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Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Der Kanton Basel-Landschaft schneidet als Arbeitgeber negativ ab. Im Zentrum der Kritik steht das Vorgesetztenverhalten, das Bewertende als schwerwiegendstes Problem bezeichnen. Schulleitungen agieren laut vielen Bewertungen mit nahezu unkontrollierter Macht: Günstlingswirtschaft, Einschüchterung, Drohungen und der gezielte Druck auf unliebsame Lehrkräfte prägen das Bild. Wer Kritik äußert, riskiert Sanktionen oder den Verlust der Stelle. Dieses Führungsverhalten schlägt direkt auf die Arbeitsatmosphäre durch, die viele als von Angst und Misstrauen geprägt beschreiben. Auch die Arbeitsbedingungen und die interne Kommunikation leiden nach Meinung der Bewertenden unter dem Verhalten der Vorgesetzten.
Der Kollegenzusammenhalt wird hingegen von vielen positiv hervorgehoben – allerdings mit dem Vorbehalt, dass Bevorzugu...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten beim Kanton Basel-Landschaft wird von den Bewertenden als stark problematisch beschrieben, insbesondere im Schulbereich. Schulleitungen agieren laut vielen Bewertungen mit nahezu unbeschränkter Macht, die häufig zu Machtmissbrauch, Günstlingswirtschaft und einem Klima aus Einschüchterung und Angst führt. Kritische Lehrkräfte sehen sich demnach Drohungen, Schikanen und disziplinarischen Maßnahmen ausgesetzt, während übergeordnete Stellen kaum eingreifen. Einige Bewertungen beschreiben zudem Verstöße gegen das Personalrecht, die ungeahndet bleiben.
Wenige Bewertende äußern sich knapp positiv zum Führungsverhalten, doch bleibt dies angesichts der Vielzahl kritischer Stimmen eine Minderheitsmeinung. Zusätzlich berichten die Bewertenden von einem hohen Mitarbeiter:innenwechsel, da erfahrene Lehrkräfte das Umfeld verlassen. Der Kanton Basel-Landschaft als Arbeitgeber wird dabei nicht grundsätzlich abgelehnt, jedoch bemängeln viele, dass er Schulleitungen strukturell zu wenig kontrolliert und damit diese Missstände ermöglicht.
Die Arbeitsatmosphäre beim Kanton Basel-Landschaft wird von den Nutzer:innen als stark belastet wahrgenommen. Zahlreiche Bewertungen beschreiben, wie unprofessionelles und dilettantisches Führungsverhalten das Arbeitsklima schwer beeinträchtigt. Vorgesetzte werden dabei als zentrale Ursache eines vergifteten Betriebsklimas gesehen, und einige Bewertungen schildern eine Atmosphäre der Angst, übermäßige Hierarchien sowie den Umgang mit konstruktiver Kritik als persönliche Bedrohung. Zudem wird gefordert, dass die Professionalisierung von Schulleitungen zwingend mit echter Kontrolle einhergehen muss.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von einer angenehmen, kollegialen Zusammenarbeit im direkten Team. Dieser positive Eindruck bleibt jedoch eine Ausnahme im Gesamtbild der Bewertungen, das klar von negativen Erfahrungen mit Führungskräften geprägt ist.
Der Kollegenzusammenhalt beim Kanton Basel-Landschaft wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Viele beschreiben die Zusammenarbeit im Team als offen, unterstützend und von echter Kollegialität geprägt. Besonders auf Teamebene erleben Mitarbeiter:innen gegenseitigen Rückhalt und respektvollen Umgang miteinander.
Gleichzeitig trüben nach Meinung einiger Nutzer:innen das Verhalten von Vorgesetzten sowie ungleiche Behandlung das positive Bild. Bevorzugung einzelner Personen und ein als spaltend empfundener Führungsstil beeinträchtigen laut diesen Bewertungen den Zusammenhalt über die unmittelbare Teamebene hinaus. Einige berichten zudem, dass eine früher als gut erlebte Zusammenarbeit zunehmend nachlässt. Die Meinungen sind damit gespalten: Während die direkte Kollegialität oft gelobt wird, sehen kritische Stimmen die Führungsebene als wesentlichen Störfaktor für ein nachhaltig gutes Miteinander.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim Kanton Basel-Landschaft werden von Mitarbeiter:innen sehr negativ bewertet. Einige Bewertungen kritisieren, dass Aufstiegschancen vorwiegend Vorgesetzten vorbehalten seien, während gewöhnliche Mitarbeiter:innen bewusst kleingehalten würden. Bemängelt wird auch, dass Beförderungen kaum existieren und ein geringes Budget selektiv vergeben werde. Zudem empfinden einige, dass Höchstbewertungen an übermäßig hohe Hürden geknüpft seien oder ein gutes Verhältnis zur Schulleitung voraussetzen. Dem gegenüber stehen wenige positive Stimmen, die ein vielfältiges Kursangebot sowie die finanzielle und zeitliche Unterstützung bei Weiterbildungen hervorheben. Diese positiven Einschätzungen bilden jedoch die Ausnahme in einem ansonsten kritischen Gesamtbild.
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