Es war einmal eine schöne Zeit ...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Pausen-/Arbeitszeiten, Kantine.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Totale Überwachung mittels ProdApp und Shopfloor in der Produktion. Gebührenpflichtiger Parkplatz für Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Verbessern sollte sich vor allem das HR, welches sich hier gerne äussert. Meine „Systemkritik“ an Kistler hatte sich die, mittlerweile, ehemalige Mitarbeiterin zwar angehört, umgesetzt wurde nichts davon. Besonders enttäuschend war, dass der angekündigte Besuch in der Abteilung nie stattfand. Wie wollt ihr vom HR checken, was in der Produktion los ist, welchem Druck man dort ausgesetzt ist, welche Arbeitsbedingungen dort herrschen oder was ein „Shopfloor“ ist, wenn ihr euch nicht einmal die Mühe macht dort aufzuschlagen!? In über 10 Jahren habe ich nie jemanden vom HR in der Produktion gesehen! Was vielleicht auch an der hohen Fluktuation im HR liegt. Also liebes HR, erspart Euch bitte diese Bewertung zu kommentieren, oder den Versuch alles wieder schönzureden!
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzliches zur Produktion in der Senormontage, 3mal wöchentlich findet ein sogenannter „Shop-Floor“ statt, bei dem die jeweiligen Teams anwesend sind. Das Positive: hier können Themen wie Arbeitssicherheit, technische Neuerungen, Verbesserungen und Probleme bei der Fertigung besprochen werden. Aber nun das Negative: an der Wand hängt ein grosser Bildschirm, auf dem unter Anderem Daten wie z.B. Leistung, Effizienz und Ausschusskosten der Mitarbeiter präsentiert werden. Der Knüller dieser Veranstaltung betrifft dann die kranken Mitarbeiter, die vor dem versammelten Team NAMENTLICH genannt werden! Also ein perfektes Instrument, um enormen Druck auf die Mitarbeiter auszuüben! Sämtliche Zeiten, wie z.B. der Vergleich: Anwesenheitszeit vs. abgemeldete Auftragszeiten werden in einer sogenannten Prod-Ap gesammelt und ausgewertet. Nun muss jeder selbst entscheiden, ob man dauerhaft unter totaler Überwachung, Druck und Kontrolle arbeiten möchte. Es gibt durchaus bessere Systeme, um Mitarbeiter zu motivieren, Verbesserungen anzuregen und das Miteinander zu fördern, als die Performance-Werte in den Vordergrund zu rücken.
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Nach aussen gut aber besser nicht genauer nachbohren.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere werden wie alle anderen die leistungsfähig sind, gleichbehandelt. Wer aus gesundheitlichen/psychischen, oder sonstigen Gründen seine Leistungswerte unterschreitet wird früher oder später aussortiert und an das RAV, die Krankentaggeldversicherung oder die Sozialsysteme übergeben.
Vorgesetztenverhalten
In den unteren Produktionslinien gibt es einzelne Empathie fähige Vorgesetzte, die einen guten Job machen. Leider kann man hier keine Namen nennen, sonst würde ich einen davon hervorheben. Weiter oben in Richtung Produktionsleitung sollte man sehr vorsichtig sein! Auch hier müsste eine langjährige Führungskraft besonders negativ hervorgehoben werden, was hier leider namentlich nicht geht. Zusammenfassend kann man feststellen, dass jeder Mitarbeiter mit etwas Menschenkenntnis die hinterlistigen, intriganten und lügenverbreitenden Vorgesetzten relativ schnell erkennt! Besonders heftig ist die Tatsache, dass es in der Sensorproduktion nur männliche Vorgesetzte/Teamleiter gibt. Die weiblichen Mitarbeiterinnen können zwar im Shopfloor ihre Anliegen vorbringen, haben aber, wie generell bei Kistler-Winterthur nichts zu sagen! Siehe Kistler-Homepage, dort sucht man die Damen in Kaderposition mit der Lupe.
Gleichberechtigung
Patriarchat geführtes Unternehmen. Siehe Homepage, dort ist aktuell nur eine Frau in der erweiterten Konzernleitung abgebildet. (CIO) Der Versuch in der Geschäftsleitung eine weibliche Mitarbeiterin zu etablieren hatte leider auf Dauer nicht funktioniert.

