Toxisches Arbeitsumfeld: Micromanagement und Selbstschutz der Geschäftsleitung ersticken Eigeninitiative.
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von Misstrauen, Eigeninteresse und internen Machtspielen – Mobbing, Micromanagement und Günstlingswirtschaft gehören zum Alltag. Klatsch und Tratsch ersetzen offene Kommunikation.
Kommunikation
Die interne Kommunikation bleibt auf ein Minimum beschränkt – selbst innerhalb der Geschäftsleitung dominieren Intrigen/Machtspiele. Neue Mitarbeitende erhalten keine systematische Einarbeitung, müssen sich Informationen selbst beschaffen und stossen dabei oft auf Ablehnung, sogar seitens der Geschäftsleitung.
Kollegenzusammenhalt
Stark ausgeprägtes Gärtchendenken. Innerhalb einzelner Teams besteht vereinzelt Zusammenhalt, jedoch fehlt es an abteilungsübergreifender Zusammenarbeit – ganz zu schweigen von einer Verbindung zwischen den verschiedenen Firmensegmenten und -standorten.
Vorgesetztenverhalten
Micromanagement in seiner extremsten Form, direkt von der Geschäftsleitung gesteuert. Eigenständiges Denken wird konsequent unterdrückt, um die eigene Position zu sichern. Eine Geschäftsleitung, die sich im "Zirkel" abgrenzt und unter sich „loyale“ Strukturen pflegt.
Interessante Aufgaben
Zwar gibt es interessante Aufgaben, doch das vorherrschende Micromanagement hindert an eigenem Denken und der persönlichen sowie beruflichen Weiterentwicklung.
Arbeitsbedingungen
Die IT-Ausstattung (Laptop, Screens) ist zufriedenstellend; für ein Stehpult ist ein ärztliches Zeugnis erforderlich. In Bezug auf IT-Security und Data Privacy bin ich zurückhaltend, habe durchaus meine Zweifel . Ordnung und Sauberkeit werden nicht besonders grossgeschrieben.
Image
Erstaunlicherweise nehmen viele Mitarbeitende das hinterhältige und toxische Arbeitsumfeld durchaus wahr, ergreifen jedoch keine Massnahmen dagegen.