Insel Gruppe als Arbeitgeber

Insel Gruppe

Arbeitgeber mit guten Leitsätzen die leider nicht mehr so umgesetzt werden-Kostenspardruck aufm Rücken der Angestellten

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Inselspital in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sozialleistungen, interessantes Aufgabengebiet, Weiterbilungsmöglichkeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kostenspardruck, Leistungsdruck, Kündigungen wegen Unzufriedenheit.

Verbesserungsvorschläge

Sollte sich die Leitbilder mal ins Gedächtnis rufen, die Vorgesetzten besser durchleuchten und Vorgesetztenbewertungen durch Arbeitnehmer einführen um Misstände aufzudecken.

Arbeitsatmosphäre

Ansich kollegial und nett, wenn mann die Kollegen ausklammert die hinter geschlosssener Tür beim Vorgesetzten Geschichten erzählen gehen und damit grossen Schaden anrichten. Aufgrund launischer Vorgesetzter die dann schon fast ins Mobbing fallen nur 2 Sterne.

Kommunikation

Unter Kollegen locker und aufgeschlossen auf den ersten Blick. Leider erfährt man erst beim Vorgesetzten was man scheinbar alles ist und falsch gemacht hat. Stellt man dann die Kollegen zur Rede, wie man es auf internen Weiterbildungen in Sachen Kommunikation gelernt hat, bewirkt man, dass man nicht mehr erfährt wer Geschichlis erzählen geht und man steht unter Umständen auf der Abschussliste beim Vorgesetzten. Daher 2 Sterne.

Kollegenzusammenhalt

Mit gemeinsammen Zielen ist dieser gegeben, vor allem unter alt eingessesenen Kollegen. Bei Veränderungen oder Druck kann das schon mal kippen, so dass sich keiner mehr getraut offen und ehrlich seine Objektive Meinung einzustehen.

Work-Life-Balance

Wenn der Vorgesetzte einen guten Blick auf die Bedürfnisse der Angestellten hat, alle gleich und gerecht behandelt, und vorrausgesetzt dies gut abstimmen kann und man sich selbst mit Schicht und 356Tage Arbeiten arrangieren kann gut.

Vorgesetztenverhalten

Wenigstens noch 1en Stern da mein vorhergehender Vorgesetzter hier echt Spitzenklasse 1A war, was die Zeit vor Kostenspardruck und Umstruckturierungen betraf. Danach ging es nur noch Berg ab, mit einer neuen Abteilung und einer neuen Vorgestetzen. In MAGs wurden selbst gute Dinge schlecht dargestellt damit man ja nicht zu gut bewertet wird, sehr viel Wert auf Geschlichlis gelegt als den tatsächlichen täglichen Einsatz für das Unternehmen und die Kollegen zu bewerten. Wehrte man sich hier mit hanfesten Argumenten hatte man ab dem Punkt in Sachen Kommunikation fast gänzlich beim Vorgestzten verlohren, vor allem wenn diese Person selbst Launisch veranlagt ist.

Interessante Aufgaben

Wenn man was machen möchte und selbst was bieten kann, ermöglichen einem sehr interessante Aufgabengebiete, Weiterbildungsmöglichkeiten, sowie Quereinstiege, sofern ein Vorgesetzter das unterstützt!

Gleichberechtigung

Scheinbar soll dies der Fall sein, wie ich aber bei meiner Kündigung erfahren durfte war ich gegenüber Kollegen scheinbar deutlich schlechter bezahlt für meine Leistungen die ich gebracht hatte! Aber vieleicht stimmte es auch nicht da man mir hier glaub ich eher einen rein würgen wollte!

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichstellung und Rücksichtnahme soweit es geht und vertretbar ist.

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich sehr fortschrittlich orrientiert, aber zu Verbessern gibt es immer was. Kommt halt drauf an ob man sparen muss...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ansich wird sich um Kranke, erkrankte oder mit privaten Problemen behaftete Kollegen sehr gekümmert. Wobei ich mich frage ob hier auch Sympatiepunkte eine Rolle spielen könnten.

Gehalt/Sozialleistungen

Sozialleistungen Top, Schichtarbeit für den Einsatz und die Belastung die man hat viel zu schlecht die Auslagen, Gehalt war für mich nicht zu wenig hätte aber auch etwas besser sein können, Gehaltverhandlungen sind immer ein graus, da es immer heisst es ist kein Geld da, selbst bei übernahme von mehr Verantwortung etc. .

Image

Mit dem Kostenspardruck, Leistungsdruck, Personalabbau, Kündigungen von Kollegen, Druck auf gute Vorgesetzte, gab es einen regelrechten Wandel in den letzten Jahren was das ehemals gute Image innerhalb und ausserhalb der Firma betrifft. Viel Gerede untereinander über Misstände an etlichen Stellen, unzufriedenheit, Erkrankungen der Kollegen, Stellenwechsel, Umgang mit Auszubildenen oder erfahrenen Kollegen, Problematiken zwischen ehemals SNBe und Insel, es gibt hier leider viel zu viel Knackpunkte zum diskutieren die keiner von höheren Stellen sehen oder hören will. Macht man gesittet den Mund auf wird man abgesäbelt und kann keinem mehr über den Weg trauen. Teilweise "Sektenähnliches" schöngerede von misserablen Gegebenheiten um die Angestellten für dumm zu verkaufen, bzw bei Laune zu halten.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man tief genug in den Hintern anderer krichen kann und alles gut und schick findet sicher gut.