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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ilgenpark-vom kooperativem Vertrauen zur zentral gesteuerten Hierarchie – wo Wertschätzung Theorie bleibt!

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Fehraltorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die dezentralen Standorte der Aussenwohngruppen.
- Aufarbeitung und Nachholen von prof. Standards (UK, Nähe/Distanz, etc.)
- neuer, frischer, prof. Wind durch neueres, jüngeres Personal

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Unaufhörlicher Leitungswechsel
- Pflegestatus mit vermehrtem pflegerischem Blick, wobei agogische Anliegen in den Hintergrund zu rutschen scheinen
- Die fehlende Wertschätzung und partielle Schikanierung durch Leitung dem Personal gegenüber
- Das Abwälzen von kantonalen Richtlinien, Auflagen, Sanktionen auf dem Rücken der Klientel und Personals (obwohl die Stiftung jahrelang im Hintertreffen war und diesbezüglich keine offene und ehrliche Stellung bezieht)
- man fühlt sich ersetzbar, eine Arbeitsmaschine, Leistungen und Engagement scheinen nicht mehr gesehen zu werden
- Das Herz, die Kultur des IP ist verloren gegangen.

Verbesserungsvorschläge

- Dem Personal Vertrauen und Wertschätzung entgegen bringen
- Weg von der hierarchischen Team-Leiter-Befähigung zurück zur kooperativen und autonomen TS- und WG-Teams
- Langfristigkeit in den Blick nehmen, statt kurzfristig „Löcher zu flicken“ – insbesondere im Hinblick auf Klientel und Personal
- Austausch der HR-Leitung zugunsten einer Personalabteilung, die sich maßgeblich für die Interessen der Mitarbeitenden einsetzt, echte Personalbetreuung bietet und bei Gesprächsanfragen tatsächliches Interesse zeigt – anstatt marionettenartig und befangen im Sinne der Geschäftsleitung oder nur reaktiv auf schlechte Kritik (z. B. auf dieser Plattform) zu handeln.
- Einführung eines Mitarbeitenden-Rats, welchem regelmässig Gehör geschenkt wird (durch GL und Stiftungsrat) oder Wiedereinführung eines Betriebs- oder ähnlichem Rats, sodass sich Mitarbeitende nie wieder so unglaublich alleine, hilflos und unterdrückt fühlen müssen wie die letzten Monate
- Vermeidung zukünftiger autoritärer, machtmissbrauchender und verurteilender Standortleitungen – frühzeitig die Notbremse ziehen und auf die Stimmen aus dem Personal hören

Arbeitsatmosphäre

Seit rund einem Jahr kaum mehr unaushaltbar. Geprägt durch:
- ununterbrochene Führungswechsel
- autoritäre, patriarchalisch führende Leitung
- sehr viele temporäre Mitarbeitende
- Know-How-Verlust durch die vielen Wechsel
- Kontrolle
- Angstkultur
- Professionalisierung versus Menschlichkeit

Kommunikation

Noch nie an einem anderen Arbeitsplatz so eine schlechte, entwertende, verurteilende Kommunikation durch Leitung erlebt.
- beleidigende, verurteilende und denunzierende Aussagen über Mitarbeitende durch Leitungspersonen
- fehlende Transparenz
- Mitteilen von unwahren Informationen
- Beschneidung und Hinderung der eigenen Kompetenzen zu Lasten der Arbeitsqualität, des Informationsflusses innherhalb des Betriebs sowie in Teams

Kollegenzusammenhalt

Kann nicht für alle Teams sprechen. Höre von Uneinigkeiten in Teams (v.a. in Bezug auf Teamleitenden), sowie auch auf hohe Kollegenzusammenhalt. Erlebe den Teamzusammenhalt als sehr hoch und Grund (nebst der Klientel), für diesen Betrieb noch zu arbeiten.

Work-Life-Balance

Ganz ok.

Vorgesetztenverhalten

Absolut miserabel. Noch nie zuvor dagewesen.
- Machtmissbrauch
- offenbar kein echtes Interesse an den Mitarbeitenden, sondern nur deren Leistungsfähigkeit (Bilas werden kaum genutzt, um nach Gemütszustand zu fragen, sondern dienen hauptsächlich informeller Natur)
- Kaum Rückfragen - subjektive Wahrnehmung wird als absolut dargestellt und großflächig verbreitet
- Je nach Kaderstufen keine Übernahme von Verantwortung
- Einräumen von Sonderrechten und Privilegien

Interessante Aufgaben

- Gestaltung der Tagesstruktur anhand der Bedürfnisse der Klientel
- Abwechslungsreiche Aktivitäten möglich
- Agogische Herausforderungen

Gleichberechtigung

Kann ich nicht beurteilen

Umgang mit älteren Kollegen

Habe bis anhin keine schlechten Erfahrungen gemacht oder beobachtet.

Gehalt/Benefits

- keine automatische Lohnerhöhung jedes Jahr
- muss sich regelmäßig zur Wehr setzen oft einem negativen Bescheid
- Lohnunfairneß innerhalb der Stiftung - IP wird meines Wissens schlechter bezahlt als die anderen Standorte

Image

Leider seit ca einem Jahr sehr, sehr schlecht. Hatte zuvor nach etlichen Jahrzenten eine erhebliche Imageverbesserung, was leider wieder seit dem letzten Führungswechsel und Umgang mit gewissen Situationen verbunden zu sein scheint.
Es scheint, als ob die Führung mit hoher Anstrenung versucht, das Image zu verbessern, aber dabei vergisst, dass sie dafür nicht nur das Gesicht des IP "liften" müssen, sondern dem Körper des IP, dem Personal besser sorge tragen müssen. Denn diese sind für einen Großteil der Propaganda verantwortlich. Aktuell aber sehr schlechte. Selbst ausserkantonal hat der IP einen sehr schlechten Ruf.

Karriere/Weiterbildung

- berufsspezifische Weiterbildungen werden bewilligt und finanziert
- Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nebst Teamleitung kaum
- erwarten für Aufstieg Führungserfahrung, geben aber nicht die Möglichkeit, diese zu sammeln intern
- Finanzieren teils Ausbildungen, fördern die Entfaltung aber nur sehr gering

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Arbeitgeber-Kommentar

Wir bedauern sehr, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter unsere Organisation auf einer Plattform in dieser Form bewertet hat. Die geschilderten Erfahrungen nehmen wir ernst. Sie berühren uns und widersprechen in vielen Punkten unserem Selbstverständnis von Zusammenarbeit und Führung.
Gleichzeitig distanzieren wir uns inhaltlich klar von vielen Aussagen. Die Bewertung vermittelt ein pauschales Bild, das der Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen in unserer Organisation nicht gerecht wird. Dennoch nehmen wir kritische Stimmen zum Anlass, an Verbesserungen zu arbeiten – insbesondere dort, wo Rückmeldungen konstruktiv eingebracht werden.
Öffentliche Kommentare spiegeln immer nur einen Ausschnitt der Realität. Viele Mitarbeitende engagieren sich mit grosser Fachlichkeit und hohem Einsatz für unsere Klientinnen und Klienten. Diesen Einsatz wollen wir durch gute Rahmenbedingungen stärken. Gemeinsam mit allen, die bereit sind, aktiv daran mitzuwirken.
Wir danken allen Mitarbeitenden, die sich täglich für eine inklusive, respektvolle und professionelle Arbeit einsetzen: im Interesse der Menschen, für die wir da sind.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.