Ilgenpark-vom kooperativem Vertrauen zur zentral gesteuerten Hierarchie – wo Wertschätzung Theorie bleibt!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Die dezentralen Standorte der Aussenwohngruppen.
- Aufarbeitung und Nachholen von prof. Standards (UK, Nähe/Distanz, etc.)
- neuer, frischer, prof. Wind durch neueres, jüngeres Personal
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Unaufhörlicher Leitungswechsel
- Pflegestatus mit vermehrtem pflegerischem Blick, wobei agogische Anliegen in den Hintergrund zu rutschen scheinen
- Die fehlende Wertschätzung und partielle Schikanierung durch Leitung dem Personal gegenüber
- Das Abwälzen von kantonalen Richtlinien, Auflagen, Sanktionen auf dem Rücken der Klientel und Personals (obwohl die Stiftung jahrelang im Hintertreffen war und diesbezüglich keine offene und ehrliche Stellung bezieht)
- man fühlt sich ersetzbar, eine Arbeitsmaschine, Leistungen und Engagement scheinen nicht mehr gesehen zu werden
- Das Herz, die Kultur des IP ist verloren gegangen.
Verbesserungsvorschläge
- Dem Personal Vertrauen und Wertschätzung entgegen bringen
- Weg von der hierarchischen Team-Leiter-Befähigung zurück zur kooperativen und autonomen TS- und WG-Teams
- Langfristigkeit in den Blick nehmen, statt kurzfristig „Löcher zu flicken“ – insbesondere im Hinblick auf Klientel und Personal
- Austausch der HR-Leitung zugunsten einer Personalabteilung, die sich maßgeblich für die Interessen der Mitarbeitenden einsetzt, echte Personalbetreuung bietet und bei Gesprächsanfragen tatsächliches Interesse zeigt – anstatt marionettenartig und befangen im Sinne der Geschäftsleitung oder nur reaktiv auf schlechte Kritik (z. B. auf dieser Plattform) zu handeln.
- Einführung eines Mitarbeitenden-Rats, welchem regelmässig Gehör geschenkt wird (durch GL und Stiftungsrat) oder Wiedereinführung eines Betriebs- oder ähnlichem Rats, sodass sich Mitarbeitende nie wieder so unglaublich alleine, hilflos und unterdrückt fühlen müssen wie die letzten Monate
- Vermeidung zukünftiger autoritärer, machtmissbrauchender und verurteilender Standortleitungen – frühzeitig die Notbremse ziehen und auf die Stimmen aus dem Personal hören
Arbeitsatmosphäre
Seit rund einem Jahr kaum mehr unaushaltbar. Geprägt durch:
- ununterbrochene Führungswechsel
- autoritäre, patriarchalisch führende Leitung
- sehr viele temporäre Mitarbeitende
- Know-How-Verlust durch die vielen Wechsel
- Kontrolle
- Angstkultur
- Professionalisierung versus Menschlichkeit
Kommunikation
Noch nie an einem anderen Arbeitsplatz so eine schlechte, entwertende, verurteilende Kommunikation durch Leitung erlebt.
- beleidigende, verurteilende und denunzierende Aussagen über Mitarbeitende durch Leitungspersonen
- fehlende Transparenz
- Mitteilen von unwahren Informationen
- Beschneidung und Hinderung der eigenen Kompetenzen zu Lasten der Arbeitsqualität, des Informationsflusses innherhalb des Betriebs sowie in Teams
Kollegenzusammenhalt
Kann nicht für alle Teams sprechen. Höre von Uneinigkeiten in Teams (v.a. in Bezug auf Teamleitenden), sowie auch auf hohe Kollegenzusammenhalt. Erlebe den Teamzusammenhalt als sehr hoch und Grund (nebst der Klientel), für diesen Betrieb noch zu arbeiten.
Work-Life-Balance
Ganz ok.
Vorgesetztenverhalten
Absolut miserabel. Noch nie zuvor dagewesen.
- Machtmissbrauch
- offenbar kein echtes Interesse an den Mitarbeitenden, sondern nur deren Leistungsfähigkeit (Bilas werden kaum genutzt, um nach Gemütszustand zu fragen, sondern dienen hauptsächlich informeller Natur)
- Kaum Rückfragen - subjektive Wahrnehmung wird als absolut dargestellt und großflächig verbreitet
- Je nach Kaderstufen keine Übernahme von Verantwortung
- Einräumen von Sonderrechten und Privilegien
Interessante Aufgaben
- Gestaltung der Tagesstruktur anhand der Bedürfnisse der Klientel
- Abwechslungsreiche Aktivitäten möglich
- Agogische Herausforderungen
Gleichberechtigung
Kann ich nicht beurteilen
Umgang mit älteren Kollegen
Habe bis anhin keine schlechten Erfahrungen gemacht oder beobachtet.
Gehalt/Benefits
- keine automatische Lohnerhöhung jedes Jahr
- muss sich regelmäßig zur Wehr setzen oft einem negativen Bescheid
- Lohnunfairneß innerhalb der Stiftung - IP wird meines Wissens schlechter bezahlt als die anderen Standorte
Image
Leider seit ca einem Jahr sehr, sehr schlecht. Hatte zuvor nach etlichen Jahrzenten eine erhebliche Imageverbesserung, was leider wieder seit dem letzten Führungswechsel und Umgang mit gewissen Situationen verbunden zu sein scheint.
Es scheint, als ob die Führung mit hoher Anstrenung versucht, das Image zu verbessern, aber dabei vergisst, dass sie dafür nicht nur das Gesicht des IP "liften" müssen, sondern dem Körper des IP, dem Personal besser sorge tragen müssen. Denn diese sind für einen Großteil der Propaganda verantwortlich. Aktuell aber sehr schlechte. Selbst ausserkantonal hat der IP einen sehr schlechten Ruf.
Karriere/Weiterbildung
- berufsspezifische Weiterbildungen werden bewilligt und finanziert
- Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nebst Teamleitung kaum
- erwarten für Aufstieg Führungserfahrung, geben aber nicht die Möglichkeit, diese zu sammeln intern
- Finanzieren teils Ausbildungen, fördern die Entfaltung aber nur sehr gering