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GmbH
Bewertung

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Der Fisch stinkt vom Kopf - tut euch das nicht an

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass ich die Chance erhielt, Erfahrung in der beruflichen Integration zu sammeln, die auf dem Lebenslauf etwas hermacht. Das war immer mein Ziel. Nie hätte ich mir vorgestellt, dass es eine so harte Zeit werden würde. Die Firma hat mich krank gemacht und es lag nicht am Team. Damit konnte ich umgehen. Wir hatten auch tolle und hilfsbereite Mitarbeiter und hatten es oft lustig.

Dafür dass ich so gelitten habe, ist mein Lohn (nicht materiell) nun umso grösser. Ich habe einen tollen Job und ein noch tolleres Team. Ich geniesse meine Freiheiten, Vertrauen und echte Wertschätzung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Geschäftsleitung, Kommunikation, Führungsstil, chronische Unterbesetzung, Unterrichten von Gruppen mit 14 oder auch mal 20 Teilnehmern. Nix von wegen Unterricht in Kleingruppen wie eigentlich vom Auftraggeber vorgegeben. Die Mitarbeiter sind alle am Anschlag. Kein Wunder arbeiten fast alle nur noch gegeneinander und sind ständig krank. Ein Burnout nach dem Anderen. Chronische Krankheiten, die sich verschlimmern aufgrund von Stress und vereinzelt absolut toxische Mitarbeiter, die seit Jahren Gift versprühen, ohne dass jemals etwas unternommen wurde.

Verbesserungsvorschläge

Standort schliessen. Wenn ihr wirklich meint, in Bern ist alles besser, dann konzentriert euch darauf und habt bis zur Pensionierung noch Freude daran. Langenthal ist nicht mehr zu retten. Niemand ist glücklich da. Das habt ihr euch selbst zuzuschreiben.

Arbeitsatmosphäre

Kein Lob und Dank, abgesehen von der fast täglichen Floskel im eMail, wenn mal wieder die ganze Planung über den Haufen geworfen werden muss, weil die Hälfte der Belegschaft krank ist: "Vielen Dank für eure Bereitschaft, diese spontanen Einsätze zu übernehmen" oder sowas in drr Art. Trägt die Firma dazu bei, dass ein von Fairness und Vertrauen geprägtes Betriebsklima herrscht? Fairness und Vertrauen muss man suchen gehen. Mit der Lupe am besten.

Kommunikation

Hintenrum ist die Regel. Wird von oben her so vorgelebt. Ich weiss Dinge von Mitarbeitern, die mich absolut nichts angehen. Vorgesetzte, die bei Angestellten über andere Mitarbeiter herziehen und ihren (zum Teil zwar verständlichen) Frust ablassen. Vorgesetzte, die über andere Vorgesetzte herziehen, die sie selbst eingestellt haben - selber schuld, hab ja gesagt, dass das nicht funktionieren wird. Vorgesetzte, die Telefonate führen mit Mitabeitenden, wo es um private oder persönliche Angelegenheiten geht, während andere Mitarbeiter im Raum sind und alles mitbekommen. Und danach wird natürlich noch darüber gesprochen. Das ist einfach höchst unprofessionell und indiskret. Petzkultur und Tatsachen verdrehen sind ebenfalls an der Tagesordnung.

Kollegenzusammenhalt

Es gab schon immer so "Grüppchen" und viel hintenrum, dann meinte man, wenn man diesem oder jenem kündigt, wirds besser. Anstatt das Problem bei der Wurzel anzugehen.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten sind zu grosszügig. Es wird eigentlich nie die volle Zeit gearbeitet. 08.30 anfangen, um 16.15 schon wieder rausrennen, weil man ja unbedingt zu den Kindern muss oder vielleicht auch nur den Feierabendverkehr umgehen will. Und dan jammern alle, dass sie so viel zu tun haben. Und die, welche regelmäßig länger arbeiten, weil sie ihren Teilnehmern gerecht werden wollen, sind in der Minderzahl und rackern sich ab. Die Arbeitszeiten sollten für alle gelten und auch durchgesetzt werden. 8 uhr bis 17 uhr. Es gäbe immer genug zu tun, Zimmer aufräumen wäre immer nötig. Dazu muss man sich den ganzen Tag so nerven ab dem Chaos und denkt am Feierabend noch darüber nach, wie man das morgen schaffen soll oder fragt sich, ob man wieder mal für nichts geplant hat, weil morgen eh wieder spontan der Plan geändert werden muss.

Vorgesetztenverhalten

Ganz übel. Könnte eine ganzen Roman schreiben. Der letzte Vorgesetztenwechsel führte vom Regen in die Traufe. Mittlerweile schätze ich Regen, wenigstens wusste er, was sein job war und wie man ihn ausführen muss, ohne ständig diesen oder jenen Mitarbeiter um Hilfe zu bitten. Dann konnte ich mit den zuweilen nicht optimalen Sozialkompetenzen und Mangel an echter Führung auch leben. Die Traufe ist sowohl fachlich als auch menschlich überfordert. Andragogische Leitung ist total selbstverliebt, gepaart mit Minderwertigkeitskomplexen. Fachkompetenz ist aber immerhin vorhanden. Da wäre so viel Potenzial da, die Mitarbeiter auch gezielt zu fördern, wenn das Vertrauen da wäre. Die meisten Mitarbeiter haben Angst vor der Beurteilung. Sollte nicht so sein.

Interessante Aufgaben

Aufgaben wären interessant, die Teilnehmer machen den Job abwechslungsreich und spannend. Die Aufgabeneinteilung begünstigt die Schwachen und Inkompetenten, während die, die etwas auf dem Kasten haben und fast alles können (oder es sich zumindest zutrauen, es zu versuchen) auch einfach alles machen müssen. So werden die Guten verheizt und die Schwächeren haben keine Aufgaben, an denen sie wachsen könnten. Immer wenn einer geht oder von AS zu FK befördert wird, steht schon die nächste AS in den Startlöchern, um mit Aufgaben überhäuft zu werden, während andere sich damit rausreden, dass sie nicht wissen, wie das geht.

Gleichberechtigung

Aufs Geschlecht bezogen gibt es nichts auszusetzen. Sind eh überwiegend weibliche Angellte und Vorgesetzte. Jedoch keine Gleichberechtigung bei der Aufgabenverteilung. Wenn man sich kompliziert und unwissend anstellt, muss man nicht viel machen.

Umgang mit älteren Kollegen

Man ist nie zu alt, um eingestellt zu werden. Sind ja auch froh, wenn sie überhaupt jemanden Qualifizierten finden, der in dem Chaos arbeiten will. Ältere Kollegen versuchen sich abzugrenzen. Vermutlich weil sie viel weiser sind und mitterweile wissen, was ihnen nicht gut tut.

Arbeitsbedingungen

Material verschwindet immer wieder. Spiele, Würfel etc. Leute zu bequem, um es wieder wegzuräumen. Räumlichkeiten/Büros sind unordentlich. tolles interaktives wandtafelsystem. Wenn man nur nicht immer die HDMI - Kabel suchen müsste. Manchmal hat man Unterricht, geht ins Zimmer und jemand hat einem alle Stühle und die Hälfte der Tische geklaut (aus der Not aber ohne Rücksicht auf Kollegen). Dann steht man da mit 15 Teilnehmern und schickt die halt mal durchs halbe Haus, Stühle und Tische organisieren. Zimmerplan anschauen, bevor man sich bedient würde ja ein Mitdenken und einen Blick über den eigenen Tellerrand voraussetzen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das ist wie bei der maslowschen Pyramide. Wenn du so viele andere Sorgen und Baustellen hast, denkst du nicht über Umwelt und Soziales nach.

Gehalt/Benefits

Löhne sind in Ordnung, aber den Stress nicht wert. Ich habe eine Lohneinbusse von 1150 Fr. in Kauf genommen, nur um da wegzukommen.

Alle verdienen gleich viel. Egal wie viele Jahre Erfahrung man hat oder was jeder individuell leisten kann oder was für eine Aus- und Weiterbildung man mitbringt.

Image

Das Image stimmt mit der Realität überein. Das Image ist aber leider sehr schlecht. Jeder der dort anfängt zu arbeiten, erfährt innert kürzester Zeit von den anderen Mitarbeitern, wie schlimm doch alles ist.

Karriere/Weiterbildung

Zum Teil werden Weiterbildungen gefördert und finanziell unterstützt, auch wenn sie nicht explizit nötig für den Job wären. Finde ich schön. Die Perspektiven für den beruflichen Aufstieg werden nicht offen kommuniziert. Zum Teil werden Mitarbeiter einfach im Ungewissen gelassen und hingehalten, ohne direkte Kommunikation. Es ist schon vorgekommen, dass Arbeitskollegen noch vor der betroffenen Person wussten, dass diese bald befördert wird. Totales Unding.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.