Macht doch bitte die Augen auf!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Lohn, PK, Krankenversicherung, z.T. Home-Office, Jahresarbeitszeit, gratis Halbtax-Abo und U-Abo Jobticket, sicherer Arbeitsplatz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Die Führungscrew im Telekom-Bereich
• Die aus meiner Sicht einseitige HR-Position
• Die aus meiner Sicht fehlende Wertschätzung und Objektivität
• Das aus meiner Sicht fehlende Interesse bzw. die fehlende erkennbare Reaktion des zuständigen GL-Mitglieds inkl. HR bei hoher Fluktuation innerhalb eines Teams und der erhöhten Anzahl "Beendigungen des Arbeitsverhältnisses in gegenseitigem Einvernehmen"
• Dass ich bis zu meinem Austritt aufgrund der Fluktuationen und der erhöhten Anzahl der "Beendigungen des Arbeitsverhältnisses in gegenseitigem Einvernehmen", keine erkennbare kritische Hinterfragung der Telekom-Führung wahrgenommen habe.
• Die Art und Weise, wie Mitarbeitende behandelt wurden, bei denen aus meiner Wahrnehmung der Eindruck entstand, dass man sie nicht mehr im Unternehmen haben wollte
• Die aus meiner Sicht starke Ausnutzung der Machtposition
Verbesserungsvorschläge
Ein Vorschlag, welcher aus meiner Sicht nicht in Erfüllung gehen wird: Das HR sollte eigentlich eine neutrale Position einnehmen. Das habe ich während meiner Zeit dort nicht erlebt. Ich hatte vielmehr wiederholt den Eindruck, dass HR eher die Position der Vorgesetzten unterstützte.
Kam es zu einem Gespräch mit HR, hatte sich der Vorgesetzte nach meiner Wahrnehmung bereits im Vorfeld mehrfach mit HR ausgetauscht und vorbereitet. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass die grundsätzliche Einschätzung bereits vor dem Gespräch feststand.
Die Sichtweise bzw. Meinung des betroffenen Mitarbeitenden wurde aus meiner Erfahrung nicht in gleicher Weise im Vorfeld eingeholt, um danach das weitere Gespräch oder Vorgehen gemeinsam zu planen.
Arbeitsatmosphäre
In meinem Bereich habe ich die Arbeitsatmosphäre in den letzten 5 Jahren als sehr schlecht erlebt, insbesondere aufgrund mangelnder Ehrlichkeit, Offenheit, Direktheit und Wertschätzung.
Die Führung konnte aus meiner Erfahrung mit direkter und berechtigter Kritik nicht gut umgehen. Der Spiess wurde aus meiner Sicht häufig umgedreht und derjenige, welcher auf Fehler oder Unzulänglichkeiten hingewiesen hatte, wurde zum „Problem“ gemacht.
Kommunikation
Ich hatte den Eindruck, dass diejenigen, welche ein besseres Verhältnis zum Chef hatten, teilweise mehr Informationen erhielten als andere Mitarbeiter.
Kollegenzusammenhalt
Bei mir habe ich echten Kollegenzusammenhalt kaum erlebt. Viele schwiegen aus meiner Wahrnehmung, um keine Probleme zu bekommen oder sich nicht zu exponieren. Vieles wurde nur hinter vorgehaltener Hand besprochen.
Wenn es darauf ankam, offen Stellung zu beziehen, erlebte ich häufig Zurückhaltung.
Ich habe leider auch Kollegen erlebt, bei denen ich den Eindruck hatte, dass nach aussen freundlich aufgetreten wurde, während intern anders über die betreffenden Personen gesprochen oder gehandelt wurde.
Vorgesetztenverhalten
Mir und meinen ehemaligen Kollegen gegenüber habe ich das Vorgesetztenverhalten als katastrophal erlebt.
Bei Konflikten oder Problemen entstand bei mir wiederholt der Eindruck, dass letztlich derjenige verantwortlich gemacht wurde, der bei der Führung nicht gut angesehen war.
Auch bei konkreten Situationen, in denen ich das Verhalten anderer Beteiligter als nicht korrekt erlebt hatte, hatte ich den Eindruck, dass die Verantwortung letztlich demjenigen zugeschrieben wurde, der bei der Führung nicht gut angesehen war.
Es gab Einzelgespräche mit der Führung und HR. Gemeinsame Gespräche mit allen Beteiligten habe ich dagegen nicht erlebt. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass bereits bestehende Einschätzungen wenig Raum für eine aus meiner Sicht notwendige Fairness und Objektivität liessen.
Interessante Aufgaben
Mein Job hat mir immer Spass gemacht
Umgang mit älteren Kollegen
Ich kann dies nur aus meiner persönlichen Erfahrung in meinem Bereich beurteilen.
Karriere/Weiterbildung
Die Bedingungen wurden aus meiner Sicht nicht für alle Mitarbeiter gleich gehandhabt, was die Kosten- und Zeitübernahme bei Weiterbildungen anbelangt.

