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Bewertung

Mobilezone als Arbeitgeber: Unstrukturiert, keine Entwicklung – Fokus nur auf Verkauf & Hierarchie

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei mobilezone ag in Rotkreuz gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hängt bei Mobilezone stark davon ab, welcher Filialleiter oder welcher zuständige Regionalleiter gerade im Einsatz ist.
Aktuell ist die Stimmung in meiner Filiale gut, weil ich einen kompetenten und fairen Filialleiter habe.

In meinen ersten Jahren besonders während meiner Lehrzeit war die Situation jedoch sehr schwierig. Ich hatte damals eine Filialleiterin, die fachlich nicht qualifiziert war, Auszubildende zu führen. Sie besass keinen Lehrmeistertitel und war häufig mehrere Stunden abwesend, während ich als minderjähriger Lernender alleine in der Filiale war.

Ich musste Aufgaben übernehmen, die deutlich über meine Verantwortung hinausgingen: Verkauf, Warenbewirtschaftung, Kundengespräche und teilweise die komplette Filialverantwortung.
Diese Zeit hat mich psychisch extrem belastet und ich habe mich oft vollkommen überfordert gefühlt.

Solche Erfahrungen sollten Auszubildende nicht machen müssen schon gar nicht in diesem Alter.

Kommunikation

Die interne Kommunikation bei Mobilezone ist oft chaotisch und wenig standardisiert. Je nach Filiale und Führungskraft werden wichtige Informationen sehr kurzfristig oder über inoffizielle Kanäle wie WhatsApp verteilt. Das wirkt unprofessionell und sorgt dafür, dass Mitarbeitende häufig nicht gleichzeitig oder vollständig informiert sind.

Statt strukturierte Schulungen, klare Briefings oder offizielle interne Plattformen zu nutzen, erfährt man viele Änderungen eher beiläufig oder über Gruppenchats. Dadurch entstehen Missverständnisse, Unklarheiten und Situationen, in denen man sich vieles selbst zusammenreimen muss.

Besonders in meiner Lehrzeit war das ein grosses Problem: Es gab kaum klare Anleitungen oder definierte Prozesse, und ich musste mir viele Abläufe selbst aneignen. Diese fehlende Struktur führte immer wieder zu unnötigem Stress und Fehlern, die mit einer besseren Kommunikation vermeidbar gewesen wären.

Insgesamt wirkt die Kommunikationskultur mehr improvisiert als professionell – besonders kritisch für ein Unternehmen, das täglich eine grosse Anzahl an Kundinnen und Kunden betreut.

Kollegenzusammenhalt

Ein weiterer kritischer Punkt ist der starke Provisionsdruck im Unternehmen. Dieser führt dazu, dass einige Mitarbeitende vor allem ihre eigenen Verkaufszahlen im Blick haben. Das zeigt sich zum Beispiel darin, dass bestimmte Personen unbedingt die besten PC-Plätze beanspruchen, um mehr Laufkundschaft zu erwischen, oder sogar versuchen, Verträge von Lernenden „wegzunehmen“, um die Provision selbst einzustreichen.

Besonders problematisch ist, dass solche Verhaltensweisen in manchen Fällen nicht nur toleriert, sondern indirekt sogar gefördert werden – denn die stärksten Verkäufer werden häufig bevorzugt, unabhängig davon, ob ihr Verhalten dem Team schadet oder nicht.

Für Lernende oder Mitarbeitende, die fair arbeiten wollen, kann das extrem demotivierend und belastend sein.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance bei Mobilezone ist sehr schwierig. Wer viel verdienen möchte, muss auch sehr viel arbeiten und selbst an freien Tagen ist man oft nicht wirklich frei. Es kommt häufig vor, dass man von Teammitgliedern oder sogar von anderen Filialen kontaktiert wird, obwohl man offiziell nicht eingeteilt ist. Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen dadurch schnell.

Ein besonders belastendes Beispiel aus meiner Lehrzeit: Meine damalige Filialleiterin erwartete, dass ich mich während meinen Ferien um einen Kundenfall kümmere. Da ich zu diesem Zeitpunkt im Ausland war und kein Internet hatte, war das nicht möglich trotzdem erhielt ich als Lernender ein Gesprächsprotokoll. Diese Art von Umgang erzeugt unnötigen Druck und zeigt, wie wenig Freizeit respektiert wird.

Das Stempelsystem wurde zwar aufgrund externer Vorgaben eingeführt, aber in der Praxis bringt es wenig Verbesserung. Lernende dürfen sich oft erst ab 08:45 einstempeln, obwohl sie wegen den Öffnungszeiten eigentlich früher anfangen müssten das führt zu unnötigen Konflikten und Unklarheiten.

Mehrere Regeln, wie zum Beispiel nur 5 Wochen Ferien oder die Handhabung von Überstunden, sind zwar gesetzeskonfo

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten bei Mobilezone ist sehr unterschiedlich und stark personenabhängig. Gute Filialleiter oder Regionalleiter können den Arbeitsalltag deutlich erleichtern – sie unterstützen, sind erreichbar, kommunizieren klar und respektieren die Situation der Mitarbeitenden. In solchen Fällen funktioniert vieles gut und die Zusammenarbeit läuft fair.

Leider ist das aber nicht überall der Fall. In meinen 3.5 Jahren habe ich erlebt, dass manche Vorgesetzte fachlich nicht ausreichend qualifiziert waren, um Lernende richtig auszubilden oder ein Team zu führen. In einigen Situationen wurden Entscheidungen getroffen, die weder nachvollziehbar noch professionell waren. Probleme wurden teilweise auf Mitarbeitende abgewälzt, und Verantwortung wurde nicht immer übernommen.

Besonders als Lernender war das schwierig: Fehlende Schulungen, chaotische Kommunikation, unrealistische Erwartungen und wenig Verständnis für die Belastung im Alltag haben die Arbeit unnötig erschwert. Kritik wurde manchmal schnell weitergegeben, während Unterstützung oder klare Anleitungen gefehlt haben.

Auch das Verhalten gegenüber Grenzen wie Ferien, Pausen oder freien Tagen war nicht immer korrekt. Es kam

Interessante Aufgaben

Als Verkäufer bei Mobilezone sind die Aufgaben alles andere als spannend. Der Arbeitsalltag besteht hauptsächlich aus Verkaufsberatung, Vertragsabschlüssen, Tarifwechseln, Gerätetausch, Retouren und administrativen Abläufen. Es wiederholt sich vieles täglich, wodurch kaum Abwechslung entsteht.

Auch wenn man technisch interessiert ist, bleibt die Rolle stark auf Verkauf und Zielerreichung reduziert. Kreative Aufgaben, Weiterentwicklung oder wirklich anspruchsvolle Projekte gibt es kaum – besonders als Lernender arbeitet man oft unter hohem Druck, aber ohne wirklich interessante oder fördernde Tätigkeiten.

Insgesamt sind die Aufgaben sehr monoton und auf Dauer wenig erfüllend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hüllen werden im in separten folien geschickt unötig

Gehalt/Benefits

sozialleistungen gesetzliche mimimum

Image

schaut mal 20min rein

Karriere/Weiterbildung

als guter verkäufer kannst nur fillialeitung werden sonst nichts.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.