Hervorragender und toleranter Ausbildungsbetrieb mit Vertrauen und leistungsorientierten Herausforderungen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich durfte bereits sehr früh in der Ausbildung produktiv mitarbeiten und kleinere Projekte übernehmen. In meine Arbeit wurde stets grosses Vertrauen gesetzt, und ich erhielt von meinem Ausbildner immer Wertschätzung für meine Bemühungen während der Ausbildung. Das technische Büro war ein sehr tolles Team, das man nur ungern verliess.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Kommunikation und Vorurteile zwischen den Abteilungen
- Lohnniveau
- Ausbildungen, Schulungen und Weiterbildungen sollten von der Firma künftig proaktiver gefördert werden
- Infrastruktur (Gebäude sind in die Jahre gekommen) und Platz für Wachstum fehlt
Verbesserungsvorschläge
Alle vier Jahre nur einen Lehrling auszubilden ist für den Ausbildner sehr zeitintensiv. Gleichzeitig wäre ein Oberstift als Lernender im 1.–2. Lehrjahr wünschenswert. Da ich jedoch der erste Konstrukteurlernende dieser Generation war, war dies den Umständen geschuldet.
Die Ausbilder
Fachlich kompetenter Ausbildner und ein tolles Team im technischen Büro, welche sich stets Zeit nehmen für Erklärungen. Der Ausbildner hatte immer ein offenes Ohr für die berufliche, schulische und private Situation.
Spaßfaktor
Die Arbeit hat grundsätzlich viel Freude bereitet. Bereits früh in der Ausbildung wurde am gefördert mit schwierigeren Aufgaben und genoss stets ein grosses Vertrauen von den anderen Mitarbeitern. Andere Konstrukteure in meinem Jahr durfen deutlich später grössere Aufgaben übernehmen.
Aufgaben/Tätigkeiten
In der Ausbildung erhielt ich für meine Aufgaben immer genug Zeit und war nie unter Zeitdruck bei den Projekten. Der Arbeitsplatz war gut ausgestattet mit 2 Bildschirmen und einer SpaceMouse. Lediglich die Gebäude sind schon gut in die Jahre gekommen.
Variation
Ganz klar nicht der typische Maschinenbau. Der Nutzfahrzeugbau zeichnet sich durch einen hohen, schnelle Projektdurchlauf aus. Dadurch ist der Detaillierungsgrad deutlich weniger tief als im üblichen Maschinenbau. Dafür hat man in kurzer Zeit viele verschiedene und spanende Projekte. Die Schweisstechnik und die Blechbearbeitung sind im Fahrzeugbau das tägliche Brot entgegen der Fräs- und Drehbearbeitung im Maschinenbau.
Respekt
Innerhalb der Abteilung herrschte ein supergutes Klima und ich verstand mich hervorragend mit jeder Person. Alle waren hilfsbereit und nahmen sich Zeit für Erklärungen. Lediglich die abteilungsübergreifende Kommunikation war nicht immer vorurteilsfrei, jedoch wurden Probleme immer konstruktiv und im Plenum gelöst.
Karrierechancen
Direkt nach meiner Lehre 2018 konnte ich bis 2021 bei der Firma Lanz+Marti weiterarbeiten und gleichzeitig berufsbegleitend die Berufsmaturität (BM2) besuchen. Weiterbildungen sind möglich, werden aber aus meiner Sicht trotzdem zu wenig aktiv von der Firma gefördert. Bei mir war jedoch mein Ausbildner zu gleich auch mein grösster Förderer, welcher mir die BM2 ermöglicht hat.
Arbeitsatmosphäre
Wir hatten im technisches Büro ein tolles Team. Hilfsbereit, zuvorkommend, kompetent, tolerant, ....
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung/Entlöhnung während der Lehre sowie die Verpflegung (ÜK) entsprechen dem Standard und sind vollkommen in Ordnung.
Das allgemeine Lohnniveau nach der Lehre als ausgelehrter Konstrukteur EFZ war über alle 3 Jahre betrachtet insgesamt unterdurchschnittlich.
Arbeitszeiten
Am Ende der Ausbildung gab es einen Anteil Blockzeiten und die restliche Zeit war als Gleitzeitmodell geregelt. Somit kann man früher oder später beginnen und somit auch den Feierabend steuern. Spontane Freitage ware nie ein Problem, auch wenn diese sehr kurzfristig kamen. Hier war die Firma im technischen Büro äusserst flexibel.