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Model 
AG
Bewertung

Ohne Ambitionen alles halb so wild.

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Model AG in Niedergösgen gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Schnelles Handeln mit Massnahmen (Desinfektionsmittel, Mundschutz) und Anweisungen.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Mundschutze selber anfertigen in einer lausigen Qualität, wie es jeder selber kann in seinem Büro (Tuch, Gummibändeli, Bostich) und diese im ganzen Konzern verteilen, war leider am Ziel vorbeigeschossen.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Anweisungen wurden erstellt, jedoch nicht konsequent eingehalten. Leider auch von Vorgesetzten. Mehr Vorbild-Bewusstsein der Vorgesetzten wäre wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Kritische Mitarbeiter gelten als Dauernörgler.

Kommunikation

Formelle Kommunikationswege existieren kaum. Informationen erhält man über Tratsch.
Monatlicher Newsletter informiert nur über Produktionsleistung.

Work-Life-Balance

Pausen werden automatisch abgezogen unabhängig von deren Bezug. Tageshöchstarbeitszeit/ Wochenhöchstarbeitszeit wird teilweise überschritten. Bei Pausenverhinderung wird von Vorgesetzten vorgeschlagen, diese Zeit am Arbeitsende abzusitzen.

Vorgesetztenverhalten

Säuhäfeli und Säudeckeli Gesellschaft. Vorgesetzte decken sich gegenseitig.
Keine Entscheidungsträger vorhanden.
Wird immer betont das monetäre Mittel vorhanden sind bis eine Entscheidung erfolgen soll, welche eine Kostenauswirkung hat.
Mitarbeiter werden nicht wertgeschätzt und auch nicht auf ihre Bedürfnisse eingegangen.

Interessante Aufgaben

Sehr individuell. Manche Mitarbeiter können sich das Recht herausnehmen die Sahnetörtchen der Arbeiten nur zu erledigen, oder komplett eigenständig sich ihre Arbeit auszusuchen.

Gleichberechtigung

Geschlechtsunabhängig da sowieso keine Aufstiegschancen ohne Vitamin B

Umgang mit älteren Kollegen

An einer Betriebsversammlung vor etwa 4 Jahren wurden alle Mitarbeiter mit mehr als 10 Jahren Betriebserfahrung als Erfolgsbremse (Wörtlich als Tumor) bezeichnet. Ein Mitarbeiter wurde im Alter von 64 Jahren nach 39 Jahren im Betrieb gekündigt.

Arbeitsbedingungen

Modern, wird auf Bedürfnisse des Arbeitsumfeldes eingegangen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird ein Umwelt- und Energie-Management nach ISO-Normen versucht umzusetzen.
Bei Abweichungen werden Massnahmen grundsätzlich erst auf äusseren Druck eingeleitet.

Gehalt/Sozialleistungen

Lohn wird pünktlich ausbezahlt.
Kein Lohnstufensystem.
Keine Transparenz in der Lohnverteilung.

Image

Der Glanz aus früheren Tagen ist schon seit Jahren verblasst.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung und Schulung ist ein wichtiger Teil von der Model-Quintessenz, so steht es jedenfalls. Leider werden keine Weiterbildungen angeboten, hier muss der Mitarbeiter von sich aus aktiv werden und erhält nur schwierig und mit Nachdruck Unterstützung (Finanziell oder Arbeitsstunden).
Dies ist jedoch irrelevant, da sich daraus keine Karrierechancen ergeben.


Kollegenzusammenhalt

Arbeitgeber-Kommentar

Maria Romero MadridHead Human Resources Management

Sehr geehrte Mitarbeiterin,
Sehr geehrter Mitarbeiter

Zuerst möchte ich Ihnen für den Mut und die Ehrlichkeit Ihrer Antwort danken. Ich bin mir sicher, es ist Ihnen nicht leicht gefallen.

Die Auswahl der Führungskräfte für ein Unternehmen ist keine leichte Aufgabe, jedoch möchte ich mich dazu bekennen, dass wir versuchen diese Aufgaben bestmöglich zu erfüllen. In Zukunft werden wir die Auswahl noch sorgfältiger ausführen und zusätzlich die Führungskräfte mit Schulungen zu unterstützten. Führungskräfte sind in erster Hinsicht, ebenso wie Sie und ich Menschen. Menschen, welche im Grundsatz positiv den Mitarbeitenden, den Aufgaben und der Welt gegenüber eingestellt sein sollten. Leider gelingt uns das Erfüllen dieser Aufgabe nicht immer. Wir sind in diesem Fall auf Ihr Feedback und die Offenheit von Ihnen angewiesen.

Für jeden von uns wird es immer Aufgaben geben, welche man lieber macht und welche einem auch mehr liegen. Zu jeder Führungsposition gehören verschiedene Arten von Aufgaben, welche nicht alle gleich beliebt und favorisiert sind. Dass es Ihrer Meinung nach, bei der Verteilung zu Ungerechtigkeiten kommt, bedaure ich.

Wir befinden uns im stetigen Wandel. Die Kommunikation ist uns ein zentrales Anliegen, welchen wir grosse Bedeutung beimessen. Wie Sie in der Vergangenheit beobachten konnten, erfolgt seit meinem Eintritt gezielte Kommunikation. Nicht immer ist es möglich, den Mitarbeitern jede Art von Kommunikation zu übermitteln, hier gilt es sich an den Vorgesetzten zu wenden. Dieser ist bemüht die Kommunikation stufengerecht zu kommunizieren.

Die Vergangenheit können wir nicht ändern unser Blick gilt der Zukunft. Die Dinge aus der Vergangenheit versuchen wir als lernende Organisation zu transferieren. Die Betriebsversammlung vor vier Jahren, von der Sie so negativ berichten, liegt lange zurück. Wenn es Sie immer noch so stark beschäftigt, bitte ich Sie Kontakt mit mir aufzunehmen. Gerne höre ich mir Ihre Ausführungen dazu an. Trennungen von Mitarbeitern ist ein unvermeidbarer Akt. Wir sind sehr bemüht, diese so sozialverträglich wie nur möglich zu gestalten.

Wir unterstützten unsere Mitarbeiter bei Ihrer Entwicklung und bieten Weiterbildungsmöglichkeiten sowohl ON THE JOB wie auch intern/extern an. Unser Aus- und Weiterbildungsreglement bietet dafür die nötige Basis. Weiterbildungen, welche im Zusammenhang mit dem Arbeitsinhalt und der Entwicklung stehen, werden gefördert und unterstützt.

In meiner gesamten beruflichen Laufbahn ist mir immer das Thema Lohn/Lohnungleichheit begegnet. Ich muss Ihnen offen gestehen, dass es hier keinem Arbeitgeber bisher gelungen ist, alle Mitarbeiter zufriedenzustellen. Es wird immer und überall einen Mitarbeiter geben, welcher sich ungerecht honoriert fühlt. Hier bitte ich Ihnen ebenso Gesprächsbereitschaft an, gerne höre ich mir Ihr Anliegen an.

Die Einhaltung des Arbeitszeitgesetztes ist mir ein grosses und persönliches Anliegen, welchem ich immer nachgehe. Wir achten sehr darauf, dass die Höchstarbeitszeit innerhalb der Zulässigkeit eines Jahres strikt eingehalten wird. Unregelmässige Abweichungen innerhalb einer Woche sind rechtlich zulässig. Die Pausenregelungen sind verbindlich und die Vorgesetzten sind angehalten diese einzuhalten.

In der Zeit, wo keine Masken und Mundschutze verfügbar waren, haben wir die Produktion derselben gestartet. Dieses war immer als Übergangslösung gedacht, bis auf dem freien Markt Masken wieder verfügbar waren. Unser Ziel in dieser Zeit galt immer der Gesundheit unserer Mitarbeitenden. Nun haben Sie sicher feststellen können, dass wir diese Lücke geschlossen haben und wir über Masken und Mundschutz verfügen, welche nicht aus Eigenproduktion stammt.

Meine Türe steht immer für Sie offen. Gerne bin ich bereit mit Ihnen persönlich über Ihre Anliegen zu sprechen.