Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Der Kanton Basel-Landschaft schneidet als Arbeitgeber negativ ab. Das Vorgesetztenverhalten wird dabei am stärksten kritisiert: Viele Bewertungen beschreiben Machtmissbrauch, Willkür, Vetternwirtschaft und ein Klima der Einschüchterung – vor allem in Schulen, wo Schulleitenden weitgehend unkontrollierte Entscheidungsgewalt zugeschrieben wird. Kritik werde oft mit Sanktionen beantwortet, was laut Bewertungen zu hoher Fluktuation führt. Nur wenige Stimmen bewerten ihre direkten Vorgesetzten positiv.
Die Arbeitsatmosphäre und die Arbeitsbedingungen leiden laut Bewertungen direkt unter diesem Führungsstil. Gleiches gilt für den Kollegenzusammenhalt: Zwar bewerten Mitarbeiter:innen den Teamzusammenhalt unter Kolleg:innen häufig positiv, jedoch berichten mehrere, dass Bevorzugung durch Vorgesetzte das Miteinander belaste...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten beim Kanton Basel-Landschaft wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Im Mittelpunkt der Kritik steht der Schulbereich, wo Schulleiter:innen laut vielen Bewertungen ihre weitgehend unkontrollierte Machtposition missbrauchen. Konkret schildern die Nutzer:innen willkürliche Entscheidungen, Günstlingswirtschaft, Mikromanagement sowie ein Klima aus Einschüchterung und Angst. Kritische Mitarbeiter:innen sehen sich demnach mit Drohungen, Sanktionen oder dem Verlust ihrer Stelle konfrontiert, während Beschwerden bei Ombudsstellen oder übergeordneten Behörden kaum Wirkung zeigen. Fehlende Ausbildung im Personalrecht und mangelnde psychologische Kompetenz verschärfen die Situation zusätzlich. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv und beschreiben ihre Vorgesetzten als konstruktiv und vorbildlich. Diese vereinzelten Stimmen stehen jedoch im deutlichen Kontrast zur vorherrschenden Meinung, die das Führungsverhalten als inakzeptabel und entwürdigend empfindet.
Die Arbeitsatmosphäre beim Kanton Basel-Landschaft wird von Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Im Vordergrund stehen Kritikpunkte am Führungsverhalten: Viele Bewertungen beschreiben eine Atmosphäre, die durch inkompetente, autoritäre oder unprofessionelle Vorgesetzte stark belastet wird. Einige Nutzer:innen berichten von einem Klima der Angst, in dem konstruktive Kritik als Bedrohung wahrgenommen wird und Machtmissbrauch durch Führungspersonen kaum kontrolliert wird.
Auch die Teamdynamik leidet laut den Bewertungen unter dem Verhalten von Vorgesetzten – offensichtliche Bevorzugung einzelner Mitarbeiter:innen sowie ein ausgeprägtes Machtgefälle beeinträchtigen das Miteinander erheblich. Wenige Stimmen berichten hingegen von einer angenehmen und kollegialen Atmosphäre in ihrem jeweiligen Bereich. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur mehrheitlichen Meinung und bilden klar die Ausnahme.
Der Kollegenzusammenhalt beim Kanton Basel-Landschaft wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben den Zusammenhalt im Team als stark: Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig, pflegen eine offene Kommunikation und arbeiten respektvoll miteinander. Diese positiven Eindrücke prägen einen großen Teil der Rückmeldungen.
Jedoch äußern einige Nutzer:innen Kritik am Einfluss von Vorgesetzten auf das Teamklima. Bevorzugung einzelner Mitarbeiter:innen sowie ungleiche Behandlung belasten den Zusammenhalt spürbar. Manche berichten, dass die Zusammenarbeit zwar grundlegend funktioniert, jedoch durch das Verhalten von Führungskräften erschwert wird. Einige beschreiben auch eine Verschlechterung des Teamzusammenhalts in den vergangenen Jahren. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt ausgeglichen aus, da die positiven Erfahrungen im direkten kollegialen Miteinander den negativen Einfluss der Führungsebene auf das Teamgefüge teilweise aufwiegen.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim Kanton Basel-Landschaft werden von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Einige Bewertungen beschreiben fehlende Aufstiegschancen und bemängeln, dass Förderung nur einem bevorzugten Personenkreis zugutekäme, während andere Mitarbeiter:innen übergangen würden. Zudem empfinden einige, dass beruflicher Aufstieg entweder große Eigenleistung oder eine unkritische Haltung gegenüber der Schulleitung voraussetze und Karrieremöglichkeiten weitgehend auf Vorgesetzte beschränkt seien. Dem gegenüber stehen wenige positive Stimmen, die ein vielfältiges Kursangebot hervorheben und berichten, dass das Unternehmen Weiterbildungen zeitlich und finanziell unterstütze. Angesichts der sehr negativen Gesamtbewertung überwiegt jedoch klar der kritische Eindruck, dass strukturelle Hürden eine faire berufliche Entwicklung für die Belegschaft erschweren.
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