Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.8.2026
Die Genossenschaft Migros Zürich weist ein gemischtes Gesamtbild auf. Die Arbeitsatmosphäre wird von vielen Mitarbeiter:innen als angenehm und kollegial beschrieben, wobei der Zusammenhalt im Team besonders positiv hervorgehoben wird. Gleichzeitig berichten andere von zunehmendem Druck, Erschöpfung und einer angespannten Stimmung, die sie auf mangelnde Wertschätzung seitens der Führung zurückführen. Das Vorgesetztenverhalten fällt je nach Bereich sehr unterschiedlich aus: Einige Vorgesetzte gelten als fair, transparent und unterstützend, während andere als wenig kompetent oder zu wenig sozial empfunden werden.
Beim Gehalt überwiegt die Meinung, dass die Sozialleistungen stark sind, die Löhne jedoch eher im unteren Branchenvergleich liegen. Die interne Kommunikation wird von einem Teil der Belegschaft als offen und ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Gehalt bei der Genossenschaft Migros Zürich wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige das Gehalt als branchenüblich oder fair empfinden und pünktliche Lohnzahlungen positiv hervorheben, stufen andere es als unterdurchschnittlich ein – besonders angesichts der Arbeitsbelastung und steigender Lebenshaltungskosten. Kritische Stimmen bemängeln, dass die jährlichen Lohnerhöhungen kaum spürbar seien und die Vergütung nicht der erbrachten Leistung entspreche.
Die Sozialleistungen hingegen erhalten deutlich mehr Zuspruch: Der Pensionskassenbeitrag gilt als herausragend, und viele Nutzer:innen loben die betrieblichen Zusatzleistungen als sehr gut – wenngleich einige einen Rückgang beobachtet haben wollen. Einige Bewertungen weisen darauf hin, dass soziale Leistungen allein die Lücke beim Grundgehalt nicht schließen können. Insgesamt zeigt sich ein gespaltenes Bild, bei dem attraktive Sozialleistungen einem als zu niedrig empfundenen Lohnniveau gegenüberstehen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Genossenschaft Migros Zürich wird von vielen Nutzer:innen als angenehm und kollegial beschrieben. Lob durch Vorgesetzte in Mitarbeiter:innengesprächen sowie ein respektvoller Umgang im Team werden positiv hervorgehoben. Einige Bewertungen betonen jedoch, dass die Atmosphäre stark von der jeweiligen Filiale und den Führungskräften abhängt und nicht aktiv vom Unternehmen gefördert wird.
Auf der anderen Seite schildern einige Nutzer:innen eine belastende Arbeitssituation: Erschöpfung, Arbeitsverdichtung und ein als kalt und angespannt wahrgenommenes Klima werden kritisiert. Wiederholte Ankündigungen von Stellenabbau trüben die Stimmung zusätzlich. Während der Zusammenhalt im Team oft positiv bewertet wird, empfinden manche Mitarbeiter:innen den Druck von oben als problematisch und wenig lösungsorientiert.
Die Aufgaben bei der Genossenschaft Migros Zürich werden von vielen Nutzer:innen als abwechslungsreich und interessant beschrieben. Mehrere Bewertungen heben hervor, dass die Tätigkeiten vielseitig sind, man schnell Verantwortung übernehmen kann und die Arbeit eigenständig gestaltet werden darf. Einige empfinden den stetigen Wandel im Unternehmen als Bereicherung, da er stets neue Aufgaben mit sich bringt.
Jedoch zeigt sich ein gespaltenes Bild beim Thema Autonomie und Aufgabengestaltung. Wenige Nutzer:innen kritisieren, dass die Arbeit repetitiv und schnell eintönig wird, insbesondere im Bereich der Regalpflege und Warenbestückung. Fehlende Struktur bei eigentlich interessanten Aufgaben sowie mangelnde Einbindung der Mitarbeiter:innen bei Veränderungen werden ebenfalls bemängelt. Der positive Gesamteindruck dieser Kategorie spiegelt dennoch wider, dass die Mehrheit die Aufgaben als kurzweilig und herausfordernd erlebt.
Die Kommunikation bei der Genossenschaft Migros Zürich erhält gemischte Rückmeldungen. Einige Nutzer:innen loben die offene und transparente Kommunikationskultur, die verschiedene zielgruppenspezifische Kanäle wie Intranet und Mitarbeiter:innen-Magazine nutzt. Auch eine positive Entwicklung in den letzten Jahren wird erwähnt, wobei die Komplexität durch viele Abteilungen und Direktionen als Herausforderung gilt.
Gleichzeitig kritisieren einige Mitarbeiter:innen deutlich die internen Informationswege: Wichtige Unternehmensnachrichten erfahren sie häufig zuerst über externe Quellen wie die Presse, bevor eine interne Kommunikation erfolgt. Hinzu kommt, dass die Kommunikation als träge wahrgenommen wird, was einige auf den hohen Koordinationsaufwand in einem großen Unternehmen zurückführen. Wenige Nutzer:innen bemängeln zudem zu seltene Meetings und unzureichende Informationen über Veränderungen und neue Abläufe.
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