Interessante Tätigkeit, tolle Kolleginnen und Kollegen, aber leider ziemlich rückständiger Arbeitgeber
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung bei der Luzerner Polizei ist erst dann von Bedeutung, wenn Bevorteilungen durch Beziehungen nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben. Ohne dieses sog. Vitamin B hat man zunächst keine Chancen, weder auf (individuelle) Aus- und Weiterbildungen noch auf neue Stellen oder Beförderungen. Bedauernswert in diesen Fällen ist insbesondere, dass darauf kein Geheimnis gemacht wird.
Arbeitsbedingungen
Das Arbeitsmaterial an und für sich genügt den Anforderungen (Ergänzungen aus eigener Tasche empfehlenswert/erforderlich). Das Ersetzen oder Reparieren beschädigter Ausrüstung dauert lange und ist mühselig. Löhne werden m.E. nach (sehr) tief gehalten, wobei auch hier einzelne bevorzugt und begünstigt werden (Schaffung neuer Stellen mit Beförderungen und (massiven) Lohnerhöhungen). Es besteht auch ein krasses Missverhältnis zwischen Mitarbeitenden, welche täglich (gesundheitliche) Risiken eingehen, 24/7 Flexibilität gewährleisten und denjenigen, welche Mo-Fr, 8-17 Uhr arbeiten. Feiertags- und Sonntagszuschläge sind nicht der Rede wert. Trotz mehrerer Rückmeldungen werden nach wie vor Aufgebote für "Spontaneinsätze" (wie Demos, Fussball etc.) an Ruhetagen durchgeführt, mit nur minimaler Zeit für Erholung dazwischen.
Gehalt/Benefits
Gehalt: Im Durschnitt sicherlich ungenügend, tief gehalten und Zulagen im Grunde genommen einfach nur lächerlich (minimale Feiertags-/Nacht- und Sonntagszuschläge, wenig bis keine Spesen etc.).
Karriere/Weiterbildung
Aus (unbekannten) Gründen nur sehr limitiert vorhanden. Potential klar gegeben, auch für mehr Interessierte.