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Zuletzt aktualisiert am 15.7.2026
Der Kanton Basel-Landschaft erhält als Arbeitgeber ein negatives Gesamtbild. Besonders das Vorgesetztenverhalten wird sehr negativ bewertet: Bewertende berichten von Machtmissbrauch, Einschüchterung, Willkür und einem Klima der Angst, das vor allem an Schulen verbreitet sei. Schulleitungen sollen unkontrollierte Befugnisse ausüben, Kritik mit Benachteiligungen bestrafen und Mitarbeiter:innen zur Kündigung drängen. Beschwerden bei zuständigen Stellen blieben laut Bewertungen oft wirkungslos. Die Arbeitsatmosphäre leidet unmittelbar darunter, und auch Karrierechancen werden als kaum vorhanden beschrieben – Beförderungen sollen eher von Loyalität gegenüber Vorgesetzten als von Leistung abhängen. Die interne Kommunikation gilt vielen als unzureichend oder intransparent. Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen wird hingege...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten beim Kanton Basel-Landschaft wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Im Mittelpunkt der Kritik steht das Verhalten von Schulleitungen, denen viele Bewertungen eine willkürliche Personalführung, Machtmissbrauch und den Aufbau eines Klimas der Einschüchterung vorwerfen. Kritische Lehrkräfte sehen sich laut den Bewertungen häufig mit Nachteilen, Drohungen oder Disziplinarmaßnahmen konfrontiert, während Beschwerden bei übergeordneten Stellen oft folgenlos bleiben. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem Mikromanagement und fehlende Entscheidungskompetenz der Vorgesetzten.
Wenige Stimmen beschreiben ihre Vorgesetzten hingegen als konstruktiv oder vorbildlich, und einzelne Bewertungen halten fest, dass es bessere wie schlechtere Führungspersonen gebe. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch klar im Widerspruch zur großen Mehrheit der Rückmeldungen. Insbesondere die als unbegrenzt wahrgenommene Machtstellung von Schulleitungen und das Fehlen wirksamer Kontrollmechanismen prägen das sehr negative Gesamtbild dieser Kategorie.
Die Arbeitsatmosphäre beim Kanton Basel-Landschaft wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Im Mittelpunkt der Kritik steht das Führungsverhalten: Viele Bewertungen beschreiben unprofessionelle und autoritäre Vorgesetzte, die ein Klima der Einschüchtigung fördern, in dem konstruktive Kritik als persönliche Bedrohung gilt. Einige Nutzer:innen berichten zudem von Vetternwirtschaft und Belästigungen innerhalb von Teams, die das Arbeitsklima zusätzlich belasten. Auch die fehlende Kontrolle über Führungskräfte wird als Problem genannt, da zu viel Macht ohne ausreichende Aufsicht dem menschlichen Miteinander schade.
Wenige Bewertungen zeichnen ein positiveres Bild und beschreiben die Atmosphäre im eigenen Team oder in der Kantonsabteilung als angenehm und kollegial. Diese stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur Mehrheit der Rückmeldungen, sodass der Gesamteindruck klar negativ bleibt. Der Kollegenzusammenhalt auf Teamebene wird zwar gelegentlich gelobt, jedoch überwiegen die Berichte über belastendes Führungsverhalten.
Der Kollegenzusammenhalt beim Kanton Basel-Landschaft wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben die Kollegialität als stark ausgeprägt: Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig, kommunizieren offen und pflegen einen respektvollen Umgang miteinander. Gemeinsame Aktivitäten wie der jährliche Betriebsausflug werden dabei positiv hervorgehoben.
Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen von Einschränkungen, die den Zusammenhalt belasten. Als wiederkehrendes Thema nennen sie das Verhalten von Vorgesetzten – insbesondere Bevorzugung einzelner Mitarbeiter:innen sowie eine als spaltend empfundene Personalführung. Wenige Bewertungen sehen den Teamzusammenhalt sogar in einem längeren Zeitraum deutlich gesunken. Die Stimmung innerhalb der Teams selbst wird dabei häufig als gut beschrieben, während das Führungsverhalten als störender Faktor wahrgenommen wird.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim Kanton Basel-Landschaft werden von Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Einige berichten, dass Aufstiegschancen kaum existieren und Beförderungen nur einem kleinen Kreis zugutekommen. Dabei spielen laut einigen Bewertungen weniger Leistung als persönliche Loyalität gegenüber Vorgesetzten eine Rolle. Weiterbildungsbudgets werden als unzureichend und ungerecht verteilt beschrieben, während Mitarbeiter:innen gezielt am beruflichen Vorankommen gehindert werden sollen.
Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv: Sie erwähnen ein vielfältiges Kursangebot und die Bereitschaft des Arbeitgebers, Weiterbildungen zeitlich und finanziell zu unterstützen. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im klaren Widerspruch zur mehrheitlichen Wahrnehmung, die von eingeschränkten Entwicklungsperspektiven und mangelnder Förderung geprägt ist.
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