45 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
45 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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45 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bewerbungen sollten auch mal bearbeitet werden. Ich habe mehrere Bewerbungen eingereicht. Ich bekam nur eine KI generierte Antwort, dass meine Bewerbung eingegangen ist. Ab da passierte nix mehr. Keine Reaktion, keine Absage, nichts! Ist für einen Bewerber nicht gerade wertschätzend! Sagt einiges aus über Kultur im Umgang mit Bewerbern.
Ich hatte mich auf zwei unterschiedliche Stellen beworben, zeitlich um ca. 3 Wochen versetzt.
Auf beide Stellen hab ich exakt zur gleichen Minute die Absage per Mail bekommen.
Mein Eindruck ist: es läuft ein Programm regelmäßig über die Bewerbungen und dann wird aussortiert.
Verbesserungsvorschlag: wenn Lonza scheinbar die Auswahl mit Programmen vornimmt ohne menschliche Komponente ist es mir unverständlich das man ein Motivationsschreiben fordert. Den Aufwand sollte man den Bewerbern ersparen.
Wenn Lonza CHI in Deutschland oder Frankreich ( laut job description) einen Akademiker mit mindestens 5 Jahre relevanter Berufserfahrung sucht, sollte man sich informieren, wo denn die TARIF gehälter in der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland liegen. Selbst ein E13 ( ohne überstunden) liegt bereits über 90 k€. Wenn dann noch überstunden erwartet werden, ist man im AT- Bereich ( über 100 K €) aber was will man von einer französischen Recruterin , die aus Ungarn (red flag, billiglohnland) heraus arbeitet auch erwarten? Das einzig positive ist, dass man mir bereits nach dem Gespräch mit der Recruiterin abgesagt hat und man den Prozess nicht noch künstlich verlängert hat. Eine LinkedIN Recherche ergibt auch, dass man etliche Mitarbeiter und Führungskräfte in den letzten Jahren entlassen hat, oder selber gegangen sind. Weitere Recherche ergibt, dass Lonza den gesamten Bereich CHI verkaufen will. Dies legt auch den Verdacht nah, dass man ein Bauernopfer sucht, der bei dem Berkauf als erster gehen darf.
Versucht selbst euren Weg zu finden. Ihr trägt die Verantwortung. Bewerber sind keine Unternehmensberater.
ein wenig lockerer sein mit den Regeln und Arbeitszeiten
Auf die Frage der Abteilungsleiterin welche Schwächen ich habe, habe ich erläutert, dass ich als nicht neurotypischer Mensch manchmal Schwierigkeiten habe zwischenmenschliche Situationen zu lesen und angemessen zu reagieren. Die Abteilungsleiterin unterstellte mir mangelde Empathie.
Stärken/Schwächen
Vorab : was ich mit der Lonza HR erlebt habe, war das Schlechteste was ich in meinem gesamten Berufsleben und zahlreichen Bewerbungen erlebt habe. Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz - unfassbar, dass dieses Unternehmen überhaupt noch neue Mitarbeiter rekrutieren kann. Aber der Reihe nach.
Ende Mai bewerbe ich mich bei der Lonza als Chemiker QC. Drei Tage später erhalte ich eine Absage, man hat sich bei der Auswahl für Kandidaten entschieden, die besser in das Profil passen. Ärgerlich, aber passiert nun mal. Zwei Wochen später erhalte ich eine Einladung zum Videointerview. Auf die Nachfrage, wie das denn sein kann (immerhin hat man mir ja schon abgesagt), erfahre ich : oh, ein IT Fehler. Na gut. Wenige Tage später erhalte ich eine zweite Einladung zum Videointerview, selbe Stelle, aber andere Gesprächspartner. Auf meine Nachfrage, was es denn jetzt damit auf sich hat, erfahre ich : oh, eine Doppelbuchung, der erste Termin gilt. Aja. Aber auf jeden Fall möge ich bitte keine Zug- oder Hotelbuchung vornehmen, bevor der Termin seitens der Hiring Manager final bestätigt wurde. Das war am Montag Abend. Das Gespräch sollte Freitag Morgen stattfinden. Mittwoch Abend wird mir der Termin endlich bestätigt, okay, sind ja nur 6 h und 400 km mit dem Zug, ist ja Gottseidank nicht kurzfristig.
Fairerweise : vor Ort klappt alles tadellos. Wobei sich die drei Gesprächspartner mit ihren Fragen und den erwarteten Antworten auch nicht gerade einig sind. Beispiel gefällig ? Gesprächspartner 1 fragt, ich antworte. GP1 stellt die gleiche Frage noch einmal, ich hätte nicht geantwortet. GP2 greift ein : Doch, was wäre eine angemessene Antwort gewesen, GP1 ist also leidlich zufrieden. GP2 stellt die nächste Frage, ich antworte, GP2 stellt die gleiche Frage noch einmal, ich hätte ja nicht geantwortet. Jetzt greift GP3 ein, und das ganze Spielchen wiederholt sich noch ein, zwei Mal. Wirkt sehr überzeugend, hier möchte ich gerne arbeiten !
Abschließend eine kleine Führung durch das Werk : wegen fehlender Berechtigung kann man mir keinen Zutritt zu meinem potentiell künftigen Büro / Arbeitsplatz / Kollegen gewähren, also zeigt man mir lieber : zwei Räume mit HPLCs, einen Raum mit GCs, einen Raum mit anderen analytischen Geräten. Wow, die Lonza arbeitet mit teuren analytischen Geräten, ich bin tief beeindruckt ! Weniger beeindrucken mich die dramatisch in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten. Schwer zu glauben, dass das zeitgemäßen Sicherheitsanforderungen genügen soll, aber vielleicht sind die Anforderung in der Schweiz ja andere als in Deutschland.
Zum Abschluss ein Handshake, in einer Woche bekomme ich Bescheid. Wie vereinbart erfahre ich nach einer Woche : nichts. Auf die dritte Nachfrage nach mehr als zwei Wochen erfahre ich, die Stelle ist an einen anderen Bewerber vergeben worden. Na gut, mein Verlust hält sich in Grenzen.
Apropos Verlust : am Tag, nachdem ich daheim angekommen bin, reiche ich die Reisekostenerstattung ein. Im Formular steht, die Erstattung wird in nicht mehr als 4 Wochen erfolgen. Nach 5 Wochen und 4 Nachfragen : keine Erstattung und keine Reaktion. Die komplette Lonza-HR stellt sich tot. Vermutlich weil es einen schlechten Eindruck machen würde, zuzugeben, dass man etwas verbockt hat.
Mein dringender Tipp also : lasst unbedingt die Finger von diesem Arbeitgeber ! So groß kann weder eure Not noch Verzweiflung sein, um sich das anzutun.
Klare & verlässliche Kommunikation und professionelles Auftreten
Chaos und Unprofessionalität: Aktuelles Gehalt vom vorherigen Arbeitgeber musste vorher angegeben werden, unübersichtliche Koordination des Bewerbungsprozesses durch 4-5 HR'ler statt nur mit 1-2, HR kam zum ersten Interview 20 min zu spät und hatte dann anschließend nur 5 min Zeit für das Gespräch gehabt, Termine wurden nach Belieben spontan vorgezogen und nach hinten verschoben, ungefährer Zeitplan vom Interview vor Ort wurde nicht eingehalten. Eventuell hätte man schon im Vorfeld grob über die Gehaltsvorstellung/-range reden sollen, bevor einem nach dem 3. Interview vor Ort gesagt wird, dass "die ganze Veranstaltung hier auch hätte sein lassen können". Manager war leicht autoritär, frauenverachtend und abgehoben.
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