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LeaseTeq 
AG
Bewertung

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Unrealistische Erwartungen, keine Struktur, hohe Fluktuation

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Zürich gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Produkt ist nicht marktreif, was die Führung jedoch nicht einsehen will. Statt ehrlich damit umzugehen, wird der Druck mit unrealistischen Zahlen auf den Vertrieb abgewälzt. Kommunikation findet kaum statt: Strategien wechseln fast täglich, Produktänderungen passieren über Nacht und ohne Absprache mit Partnern. Aufgaben und Zuständigkeiten sind unklar, nötige Tools und Ausstattung fehlen, und wegen nicht funktionierender Systeme verbringt man viel Zeit mit Support statt mit dem eigentlichen Tagesgeschäft. Die Fluktuation bei Vorgesetzten und Kollegen ist hoch, Meetings enden oft in Konfrontationen. Meetings am späten Abend und gestrichene Ferien sind keine Seltenheit. Gehälter und Spesen werden nicht einheitlich behandelt. Der Ruf bei Händlern und Partnern ist schlecht, was die Akquise massiv erschwert.

Verbesserungsvorschläge

Ich bin mit grosser Motivation gestartet, die Ernüchterung kam schnell. Das Produkt ist nicht marktreif und aus meiner Sicht nicht finanzierbar. Statt das ehrlich anzugehen, wird das Problem mit völlig unrealistischen Zahlen auf den Vertrieb geschoben. Offenheit gegenüber den Mitarbeitenden, dass man noch nicht gut aufgestellt ist, gibt es nicht, und ein sauberes Produkt durchzusetzen, ist nie ein Thema. Unterm Strich war es eine schreckliche Erfahrung. Ich rate jedem davon ab, hier einen Vertrag zu unterschreiben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt. Kritik am Produkt wird von der Geschäftsführung kaum angenommen, wodurch Meetings oft in Konfrontationen enden. Das drückt spürbar auf die Stimmung im Team.

Kommunikation

Kommunikation findet praktisch nicht statt. Fast täglich werden neue Strategien verkündet, umgesetzt wird davon kaum etwas. Auch Partner werden nicht informiert: Produktänderungen passieren über Nacht und ohne Absprache. Das untergräbt das Vertrauen und schwächt die Partner in der Zusammenarbeit massiv.

Kollegenzusammenhalt

Abteilungsübergreifend gibt es kaum Zusammenhalt. Wer überdurchschnittlich engagiert ist, wird von Kollegen anderer Abteilungen ignoriert und erhält schlicht keine Antworten mehr.

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance ist kaum möglich. Der Chef setzt regelmässig Meetings um 21 Uhr oder später an. Zudem werden bewilligte Ferien vom Abteilungsleiter gestrichen, und Mitarbeitende werden aufgefordert, ihre Ferien abzusagen, um zu arbeiten.

Vorgesetztenverhalten

Die Fluktuation ist hoch: Vorgesetzte und Kollegen werden regelmässig ausgetauscht. Die Gründer wirken in ihrer eigenen Blase gefangen und widersprechen sich in ihren Haltungen häufig selbst. In mehreren Meetings zeigte sich eine deutliche Selbstüberschätzung der Führung, die das Unternehmen als Marktführer sieht, was nicht der Realität entspricht. Zudem hatte ich den Eindruck, dass bei Fehlverhalten einzelner Mitarbeitender bewusst weggeschaut wurde, um Zahlen und Quartalsabschlüsse zu schönen

Interessante Aufgaben

Klare Aufgaben werden grundsätzlich nicht verteilt. Es gilt das Motto ‹Mach es, egal wie›, gleichzeitig werden die dafür nötigen Tools nicht zur Verfügung gestellt

Umgang mit älteren Kollegen

Ein erfahrener, älterer Kollege, der einiges aushalten konnte, wurde eingestellt. Auch er hat das Unternehmen nach vier Monaten wieder verlassen. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind chaotisch. Das Büro steht meist leer, fürs Homeoffice gibt es aber keinerlei Ausstattung. Die Systeme funktionieren regelmässig nicht, also wird der Vertrieb zum Support umfunktioniert, und das vom Laptop im Auto, weil man ja ständig unterwegs sein soll. Für die eigentliche Arbeit bleibt kaum Zeit, weil man permanent damit beschäftigt ist, Probleme zu beheben, für die man gar nicht zuständig ist.

Gehalt/Benefits

Transparenz bei Gehalt und Spesen gibt es nicht. Was ausbezahlt wird, hängt offenbar davon ab, wer man ist. Anstatt fair zu entlöhnen, werden Mitarbeitende in Einzelgesprächen und per Chat mit Links zu teuren Uhren geködert, um noch mehr Leistung herauszuholen. Das wirkt eher wie Manipulation als wie Wertschätzung.

Image

Der Ruf in der Branche ist ruiniert. Händler und Partner sprechen offen negativ über das Unternehmen, unter anderem wegen Vorwürfen rechtlicher Verfehlungen. Kaltakquise ist dadurch praktisch aussichtslos. Wer sich trotzdem meldet, sind meist unseriöse Partner, die nur noch mehr Probleme bringen und den Ruf zusätzlich beschädigen. Ein Teufelskreis.

Karriere/Weiterbildung

Wird nicht Unterstützt.


Gleichberechtigung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie ErniHR & Admin

Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. In einem Start-up gehören Wachstum, Neuausrichtungen und Restrukturierungen dazu. Prioritäten, Prozesse und Teams ändern sich schnell, das verlangt viel Flexibilität. Das haben wir immer offen kommuniziert. Faire Vergütung, verlässliche Ferien und Respekt sind uns wichtig. Wir nehmen das ernst. Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.