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Bewertung

Entlassung der langjährigen Mitarbeitere – «Kultur und der Mensch im Mittelpunkt», das war einmal..

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei INFICON AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr Viel war gut und wurde zerstört

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider kann ich diesen Arbeitgeber nicht empfehlen.
Die Führung ist von sich überzeugt, aber in der Realität sehr schwach und wirkt in vielen Situationen unnahbar. Entscheidungen werden ohne Einbindung der Mitarbeitenden getroffen, häufig kurzfristig geändert oder gar nicht kommuniziert. Eine offene und transparente Kommunikation findet praktisch nicht mehr statt. Die neue Führungsebene hat zunehmend keine Ahnung mehr von den Produkten, Märkten und Kunden und strategische Entscheidungen wirken realitätsfern und praxisfremd, was sich direkt negativ auf die tägliche Arbeit, der Qualität der Produkte und die Wettbewerbsfähigkeit auswirkt.
Das Unternehmen ist zu schnell gewachsen, ohne entsprechende Strukturen, Prozesse oder Führungskompetenz aufzubauen. Die Folgen sind Unsicherheit, Chaos und fehlende Orientierung im Arbeitsalltag.
Besonders kritisch zu hinterfragen sind die – in 3 Etappen durchgeführten - Kündigungen langjähriger Mitarbeitender, die mit der angeblichen wirtschaftlichen Situation begründet wurden. Aus Sicht vieler Betroffener wirkten diese Maßnahmen nicht nachvollziehbar und rechtlich zumindest fragwürdig, da der Umsatz stimmt, zudem zahlreiche temporäre und befristete Mitarbeitende im Unternehmen tätig sind, die nicht betroffen waren, da man ja diejenigen Personen zum Produzieren und Ausliefern braucht! Loyalität und jahrelanges Engagement scheinen hier keinen Wert mehr zu haben – man stellt die langjährigen, erfahrenen Mitarbeitende auf die Straße, um neuen Wind durch mehrheitlich ausländische Nationalitäten herein zu bekommen.
Das Arbeitsklima ist geprägt von Angst und Misstrauen. Diese Kündigungen haben das Vertrauen zusätzlich zerstört. Fehler werden nicht mehr als Lernchance gesehen, sondern führen zu Druck und Rechtfertigungen und die Angst «der oder die» Nächste zu sein, die das Unternehmen verlassen muss!
Inzwischen geht es ausschließlich um Umsatz und Kennzahlen. Der Mensch spielt keine Rolle mehr. Wertschätzung, Fairness und nachhaltige Mitarbeiterbindung sind offensichtlich keine Priorität.
Eine Unternehmenskultur ist nicht mehr erkennbar. Was früher vielleicht einmal vorhanden war, ist dem schnellen Wachstum und der reinen Zahlenorientierung erlegen.
Wer ein wertschätzendes Umfeld, transparente Kommunikation und faire Führung sucht, sollte sich gut überlegen, ob dieser Arbeitgeber der richtige ist.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima ist geprägt von Angst und Misstrauen

Image

Das war einmal...

Gehalt/Benefits

Auch in anderen Unternehmen kann man gutes Geld verdienen

Umgang mit älteren Kollegen

Früher wurde das "Wissen und die Erfahrung" geschätzt

Kommunikation

Entscheidungen werden ohne Einbindung der Mitarbeitenden getroffen, häufig kurzfristig geändert oder gar nicht kommuniziert. Eine offene und transparente Kommunikation findet praktisch nicht mehr statt.

Gleichberechtigung

Realität und Theorie sind zwei paar Schuhe


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.