109 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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109 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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109 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Management setzt zunehmend auf eine Kultur der totalen Kontrolle statt auf das Vertrauen in die Eigenverantwortung der Belegschaft. Durch diese Art der Unternehmensführung fühlen sich engagierte Mitarbeitende zunehmend als reine Ausführungsorgane wahrgenommen, was das einst geschätzte Arbeitsklima nachhaltig beschädigt. Dieser Wandel hin zu einem Klima des systematischen Misstrauens entzieht der täglichen Zusammenarbeit die notwendige Basis für echte Motivation und langfristige Loyalität.
Hört auf, euch hinter den Begriffen wie der „ifolor Academy“ (braucht niemand) oder schönen Compliance-Floskeln zu verstecken. Wer im Raum Kreuzlingen im Jahr 2026 hochqualifizierte Leute halten will, muss sie wie erwachsene Menschen behandeln. Tauscht die Kontrollklauseln im Homeoffice-Reglement und die einseitigen Arbeitszeitdiktate wieder gegen echtes Vertrauen ein.
Die Stimmung im Betrieb hat sich spürbar gewandelt. Statt partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe fühlt man sich zunehmend kontrolliert und in starre Raster gepresst.
Das Image des Unternehmens in der Region hat imens nachgelssen. Der markante Vertrauensverlust durch das Management und der fragwürdige Umgang mit (auch langjährigen) Mitarbeitenden ist mittlerweile weit über die Unternehmensgrenzen hinaus bekannt. Wenn man heute in der Region erzählt, wo man tätig ist, lautet die häufigste Reaktion ungläubig: "Da arbeitest du noch?".
Die einstige Flexibilität wird zunehmend durch ein starres Korsett aus Blockzeiten und einseitigen, kurzfristigen und nicht begründeten Arbeitszeitanpassungen für ganze Abteilungen ersetzt, wie die kurzfristig mitgeteilte Erhöhung der verpflichtenden Präsenzzeit im Marketing von 40 % auf 60 %, mit einer Anwesenheit an mindestens drei Tagen pro Woche. Diese Entscheidung untergräbt das Vertrauen in die Eigenverantwortung massiv, da persönliche Planungen sowie eine gesunde Work-Life-Balance der wachsenden Kontrolllust des Managements erneut untergeordnet werden.
Das Thema Karriere und Weiterbildung ist bei Ifolor leider zu einer reinen Alibiveranstaltung verkommen. Die sogenannte ‚ifolor Academy‘ dient nach außen hin als glänzendes Feigenblatt, entpuppt sich im internen Alltag jedoch als inhaltlich substanzloses Konstrukt, das keinerlei echten Mehrwert für die berufliche Entwicklung bietet. Von einer echten internen Karriere kann zudem keine Rede sein, da die Personalfluktuation extrem hoch ist: Ein Großteil der Belegschaft verlässt das Unternehmen entweder aus eigener Initiative nach wenigen Monaten wieder oder wird aufgrund der sprunghaften Strategie gleich ganz aus dem Betrieb entlassen, was nachhaltigen Kompetenzaufbau unmöglich macht..
Der Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden, die kurz vor dem Ruhestand entlassen wurden, hat das Vertrauen in die moralischen Werte der Geschäftsleitung massiv erschüttert und zeigt, dass die eigene Belegschaft für das Unternehmen leider nur noch als reiner Kostenfaktor und nicht als wertvoller Teil der Firma wahrgenommen wird.
Die HR-Abteilung und die Führungskräfte verstehen sich immer weniger als Unterstützer, sondern primär als Kontrollinstanz.
Die Arbeitsbedingungen haben sich durch eine zunehmende Reglementierung und starre Präsenzvorgaben in Richtung einer Kultur der Kontrolle entwickelt, was den Spielraum für Eigenverantwortung und flexibles Arbeiten spürbar einschränkt.
In Sachen Kommunikation herrscht ein Totalausfall. Der offizielle Informationsfluss ist so lückenhaft, dass der Flurfunk zur einzigen verlässlichen – und leider auch schnellsten – Nachrichtenquelle geworden ist. Diese Unzuverlässigkeit spiegelt sich in einer extremen operativen Sprunghaftigkeit wider, bei der strategische Prioritäten oft nach nur drei Tagen wieder komplett verworfen werden, was das Vertrauen in die Führungsebene endgültig zerstört. Die Townhall-Meetings sind lediglich eine inhaltsleere Kulisse, um strategische Orientierungslosigkeit hinter heisser Luft zu verbergen.
Lange Zeit waren das Team, einzelne Kolleginnen und Kollegen sowie Teile der operativen Arbeit echte Pluspunkte. Es gab engagierte Menschen, Fachkompetenz und Aufgaben mit Potenzial. Dass davon trotz allem noch etwas spürbar blieb, lag aus meiner Sicht vor allem an den Mitarbeitenden und nicht an der späteren Führung.
Am schlechtesten war die Entwicklung der Führungskultur. Neue C-Level-Personen wirkten teilweise austauschbar und wenig verbunden mit den früheren Werten des Unternehmens oder mit den Menschen, die dort gearbeitet haben. Der Umgang mit Entlassungen wirkte in mehreren Phasen weder transparent noch besonders ethisch, und die wiederkehrenden Kündigungswellen haben über lange Zeit Angst erzeugt. Die negativen Folgen davon waren schnell sichtbar: weniger Vertrauen, schlechtere Stimmung, innere Kündigung und ein klar toxischeres Umfeld.
Restrukturierungen sollten transparent, ehrlich und mit deutlich mehr Respekt umgesetzt werden. Mitarbeitende sollten nicht erst im letzten Moment oder über indirekte Signale von einschneidenden Veränderungen erfahren. Gerade in schwierigen Phasen braucht es klare, konsistente und verlässliche Kommunikation statt oberflächlicher Aussagen, widersprüchlicher Informationen und vermeidbarer Unsicherheit. Führung sollte wieder Verantwortung bedeuten und nicht nur das Verwalten kurzfristiger Entscheidungen, die für viele Mitarbeitende stark kosten- oder bonusgetrieben wirkten.
Was früher ein guter Arbeitsplatz war, wurde mit der Zeit zu einem von Unsicherheit und Angst geprägten Umfeld. Wiederholte Kündigungswellen haben die Stimmung massiv verschlechtert und wirkten aus meiner Sicht kaum nachvollziehbar, obwohl das Unternehmen wirtschaftlich nicht den Eindruck machte, dazu gezwungen zu sein.
Nach aussen wollte das Unternehmen modern und werteorientiert wirken. Intern hat dieses Bild mit der Zeit deutlich gelitten.
Nach aussen wurde viel von Verantwortung gesprochen, in der Praxis entstand aber oft Druck zu überdurchschnittlichem Einsatz. In einem unsicheren Umfeld belastet das zusätzlich.
Es gab grundsätzlich interessante Rollen und Entwicklungsmöglichkeiten. Gleichzeitig wurden Perspektiven aus meiner Sicht zu oft in Aussicht gestellt, ohne später verlässlich eingelöst zu werden.
Nicht alles war hier schlecht. Problematisch war für mich eher der Eindruck, dass am Ende die wirtschaftlichen Interessen einiger weniger wichtiger waren als Fairness, Loyalität und Stabilität für die Mitarbeitenden.
Nach aussen wurde ein positives Wertebild vermittelt, intern war davon in entscheidenden Phasen wenig zu spüren. Gerade im Umgang mit Mitarbeitenden wirkte vieles wenig sozial verantwortlich.
Der Zusammenhalt im Team war lange ein Pluspunkt. Vieles funktionierte nur dank engagierter Mitarbeitender, auch wenn viele innerlich bereits auf Distanz gingen.
Das Hauptproblem war aus meiner Sicht nicht altersbezogen, sondern kulturell. Dennoch hatte ich nicht den Eindruck, dass Erfahrung immer den Stellenwert hatte, den sie verdient hätte.
Die Führungsqualität hat sich deutlich verschlechtert. Es wurden Erwartungen geweckt und Einsatz verlangt, ohne die nötige Verlässlichkeit und Klarheit. In sensiblen Phasen wirkte der Umgang mit Mitarbeitenden zudem oft distanziert, wenig transparent und nicht besonders respektvoll.
Die Arbeitsbedingungen litten stark unter der allgemeinen Unsicherheit. Standortschliessungen wurden unter anderem mit der Nähe aller Teams zur Produktion in Kreuzlingen begründet, während gleichzeitig günstigere Remote-Strukturen anderswo aufgebaut wurden.
Die Kommunikation war oft spät, unklar oder bewusst vage. Gerade bei Restrukturierungen und personellen Veränderungen fehlte Transparenz gegenüber den Teams. Offene Kommunikation fehlte weitgehend, was Gerüchte, Unsicherheit und viel Unruhe im Unternehmen verstärkte.
In diesem Bereich fiel mir nichts durchgehend negativ auf. Gleichzeitig war der allgemeine Umgang im Unternehmen in späteren Phasen nicht immer von Fairness und Respekt geprägt.
Die Aufgaben konnten spannend sein, und operativ hatte das Unternehmen Potenzial. Umso enttäuschender ist, wie viel davon verspielt wurde.
Tolles Team in der Weiterverarbeitung.
Interessante Maschine bei denen man gut eingelernt wird von den Festmitarbeitern.
Wir haben die Schichten schon über den gesamten Zeitraum bekannt bekommen. Das hat mir gut geholfen die Termine dementsprechend zu planen. Deshalb 4 Sterne. Warum keine 5? Wegen dem Schichten.
Kann ich jetzt nichts genauer dazu sagen
Gehalt für mich als Aushilfe war gut
Hab mich sehr wohl gefühlt. Hier zählt das Team
Hier gibt’s viele „ältere“ . Ich habe das Gefühl, dass es denen gut geht, da sie zum Teil auch 20 Jahre aufwärts in der Firma sind.
Sehr vorbildlich. Immer ein offenes Ohr
Super, man kriegt alles was man benötigt. Es gibt wirklich alles was man benötigt und falls nicht kümmern sich die Schichtführer oder Teamleiter drum.
Kommunikation ist gut. Falls mein zuständiger Schichtführer im Bereich Weiterverarbeitung mir keine konkrete Antwort wusste, wurde der Teamleiter mit einbezogen. Finde ich klasse bevor irgendeine Fehlinfo gegeben wurde. So muss das sein.
Tolle Maschinen
Zürich office closed, return to office at the production site, majority of marketing & tech resigned or laid off.
New product work outsourced to agencies, remaining in-house staff maintaining legacy systems.
Culture of zero transparency, miniature siloed teams, and normalized lack of technical expertise at all levels.
Ifolor has talented and dedicated people, but recent management practices have weakened trust and motivation. To rebuild a healthy culture, focus on transparency, fairness, and recognition.
- Communicate openly and consistently, especially during reorganizations.
- Treat all employees equally, regardless of language or proximity to management.
- Encourage collaboration between experienced and new colleagues instead of resistance to change.
- Recognize extra effort with fair compensation and career growth to prevent burnout.
- Restore team spirit through small cultural perks and consistent follow-through on sustainability initiatives.
The work environment was initially enjoyable and pleasant until the end of 2024 when management changed. Starting in 2025, tensions arose between senior management and regular employees. Micromanagement became rampant and was even encouraged. Suddenly, challenging decisions was discouraged, and it felt like we were merely executing orders.
In general Ifolor has good brand awareness and company image, it's just really bad what's going on in recent years.
Work-life balance and overall experience have noticeably declined compared to before. In 2024, we were able to work fully from home, which offered great flexibility and efficiency. However, with the arrival of new management, policies changed to require two days in the office. This meant many employees had to travel to Kreuzlingen when the Zurich office was closed. Some coworkers had to accept this arrangement without any travel reimbursement, making the experience less convenient and more stressful than it used to be.
When I first started working there, many things were promised to me. In the end, I just ended up with more responsibilities, no increase in compensation or changes to my contract, and eventually reached the point of burnout.
Salaries are on lower end of spectrum
A few environmental and sustainability initiatives were started, but none of them were ever completed. There were projects focused on using sustainable colors and papers, but overall, many products ended up being offshored instead.
The main reason I stayed as long as I did was because of the people. They made the experience genuinely enjoyable. Although most of them are no longer there, the collegial and supportive environment was the strongest part of working at ifolor. My colleagues were always willing to help, and management was also supportive, fostering a positive and approachable atmosphere. We often organized get-togethers and offsites that strengthened our team spirit and made the workplace feel like a community.
Older colleagues who have been with the company for over 10 years are often not very helpful and tend to believe their way is the only right way to do things. In addition, there are employees who struggle to accept new hires and show clear frustration when being moved to different teams or having their roles downgraded, which creates tension and an unwelcoming atmosphere for newcomers.
Top management behavior is generally poor and lacks transparency. They show no respect, often smiling and claiming that everything is fine, only to turn around and fire nine employees the next day.
At the Zurich office, which has since been closed, we used to have an open-space setup with a free-seating policy, free drinks, and regular aperos. There was also FelFel, with meals partially subsidized by the company, and even barista-style coffee. I’m not sure if similar benefits are still available in the Kreuzlingen office today.
Again, with new management, every piece of information was kept hidden from employees. They were only informed of sudden changes. If your position was affected, it was announced in the most unethical manner possible. Many people were laid off overnight without any prior notice. There were a few all-hands meetings where employees could ask questions, but the answers were superficial and sometimes even incorrect.
Treatment of employees varies greatly depending on the team and management. In recent months, it has become clear that the closer someone is to top management, and the more they agree with every decision, no matter how unreasonable or damaging to the business, the better they are treated. We’ve seen coworkers advance in their careers not because of their competence, but because of their willingness to say “yes” to everything. Additionally, German-speaking employees have often been favored over non-German speakers, with meetings sometimes held entirely in German despite the presence of colleagues who don’t understand the language.
Long and unnecessary processes and procedures hinder creativity and competitiveness. Sometimes, it takes months or even a year to select a topic and begin working on it.
Depending on the team, the process can be hindered by the development team, which holds things back and refuses to develop them, or by product managers who lack belief in innovation, despite the data suggesting otherwise.
Mehr Respekt und Klarheit im Umgang mit den Mitarbeitenden, gerade in schwierigen Situationen wie Restrukturierungen
Professionellere HR-Prozesse (z. B. bei Kündigungen und interner Kommunikation)
Echte Einbindung der Mitarbeitenden bei wichtigen Veränderungen
Nachhaltigere Planung statt kurzfristiger Reaktionen
Moderne Arbeitsumgebung in Zürich
Grosszügige Homeoffice Regelungen - Top!
Kolleg:innen auf Team-Ebene sind oft engagiert und hilfsbereit
Entscheidungen wirken kurzfristig und schlecht vorbereitet
Kommunikation von Kündigungen und HR-Themen oft unklar und wenig wertschätzend
Umgang mit Mitarbeitenden in Veränderungsprozessen mangelhaft
Great products, target group, brand image, possibilities to market, large budgets, central office in the heart of Zurich, beautiful office space, free coffee and soft drinks, Fel Fel, hybrid work model.
Micromanagement and lack of trust in employees. Insufficient appreciation and unclear internal communication. Feedback processes and role definitions are vague. Benefits are underwhelming. Future-oriented projects are often hindered by IT and tech.
Improve internal communication across all levels.
Reassess and strengthen the hiring process for C-level roles to ensure long-term fit and leadership stability.
Foster a culture of trust by empowering employees to own their responsibilities, while providing guidance and coaching rather than micromanagement.
Establish clear and structured HR processes, from onboarding through to offboarding. Show genuine interest in employee feedback – it’s a valuable opportunity to learn, improve, and strengthen the organisation from within.
Develop consistent, long-term strategies that remain flexible enough to adapt to market changes, but still provide a clear and coherent direction.
Invest meaningfully in company culture. When a significant number of employees fall ill within a short period, take it seriously: ask questions, listen, and offer support.
Where feasible, establish transparent career development paths—even within the limitations of a mid-sized organisation.
When I first joined, the ways of working and collaboration across teams were excellent. However, over the past couple of years, things have deteriorated significantly. This was largely due to increased micromanagement at the C-level, internal politics, and a lack of clear communication and constructive feedback. Structural changes were implemented without prior communication, leaving teams unprepared. Established processes were frequently questioned, and improvement initiatives were often launched by individuals with limited experience—only to be left incomplete or abandoned entirely. This, topped with unclear definition of many roles.
Poor.
Hybrid work model and possibility to work remotely are great.
Okay. But the selection process needs rework as some people are getting support more than once in a short period of time and others not at all.
The pay is good, the benefits were very, very poor until a few months ago. These have now been adjusted.
Considering the company works with chemicals and paper, more could be done.
Sadly we've seen many of our peers burn out or leave for the sake of their health. However colleagues always tried to help each other out.
I'd say okay.
Depending on who you report to...
Okay
There were brief periods of improvement, but overall, communication has remained inconsistent. While there have been efforts from management to adopt a more open approach, these have yet to result in lasting or meaningful change.
I'd say okay.
The company and its products are excellent, with great potential to further enhance the user experience—particularly in the product creation journey. Unfortunately, despite several attempts over the years, the tech division—frequently restructured and subject to ongoing changes in personnel—has struggled to deliver meaningful progress on new apps, software, or AI-driven solutions. As a result, much of the pressure has fallen disproportionately on the marketing and performance teams. Meanwhile, it’s been common to hear tech colleagues express frustration over a lack of engaging work and prolonged delays in project initiation.
Es herrscht Chaos und Angst. Kümmert euch um eure Mitarbeiter bevor sie gehen.
Hört auf die Mitarbeiter für alle Fehler der Vergangenheit zu beschuldigen.
In den letzten Jahren hat sich das Arbeitsklima zunehmend verschlechtert und lässt sich mittlerweile als schwierig bis toxisch beschreiben. Ende 2024 kam es erneut – wie fast jedes Jahr – zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung. In Folge dessen wurden bereits etablierte Strategien und Zielsetzungen vollständig über Bord geworfen. Die Verantwortung für ausbleibende Erfolge wird regelmäßig auf die Mitarbeitenden abgewälzt, während ein kritisches Hinterfragen der eigenen Führungsentscheidungen und der mangelnden strategischen Kontinuität ausbleibt.
Besonders herausfordernd ist zudem, dass der neue Co-CEO sowie der CTO in den vergangenen fünf bis sieben Jahren vorwiegend in der Lehre an Hochschulen tätig waren. Das operative Verständnis für komplexe Unternehmensprozesse scheint dadurch begrenzt, was sich in wenig durchdachten Entscheidungen, veralteten Arbeitsmethoden und einem Mangel an klarer Führung widerspiegelt. Zunehmend ist auch ein rauerer Umgangston zu beobachten, der sich negativ auf das allgemeine Betriebsklima auswirkt.
In den letzten 6 Monaten hat sich das Arbeitsumfeld bei ifolor leider rapide in eine ungesunde Richtung entwickelt. Die Wertschätzung für Mitarbeitende ist spürbar zurückgegangen, was sich negativ auf Motivation und Bindung auswirkt. Interessierten Bewerberinnen und Bewerbern würde ich empfehlen, sich im Vorfeld über persönliche Kontakte ein realistisches Bild vom aktuellen Arbeitsklima zu verschaffen.
Das flexible Home-Office-Angebot gehört derzeit zu den attraktivsten Vorteilen, die ifolor seinen Mitarbeitenden bietet. Aber auch das wird gerade in Frage gestellt.
Es gibt so gut wie keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten mehr.
Grundsätzlich besteht ein kollegialer Zusammenhalt im Team, allerdings hat das Vertrauen untereinander gelitten. Aufgrund der mangelnden Transparenz und internen Dynamiken ist es zunehmend schwierig geworden, einzuschätzen, auf welche Informationen und Personen man sich wirklich verlassen kann
Die interne Kommunikation hat stark nachgelassen und findet nur noch sehr selektiv statt. Informationen werden nicht mehr transparent geteilt, sondern scheinen nur einem kleinen Kreis von Personen vorab zugänglich gemacht zu werden. Das führt nicht nur zu Intransparenz, sondern begünstigt auch die Entstehung von Gerüchten, was das Vertrauensverhältnis im Team weiter belastet.
Gehaltsversprechen für die Zukunft werden häufig nicht eingehalten, was zunehmend zu Enttäuschung und Frustration führt. Insgesamt hat das gegenseitige Vertrauen innerhalb der Organisation spürbar abgenommen.
Das Unternehmen verfügt grundsätzlich über viel Potenzial und interessante Themenfelder. Allerdings werden herausfordernde oder strategisch relevante Aufgaben zunehmend an externe Agenturen ausgelagert. Dadurch entsteht intern der Eindruck, dass dem eigenen Team nicht mehr das notwendige Vertrauen entgegengebracht wird.
Es schmerzt mich zu sagen, aber ifolor hat sich zu einem toxischen Arbeitsplatz entwickelt, an dem chronischer Stress und Überlastung an Tagesordnung steht. Die Werte eines 'Familienunternehmens', die einst gepflegt wurden, gehören der Vergangenheit an.
Bei ifolor sind die Arbeitsbereiche und Rollen nicht klar definiert, was dazu führt, dass Mitarbeitern oft mehr Aufgaben zugeschoben werden, als ursprünglich vereinbart – und das ohne entsprechende Lohnerhöhung. Zudem sind die Hierarchieebenen in vielen Bereichen nicht definiert, was sich in einer unzureichenden Entlohnung niederschlägt. Viele Mitarbeiter übernehmen Aufgaben, die weit über ihre anfänglichen Vertragsvereinbarungen hinausgehen. Einige sind sogar für mehrere Rollen und Bereiche zuständig, die eigentlich von zwei bis drei Vollzeitangestellten bewältigt werden müssten. Es fehlt ein grundverständnis für die Aufgabenbereiche und dafür, was in realistischer Zeit von einer Person umsetzbar ist.
Seit dem Antritt des neuen CTO und Co-CEO im Oktober 2024 hat sich die Arbeitsatmosphäre kontinuierlich verschlechtert und erreicht mittlerweile einen Tiefpunkt. Innerhalb von weniger als 1,5 Jahren erlebten wir bereits die zweite Reorganisation. Die Führungsriege wechselt jährlich. Nach der Reorganisation im Oktober 2023 gab es zunächst positive Entwicklungen. Seit dem Start der neuen C-Level-Führungskräfte wird jedoch alles durch die Einführung von Mikromanagement zunichte gemacht, was den Arbeitsfluss blockiert und die Produktivität hemmt. Es findet eine Rückkehr zu veralteten und nachweislich kontraproduktiven Arbeitsmethoden statt, die laut umfassenden Business-Analysen und Statistiken sowie modernen Arbeitsmethodiken nicht zielführend sind.
Das Image von ifolor verschlechtert sich zunehmend. Einerseits liegt das daran, dass das Unternehmen sich nicht ausreichend um seine Mitarbeiter kümmert. Viele Stellen wurden abgebaut und nicht neu besetzt, wodurch die Arbeitslast auf die verbleibenden Mitarbeiter verteilt wurde. Dies führte zu Überarbeitung und einem akuten Fachkräftemangel. Andererseits hat die hohe Fluktuation in der C-Level-Führung dazu beigetragen, dass ifolor strategisch und technologisch ins Hintertreffen geraten ist. Die Konkurrenz hat ifolor sowohl technisch als auch in Bezug auf das Angebot deutlich überholt.
Die Möglichkeit, remote zu arbeiten, ist momentan das einzige, was viele Mitarbeiter noch bei diesem Arbeitgeber hält und eines der wenigen positiven Aspekte in der aktuellen Situation. Das derzeitige Chaos belastet zunehmend auch das Privatleben vieler Mitarbeiter, die sich infolge von Stress und Überarbeitung völlig erschöpft fühlen.
Ifolor bietet jungen Menschen kaum Perspektiven. Es fehlen klare Karrieremöglichkeiten und Entwicklungspfade. Zudem existiert keine Plattform für Weiterbildungen, und die Förderung sowie Motivation zur beruflichen Weiterentwicklung wird nicht aktiv betrieben.
Ifolor hat einen neuen Pensionskassenplan eingeführt, bei dem die Arbeitnehmenden nun aus drei verschiedenen Optionen wählen können und ifolor zahlt mehr in die Pensionskasse ein, als gesetzlich erforderlich wäre. Teilzeitarbeit ist möglich. Eine Verlängerung der Elternzeit ist möglich, wird jedoch nicht finanziell unterstützt. Trotz dieser Sozialleistungen liegen die Löhne unter dem Durchschnitt der Stadt Zürich, teilweise sogar deutlich darunter. Ein Ferienkauf-Modell, wie es mittlerweile bei vielen Unternehmen in der Schweiz etabliert ist, bietet ifolor jedoch nicht an.
as Unternehmen verwendet viel Plastik und unnötiges Papier, setzt auf Einzelversand und bezieht Produkte aus China, die oft aus synthetischen Stoffen gefertigt sind.
Die schwierige Situation schweißt die Belegschaft in gewisser Weise zusammen, nach dem Motto: 'Geteiltes Leid ist halbes Leid.' Allerdings bleibt die Unsicherheit, wem man sich anvertrauen kann, aufgrund des weit verbreiteten Geredes bestehen.
Die Führungskräfte zeigen keinerlei Führungsqualitäten und haben weder ein Verständnis für die bestehenden Problematiken noch Kenntnis von den aktuellen Arbeitsmethoden. Es mangelt ihnen an Vertrauen in die Fachkompetenzen der Mitarbeiter, die sich nicht ernstgenommen fühlen. Zudem entsteht der Eindruck, dass die Mitarbeiter für das Scheitern der Unternehmung verantwortlich gemacht werden, obwohl die Führungsebene, die sich seit über 15 Jahren jährlich neu zusammensetzt, die eigentliche Verantwortung tragen sollte.
Im Büro gibt es kostenlose Getränke und Kaffee, was sehr angenehm ist. Die Lage des Büros in Zürich ist hervorragend, und es ist ansprechend mit Pflanzen dekoriert. Stehpulte und ergonomische Stühle tragen zur Arbeitsqualität bei, das ist top. Allerdings kann es oft sehr laut sein, was besonders für Menschen, die sich schwer konzentrieren können, eine Herausforderung darstellt. Glücklicherweise besteht die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. An besonders geschäftigen Tagen gibt es jedoch zu wenig Platz sowie eine unzureichende Anzahl an Telefonkabinen und Meetingsräumen. Zudem funktionieren einige der zusätzlichen Bildschirme nur teilweise.
Die Kommunikation war schon immer eine Herausforderung, doch nun hat sie ein völlig neues Niveau der Unzulänglichkeit erreicht. Globale Ankündigungen bleiben aus, stattdessen erhält jeder täglich unterschiedliche, oft widersprüchliche Informationen. Diese Situation hat eine Atmosphäre des Flüsterns und Gerüchteverbreitens geschaffen, die viel Angst und Unruhe unter den Mitarbeitern verursacht. Diese Dynamik fördert ein Klima der Selbstsorge, in dem Mitarbeiter zunehmend isoliert handeln und negativ über Kollegen sprechen, oft auch über die Grenzen ihres eigenen Arbeitsbereiches hinaus agieren, ohne die betroffenen Personen einzubeziehen. Dieses Chaos verursacht enormen Stress und führt zu erheblichem Mehraufwand.
Die Arbeitsbereiche und Aufgaben könnten durchaus interessant sein, wenn man den Beschäftigten mehr Freiräume ließe. Stattdessen werden momentan alle spannenden Projekte an externe Agenturen outgesourct. Der jährliche Wechsel in der Geschäftsleitung führt dazu, dass Projekte regelmäßig gestoppt und Strategien jährlich geändert werden, was echten Fortschritt verhindert. Viele Prozesse sind veraltet und mittlerweile so komplex verschachtelt, dass selbst kleinste Änderungen das Potenzial haben, weitreichende und unvorhergesehene Konsequenzen nach sich zu ziehen – ähnlich der Öffnung von Pandoras Box.
Gratis Kaffee
Unprofessionalität, Mitarbeiterführung, Einarbeitung, Mobbing
Professionelle Führungskräfte rekrutieren und Professionalität in jeglichen Bereichen einführen
Arbeitsalltag von Angst geprägt
Das Image wird von Jahr zu Jahr schlechter durch schlechten Umgang der Mitarbeiter durch Führungskräfte
Keine Weiterbildungsmöglichkeiten und sehr unattraktiv für junge Menschen
Die Umweltaktionen der Firma beziehen sich nur auf einen Teil der Firma, an solchen besonderen Anlässen darf die Produktion nicht teilhaben außer man nimmt das Drama danach mit den Führungskräften in kauf
Keine Rücksichtnahme jeglicher Art.
Absolut unprofessionell
Die Kommunikation ist immer über dritte
Manche dürfen sich alles rausnehmen während bei anderen selbst die Frühstückspause genauestens beäugt wird
Immer dasselbe
So verdient kununu Geld.