Führungskultur ist nicht auf Augenhöhe und dilettantisch.
Verbesserungsvorschläge
Beschwerden der LP ernst nehmen . Schulleitungen mehr kontrollieren. Der Kanton verliert sehr viel Geld mit klar verhinderbaren Krankschreibungen.
Arbeitsatmosphäre
Im Schulalltag wurde viel Wert auf sichtbare Präsenz und hierarchische Symbolik gelegt, was von mehreren Mitarbeitenden als befremdlich wahrgenommen wurde.
Atmosphäre der Angst. Konstruktive Kritik wird als persönliche Bedrohung angesehen.
Vorgesetztenverhalten
Die Schulleitung führt sehr autoritär und kontrollierend. Auffällig war ein starker Wechsel zwischen betont kollegialem Auftreten und einem unerwartet harten Führungsstil, was emotional belastend und verunsichernd wirken kann.
Gesetzliche Vorgaben wurden teilweise falsch ausgelegt und bei Bagatellen wurden unverhältnismässig wirkende Konsequenzen ausgesprochen.
Dieses Verhalten zeigte sich sowohl gegenüber Lehrpersonen als auch gegenüber Schülerinnen und Schülern.
Die Führungskultur wurde von mehreren Mitarbeitenden als von Machtdenken und Kontrolle geprägt wahrgenommen.
Teilweise entstand der Eindruck, dass äussere Kontrolle und Machtdemonstration wichtiger waren als pädagogische Lösungen oder ein konstruktives Arbeitsklima. Dies führte bei verschiedenen Mitarbeitenden zu grosser emotionaler Belastung.
Lehrpersonen mit anderer Meinung wurden systematisch unter Druck gesetzt.
Mehrere Mitarbeitende verliessen die Schule nach längeren Konflikten mit der Schulleitung.
Im Umgang mit Mitarbeitenden wurden teilweise auch persönliche oder psychologische Einschätzungen geäussert, die von Betroffenen als grenzüberschreitend und unprofessionell erlebt wurden.