor Academy können wir ebenfalls nicht nachvollziehen. Mit der Academy stellen wir allen Mitarbeitenden kostenfrei ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem KI-Anwenderkurse, Sprachkurse, Leadership-Trainings sowie Fachseminare, die teilweise von Dozierenden aus Hochschulen und externen Fachspezialisten durchgeführt werden. Die Teilnahme steht allen Mitarbeitenden offen und wird laufend weiterentwickelt. Wir sind stolz auf dieses Angebot und erhalten hierzu regelmässig positives Feedback.

Auch bei der Kommunikation investieren wir bewusst in verschiedene Austauschformate. Neben den Townhall-Meetings gibt es beispielsweise "Coffee with the CEO", ein freiwilliges Format für den direkten und offenen Austausch mit der Geschäftsleitung. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass Kommunikation nie abgeschlossen ist und wir uns hier kontinuierlich verbessern müssen.

Den von dir angesprochenen Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden nehmen wir ernst. Personalentscheidungen betreffen individuelle Situationen und können aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht öffentlich kommentiert werden. Unabhängig davon haben Erfahrung, Engagement und langjährige Betriebszugehörigkeit bei ifolor einen hohen Stellenwert.

Auch die Beschreibung unserer Arbeitsbedingungen entspricht nicht der Wahrnehmung vieler Mitarbeitender. Flexible Arbeitszeiten und ein hohes Mass an Eigenverantwortung sind weiterhin wichtige Bestandteile unserer Arbeitskultur. Mitarbeitende verfügen in vielen Bereichen über grosse Freiheiten bei der Gestaltung ihres Arbeitsalltags, was aus unserer Sicht einen wesentlichen Beitrag zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance leistet.

Wir danken dir für dein Feedback und wünschen dir für deine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.

Freundliche Grüsse
dein ifolor-Team

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Früher guter Arbeitsplatz, heute geprägt von Angst, schlechter Führung und Vertrauensverlust

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei ifolor in Kreuzlingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Lange Zeit waren das Team, einzelne Kolleginnen und Kollegen sowie Teile der operativen Arbeit echte Pluspunkte. Es gab engagierte Menschen, Fachkompetenz und Aufgaben mit Potenzial. Dass davon trotz allem noch etwas spürbar blieb, lag aus meiner Sicht vor allem an den Mitarbeitenden und nicht an der späteren Führung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Am schlechtesten war die Entwicklung der Führungskultur. Neue C-Level-Personen wirkten teilweise austauschbar und wenig verbunden mit den früheren Werten des Unternehmens oder mit den Menschen, die dort gearbeitet haben. Der Umgang mit Entlassungen wirkte in mehreren Phasen weder transparent noch besonders ethisch, und die wiederkehrenden Kündigungswellen haben über lange Zeit Angst erzeugt. Die negativen Folgen davon waren schnell sichtbar: weniger Vertrauen, schlechtere Stimmung, innere Kündigung und ein klar toxischeres Umfeld.

Verbesserungsvorschläge

Restrukturierungen sollten transparent, ehrlich und mit deutlich mehr Respekt umgesetzt werden. Mitarbeitende sollten nicht erst im letzten Moment oder über indirekte Signale von einschneidenden Veränderungen erfahren. Gerade in schwierigen Phasen braucht es klare, konsistente und verlässliche Kommunikation statt oberflächlicher Aussagen, widersprüchlicher Informationen und vermeidbarer Unsicherheit. Führung sollte wieder Verantwortung bedeuten und nicht nur das Verwalten kurzfristiger Entscheidungen, die für viele Mitarbeitende stark kosten- oder bonusgetrieben wirkten.

Arbeitsatmosphäre

Was früher ein guter Arbeitsplatz war, wurde mit der Zeit zu einem von Unsicherheit und Angst geprägten Umfeld. Wiederholte Kündigungswellen haben die Stimmung massiv verschlechtert und wirkten aus meiner Sicht kaum nachvollziehbar, obwohl das Unternehmen wirtschaftlich nicht den Eindruck machte, dazu gezwungen zu sein.

Image

Nach aussen wollte das Unternehmen modern und werteorientiert wirken. Intern hat dieses Bild mit der Zeit deutlich gelitten.

Work-Life-Balance

Nach aussen wurde viel von Verantwortung gesprochen, in der Praxis entstand aber oft Druck zu überdurchschnittlichem Einsatz. In einem unsicheren Umfeld belastet das zusätzlich.

Karriere/Weiterbildung

Es gab grundsätzlich interessante Rollen und Entwicklungsmöglichkeiten. Gleichzeitig wurden Perspektiven aus meiner Sicht zu oft in Aussicht gestellt, ohne später verlässlich eingelöst zu werden.

Gehalt/Benefits

Nicht alles war hier schlecht. Problematisch war für mich eher der Eindruck, dass am Ende die wirtschaftlichen Interessen einiger weniger wichtiger waren als Fairness, Loyalität und Stabilität für die Mitarbeitenden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach aussen wurde ein positives Wertebild vermittelt, intern war davon in entscheidenden Phasen wenig zu spüren. Gerade im Umgang mit Mitarbeitenden wirkte vieles wenig sozial verantwortlich.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war lange ein Pluspunkt. Vieles funktionierte nur dank engagierter Mitarbeitender, auch wenn viele innerlich bereits auf Distanz gingen.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Hauptproblem war aus meiner Sicht nicht altersbezogen, sondern kulturell. Dennoch hatte ich nicht den Eindruck, dass Erfahrung immer den Stellenwert hatte, den sie verdient hätte.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungsqualität hat sich deutlich verschlechtert. Es wurden Erwartungen geweckt und Einsatz verlangt, ohne die nötige Verlässlichkeit und Klarheit. In sensiblen Phasen wirkte der Umgang mit Mitarbeitenden zudem oft distanziert, wenig transparent und nicht besonders respektvoll.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen litten stark unter der allgemeinen Unsicherheit. Standortschliessungen wurden unter anderem mit der Nähe aller Teams zur Produktion in Kreuzlingen begründet, während gleichzeitig günstigere Remote-Strukturen anderswo aufgebaut wurden.

Kommunikation

Die Kommunikation war oft spät, unklar oder bewusst vage. Gerade bei Restrukturierungen und personellen Veränderungen fehlte Transparenz gegenüber den Teams. Offene Kommunikation fehlte weitgehend, was Gerüchte, Unsicherheit und viel Unruhe im Unternehmen verstärkte.

Gleichberechtigung

In diesem Bereich fiel mir nichts durchgehend negativ auf. Gleichzeitig war der allgemeine Umgang im Unternehmen in späteren Phasen nicht immer von Fairness und Respekt geprägt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben konnten spannend sein, und operativ hatte das Unternehmen Potenzial. Umso enttäuschender ist, wie viel davon verspielt wurde.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für Dein ausführliches und offenes Feedback.

Einige Deiner Schilderungen beziehen sich auf eine Phase mit vielen Veränderungen, die sicherlich nicht von allen gleich erlebt wurde.

Gerade bei den Arbeitsbedingungen haben wir in der Zwischenzeit bewusst nachgeschärft. Wir haben unsere Teams wieder stärker an einem Hauptstandort gebündelt, um die Zusammenarbeit und den direkten Austausch zu verbessern. Gleichzeitig wurde unser hybrides Arbeitsmodell weiterentwickelt und der Homeoffice-Anteil auf bis zu 60% erhöht, um mehr Flexibilität im Alltag zu ermöglichen.

Auch beim Thema Kommunikation haben wir konkrete Massnahmen umgesetzt: Neben regelmässigen Updates und Townhall-Meetings setzen wir bewusst auf direkte Austauschformate wie Coffee-Meetings mit unseren Co-CEOs, bei denen Fragen offen angesprochen werden können.

Darüber hinaus haben wir unsere Academy aufgebaut, um Mitarbeitende und Führungskräfte gezielt in ihrer fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen. Mit massgeschneiderten Trainings, praxisnahen Formaten und einem besonderen Fokus auf Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit schaffen wir eine strukturierte Grundlage für nachhaltiges Lernen und Entwicklung im Arbeitsalltag.

Dass Du den Kollegenzusammenhalt positiv erlebt hast, freut uns sehr. Dieser bleibt ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur.

Vielen Dank nochmals für Deine Rückmeldung. Wir wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute – sowohl persönlich als auch beruflich.

Freundliche Grüsse
Dein ifolor-Team

Mehrfachbewertung

Saisonarbeit bei der Ifolor

4,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Zeitarbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei ifolor in Kreuzlingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolles Team in der Weiterverarbeitung.

Arbeitsatmosphäre

Interessante Maschine bei denen man gut eingelernt wird von den Festmitarbeitern.

Work-Life-Balance

Wir haben die Schichten schon über den gesamten Zeitraum bekannt bekommen. Das hat mir gut geholfen die Termine dementsprechend zu planen. Deshalb 4 Sterne. Warum keine 5? Wegen dem Schichten.

Karriere/Weiterbildung

Kann ich jetzt nichts genauer dazu sagen

Gehalt/Benefits

Gehalt für mich als Aushilfe war gut

Kollegenzusammenhalt

Hab mich sehr wohl gefühlt. Hier zählt das Team

Umgang mit älteren Kollegen

Hier gibt’s viele „ältere“ . Ich habe das Gefühl, dass es denen gut geht, da sie zum Teil auch 20 Jahre aufwärts in der Firma sind.

Vorgesetztenverhalten

Sehr vorbildlich. Immer ein offenes Ohr

Arbeitsbedingungen

Super, man kriegt alles was man benötigt. Es gibt wirklich alles was man benötigt und falls nicht kümmern sich die Schichtführer oder Teamleiter drum.

Kommunikation

Kommunikation ist gut. Falls mein zuständiger Schichtführer im Bereich Weiterverarbeitung mir keine konkrete Antwort wusste, wurde der Teamleiter mit einbezogen. Finde ich klasse bevor irgendeine Fehlinfo gegeben wurde. So muss das sein.

Interessante Aufgaben

Tolle Maschinen


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für Deine sehr positive und ausführliche Bewertung.

Es freut uns besonders, dass Du Dich in Deinem Team so wohlfühlst und den starken Kollegenzusammenhalt, die Unterstützung durch Deine Vorgesetzten sowie die offene und verlässliche Kommunikation hervorhebst. Gerade im Schichtbetrieb ist eine gute Abstimmung entscheidend. Umso schöner, dass Du das so erlebst.

Auch Dein Feedback zur Einarbeitung, zu den Maschinen und zu den Arbeitsbedingungen freut uns sehr. Dass Du Dich gut unterstützt fühlst und alles erhältst, was Du für Deine Arbeit brauchst, ist uns ein wichtiges Anliegen.

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen zu teilen. Wir wünschen Dir weiterhin viel Freude und Erfolg bei Deiner Tätigkeit bei ifolor.

Freundliche Grüsse
Dein ifolor-Team

Complete turnaround every year

1,2
Nicht empfohlen
Hat bis 2025 im Bereich IT bei Ifolor AG in Kreuzlingen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Zürich office closed, return to office at the production site, majority of marketing & tech resigned or laid off.

New product work outsourced to agencies, remaining in-house staff maintaining legacy systems.

Culture of zero transparency, miniature siloed teams, and normalized lack of technical expertise at all levels.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Thank you for sharing your feedback.

Some of the points you mention relate to a past phase that has since changed. As part of this, we made a conscious decision to consolidate to one main office location to bring teams closer together and strengthen collaboration, communication, and transparency.

Transparency is an important focus for us. In addition to company-wide updates and regular townhall meetings, we have introduced informal coffee meetings with our Co-CEOs, where employees can openly ask questions, raise concerns, and discuss topics directly.

We understand that periods of change can be perceived differently and continue to work on creating a collaborative and supportive working environment.

Despite everything, we sincerely thank you for your openness and wish you all the very best for your future – both professionally and personally.

Best regards,
Your ifolor Team

A Once-Great Culture Undermined by Poor Management

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Design / Gestaltung bei Ifolor Zürich AG in Zürich gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ifolor has talented and dedicated people, but recent management practices have weakened trust and motivation. To rebuild a healthy culture, focus on transparency, fairness, and recognition.

- Communicate openly and consistently, especially during reorganizations.
- Treat all employees equally, regardless of language or proximity to management.
- Encourage collaboration between experienced and new colleagues instead of resistance to change.
- Recognize extra effort with fair compensation and career growth to prevent burnout.
- Restore team spirit through small cultural perks and consistent follow-through on sustainability initiatives.

Arbeitsatmosphäre

The work environment was initially enjoyable and pleasant until the end of 2024 when management changed. Starting in 2025, tensions arose between senior management and regular employees. Micromanagement became rampant and was even encouraged. Suddenly, challenging decisions was discouraged, and it felt like we were merely executing orders.

Image

In general Ifolor has good brand awareness and company image, it's just really bad what's going on in recent years.

Work-Life-Balance

Work-life balance and overall experience have noticeably declined compared to before. In 2024, we were able to work fully from home, which offered great flexibility and efficiency. However, with the arrival of new management, policies changed to require two days in the office. This meant many employees had to travel to Kreuzlingen when the Zurich office was closed. Some coworkers had to accept this arrangement without any travel reimbursement, making the experience less convenient and more stressful than it used to be.

Karriere/Weiterbildung

When I first started working there, many things were promised to me. In the end, I just ended up with more responsibilities, no increase in compensation or changes to my contract, and eventually reached the point of burnout.

Gehalt/Benefits

Salaries are on lower end of spectrum

Umwelt-/Sozialbewusstsein

A few environmental and sustainability initiatives were started, but none of them were ever completed. There were projects focused on using sustainable colors and papers, but overall, many products ended up being offshored instead.

Kollegenzusammenhalt

The main reason I stayed as long as I did was because of the people. They made the experience genuinely enjoyable. Although most of them are no longer there, the collegial and supportive environment was the strongest part of working at ifolor. My colleagues were always willing to help, and management was also supportive, fostering a positive and approachable atmosphere. We often organized get-togethers and offsites that strengthened our team spirit and made the workplace feel like a community.

Umgang mit älteren Kollegen

Older colleagues who have been with the company for over 10 years are often not very helpful and tend to believe their way is the only right way to do things. In addition, there are employees who struggle to accept new hires and show clear frustration when being moved to different teams or having their roles downgraded, which creates tension and an unwelcoming atmosphere for newcomers.

Vorgesetztenverhalten

Top management behavior is generally poor and lacks transparency. They show no respect, often smiling and claiming that everything is fine, only to turn around and fire nine employees the next day.

Arbeitsbedingungen

At the Zurich office, which has since been closed, we used to have an open-space setup with a free-seating policy, free drinks, and regular aperos. There was also FelFel, with meals partially subsidized by the company, and even barista-style coffee. I’m not sure if similar benefits are still available in the Kreuzlingen office today.

Kommunikation

Again, with new management, every piece of information was kept hidden from employees. They were only informed of sudden changes. If your position was affected, it was announced in the most unethical manner possible. Many people were laid off overnight without any prior notice. There were a few all-hands meetings where employees could ask questions, but the answers were superficial and sometimes even incorrect.

Gleichberechtigung

Treatment of employees varies greatly depending on the team and management. In recent months, it has become clear that the closer someone is to top management, and the more they agree with every decision, no matter how unreasonable or damaging to the business, the better they are treated. We’ve seen coworkers advance in their careers not because of their competence, but because of their willingness to say “yes” to everything. Additionally, German-speaking employees have often been favored over non-German speakers, with meetings sometimes held entirely in German despite the presence of colleagues who don’t understand the language.

Interessante Aufgaben

Long and unnecessary processes and procedures hinder creativity and competitiveness. Sometimes, it takes months or even a year to select a topic and begin working on it.

Depending on the team, the process can be hindered by the development team, which holds things back and refuses to develop them, or by product managers who lack belief in innovation, despite the data suggesting otherwise.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Thank you for taking the time to share such detailed feedback from your time at ifolor.

Open and transparent communication is very important to us. We aim to share major changes and decisions clearly and in a timely manner—whether via email, Teams, or through our Executive Management in regular townhall meetings.

With regard to compensation, we would like to add some context: salary adjustments have been implemented consistently in recent years and applied across all employees. We therefore see things differently when it comes to the perception that commitments were not fulfilled, while recognizing that individual experiences may vary.

We also see our remote work model as a clear strength. Currently, employees can work up to 60% from home, increased from 50% previously. Supporting greater flexibility and work-life balance.

At the same time, we continue to invest in developing our leadership culture, with a strong focus on communication and handling challenging situations. In recent years, we have therefore established regular, transparent communication channels from the management team, including town hall meetings and company-wide updates. We recognize that effective communication must be evident in our day-to-day operations, and we are continuously working to further improve in this area.

We are pleased that you experienced strong team spirit and supportive colleagues, as this remains an important part of our culture.

Thank you again for your openness. We wish you all the best for your future, both personally and professionally.

Best regards,
Your ifolor Team

Gute Produkte aber problematische Arbeitskultur und Umgang mit Mitarbeitenden

3,4
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 bei Ifolor Zürich AG in Zürich gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Respekt und Klarheit im Umgang mit den Mitarbeitenden, gerade in schwierigen Situationen wie Restrukturierungen
Professionellere HR-Prozesse (z. B. bei Kündigungen und interner Kommunikation)
Echte Einbindung der Mitarbeitenden bei wichtigen Veränderungen
Nachhaltigere Planung statt kurzfristiger Reaktionen

Arbeitsatmosphäre

Moderne Arbeitsumgebung in Zürich

Work-Life-Balance

Grosszügige Homeoffice Regelungen - Top!

Kollegenzusammenhalt

Kolleg:innen auf Team-Ebene sind oft engagiert und hilfsbereit

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen wirken kurzfristig und schlecht vorbereitet

Kommunikation

Kommunikation von Kündigungen und HR-Themen oft unklar und wenig wertschätzend
Umgang mit Mitarbeitenden in Veränderungsprozessen mangelhaft


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für Dein offenes Feedback.

Einige der angesprochenen Punkte beziehen sich auf einen Standort sowie eine Phase, die es in dieser Form heute nicht mehr gibt. Dennoch nehmen wir Deine Punkte ernst und möchten darauf eingehen.

Im Bereich Führung arbeiten wir aktiv an Initiativen, die darauf abzielen, unsere Führungskräfte gezielt zu schulen und weiterzuentwickeln, insbesondere im Hinblick auf Kommunikation und den Umgang mit herausfordernden Situationen. Kommunikation wurde dabei als zentrales Handlungsfeld identifiziert. In den vergangenen Jahren haben wir deshalb regelmässige, transparente Informationsformate seitens des Managementteams etabliert, darunter Townhall-Meetings sowie unternehmensweite Updates. Uns ist bewusst, dass gute Kommunikation im Alltag spürbar sein muss und wir arbeiten kontinuierlich daran, uns hier weiter zu verbessern.

Unsere HR-Prozesse orientieren sich an klaren Richtlinien und rechtlichen Vorgaben, die wir entsprechend eingehalten haben. Uns ist jedoch bewusst, dass gerade in sensiblen Situationen nicht nur der Prozess, sondern auch die Wahrnehmung im Erleben eine wichtige Rolle spielt – hier setzen wir gezielt an, um uns weiter zu verbessern.

Umso mehr freut es uns, dass Du den Kollegenzusammenhalt und unsere flexiblen Arbeitsmodelle positiv erlebt hast.

Vielen Dank nochmals für Deine Offenheit. Für Deinen weiteren Weg wünschen wir Dir sowohl persönlich als auch beruflich alles Gute.

Freundliche Grüsse
Dein ifolor-Team

Rather not

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Ifolor Zürich AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Great products, target group, brand image, possibilities to market, large budgets, central office in the heart of Zurich, beautiful office space, free coffee and soft drinks, Fel Fel, hybrid work model.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Micromanagement and lack of trust in employees. Insufficient appreciation and unclear internal communication. Feedback processes and role definitions are vague. Benefits are underwhelming. Future-oriented projects are often hindered by IT and tech.

Verbesserungsvorschläge

Improve internal communication across all levels.
Reassess and strengthen the hiring process for C-level roles to ensure long-term fit and leadership stability.
Foster a culture of trust by empowering employees to own their responsibilities, while providing guidance and coaching rather than micromanagement.
Establish clear and structured HR processes, from onboarding through to offboarding. Show genuine interest in employee feedback – it’s a valuable opportunity to learn, improve, and strengthen the organisation from within.
Develop consistent, long-term strategies that remain flexible enough to adapt to market changes, but still provide a clear and coherent direction.
Invest meaningfully in company culture. When a significant number of employees fall ill within a short period, take it seriously: ask questions, listen, and offer support.
Where feasible, establish transparent career development paths—even within the limitations of a mid-sized organisation.

Arbeitsatmosphäre

When I first joined, the ways of working and collaboration across teams were excellent. However, over the past couple of years, things have deteriorated significantly. This was largely due to increased micromanagement at the C-level, internal politics, and a lack of clear communication and constructive feedback. Structural changes were implemented without prior communication, leaving teams unprepared. Established processes were frequently questioned, and improvement initiatives were often launched by individuals with limited experience—only to be left incomplete or abandoned entirely. This, topped with unclear definition of many roles.

Image

Poor.

Work-Life-Balance

Hybrid work model and possibility to work remotely are great.

Karriere/Weiterbildung

Okay. But the selection process needs rework as some people are getting support more than once in a short period of time and others not at all.

Gehalt/Benefits

The pay is good, the benefits were very, very poor until a few months ago. These have now been adjusted.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Considering the company works with chemicals and paper, more could be done.

Kollegenzusammenhalt

Sadly we've seen many of our peers burn out or leave for the sake of their health. However colleagues always tried to help each other out.

Umgang mit älteren Kollegen

I'd say okay.

Vorgesetztenverhalten

Depending on who you report to...

Arbeitsbedingungen

Okay

Kommunikation

There were brief periods of improvement, but overall, communication has remained inconsistent. While there have been efforts from management to adopt a more open approach, these have yet to result in lasting or meaningful change.

Gleichberechtigung

I'd say okay.

Interessante Aufgaben

The company and its products are excellent, with great potential to further enhance the user experience—particularly in the product creation journey. Unfortunately, despite several attempts over the years, the tech division—frequently restructured and subject to ongoing changes in personnel—has struggled to deliver meaningful progress on new apps, software, or AI-driven solutions. As a result, much of the pressure has fallen disproportionately on the marketing and performance teams. Meanwhile, it’s been common to hear tech colleagues express frustration over a lack of engaging work and prolonged delays in project initiation.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

First of all: thank you very much for your honest feedback – we truly appreciate it.

We’re truly sorry to hear that you experienced your time at ifolor in this way. Your feedback clearly highlights areas where we, as an employer, have room for improvement – and that’s exactly why input like yours is so important and valuable to us.

Many of the points you raised – especially around communication, leadership behavior, and role clarity – are currently receiving a great deal of attention. As a company, we’re in the midst of a profound transformation that naturally brings many changes. We recognize that this can cause uncertainty or frustration, and we take that seriously.

In the area of leadership, we’re actively working on initiatives that aim to train and develop our leaders.
Also, communication has been identified as a key challenge. In response, we’ve introduced regular, transparent updates from the management team over the past months – including Townhalls and email updates for all employees. We’re aware that good communication must be felt in day-to-day life, not just look good on paper – and we are committed to continuing this work.

As for workload, role distribution, and project management: here, too, we know that we need to improve. First steps have been taken to create clearer structures and better allocate resources, but it will take time and ongoing adjustments to truly make a lasting difference.

Despite everything, we sincerely thank you for your openness and wish you all the very best for your future – both professionally and personally.

Best regards,
Your ifolor Team

Talfahrt mit Ansage

1,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ifolor Zürich AG in Zürich gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es herrscht Chaos und Angst. Kümmert euch um eure Mitarbeiter bevor sie gehen.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf die Mitarbeiter für alle Fehler der Vergangenheit zu beschuldigen.

Arbeitsatmosphäre

In den letzten Jahren hat sich das Arbeitsklima zunehmend verschlechtert und lässt sich mittlerweile als schwierig bis toxisch beschreiben. Ende 2024 kam es erneut – wie fast jedes Jahr – zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung. In Folge dessen wurden bereits etablierte Strategien und Zielsetzungen vollständig über Bord geworfen. Die Verantwortung für ausbleibende Erfolge wird regelmäßig auf die Mitarbeitenden abgewälzt, während ein kritisches Hinterfragen der eigenen Führungsentscheidungen und der mangelnden strategischen Kontinuität ausbleibt.

Besonders herausfordernd ist zudem, dass der neue Co-CEO sowie der CTO in den vergangenen fünf bis sieben Jahren vorwiegend in der Lehre an Hochschulen tätig waren. Das operative Verständnis für komplexe Unternehmensprozesse scheint dadurch begrenzt, was sich in wenig durchdachten Entscheidungen, veralteten Arbeitsmethoden und einem Mangel an klarer Führung widerspiegelt. Zunehmend ist auch ein rauerer Umgangston zu beobachten, der sich negativ auf das allgemeine Betriebsklima auswirkt.

Image

In den letzten 6 Monaten hat sich das Arbeitsumfeld bei ifolor leider rapide in eine ungesunde Richtung entwickelt. Die Wertschätzung für Mitarbeitende ist spürbar zurückgegangen, was sich negativ auf Motivation und Bindung auswirkt. Interessierten Bewerberinnen und Bewerbern würde ich empfehlen, sich im Vorfeld über persönliche Kontakte ein realistisches Bild vom aktuellen Arbeitsklima zu verschaffen.

Work-Life-Balance

Das flexible Home-Office-Angebot gehört derzeit zu den attraktivsten Vorteilen, die ifolor seinen Mitarbeitenden bietet. Aber auch das wird gerade in Frage gestellt.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt so gut wie keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten mehr.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich besteht ein kollegialer Zusammenhalt im Team, allerdings hat das Vertrauen untereinander gelitten. Aufgrund der mangelnden Transparenz und internen Dynamiken ist es zunehmend schwierig geworden, einzuschätzen, auf welche Informationen und Personen man sich wirklich verlassen kann

Kommunikation

Die interne Kommunikation hat stark nachgelassen und findet nur noch sehr selektiv statt. Informationen werden nicht mehr transparent geteilt, sondern scheinen nur einem kleinen Kreis von Personen vorab zugänglich gemacht zu werden. Das führt nicht nur zu Intransparenz, sondern begünstigt auch die Entstehung von Gerüchten, was das Vertrauensverhältnis im Team weiter belastet.

Gehalt/Benefits

Gehaltsversprechen für die Zukunft werden häufig nicht eingehalten, was zunehmend zu Enttäuschung und Frustration führt. Insgesamt hat das gegenseitige Vertrauen innerhalb der Organisation spürbar abgenommen.

Interessante Aufgaben

Das Unternehmen verfügt grundsätzlich über viel Potenzial und interessante Themenfelder. Allerdings werden herausfordernde oder strategisch relevante Aufgaben zunehmend an externe Agenturen ausgelagert. Dadurch entsteht intern der Eindruck, dass dem eigenen Team nicht mehr das notwendige Vertrauen entgegengebracht wird.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Es tut uns leid, dass Du Deine Zeit bei ifolor so erlebt hast. Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen, einige Punkte aus deiner Bewertung richtigzustellen.

Transparente Kommunikation ist uns sehr wichtig. Grössere Veränderungen und Entscheidungen teilen wir offen mit. Sei es per E-Mail, über Teams oder direkt durch die Geschäftsleitung in unseren regelmässigen Townhalls.

Auch beim Thema Gehalt möchten wir klarstellen:
In den vergangenen Jahren wurden Gehaltsanpassungen nicht nur vorgenommen, sondern jeweils pauschal für alle Mitarbeitenden umgesetzt. Dass Versprechen nicht eingehalten würden, können wir nicht bestätigen und weisen das klar zurück.

Das von dir angesprochene Home-Office Angebot ist aus unserer Sicht sogar eines unserer klaren Pluspunkte im Vergleich zum Markt. Aktuell gilt ein Modell mit 50% Homeoffice und 50% Präsenz. Ab diesem Jahr erhöhen wir den Anteil auf 60% Homeoffice.
Ein weiterer Schritt, um die Work-Life-Balance weiter zu fördern.

Wir nehmen dein Feedback dennoch ernst, denn es zeigt, dass Veränderungen unterschiedlich wahrgenommen werden können. Der Austausch mit unseren Mitarbeitenden ist uns wichtig, besonders in Zeiten des Wandels.

Wenn du den Dialog mit uns weiterführen möchtest, stehen wir jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Freundliche Grüsse
Dein ifolor-Team

Ungesunder Arbeitsort

1,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ifolor AG gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es schmerzt mich zu sagen, aber ifolor hat sich zu einem toxischen Arbeitsplatz entwickelt, an dem chronischer Stress und Überlastung an Tagesordnung steht. Die Werte eines 'Familienunternehmens', die einst gepflegt wurden, gehören der Vergangenheit an.

Verbesserungsvorschläge

Bei ifolor sind die Arbeitsbereiche und Rollen nicht klar definiert, was dazu führt, dass Mitarbeitern oft mehr Aufgaben zugeschoben werden, als ursprünglich vereinbart – und das ohne entsprechende Lohnerhöhung. Zudem sind die Hierarchieebenen in vielen Bereichen nicht definiert, was sich in einer unzureichenden Entlohnung niederschlägt. Viele Mitarbeiter übernehmen Aufgaben, die weit über ihre anfänglichen Vertragsvereinbarungen hinausgehen. Einige sind sogar für mehrere Rollen und Bereiche zuständig, die eigentlich von zwei bis drei Vollzeitangestellten bewältigt werden müssten. Es fehlt ein grundverständnis für die Aufgabenbereiche und dafür, was in realistischer Zeit von einer Person umsetzbar ist.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem Antritt des neuen CTO und Co-CEO im Oktober 2024 hat sich die Arbeitsatmosphäre kontinuierlich verschlechtert und erreicht mittlerweile einen Tiefpunkt. Innerhalb von weniger als 1,5 Jahren erlebten wir bereits die zweite Reorganisation. Die Führungsriege wechselt jährlich. Nach der Reorganisation im Oktober 2023 gab es zunächst positive Entwicklungen. Seit dem Start der neuen C-Level-Führungskräfte wird jedoch alles durch die Einführung von Mikromanagement zunichte gemacht, was den Arbeitsfluss blockiert und die Produktivität hemmt. Es findet eine Rückkehr zu veralteten und nachweislich kontraproduktiven Arbeitsmethoden statt, die laut umfassenden Business-Analysen und Statistiken sowie modernen Arbeitsmethodiken nicht zielführend sind.

Image

Das Image von ifolor verschlechtert sich zunehmend. Einerseits liegt das daran, dass das Unternehmen sich nicht ausreichend um seine Mitarbeiter kümmert. Viele Stellen wurden abgebaut und nicht neu besetzt, wodurch die Arbeitslast auf die verbleibenden Mitarbeiter verteilt wurde. Dies führte zu Überarbeitung und einem akuten Fachkräftemangel. Andererseits hat die hohe Fluktuation in der C-Level-Führung dazu beigetragen, dass ifolor strategisch und technologisch ins Hintertreffen geraten ist. Die Konkurrenz hat ifolor sowohl technisch als auch in Bezug auf das Angebot deutlich überholt.

Work-Life-Balance

Die Möglichkeit, remote zu arbeiten, ist momentan das einzige, was viele Mitarbeiter noch bei diesem Arbeitgeber hält und eines der wenigen positiven Aspekte in der aktuellen Situation. Das derzeitige Chaos belastet zunehmend auch das Privatleben vieler Mitarbeiter, die sich infolge von Stress und Überarbeitung völlig erschöpft fühlen.

Karriere/Weiterbildung

Ifolor bietet jungen Menschen kaum Perspektiven. Es fehlen klare Karrieremöglichkeiten und Entwicklungspfade. Zudem existiert keine Plattform für Weiterbildungen, und die Förderung sowie Motivation zur beruflichen Weiterentwicklung wird nicht aktiv betrieben.

Gehalt/Benefits

Ifolor hat einen neuen Pensionskassenplan eingeführt, bei dem die Arbeitnehmenden nun aus drei verschiedenen Optionen wählen können und ifolor zahlt mehr in die Pensionskasse ein, als gesetzlich erforderlich wäre. Teilzeitarbeit ist möglich. Eine Verlängerung der Elternzeit ist möglich, wird jedoch nicht finanziell unterstützt. Trotz dieser Sozialleistungen liegen die Löhne unter dem Durchschnitt der Stadt Zürich, teilweise sogar deutlich darunter. Ein Ferienkauf-Modell, wie es mittlerweile bei vielen Unternehmen in der Schweiz etabliert ist, bietet ifolor jedoch nicht an.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

as Unternehmen verwendet viel Plastik und unnötiges Papier, setzt auf Einzelversand und bezieht Produkte aus China, die oft aus synthetischen Stoffen gefertigt sind.

Kollegenzusammenhalt

Die schwierige Situation schweißt die Belegschaft in gewisser Weise zusammen, nach dem Motto: 'Geteiltes Leid ist halbes Leid.' Allerdings bleibt die Unsicherheit, wem man sich anvertrauen kann, aufgrund des weit verbreiteten Geredes bestehen.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte zeigen keinerlei Führungsqualitäten und haben weder ein Verständnis für die bestehenden Problematiken noch Kenntnis von den aktuellen Arbeitsmethoden. Es mangelt ihnen an Vertrauen in die Fachkompetenzen der Mitarbeiter, die sich nicht ernstgenommen fühlen. Zudem entsteht der Eindruck, dass die Mitarbeiter für das Scheitern der Unternehmung verantwortlich gemacht werden, obwohl die Führungsebene, die sich seit über 15 Jahren jährlich neu zusammensetzt, die eigentliche Verantwortung tragen sollte.

Arbeitsbedingungen

Im Büro gibt es kostenlose Getränke und Kaffee, was sehr angenehm ist. Die Lage des Büros in Zürich ist hervorragend, und es ist ansprechend mit Pflanzen dekoriert. Stehpulte und ergonomische Stühle tragen zur Arbeitsqualität bei, das ist top. Allerdings kann es oft sehr laut sein, was besonders für Menschen, die sich schwer konzentrieren können, eine Herausforderung darstellt. Glücklicherweise besteht die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. An besonders geschäftigen Tagen gibt es jedoch zu wenig Platz sowie eine unzureichende Anzahl an Telefonkabinen und Meetingsräumen. Zudem funktionieren einige der zusätzlichen Bildschirme nur teilweise.

Kommunikation

Die Kommunikation war schon immer eine Herausforderung, doch nun hat sie ein völlig neues Niveau der Unzulänglichkeit erreicht. Globale Ankündigungen bleiben aus, stattdessen erhält jeder täglich unterschiedliche, oft widersprüchliche Informationen. Diese Situation hat eine Atmosphäre des Flüsterns und Gerüchteverbreitens geschaffen, die viel Angst und Unruhe unter den Mitarbeitern verursacht. Diese Dynamik fördert ein Klima der Selbstsorge, in dem Mitarbeiter zunehmend isoliert handeln und negativ über Kollegen sprechen, oft auch über die Grenzen ihres eigenen Arbeitsbereiches hinaus agieren, ohne die betroffenen Personen einzubeziehen. Dieses Chaos verursacht enormen Stress und führt zu erheblichem Mehraufwand.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbereiche und Aufgaben könnten durchaus interessant sein, wenn man den Beschäftigten mehr Freiräume ließe. Stattdessen werden momentan alle spannenden Projekte an externe Agenturen outgesourct. Der jährliche Wechsel in der Geschäftsleitung führt dazu, dass Projekte regelmäßig gestoppt und Strategien jährlich geändert werden, was echten Fortschritt verhindert. Viele Prozesse sind veraltet und mittlerweile so komplex verschachtelt, dass selbst kleinste Änderungen das Potenzial haben, weitreichende und unvorhergesehene Konsequenzen nach sich zu ziehen – ähnlich der Öffnung von Pandoras Box.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für dein ausführliches und ehrliches Feedback.

Es tut uns leid zu hören, dass du deine Zeit bei ifolor in dieser Form erlebt hast. Deine Rückmeldung zeigt deutlich auf, wo wir aus Sicht der Mitarbeitenden Verbesserungspotenzial haben – und genau dafür sind solche Rückmeldungen wichtig und wertvoll.

Einige der von dir angesprochenen Punkte – insbesondere die Themen Kommunikation, Führungsverhalten und Rollenklärung – beschäftigen uns aktuell ebenfalls intensiv. Wir befinden uns als Unternehmen in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, der viele Veränderungen mit sich bringt. Dass dies teilweise mit Unsicherheit oder Frustration verbunden ist, nehmen wir ernst.

Im Bereich Führung arbeiten wir aktuell an verschiedenen Projekten, die gezielt auf die interne Schulung unserer Führungskräfte abzielen. Ziel ist es, sowohl Führungskompetenz als auch ein gemeinsames Führungsverständnis weiterzuetwickeln – praxisnah und abgestimmt auf unsere Org.

Auch das Thema Kommunikation wurde als zentrale Herausforderung erkannt. Deshalb setzen wir bereits seit einigen Monaten auf regelmässige, transparente Informationen direkt durch die Geschäftsleitung – unter anderem via Townhalls und Mails an alle Mitarbeitenden. Damit wollen wir aktiv dem Eindruck widersprüchlicher oder fehlender Informationen entgegenwirken. Uns ist bewusst, dass Kommunikation nicht nur auf dem Papier funktionieren muss, sondern im Alltag spürbar sein soll – hier bleiben wir dran.

Was die Themen Arbeitsbelastung, Rollenverteilung und Projektarbeit betrifft, so ist klar: Auch hier müssen wir besser werden. Erste Schritte in Richtung klarere Aufgabenverteilung und Ressourcennutzung wurden bereits initiiert, aber es braucht noch Zeit und kontinuierliche Anpassung, um die Situation nachhaltig zu verbessern.

Trotz allem danken wir dir für deine Offenheit und wünschen dir auf deinem weiteren Weg nur das Beste – sowohl persönlich als auch beruflich.

Freundliche Grüsse
Dein ifolor-Team

Die psychische Belastung absolut nicht wert

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Produktion bei Ifolor AG in Kreuzlingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gratis Kaffee

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unprofessionalität, Mitarbeiterführung, Einarbeitung, Mobbing

Verbesserungsvorschläge

Professionelle Führungskräfte rekrutieren und Professionalität in jeglichen Bereichen einführen

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsalltag von Angst geprägt

Image

Das Image wird von Jahr zu Jahr schlechter durch schlechten Umgang der Mitarbeiter durch Führungskräfte

Karriere/Weiterbildung

Keine Weiterbildungsmöglichkeiten und sehr unattraktiv für junge Menschen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Umweltaktionen der Firma beziehen sich nur auf einen Teil der Firma, an solchen besonderen Anlässen darf die Produktion nicht teilhaben außer man nimmt das Drama danach mit den Führungskräften in kauf

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Rücksichtnahme jeglicher Art.

Vorgesetztenverhalten

Absolut unprofessionell

Kommunikation

Die Kommunikation ist immer über dritte

Gleichberechtigung

Manche dürfen sich alles rausnehmen während bei anderen selbst die Frühstückspause genauestens beäugt wird

Interessante Aufgaben

Immer dasselbe


Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für dein offenes Feedback. Es tut uns leid zu hören, dass du deine Zeit bei uns als so negativ empfunden hast.

Uns ist bewusst, dass nicht alles perfekt ist, und wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Prozesse, die Führungskultur sowie das Arbeitsumfeld zu verbessern – auch mithilfe von Feedback ehemaliger Mitarbeitender. Gleichzeitig möchten wir betonen, dass uns ein respektvoller und sachlicher Umgang miteinander sehr wichtig ist. Pauschale Aussagen wie „Arbeitsalltag von Angst geprägt“ oder „absolut unprofessionell“ helfen dabei leider nicht weiter, da sie weder differenziert noch belegbar sind.

Wir laden dich ein, uns bei Bedarf direkt und vertraulich zu kontaktieren, um konkretes Feedback zu teilen, das wir konstruktiv nutzen können. Nur so können wir uns weiterentwickeln – im Sinne aller Mitarbeitenden.

Freundliche Grüsse
Dein ifolor-Team

Wir setzen auf Transparenz

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 109 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Ifolor durchschnittlich mit 2,6 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Druck/Verpackung (3,3 Punkte). 26% der Bewertenden würden Ifolor als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 109 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Arbeitsbedingungen und Umwelt-/Sozialbewusstsein den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 109 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Ifolor als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.