6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Mittagessen: der Koch ist klasse!
Meine Zeit im Langeneggerhaus war nicht besonders lang, da ich Mühe mit dem Dauerstress und den Arbeitsbedingungen hatte. Das Langeneggerhaus könnte ein toller Arbeitsort sein, wenn die veralteten Strukturen endlich durchbrochen würden. Es müssen zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Arbeitszeiten geschaffen werden. Zudem sollte ausreichend Fachpersonal angestellt werden.
Die Leitung muss dringend überdacht werden – es braucht eine erfahrene Person, die bereit ist, Veränderungen umzusetzen und das Personal angemessen zu schulen. Auch die Räumlichkeiten sollten grösser und moderner gestaltet werden, um den Arbeitsalltag zu erleichtern und den Bedürfnissen des Klientels gerecht zu werden.
Die Arbeitsatmosphäre könnte grundsätzlich angenehm sein, jedoch sind bei der Leitung deutlich veraltete Strukturen spürbar. Es gibt engagierte und hilfsbereite Mitarbeitende, besonders in chaotischen Alltagssituationen. Diese entstehen jedoch häufig, da es täglich zu personellen Ausfällen kommt. Statt ausreichend ausgebildeter Fachpersonen wird vermehrt mit Zivi’s, Praktikanten und Lernenden gearbeitet, was den Arbeitsalltag zusätzlich erschwert.
Je nach Arbeitsort gibt es geregelte Arbeitszeiten. Auf den Wohngruppen sind die Arbeitszeitmodelle jedoch veraltet und bestehen hauptsächlich aus geteilten Diensten. Der Arbeitsplan wird wöchentlich erstellt, wobei man jeweils erst am Donnerstag oder Freitag erfährt, wie man in der folgenden Woche arbeitet. Besonders für Teilzeitmitarbeitende ist dies sehr unpraktisch. Geregelte Pausen gibt es nicht – es wird durchgehend gearbeitet, ohne fest eingeplante 15-minütige oder 30-minütige Pausen.
Die Vorgesetzten gehen sehr zurückhaltend mit Problemen um. Personalmangel und herausfordernde Klienten sind bekannt, es wird jedoch kaum aktiv darauf reagiert. Gespräche haben meist keinen Effekt – man hört oft nur, dass es so bleibt, wie es ist, und dass man im Zweifelsfall kündigen kann, wenn es einem nicht passt.
Text:
Die Arbeitsbedingungen lassen sich unterschiedlich bewerten. Die Arbeitszeiten in den Ateliers sind grundsätzlich geregelt und wirken auf dem Papier attraktiv, da offiziell um kurz nach 16:00 Uhr Feierabend ist. In der Realität endet der Arbeitstag jedoch selten pünktlich. Pausen gibt es kaum – weder 15-minütige noch 30-minütige unbezahlte Pausen. Es wird durchgehend gearbeitet, selbst wenn das Klientel Mittagspause oder Mittagsruhe hat. Fachpersonen müssen jederzeit ansprechbar sein, was den Arbeitstag zusätzlich belastet.
Die Kommunikation ist aus meiner Sicht unzureichend. Die Leitung ist im Arbeitsalltag kaum spuerbar, wodurch ein klarer und verlaesslicher Kommunikationsfluss fehlt. Zwar finden woechentliche Sitzungen statt, diese dauern jedoch meist nur 15–20 Minuten. Fuer Diskussionen, Anregungen oder Fragen bleibt dabei kaum Raum. Ab 16:00 Uhr ist bei der Leitung Feierabend, wodurch auch ausserhalb der Arbeitszeit wenig bis keine Moeglichkeit fuer Gespraeche besteht.
Gleichberechtigung ist in dieser kleinen Institution schwer umzusetzen. Viele Mitarbeitende sind miteinander verwandt oder verschwägert, wodurch objektive Entscheidungen oft schwierig sind. Dies kann sowohl Vor- als auch Nachteile bringen, führt aber oft zu Spannungen im Team. Besonders problematisch ist, wenn die Leitung Mitarbeitende aufgrund familiärer Beziehungen bevorzugt oder benachteiligt. Solche Situationen erzeugen Unruhe und wirken sich negativ auf das Arbeitsklima aus.
Die Aufgaben im Arbeitsalltag können sehr individuell und interessant gestaltet werden, je nachdem, wie man seinen Alltag plant. Besonders positiv ist, dass man die Tätigkeiten an die Bedürfnisse der Kinder anpassen kann. Leider fehlt es, wie bereits in vorherigen Punkten erwähnt, an ausreichend Fachpersonen. Die Arbeit mit Lernenden kann zwar ein gutes Lernfeld für diese sein, jedoch müssen sie oft sehr früh viel Verantwortung übernehmen, da Personal fehlt oder Mitarbeitende nicht ausreichend geschult sind.
Da die Atelierarbeit themenorientiert ist, kann dies je nach Fachperson von Vorteil sein. Es ist schön, wenn die richtigen Personen im passenden Atelier arbeiten und ihr Bestes für die Klienten geben können.
Grösse der Institution. Möglichkeiten für selbständiges, vielseitiges Arbeiten in Themenateliers mit geregelten Arbeitszeiten. Schöne Umgebung. Engagierte Arbeitskollegen, liebenswerte Klientel.
Geschäftsleitung erscheint gleichgültig gegenüber Anliegen seitens der MAs. Fehlende Wertschätzung. Schlechte, nicht einheitliche Kommunikation. Veraltete, kaum umsetzbare Strukturen aufgrund von personellem Mangel vs. zunehmend herausfordernder Verhaltensweisen seitens der Klientel (z.B. körperliche Gewalt). Weiterbildung zu zentralen Themen (z.b. Grenzverletzendem Verhalten, Autismus) fehlen. Dauergestresste MAs durch misersble Einsatzplanungen.
Auf das Personal achtgeben; zuhören, und ernst nehmen! Auf einheitliche, regelmässige UND rechtzeitige Kommunikation achten. Grundsätzlicher Infofluss verbessern. Strukturen neu aufgleisen in Zusammenarbeit mit dem Personal. Vorausschauende Planung versus reaktives, ressourcenzehrendes "Patch-Work-Notfallplan Arbeiten". (Burnoutprävention!)
Weiterbildungsangebot für MAs als Zukunftsinvestition und Zeichen der Wertschätzung.
Könnte schön sein, da die Arbeit interessant ist, viele MAs engagiert und hilfsbereit wären, die Klientel zwar herausfordernd, aber äusserst liebenswert ist. Es herrschen jedoch im Alltag chaotische Zustände durch kaum planbare Tagesabläufe und chronischer personeller Unterbesetzung.
Miserabel. Unzählice Krankheitsausfälle, MAs klagen über Schlaflosigkeit
Es werden stundenlange Busfahrten mit einzelnen Klienten unternommen, als entlastende Notlösung bei Eskalationen in Gruppen (mangels räumlicher Ressourcen).
Bereits ausgebildetes Fachpersonal erhält kaum Weiterbildung.
Wäre gut, wenn nicht jede/r Einzelne alleine auf sich gestellt wäre (Gärtchendenken anstatt Teamwork m. E. entstanden aus Überforderung Einzelner).
Mir fehlte die Wertschätzung für meinen Einsatz. Geschäftsleitung (obwohl dauernd vor Ort) scheinen desinteressiert an den Anliegen des Personals, die Nöte des Personals sowie die der Klientel ignoriert. Versprechen werden auf die lange Bank geschoben. Wertschätzung erfolgt weder in MA Gesprächen, noch über irgendwelche Angebote (Lohnerhöhung, Weiterbildungskurse, o. ähnl.).
Räumliche Ressourcen sind zu knapp.
Äusserst spärlich, allenfalls zwischen Tür und Angel, gar nicht oder erst im Nachhinein. Das gemeinsame Kommunikationsgefäss fehlt fast gänzlich... (ca. 10. Min./Woche). MA-Gespräche finden nicht statt. Unterschiedliche Infos an verschiedene MAs.
Einstiegsentlöhnung ist gut. Essen gut und kostenlos.
Wer am lautesten schreit, wird am ehesten gehört.
Interessant, aber zu viele.
Das Arbeitsklima und die Freiheiten.
Zu wenig Einsatz für Angestellte.
Mehr Lohn und Unterstützung bei Weiterbildungen.
Lohn,Team, das Essen ist gut und gratis, gratis Parkplatz.
Veraltete Konzepte überdenken. Geteilte Dienste, Tagesstruktur als muss für die Bewohner. Mit der Zeit gehen. Die Mitarbeiter an der Front ernst nehmen, zuhören.
Ich finde, dass der Fachkräftemangel deutlich spürbar ist. Angestellte müsse sehr viele Überstunden machen. Die Mitarbeiter sind übermüdet.
Meiner Meinung nach nicht möglich. Fachkräftemangel, geteilte Dienste. Immer präsent sein müssen. Sehr schwierig, weil zu wenig Personal.
Sehr gut je nach Team.
Ich finde nicht präsent genug. Scheint Gleichgültig.
Schwierig. Man muss viel präsent sein, auch wenn man frei hätte.
Leitung kommuniziert nicht gut genug. Viele Gerüchte entstehen.
Ja aber es fehlt an Innovation. Mit der Zeit gehen.