Man sollte nicht gleich jede Lehrstelle annehmen...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Als ich die Lehrstelle abbrach, fand ein Gespräch mit einer HR-Mitarbeiterin von Coop, meiner Praxisbildnerin und meiner Berufsbildnerin statt. Dabei wurde deutlich, wie stark sie sich gegenseitig schützten. Natürlich ist es verständlich, dass sie nicht völlig neutral sein konnten – aber letztlich war ich zu diesem Zeitpunkt noch sehr jung und hätte mir mehr Verständnis und Fairness gewünscht.
Verbesserungsvorschläge
Lernende sollten in einem respektvollen, unterstützenden Umfeld gefördert werden. Ein wertschätzender Umgangston ist dabei besonders wichtig.Eine neutrale Vertrauensperson (z. B. HR oder externe Beratungsstelle) sollte Lernenden zur Verfügung stehen, falls Probleme im Team auftreten.
Arbeitsatmosphäre
Wie bereits erwähnt, herrschte oft ein passiv-aggressiver, herabwürdigender Ton, den ich damals nicht richtig einordnen konnte. Schließlich war ich erst etwa 16 Jahre alt und hatte keinerlei Arbeitserfahrung. Mir war nicht bewusst, dass man sich so etwas eigentlich nicht gefallen lassen muss. Insgesamt empfand ich die Situation einfach als sehr unangenehm.
Spaßfaktor
In meiner Abteilung hatte ich den Eindruck, dass sich die Mitarbeitenden untereinander nicht wirklich mochten. Das empfand ich als sehr schade.
Respekt
Ich ging nicht gerne zur Arbeit, da ich all das ständig mitbekam. Einmal musste ich einen Praxisauftrag vorstellen und war dabei etwas nervös. Während meiner Präsentation sahen sich die beiden Frauen immer wieder an und lachten, was für mich sehr unangenehm war.