Armeelogistikcenter Hinwil
Arbeitsatmosphäre
Lob und Wertschätzung sind nahezu nicht vorhanden. Fairness gilt offenbar nur für ausgewählte Mitarbeiter. Vorgesetzte decken sich gegenseitig und bevorzugen ihre Favoriten, während andere klar benachteiligt werden. Mitarbeiter werden übertrieben kontrolliert, während sich Vorgesetzte selbst vieles erlauben können.
Image
Das Image ist schlecht und stimmt aus meiner Sicht nicht mit der Realität überein. Auch intern wird von vielen Mitarbeitern eher negativ über das Unternehmen gesprochen.
Work-Life-Balance
Eine Work-Life-Balance existiert eher auf dem Papier. Für viele Mitarbeiter ist sie im Alltag kaum nutzbar, während Vorgesetzte deutlich mehr Freiheiten genießen.
Karriere/Weiterbildung
Wer sich bei den richtigen Vorgesetzten gut positionieren kann, hat durchaus Karrierechancen.
Gehalt/Benefits
Die Löhne der Vorgesetzten erscheinen unverhältnismäßig hoch. Die Mitarbeitergehälter sind je nach Funktion in Ordnung, aber keineswegs überdurchschnittlich. Mit zunehmendem Alter fallen die Pensionskassenbeiträge stärker ins Gewicht. Die Lohnzahlung erfolgt pünktlich, nennenswerte Benefits gibt es jedoch kaum.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Bewusstsein für Umwelt und Soziales ist eher gering ausgeprägt. In der Praxis sind nur wenige konkrete Bemühungen erkennbar.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist größtenteils schlecht. Statt ehrlicher und direkter Zusammenarbeit wird viel gegeneinander gearbeitet, taktiert und versucht, sich bei Vorgesetzten beliebt zu machen. Es gibt nur wenige wirklich gute und verlässliche Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Wertschätzung gegenüber älteren Mitarbeitern ist gering. Tendenziell werden Mitarbeiter bis etwa 50 bevorzugt, während ältere und langjährige Kollegen nur teilweise gefördert werden.
Vorgesetztenverhalten
Das höhere Kader ist stark auf die eigene Karriere fokussiert, während die Mitarbeiter kaum eine Rolle spielen. Vielen direkten Vorgesetzten fehlen zudem die nötigen Führungs- und Sozialkompetenzen für einen professionellen Umgang mit Mitarbeitern.
Arbeitsbedingungen
Der Komfort ist eher gering. Viele Arbeitsplätze befinden sich in älteren Gebäuden, wodurch die Arbeitsbedingungen teilweise nicht mehr zeitgemäß sind.
Kommunikation
Der Informationsfluss ist unnötig kompliziert und künstlich aufgebläht.
Gleichberechtigung
Auf dem Papier besteht Gleichberechtigung, in der Praxis sieht es schwieriger aus. Wertschätzung fehlt weitgehend und Wiedereinstieg scheint vor allem dann möglich zu sein, wenn gute Beziehungen zu Vorgesetzten bestehen.
Interessante Aufgaben
Viele Aufgaben werden extern vergeben. Dadurch bleiben für die eigenen Mitarbeiter weniger interessante Tätigkeiten und kaum Möglichkeiten, das eigene Aufgabengebiet aktiv mitzugestalten.