Schaut selbst und macht euch euer eigenes Bild. Ich spreche aus Erfahrung – und das Unternehmen wird sich nicht ändern.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeiterrabatt ist das einzig positive.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ist bereits selbst erklärend.
Verbesserungsvorschläge
Es gibt keinen KVP, der Arbeitgeber interessiert sich nicht für die Meinung der Mitarbeiter. Man arbeitet hier nur für den Lohn und es gibt keinen Beitrag zum ganzen.
Arbeitsatmosphäre
Die Zusammenarbeit mit der Logistik war in Ordnung, dort herrschte ein respektvoller Umgang. In den restlichen Abteilungen war jedoch kaum Teamgeist vorhanden. Es herrschte ein ausgeprägtes Gegeneinander statt Miteinander – jeder arbeitete für sich, teilweise sogar bewusst gegen andere. Abteilungsübergreifende Kommunikation fand kaum statt, und wenn doch, war sie oft von Misstrauen oder Desinteresse geprägt. Ein echtes Wir-Gefühl oder konstruktive Zusammenarbeit war nicht erkennbar.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war sehr schwach und widersprüchlich. Anweisungen änderten sich täglich, ohne klare Linie oder Transparenz. Besonders negativ aufgefallen sind wiederholt respektlose und unprofessionelle E-Mails seitens der Geschäftsleitung, der HR-Leitung sowie der Leiterin des Kundendienstes. Der Ton war häufig unangemessen und trug erheblich zu einem belastenden Arbeitsklima bei.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb meiner Abteilung gab es einen einigermassen stabilen Zusammenhalt, und der Austausch untereinander funktionierte. Allerdings beschränkte sich die Kommunikation weitgehend auf die eigene Abteilung – abteilungsübergreifend fand so gut wie kein Austausch statt.
Work-Life-Balance
Weihnachtferien sind hier ein Fremdwort. Im Retail-Bereich wird auch an Weihnacht und Neujahr durchgearbeitet – ohne Ausnahme. Die Arbeitszeiten von 07:00 bis 17:00 Uhr sind strikt, Brückentage werden grundlegend nicht gewährt und wenn, dann nur von den selben wenigen Personen. Ein Teamgeist oder faire Verteilung gibt es nicht, jeder kümmert sich nur um sich selbst. So fühlt sich Wertschätzung definitiv nicht an.
Vorgesetztenverhalten
Gruppenleiter der Logistik dürfen ihre Ferien jederzeit nehmen, während Mitarbeiter ihre Ferien lange im Voraus planen müssen – eine klare Ungleichbehandlung, die für Frust und Demotivation sorgt.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist sehr monoton. Einlagerung, Auslagerung und Etikettieren sind hier die einzigen Aufgaben, die kaum Abwechslung bieten.
Gleichberechtigung
Es kommt darauf an, was man darunter versteht, aber hier verdient jemand ohne Ausbildung und ohne Erfahrung deutlich mehr als jemand mit Ausbildung und grossem Interesse. Das zeigt deutlich, wie wenig Gleichberechtigung und Wertschätzung hier wirklich existieren.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Geschäftsführer und HR haben keine Ahnung, wie lang die einzelnen Mitarbeiter dort bereits arbeiten.
Arbeitsbedingungen
Das Büro ist zwar neu, aber das Lager ist eine Katastrophe. Es gibt kaum Platz, weil zu viel eingekauft wird. Im 2. und 1. OG herrscht im Sommer eine unerträgliche Hitze, mit der nicht gearbeitet werden kann – aber das interessiert niemanden. Hauptsache, das Büro ist neu. Die Bildschirme in der Logistik sind eine Zumutung, Ergonomie ist hier ein grosses Fremdwort, Arbeitssicherheit ebenfalls. Es gibt dort Spinnennetze (M03), die schon seit 10 Jahren hängen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Lager ist voller als voll, es wird nur noch voll gestopft. Ob das umweltfreundlich ist, kann sich wohl jeder selber ausdenken.
Gehalt/Benefits
Die Unterbezahlung ist katatrophal. Auch die Sozialleistung lässt extrem zu wünschen übrig. So fühlt man sich weder wertgeschätzt noch fair behandelt.
Image
Ich habe noch nie so viele Menschen in einer Firma gehen sehen wie hier. Die Fluktuation ist enorm und spricht für sich.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ist nur schulisch möglich, denn im Unternehmen hat man null Chance aufzusteigen. Die Teamleiter-Positionen sind fix vergeben und unbeweglich.