Betroffenheit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mich hat folgende Passage aus einer früheren Bewertung zum Arbeitgeber sehr betroffen gemacht, zumal ich das zumindst aufgrund von Informationen aus zweiter Hand bestätigen kann:
«Aber es gibt für die Vorgesetzten einen anderen Weg: Sie sprechen eine Verwarnung mit Kündigunsandrohung aus, und in dieser Verwarnung werden abenteuerliche Vorwürfe erhoben, ohne dazu auch nur die minimalsten Beweise vorzulegen. Der Clou an der Sache: Verwarnungen gelten im Arbeits- und Personalrecht als Realakte und sind nicht anfechtbar. Wenn der/die Verwarnte wissen möchte, was ihm/ihr denn konkret zur Last gelegt wird, dann lautet die Antwort: „Tut uns leid, Verwarnungen sind nicht anfechtbar; Sie müssen das so akzeptieren.“
Wohlgemerkt, damit fallen wir im Arbeits- und Personalrecht in die Vormoderne zurück. Damit wird in unserem Rechtssystem in dieser spezifischen Konstellation ein Mass an Willkür ganz offiziell zugelassen, das eines demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaats absolut unwürdig ist.»