Von Glanzzeiten zu Schatten: Die traurige Wandlung eines einst blühenden Unternehmens.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das wahre Lichtblick ist der freundliche Zusammenhalt unter Arbeitskollegen. Die Menschlichkeit und gegenseitige Unterstützung, die trotz aller Widrigkeiten noch spürbar vorhanden ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seit dem 1. Oktober ist Home‑Office für die gesamte Lutz‑Gruppe in der Schweiz verboten — ein rückschrittlicher, autoritärer Schritt. Vereinzelte Ausnahmen, wonach man allenfalls in einer nächstgelegenen Filiale arbeiten darf, sind zynisch und völlig unzureichend. Statt Vertrauen und Flexibilität zu fördern, setzt die Geschäftsleitung auf Kontrolle und Kurzsichtigkeit: demotivierend, ineffizient und ein klarer Schlag gegen moderne Arbeitsmodelle.
Verbesserungsvorschläge
Die stille, schleichende Vorgehensweise von Lutz kommt zum Tragen. Überall dieselbe Taktik. Man fürchtet schlechte Presse und agiert deshalb versteckt und hinterhältig. Entscheidungen werden schleichend durchgedrückt, Prozesse sind bewusst verschleppend und zermürbend. Das Ergebnis ist ein subtil negatives Klima, das Mitarbeiter ausbremst und Vertrauen zerstört. Lipo, ein Unternehmen mit
vorhandenem und grossem Potenzial, das einfach nicht ausgeschöpft wird. Mittlerweile ist man sprachlos über die Vorgehensweise und wie hier ein Unternehmen an die Wand gefahren wird, ob gewollt oder nicht gewollt. Filiale um Filiale wird geschlossen, während Mitarbeiter mit hohlen Versprechungen hingehalten und systematisch belogen oder Täuschungen ausgesetzt werden. Statt die Führung zu erneuern oder Konsequenzen zu ziehen, herrscht Stillstand und Gleichgültigkeit. Das Ganze ist beschämend. Ein Lehrstück dafür, wie man ein eigentlich vielversprechendes Unternehmen sehenden Auges zugrunde richtet, es letztendlich für andere Marken „opfert“.