Operativ getrieben, wenig Strategie, langfristig enttäuschend
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist das kollegiale Verhältnis im Team – viele Mitarbeitende sind engagiert und versuchen, das Beste aus den gegebenen Rahmenbedingungen zu machen. Allerdings kann das die strukturellen Schwächen des Unternehmens nur bedingt ausgleichen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Arbeitsalltag ist stark operativ geprägt und wird von kurzfristigen Themen dominiert. Strategisches Arbeiten bleibt häufig auf der Strecke, da ein Großteil der Zeit in Abstimmungen, Ad-hoc-Themen und internen Prozessen gebunden ist. Dadurch entsteht wenig Raum für nachhaltige Weiterentwicklung oder echte Gestaltungsmöglichkeiten.
Besonders negativ fällt die Komplexität und Intransparenz der Entscheidungsstrukturen auf. Verantwortlichkeiten sind nicht immer klar definiert, was Prozesse unnötig verlangsamt und zu Frustration führt. Entscheidungen wirken teilweise wenig nachvollziehbar und stark von internen Abstimmungen abhängig.
Auch die angebotenen Benefits konnten aus meiner Sicht nicht überzeugen und liegen unter dem, was man in vergleichbaren Unternehmen erwarten würde. In Kombination mit internen Rahmenbedingungen entsteht stellenweise der Eindruck, dass die Wettbewerbsfähigkeit nicht in allen Bereichen optimal gegeben ist.
Die Arbeitsbelastung ist hoch, ohne dass dies immer mit entsprechendem Impact oder Wertschöpfung einhergeht. Gleichzeitig sind Entwicklungsperspektiven begrenzt, insbesondere für Mitarbeitende mit einem technisch-strategischen Hintergrund, die sich außerhalb des klassischen Retail-Kontexts weiterentwickeln möchten.
Im Umgang mit Austritten habe ich den Eindruck gewonnen, dass dieser nicht immer durchgehend professionell und konsistent erfolgt, was den Gesamteindruck zusätzlich beeinträchtigt.
Verbesserungsvorschläge
Klare und transparente Entscheidungsstrukturen schaffen
Stärkere Entlastung vom operativen Tagesgeschäft zugunsten strategischer Themen
Wettbewerbsfähigere Benefits und attraktivere Rahmenbedingungen
Professioneller und konsistenter Umgang mit Mitarbeiteraustritten
Effizientere Prozesse und weniger Abstimmungsaufwand
