Ihr Unternehmen?

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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Eine solche Firma findet man nur einmal im Leben.

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Steinhausen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Schaut eure Fluktuationsrate an, irgendetwas funktioniert nicht und es liegt bekanntlich nicht immer an den anderen. Modernisiert die Bedingungen, sorgt für ein besseres Klima und habt mehr Vertrauen. Wenn euch das Vermächtnis der Firma egal ist. Dann seid ihr auf dem besten Weg in die Geschichtsbücher als eines der unbeliebtesten Firmen im Kanton Zug einzugehen.

Arbeitsatmosphäre

"Wir sind eine grosse Familie!" Das heisst wenn die Familie kaum miteinander spricht, Fröhlichkeit mit Unterforderung gleichgestellt wird, der Vater oftmals "Familienmitglieder" vor der ganzen "Familie" lautstark (ob berechtigt oder nicht) beschuldigt, was ich selbst mehrfach mit anhören durfte und die Matriarchin ein kompletter Kontrollfreak ist und sich überall einmischt... Ja, dann ist dies in der Tat eine grosse und glückliche Familie. Und dann sind sie noch überrascht, dass ihre grossartige Firma andauernd Leute ersetzen muss. Die Arbeitsatmosphäre ist eine der Hauptursachen dieser immensen Fluktuationsrate.

Image

Externes und internes Image ist wie Tag und Nacht. Kunden bekommen relativ wenig von den vielen internen Konflikten mit, ausser, dass andauernd die Kontaktperson sich wechselt. Ich würde behaupten die Firma ist grundsätzlich bei den meisten aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern unter Teamleiter- oder Projektleiter-Position unbeliebt.

Work-Life-Balance

Als regulärer Mitarbeiter/in sehr gut, sobald man jedoch seine Finger im Management und Organisation hat, macht euch darauf gefasst viele Überstunden hinzulegen und dafür nicht kompensiert zu werden. Die nicht vorhandene Wertschätzung der "Familie" ist doch Bezahlung genug.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind eher selten. Das Unternehmen präferiert neue Projektleiter einzustellen als langjährige Mitarbeiter zu befördern und erfindet irgendwelche fancy Titel um bestehende Mitarbeiter zu beschwichtigen und ohne grosse Lohnanpassungen mehr Verantwortung zuschachern zu können.

Gehalt/Benefits

Ich kann mich nicht an irgendwelche besonderen Sozialleistungen erinnern und nehme an, wir hatten das Obligatorische und doch sehr grosszügige Geschenke und Boni, welche niemand ganz versteht wie sie berechnet werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier gibt es wenig zu sagen. Das Unternehmen produziert kaum mehr Abfall als ähnliche Unternehmen, auch wenn es noch sehr papierlastig ist. Es setzt sich aber auch nicht in irgendeiner Form für die Umwelt ein.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen nebst einzelnen Führungskräften ist gut. Die Gerüchteküche jedoch ist in der Tat am Kochen. Vermutlich entstand dies natürlich um die mangelnde Kommunikation auszugleichen. Also passt auf was ihr sagt!

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier herrscht ein Zwei-Klassen-System: Das Management respektiert grundsätzlich nicht das Alter, sondern ob sie die Person bevorzugen oder nicht. Wenn sie die Person mögen, setzen sie sich für sie ein, wenn nicht, haben sie keine Skrupel ein Person kurz vor der Pension auf die Strasse zu schicken.

Vorgesetztenverhalten

Der Führungsstil anderer Abteilungen kann ich schlecht einschätzen, jedoch kann man allgemein sagen, dass sich die Geschäftsleitung konstant im Tagesgeschäft einmischt und Mitarbeitenden von anderen Abteilungen konstant Arbeit zugeschoben bekommen. Persönlich war meine Erfahrung zu meiner/em direkten Vorgesetzter/en eher positiv.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind sehr modern, wenn wir in den 2000er Jahren wären. 42 Stunden Woche ist das einzige Moderne was die Firma bieten kann und dies existierte schon vor 20 Jahren in anderen Unternehmen. Snacks, Kaffee und ganz selten Homeoffice ist das einzige Positive an den Arbeitsbedingungen. Eher wenig Lohn für den Kanton Zug, von dem, was ich hörte, Überstunden können fast unmöglich kompensiert werden und werden Ende Jahr kompensationslos gestrichen. Sie wären angeblich im Grundlohn inbegriffen.

Kommunikation

Ein grosser Teil des Tagesgeschäfts liegt in der Kommunikation und Organisation. Extern mit den Kunden funktionierte dies gut und scheint auch heute noch ausreichend zu sein. Intern jedoch ist die Kommunikation eine Katastrophe. Firmeninterne Mitteilungen wie Events, Personalwechsel, Ausfälle und neue Arbeitsaufträge werden spät oder gar nicht mitgeteilt und die "Befehlskette" wird selten eingehalten. Dies führt oft dazu, dass man für mehrere Abteilungen gleichzeitig und ohne Absprache Aufträge erfüllen muss.

Gleichberechtigung

Mann / Frau Gleichheit ist erstaunlich modern für dieses Unternehmen was Positionen innerhalb des Unternehmens angeht, über Lohngleichheit weiss ich nicht Bescheid. Hier endet es mit der Gleichberechtigung jedoch. Alles unter mittleres Management wird als einfach ersetzbar angeschaut, mit wenigen Ausnahmen. Deren Bedürfnisse und Anliegen sind irrelevant für das Management. Es existiert also eine Art Kasten System in der Firma.

Interessante Aufgaben

Da jederzeit unerwartet ein neuer Arbeitsauftrag auch von einer anderen Abteilungen aufgetragen werden kann, ist man als regulärer Mitarbeiter grundsätzlich immer Allrounder und dies kann sehr interessant und abwechslungsreich sein, wenn man der Typ dafür ist. Auch die Arbeit für die man theoretisch eingestellt wurde ist interessant.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.