Modernes Büro, mittelalterliches Mindset
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen, ist grundsätzlich gegeben. Der kollegiale Zusammenhalt im Team ist stark ausgeprägt – man unterstützt sich gegenseitig und zieht in stressigen Phasen an einem Strang.
Der direkte Austausch mit der jeweiligen Führungskraft auf Team-Ebene funktioniert gut und ist konstruktiv – man fühlt sich dort gehört.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Fluktuation ist ziemlich hoch, was sich negativ auf die Motivation auswirkt.
Führungsstrukturen erscheinen teilweise unklar oder nicht ausreichend besetzt, was zu Unsicherheiten bei der Priorisierung und Aufgabenverteilung führt. Zudem fehlt es an klaren Entwicklungsperspektiven innerhalb des Unternehmens.
Die Geschäftsleitung vermittelt wenig Verständnis für moderne oder mitarbeiterorientierte Führung. Rückmeldungen aus dem Team finden kaum Gehör, was den Eindruck von Beratungsresistenz verstärkt.
Man hat aufjedenfall das Gefühl „eine Nummer im System“ zu sein als ein geschätzter Teil des Teams.
Gerade in einem beratenden Umfeld wäre mehr persönlicher Bezug und authentisches Interesse am einzelnen Mitarbeitenden wünschenswert.
Verbesserungsvorschläge
Eine stärkere strategische Priorisierung von Projekten wäre hilfreich, um Arbeitsbelastung besser zu steuern. Der häufige spontane Wechsel zwischen politischen Themen und langfristigen Projekten erschwert eine nachhaltige Qualitätsarbeit.
Außerdem wäre ein transparenterer und wertschätzender Umgang mit Mitarbeitenden – insbesondere bei personellen Veränderungen – wünschenswert.