Toxische Führung – HR schaut weg.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aus Mitarbeitendensicht sind keinerlei positive Aspekte erkennbar.
Die HR-Abteilung verfehlt ihre Aufgabe vollständig.
Statt Unterstützung, Schutz oder Lösungsansätzen herrschen Untätigkeit und Gleichgültigkeit.
Probleme werden nicht bearbeitet, sondern ausgesessen.
Für Mitarbeitende entsteht kein Mehrwert, sondern zusätzliche Belastung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird massiv an Stunden gespart, während gleichzeitig überhöhte Leistungserwartungen gestellt werden. Die Arbeitsbelastung ist unrealistisch und dauerhaft nicht tragbar.
Entscheidungen der oberen Führungsebene wirken realitätsfern und lassen den Eindruck entstehen, dass die tatsächlichen Arbeitsbedingungen im Betrieb nicht verstanden oder ignoriert.
Verbesserungsvorschläge
Ein umfassender Führungswechsel ist dringend notwendig.
Das Verhalten des Verkaufsleiters wird als hochproblematisch und schädlich für Mitarbeitende wahrgenommen.
Auch die Filialleitungen zeigen gravierende Defizite in Führungs-, Fach- und Sozialkompetenz.
Ohne grundlegende personelle Veränderungen ist keine nachhaltige Verbesserung zu erwarten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist extrem schlecht und psychisch stark belastend.
Durch das Verhalten der direkten Führung herrschen permanenter Druck, Unsicherheit und ein Klima der Angst statt Vertrauen und Zusammenarbeit. Wertschätzung für geleistete Arbeit ist kaum vorhanden.
Fehler werden überproportional thematisiert und konstruktive Unterstützung fehlt vollständig.
Besonders belastend ist, dass die HR-Abteilung bei gemeldeten Problemen nicht lösungsorientiert eingreift, sondern die Situation passiv beobachtet. Mitarbeitende fühlen sich mit ihren Sorgen allein gelassen.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten und Erwartungen sind einseitig auf Leistung ausgerichtet, ohne Ausgleich oder Verständnis für private oder gesundheitliche Situationen. Dadurch entsteht eine permanente psychische Belastung, die sich negativ auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt.
Gehalt/Benefits
Zusatzleistungen und Entlöhnung sind unfair verteilt.
Während Filialleiter von Vorteilen wie kostenlosen Parkplätzen und Bonusregelungen profitieren, tragen Mitarbeitende zusätzliche Kosten selbst und erhalten eine im Branchenvergleich tiefe Entlöhnung.
Dies verstärkt das Gefühl von Ungleichbehandlung und mangelnder Wertschätzung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Trotz öffentlich kommunizierter Nachhaltigkeitswerte werden im Arbeitsalltag regelmässig grosse Mengen an Lebensmitteln entsorgt.
Der Umgang mit Food Waste steht im Widerspruch zu den propagierten Umweltzielen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende werden systematisch unter Druck gesetzt und ausgegrenzt, bis sie den Betrieb verlassen.
Dieses Vorgehen wirkt gezielt und hat klaren Mobbing-Charakter.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der direkten Führung sowie des Verkaufsleiters ist extrem belastend und destruktiv.
Führung erfolgt über Druck, Kontrolle und Einschüchterung statt über Unterstützung oder Wertschätzung.
Anliegen werden nicht ernst genommen, Eskalationen dienen nicht der Lösung, sondern verstärken Unsicherheit und Angst.
Leider kann ich die Namen nicht öffentlich sagen…
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist sehr schlecht und nicht transparent.
Wichtige Informationen werden entweder zu spät, unvollständig oder gar nicht weitergegeben.
Rückfragen werden oft ignoriert oder ausweichend beantwortet, was zu Unsicherheit führ.

