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15 von 62 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 53%
Score-Details

15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Märchenstunde mit CEO - Aussagen die nicht stimmen

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MTF Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die direkten Vorgesetzten sind in der Zusammenarbeit unterstützend und zugänglich.
Kolleg:innen untereinander sind in der Regel hilfsbereit und freundlich.
Grundsätzlich bestehen definierte Entwicklungspfade und Möglichkeiten für Weiterbildung, auch wenn diese selten genutzt werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Unternehmenskultur wirkt auf höheren Führungsebenen von Misstrauen geprägt.
Kommunikation der oberen Führungsebene ist wenig transparent und berücksichtigt Mitarbeitendenmeinungen kaum.
Work-Life-Balance ist kaum gegeben, Überstunden werden erwartet und schwer kompensiert.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen nur begrenzt und erfordern oft überdurchschnittlichen Einsatz.
Die Zielvorgaben werden auch nach erfolgreichen Jahren teilweise deutlich erhöht, was aus meiner Sicht stark auf finanzielle Kennzahlen fokussiert ist und andere Leistungen oder Erfolge der Mitarbeitenden weniger berücksichtigt.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und Ehrlichkeit in der Kommunikation, insbesondere auf Führungsebene.
Führungsebene soll keine inkorrekten Aussagen machen
Bessere Work-Life-Balance durch realistische Arbeitszeiten und konsequenten Überstundenausgleich.

Arbeitsatmosphäre

Die direkte Zusammenarbeit mit den unmittelbaren Vorgesetzten empfinde ich als überwiegend positiv und unterstützend. Mit zunehmender Hierarchieebene verschlechtert sich mein Eindruck jedoch deutlich, insbesondere auf oberster Führungsebene. Insgesamt wirkt die Unternehmenskultur aus meiner Sicht eher von Misstrauen geprägt, was sich spürbar negativ auf die Arbeitsatmosphäre auswirkt.

Image

Meiner Wahrnehmung nach nimmt das Image des Unternehmens sowohl intern als auch bei Kund:innen ab. Mitarbeitende berichten, dass sie stark beansprucht werden, was teilweise den Eindruck erweckt, dass Ressourcen sehr eng kalkuliert und Mitarbeitende stark gefordert werden.

Work-Life-Balance

Aus meiner Sicht ist die Work-Life-Balance kaum gegeben. Die Arbeitsbelastung ist hoch und geht häufig an die Grenzen der Belastbarkeit. Wertschätzung für den zusätzlichen Einsatz nehme ich nur begrenzt wahr. Zudem gestaltet sich der Abbau von Überstunden schwierig, während Mehrarbeit oft als selbstverständlich vorausgesetzt wird.

Karriere/Weiterbildung

Grundsätzlich gibt es mögliche Entwicklungspfade, jedoch bieten sich aus meiner Erfahrung nur selten echte Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung. Häufig ist ein sehr hohes Arbeitspensum erforderlich, um überhaupt Schritte in der Karriere zu machen. Zudem wurden die persönlichen Ziele für die Verrechenbarkeit kürzlich um rund 10 % erhöht, obwohl das vergangene Jahr sehr erfolgreich war. Dies vermittelt den Eindruck, dass die Führung stark auf finanzielle Kennzahlen fokussiert ist.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist insgesamt akzeptabel. Gleichzeitig nehme ich jedoch ein ausgeprägtes Abteilungsdenken wahr, wodurch sich einzelne Gruppen eher voneinander abgrenzen. Dies erschwert aus meiner Sicht die bereichsübergreifende Zusammenarbeit.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der direkten Vorgesetzten empfinde ich als insgesamt akzeptabel. Auf höheren Führungsebenen habe ich jedoch den Eindruck, dass die Meinungen und Rückmeldungen der Mitarbeitenden zu wenig berücksichtigt werden. Zudem wurde die obere Führungsebene in letzter Zeit weitgehend neu besetzt, was aus meiner Sicht zu zusätzlicher Unsicherheit geführt hat.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen empfinde ich als sehr verbesserungswürdig. Die offiziell vereinbarte 42-Stunden-Woche entspricht nicht der aktuellen Realität. Homeoffice wird offiziell erlaubt, wird aber in der Praxis kritisch bewertet. Kaum Nennenswerte benefits

Kommunikation

Die direkten Vorgesetzten bemühen sich, die Mitarbeitenden abzuholen und Informationen verständlich zu vermitteln. Auf höheren Führungsebenen empfinde ich die Kommunikation jedoch als wenig transparent und nicht ausreichend ehrlich. So entsteht bei mir der Eindruck, dass Aussagen der Geschäftsleitung nicht immer mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmen. Beispielsweise wurde kommuniziert, dass Ziele vollständig «bottom-up» entstanden seien, was aus meiner Erfahrung nicht ansatzweise zutrifft.

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhungen stark ein. Mitarbeitende, die bereits am oberen Ende des Bandes sind, haben kaum Chancen auf eine Anpassung, ausser sie erbringen aussergewöhnliche Leistungen. Teilweise erhalten nur Mitarbeitende mit sehr viel Überzeit eine Gehaltserhöhung, was aus meiner Erfahrung nicht gerecht ist.

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht werden nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt. Ich habe den Eindruck, dass einzelne Personen bevorzugt und gezielter gefördert werden, während andere weniger berücksichtigt werden. Dies wirkt sich aus meiner Wahrnehmung negativ auf das Fairnessgefühl im Team aus.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben empfinde ich grösstenteils als wenig abwechslungsreich und stark repetitiv. Dadurch bleibt aus meiner Sicht nur begrenzt Raum für neue Herausforderungen oder persönliche Weiterentwicklung.

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback.

Es freut uns sehr, dass du die Zusammenarbeit mit dem direkten Vorgesetzten sowie den Kollegenzusammenhalt positiv hervorhebst. Eine unterstützende Führung und ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander sind für uns zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur.

Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Hinweise sehr ernst. Die von dir angesprochenen Themen - insbesondere Führungskultur, Kommunikation und Work-Life-Balance sind für uns wesentliche Handlungsfelder, an denen wir kontinuierlich und gezielt arbeiten.

Unser Anspruch ist eine Kultur, die von Vertrauen, Offenheit und Transparenz geprägt ist. Wenn dies im Alltag nicht spürbar ist, besteht für uns klarer Handlungsbedarf. Feedback wie deins, hilft uns, Verbesserungspotentiale zu erkennen und gezielt anzugehen. Uns ist auch bewusst, dass Veränderungen Zeit brauchen, insbesondere in Phasen personeller Umstellungen auf Führungsebene. Umso wichtiger ist es uns, Stabilität zu schaffen und Vertrauen nachhaltig zu stärken.

Als IT-Dienstleister sind wir in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld tätig, das ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und betrieblichen Rahmenbedingungen verlangt. Gleichzeitig ist uns klar, dass die Arbeitsbelastung teilweise schwankend sein kann. Mit unserem flexiblen Arbeitszeitmodell möchten wir hier bewusst Ausgleichsmöglichkeiten schaffen. Solltest du dich in diesem Punkt missverstanden fühlen, kannst du neben deinem Vorgesetzten auch sehr gerne auf unser HR zugehen, damit eine Lösung gefunden werden kann.

Mit der Einführung des OKR-Tools in diesem Jahr verfolgen wir das Ziel, die notwendige Transparenz und Klarheit in Bezug auf Zielsetzung und deren Erreichbarkeit zu schaffen. Sollte dies nicht deiner Wahrnehmung entsprechen, bitten wir dich, auf deinen Vorgesetzten zuzugehen.

Gerne möchten wir deine Rückmeldungen weiter vertiefen und stehen dir dafür (unser HR oder ich) vertraulich zur Verfügung.

Liebe Grüsse
Flo

Sehr guter Arbeitsgeber

4,6
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MTF Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Abwechslungsreich, Freiheiten, Mitarbeiter und die Stimmung im Team, Möglichkeiten die sich bieten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manchmal großer Auftragseingang und somit Stress, es helfen aber alle mit und dann geht es sehr gut voran

Arbeitsatmosphäre

Je nach Standort ist die Arbeitsatmosphäre unterschiedlich. An den Standorten wo ich war ist diese TOP

Work-Life-Balance

Arbeit kann und muss man sich selber einteilen. Man darf sich auch nicht selber zu viel Arbeit auftischen dann geht es sehr gut mit der Work Life Balance. Wie bei jedem IT-ler gibt es Abend und Wochenend-Einsätze

Karriere/Weiterbildung

Gibt viele Möglichkeiten sich intern weiterzubilden und man wird auch unterstützt/gefördert Zertifizierungen/Schulen zu absolvieren. Durch die Größe der Firma gibt es auch intern reichlich Möglichkeiten sich zu verbessern und die Karriereleiter hochzusteigen.

Gehalt/Benefits

Gehalt geht immer mehr

Kollegenzusammenhalt

Mitarbeiter halten sehr gut zusammen und es wird auch privat viel zusammen unternommen

Kommunikation

Stark verbessert worden und Transparenz wurde geschaffen. Es wird beides gelebt in der Firma Bottom-Up und auch Top-Down Kommunikation. Man kann auch mit dem CEO normale private Gespräche führen die nicht aufgesetzt wirken sondern mit ehrlichem Interesse.
Es wird ein guter Humor gepflegt und eine ehrliche/direkte Kommunikation. Fehlerkultur wird gut gelebt und man will die Mitarbeiter stets weiterbringen

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten in jeder Branche und auch verschiedenen Techniken die zum Einsatz kommen. Projekte reichen von kleineren bis hin zu Schweizweiten Projekten wo die ganze Firma mit einbezogen wird


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für die Bewertung genommen hast.

Liebe Grüsse
Flo

Gute Basis, aber von oben wird vieles kaputt gemacht

3,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MTF Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt unter Kollegen ist einzigartig, man steht füreinander ein und unterstützt sich ohne Wenn und Aber. Die Arbeit selbst finde ich extrem spannend. Projekte, Kundenbetreuung und die Zusammenarbeit im Team sind für mich das Highlight bei der MTF. Die Büros sind modern und gut ausgestattet. Positiv sind auch die transparenten Lohnbänder und die Förderung von Weiterbildungen. Besonders für Berufseinsteiger bieten sich echte Entwicklungschancen und eine steile Lernkurve, denn eins kann die MTF gut: unter Druck entstehen die härtesten Eisen. Solange man dem Chaos von oben ausweichen kann, macht die Arbeit bei der MTF richtig Spass.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Führungskultur ist das Kernproblem. Von der GL abwärts dominieren Kontrolle, Misstrauen und Druck statt Vertrauen und Wertschätzung. Höchstleistung wird nicht gefördert, sondern vorausgesetzt, permanente Verfügbarkeit als normal betrachtet und abweichende Meinungen unterdrückt. Die Kommunikation ist ungenügend: Wesentliche Entscheide fallen ohne Einbezug der Belegschaft, man steht regelmässig vor vollendeten Tatsachen. Ideen von Mitarbeitenden werden kleingeredet oder von Vorgesetzten als eigene verkauft. Beim Kunden steht zu oft die Marge über dem tatsächlichen Bedürfnis, wodurch viele Deals verloren gehen, schuld ist dann natürlich der Vertrieb, der zu wenig gut verkaufe. Das nach aussen gepflegte Unternehmensimage wirkt intern wie eine Fassade, wer nicht bedingungslos mitzieht, bekommt es zu spüren. Wenn die GL wüsste, wie wenige Mitarbeitende tatsächlich hinter der Firma stehen, wie sie sie sehen, wären sie wohl schockiert.

Verbesserungsvorschläge

Die GL sollte ihr Führungsverständnis dringend hinterfragen. Kontrolle und Druck schaffen keine motivierten Mitarbeitenden, Vertrauen und Anerkennung schon. Statt Mikromanagement braucht es Zutrauen in die Fähigkeiten der Leute. Schuldzuweisungen vergiften das Klima. Den Mitarbeitenden sollte zugehört werden und ihre Ideen als solche gewürdigt – nicht kleinreden und dann als eigene präsentieren. Das ist aber keine Frage eines Kurses, sondern einer grundlegenden Haltungsänderung der Führungsriege.

Auch bei der Kommunikation gibt es Nachholbedarf: Mitarbeitende sollten frühzeitig einbezogen statt vor fertige Entscheide gestellt werden. Echte Partizipation erhöht die Akzeptanz von Veränderungen. Was die Work-Life-Balance angeht: Überstunden sollten die Ausnahme bleiben, nicht die Regel. Und kranke Mitarbeitende sind krank, Schluss. Gute Leute hält man durch faire Löhne, Wertschätzung und Perspektiven, nicht durch Verpflichtungen und Druck. Der starke Zusammenhalt im Team zeigt, dass engagierte Menschen in der Firma arbeiten. Es liegt an der Führung, dieses Potenzial nicht weiter zu verspielen.

Arbeitsatmosphäre

Im direkten Team stimmt die Chemie, man packt gemeinsam an, hilft sich und die Themenvielfalt macht Freude. Sobald man aber über das eigene Team hinausschaut, kippt das Bild. Führungskräfte setzen auf Kontrolle statt Vertrauen. Mehrarbeit gilt nicht als Ausnahme, sondern wird stillschweigend erwartet. Entscheidungen fallen regelmässig über die Köpfe der Betroffenen hinweg, ohne Rücksicht auf bestehende Belastungen – das erzeugt unnötigen Stress und Frust.

Image

Viele Mitarbeitende äussern sich intern kritisch über das Unternehmen und die Gründe dafür sind nachvollziehbar. Offen ausgesprochen wird das jedoch selten, aus Sorge, dass es einem negativ ausgelegt wird. Die Loyalität gilt dem eigenen Team, nicht der Firma als Ganzes. Zwischen Geschäftsleitung und Belegschaft besteht ein spürbarer Graben. Das Bild, das nach aussen vermittelt wird, hat fast schon dogmatische Züge: Wer nicht voll auf Linie ist, bekommt das zu spüren. Auch gegenüber Kunden fällt ein bedenkliches Muster auf, echte Kundenbedürfnisse treten in den Hintergrund, empfohlen wird primär das, was den höchsten Ertrag bringt. Was dem Kunden tatsächlich nützt, spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Work-Life-Balance

Gerade in höheren Positionen wird permanente Erreichbarkeit als selbstverständlich angesehen. Es wird suggeriert, dass sich das Leben komplett um das Unternehmen drehen soll – mir wurde das sogar im Vieraugengespräch mit meinem Vorgesetzten so kommuniziert. Offiziell hört man davon natürlich nichts, aber der unterschwellige Druck ist permanent spürbar. Wer eine gesunde Balance will, muss sich diese aktiv erkämpfen. Mein Rat: Berufliches und Privates konsequent trennen, am besten mit zwei Handys.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird aktiv unterstützt und auch Berufseinsteiger bekommen echte Chancen sich zu entwickeln, das ist positiv. Problematisch ist jedoch die Strategie, gute Leute nicht durch faire Bezahlung und Anerkennung zu halten, sondern durch Weiterbildungsverpflichtungen an die Firma zu binden. Das hat mit Wertschätzung wenig zu tun.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung ist fair, und die Einführung transparenter Lohnbänder war ein guter Schritt, man weiss, woran man ist. Verbesserungspotenzial gibt es bei der Leistungsbewertung: Lohnanpassungen basieren nach wie vor eher auf subjektivem Empfinden als auf nachvollziehbaren Kriterien. Insgesamt aber ein positiver Punkt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach aussen gibt sich die Firma umwelt- und sozialbewusst, intern sieht es anders aus. Viele Abläufe sind nach wie vor unnötig papierintensiv, und eigene Initiativen in diesem Bereich werden nicht gefördert. Auch beim Sozialbewusstsein gegenüber den eigenen Leuten hapert es: Es kommt vor, dass Vorgesetzte trotz Krankschreibung nachfragen, ob man nicht doch arbeiten könne, man brauche ja schliesslich nur den Kopf. Zwischen Anspruch und Realität klafft hier eine deutliche Lücke.

Kollegenzusammenhalt

Was den Teamzusammenhalt betrifft: Das ist wirklich einmalig. So etwas habe ich in dieser Form noch nirgendwo erlebt. Man springt füreinander ein, unterstützt sich gegenseitig und macht sich den Arbeitsalltag leichter. Ob dieser starke Zusammenhalt teilweise auch einer geteilten Frustration geschuldet ist, sei dahingestellt. Fakt ist: Die Zusammenarbeit im Team gehört zum Besten, was die Firma zu bieten hat, und ist einer der Hauptgründe, warum ich die MTF trotz allem weiterempfehlen würde.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeitende werden respektvoll behandelt und vollständig integriert. Hier gibt es keinen Unterschied.

Vorgesetztenverhalten

Die wenigsten Führungskräfte leben das vor, was das Unternehmen nach aussen predigt. Stattdessen prägen Kontrolle, Schuldzuweisungen und mangelnde Führungskompetenz den Alltag. Viele Vorgesetzte sind mit ihren Themen schlicht überfordert, und das spürt man. Nur wenige Ausnahmen setzen sich tatsächlich für ihre Leute ein – in der obersten Etage sucht man solche Vorbilder vergeblich. Auch mein direkter Vorgesetzter agiert eher als Verlängerung der GL statt als Vertreter des Teams. Besonders frustrierend: Ideen von Mitarbeitenden werden erst belächelt und tauchen Wochen später als Eigenleistung des Kaders wieder auf. Das führt dazu, dass viele in Meetings lieber den Mund halten. Das Potenzial für gute Strukturen und Prozesse wäre vorhanden, leider scheitert vieles am Dogma, dass alles «pragmatisch» sein muss.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräumlichkeiten sind modern und die Ausstattung ist solide. Einziger Wermutstropfen: Bei der Hardware ist man auf HP festgelegt. Mehr Wahlfreiheit wäre schön.

Kommunikation

Der Informationsfluss von der GL nach unten funktioniert schlecht. Relevante Neuigkeiten kommen verspätet oder man steht direkt vor vollendeten Tatsachen. Echtes Mitspracherecht gibt es praktisch nicht, Vorschläge werden abgeschmettert. Im eigenen Standort-Team kann man zwar offen reden, aber an anderen Standorten herrscht offenbar eine deutlich verschlossenere Kultur.

Gleichberechtigung

Nichts zu bemängeln. Frauen und Männer werden gleichberechtigt behandelt. Spezielle Initiativen in diese Richtung gibt es kaum. Generell ist die Firma stark männerdominiert.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeiten sind abwechslungsreich und man kann fachlich enorm wachsen. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich möglichst von den internen Management-Prozessen fernhält. Wird man dort hineingezogen, versinkt die eigentliche Arbeit in Bürokratie, endlosen Meetings und politischem Kalkül. Die Themenwelten an sich sind aber äusserst spannend.

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback.

Einerseits freuen wir uns sehr darüber, dass du Themen wie Kollegenzusammenhalt, interessante Aufgaben sowie Weiterentwicklungsmöglichkeiten als besonders positiv hervorhebst, da uns diese im Berufsalltag und täglichen Miteinander sehr wichtig sind.

Andererseits erkennen wir aber auch dein kritisches Feedback an und möchten auf dieses gerne eingehen. Als Kernproblem erwähnst du unsere Führungskultur. Wir nehmen diesen Punkt sehr ernst und sind bestrebt, unser Führungsgremium auf wichtige Themen aufmerksam zu machen und kontinuierlich zu schulen. Die von dir genannten Punkte, wie beispielsweise Kontrolle und Misstrauen werden wir daher im nächsten Leadership Austausch traktandieren, um diese kritisch zu hinterfragen und umsetzbare Verbesserungsmassnahmen abzuleiten.
Betreffend dem Thema Kommunikation bitten wir um Verständnis, dass bestimmte Entscheidungen nicht unter Einbezug der gesamten Belegschaft getroffen werden können. Wir bemühen uns dennoch, laufend zu informieren und bei möglichen allgemeinen Entscheidungen die Betroffenen zu involvieren.

Gerne möchten wir deine Punkte weiter vertiefen und stehen dir dafür (unser HR oder ich) vertraulich zur Verfügung.

Liebe Grüsse
Flo

Das Team im Schatten der Führung

3,0
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MTF Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Kollegenzusammenhalt ist aussergewöhnlich, man unterstützt sich gegenseitig und steht füreinander ein. Auch die Arbeit finde ich persönlich extrem Spannend. Die Projekte, Betreuung der Kunden wie auch die Zusammenarbeit im Team ist für mich das Highlight an der MTF. Die Büroräumlichkeiten sind modern und ansprechend, die Ausstattung ist gut. Positiv hervorzuheben sind auch die transparenten Lohnbänder und die Förderung von Weiterbildungen. Gerade für Berufseinsteiger bieten sich echte Entwicklungsmöglichkeiten und viel Chance zu lernen – denn das kann die MTF gut – unter Hitze und Schläge entstehen die härtesten Eisen. Solange man der Kontrolle von oben entgehen kann - empfehle ich die MTF weiter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Führungskultur ist das grösste Issue. Von der Geschäftsleitung abwärts dominieren Kontrolle, Misstrauen und Druck statt Vertrauen und Wertschätzung. Das Kader muss überall die Finger drin haben. Höchstleistungen werden nicht gewünscht und gefördert sondern erwartet, durchgehende Verfügbarkeit vorausgesetzt und andere Meinungen unterdrückt. Die Kommunikation ist mangelhaft: Wichtige Entscheidungen werden ohne Einbezug der Mitarbeitenden getroffen, man steht regelmässig vor vollendeten Tatsachen. Ideen von Mitarbeitenden werden kleingeredet oder von Vorgesetzten als eigene verkauft. Im Kundenkontakt steht zu oft die Marge im Vordergrund statt das tatsächliche Kundenbedürfnis und viele Deals gehen so verloren und schuld ist danach der Sales, der zu wenig gut verkaufen kann. Das propagierte Unternehmensimage wirkt nach innen wie eine Fassade – wer nicht bedingungslos mitzieht, bekommt dies zu spüren. Wenn die MTF Führung wüsste wie wenig Mitarbeiter wirklich hinter der MTF als solches wie sie sie sehen stehen, wären sie geschockt.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsleitung sollte dringend ihr Führungsverständnis überdenken. Kontrolle und Druck erzeugen keine motivierten Mitarbeitenden, Vertrauen und Wertschätzung schon. Anstelle von Mikromanagement braucht es Vertrauen in die Kompetenzen der Mitarbeitenden. Fingerpointing und Schuldzuweisungen vergiften die Atmosphäre. Den Mitarbeitenden sollte zugehört werden und ihre Ideen als solche Wertschätzung erfahren. nicht kleinreden, um sie dann im nächsten Meeting als die eigenen zu verkaufen. Dies lernt man aber nicht einfach so in einem Kurs, dazu müssen sich die Führungskräfte commiten und von ihrem hohen Ross runterkommen.
Auch bei der Kommunikation besteht Handlungsbedarf: Mitarbeitende sollten frühzeitig einbezogen werden, statt vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Echte Mitsprache stärkt die Akzeptanz von Veränderungen. Was die Work-Life-Balance betrifft: Überstunden sollten die Ausnahme sein, nicht die Erwartung. Und kranke Mitarbeitende sind krank. Punkt. Gute Leute hält man durch faire Löhne, Anerkennung und Perspektiven, nicht durch Verpflichtungen und Druck. Der starke Kollegenzusammenhalt zeigt, dass engagierte Menschen im Unternehmen arbeiten. Es liegt an der Führung, dieses Potenzial nicht weiter zu verspielen.

Arbeitsatmosphäre

nnerhalb des Teams herrscht ein kollegialer und unterstützender Umgang man hilft sich gegenseitig und der Zusammenhalt ist stark und auch das Arbeiten mit diesen Kollegen an den vielen interessanten Bereichen macht Spass. Leider wird diese positive Atmosphäre durch das Verhalten vieler Vorgesetzten erheblich getrübt. Es dominiert eine Kultur der Kontrolle statt des Vertrauens. Überstunden werden nicht als Ausnahme gesehen, sondern stillschweigend vorausgesetzt. Veränderungen werden häufig ohne ausreichende Abstimmung oder Rücksicht auf bestehende Arbeitslasten durchgedrückt, was zu unnötigem Druck und Frustration führt.

Image

Intern reden viele Mitarbeitende schlecht über die Firma und das nicht ohne Grund. Wahre Ansichten werden nicht ausgesprochen, sondern zurückgehalten in der Angst vor Konsequenzen in Bezug auf die persönliche Anstellung. Die meisten Mitarbeiter stehen für das Team ein und nicht die Unternehmung. Viele Mitarbeiter werden den Punkten in dieser Bewertung zustimmen es aber nicht sagen. Es herrscht eine klare Spaltung zwischen der Geschäftsleitung und der Belegschaft. Das propagierte Image wirkt in diversen Fällen dogmatisch. Wer nicht bedingungslos folgt, bekommt dies zu spüren. Auch im Umgang mit Kunden zeigt sich ein fragwürdiges Verhalten. Kundenbedürfnisse werden oft ignoriert, stattdessen wird primär das empfohlen, was der Firma die beste Marge bringt. Ob es für den Kunden sinnvoll ist, scheint zweitrangig.

Work-Life-Balance

Durchgehende Verfügbarkeit wird erwartet. Besonders in höheren Positionen. Es entsteht der Eindruck, dass erwartet wird, dass sich das Leben der Mitarbeitenden vollständig um die Firma dreht und mir persönlich wurde dies von meinem Vorgesetzten im Gespräch unter zwei Augen kommuniziert. Offiziell wird dies nicht so kommuniziert, aber der unterschwellige Druck ist deutlich spürbar. Eine echte Work-Life-Balance ist unter diesen Umständen erschwert. Meine Empfehlung hier ist, Arbeit und privates strikt zu trennen (z.B. mit zwei Handy’s).

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden aktiv gefördert und auch Berufseinsteiger erhalten echte Chancen zu wachsen, das ist positiv. Kritisch ist jedoch die Strategie, gute Mitarbeitende nicht durch faire Bezahlung und Anerkennung zu halten, sondern durch Weiterbildungsverpflichtungen ans Unternehmen zu binden. Wertschätzung sieht anders aus.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist fair und die Einführung transparenter Lohnbänder war ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. man weiss, was möglich ist. Verbesserungspotenzial besteht noch bei der Leistungsbewertung und die damit verbundene Lohnanpassung: Anpassungen basieren nach wie vor eher auf subjektiven Eindrücken als auf klaren Fakten oder nachvollziehbaren Kriterien. Insgesamt aber ein positiver Aspekt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach aussen wird Umwelt- und Sozialbewusstsein propagiert, intern jedoch kaum gelebt. Viele Prozesse beinhalten nach wie vor unnötig viel Papier und eigene Initiativen in diesem Bereich werden vom Unternehmen nicht aktiv gefördert oder lanciert. Auch das Sozialbewusstsein gegenüber den eigenen Mitarbeitenden lässt zu einige Punkte übrig: Es kommt vor, dass Vorgesetzte trotz Krankschreibung nachfragen, ob man nicht doch arbeiten könne – schliesslich brauche man ja den Kopf und nicht den Körper. Hier klafft eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist aussergewöhnlich stark – so etwas habe ich in dieser Form noch nie erlebt. Man unterstützt sich gegenseitig und steht füreinander ein und dies macht jeden Tag zu einer Bereicherung. Allerdings drängt sich der Verdacht auf, dass dieser Zusammenhalt auch aus einer gemeinsamen Leidensgenossenschaft entstanden ist. Unabhängig davon: Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist hervorragend und ein echter Lichtblick und einer der wenigen Gründe warum ich die MTF ehrlich empfehlen würde.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden respektvoll behandelt und vollständig ins Team integriert. Hier macht das Unternehmen keinen Unterschied.

Vorgesetztenverhalten

Leider leben die wenigsten Vorgesetzten die propagierten Unternehmenswerte vor. Stattdessen dominieren Kontrolle, Fingerpointing und eine negative Führungskultur. In den meisten Fällen sind die vorgesetzten schlicht mit den Themen die sie haben überfordert und das merkt man. Nur vereinzelte Führungskräfte setzen sich wirklich für ihre Teams ein und zeigen Professionalität – in der oberen Geschäftsleitung sucht man solche Vorbilder vergebens. Auch mein direkter Vorgesetzter agiert primär als Sprachrohr der GL statt als Fürsprecher des Teams. Echtes Vertrauen in die Führung kann so nicht entstehen. Für mich persönlich das Schlimmste ist, das vor allem oberes Kader viele Ideen von Mitarbeitern kleinredet und widerspricht und zwei Wochen später als die Eigene Verkauft. Dies führt dazu das viele Leute sich nicht mehr trauen in den Meetings etwas zu sagen. Die MTF hätte so viel Potenzial gut strukturierte Prozesse und Teams zu bauen, leider scheitert vieles daran das alles «Pragmatisch» sein muss.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist an allen Standorten gut und die Büroräumlichkeiten sind ansprechend. Einziger kleiner Wermutstropfen: Bei der Hardware ist man auf HP beschränkt. Etwas mehr Auswahl wäre wünschenswert.

Kommunikation

Die Kommunikation von oben nach unten ist mangelhaft. Wichtige Informationen erreichen die Mitarbeitenden oft verspätet oder man wird direkt vor vollendete Tatsachen gestellt. Echte Mitsprache findet kaum statt und Ideen werden kleingeredet. In meinem eigenen Team am Standort herrscht hingegen eine offene Gesprächskultur, in der man Probleme ansprechen kann. An anderen Standorten scheint dies jedoch nicht überall der Fall zu sein – dort wirkt die Atmosphäre deutlich verschlossener.

Gleichberechtigung

Hier gibt es nichts zu beanstanden – Frauen und Männer werden gleichberechtigt behandelt. Initiativen der Art gibt es bei der MTF kaum. Generell ist die Firma mit einer sehr hohen Männerquote versehen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich abwechslungsreich und lehrreich, man kann viel lernen und sich fachlich weiterentwickeln. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man sich so weit wie möglich aus den internen Management-Prozessen heraushält. Sobald man dort hineingezogen wird, verzögert die eigentliche Arbeit unter Bürokratie, Meetings und politischen Spielchen. Zusammenfassend sind aber die Welten in den man sich bewegen kann sehr interessant.

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Vielen Dank für das ausführliche und offene Feedback. Wir schätzen es sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, sowohl positive als auch kritische Punkte zu schildern.

Es freut uns besonders zu lesen, dass du den starken Teamzusammenhalt, die spannenden Projekte, die Entwicklungsmöglichkeiten und transparenten Lohnbänder positiv hervorhebst. Da dies zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur sind, ist es umso schöner zu sehen, dass das auch so wahrgenommen und wertgeschätzt wird.

Zugleich nehmen wir auch deine kritische Rückmeldung sehr ernst. Insbesondere die angesprochenen Themen Führungskultur, Kommunikation sowie Work-Life-Balance sind Punkte, an denen wir kontinuierlich arbeiten müssen und wollen. Eine Kultur von Vertrauen, Wertschätzung und Offenheit ist unser Anspruch: wenn dies im Alltag nicht spürbar ist, besteht für uns klarer Handlungsbedarf. Wir sind uns bewusst, dass Führung Verantwortung bedeutet – nicht nur für Ergebnisse, sondern vor allem für Menschen. Feedback, wie deins, hilft uns, blinde Flecken zu erkennen und konkrete Verbesserungen anzugehen.

Zusammenfassend nehmen wir deine Punkte sehr ernst, denn unser Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Leistung, Teamgeist und gegenseitiger Respekt gleichermassen gelebt wird.

Wir möchten dir ausserdem gerne anbieten, auf unser HR oder mich vertraulich zuzugehen, um uns über deine genannten Punkte auszutauschen.

Liebe Grüsse
Flo

Guter Arbeitgeber

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MTF Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offene und Ehrliche Kommunikation.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Tel. Erreichbarkeit von 07:00 - 18:00 finde ich als zu viel trotz aufgeteilten Schichten zwischen früh und Spät Schicht.
(07-16 bzw.. 09-18 Uhr)

Verbesserungsvorschläge

Arbeitszeiten könnten etwas flexibler sein.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre find ich gut und angenehm

Image

Moderner Arbeitgeber .

Work-Life-Balance

Ist nicht immer einfach aber im grossen und ganzen gut

Karriere/Weiterbildung

Wird gefördert und auch unterstützt.

Gehalt/Benefits

Ist Marktgerecht und Fair .

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird gefördert durch gute Öv Anbindung.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist sehr gut und wird auch gefördert

Umgang mit älteren Kollegen

Empfinde ich als sehr gut .

Vorgesetztenverhalten

Empfinde ich als offen und Fair .

Arbeitsbedingungen

Seit dem Umzug an den neuen Standort Top , Grossraum Büro halt, manchmal etwas Laut wenn viele Leute gleichzeitig im Office sind. Moderne Abrbeitsplätze.

Kommunikation

Kommunikation empfinde ich als gut , es wird immer zeitnah informiert.

Gleichberechtigung

Jeder ist gleich berechtigt find ich.

Interessante Aufgaben

Es gibt viele interessante Aufgaben und spannende Projekte .

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Vielen Dank für die Zeit, die du dir für deine Bewertung genommen hast.

Es freut uns sehr zu hören, dass du MTF als Arbeitgeberin weiterempfiehlst und viele Punkte als sehr positiv empfindest.

Wir bemühen uns kontinuierlich, uns zu verbessern und bestimmte Themen anzugehen. Deinen Verbesserungsvorschlag bezüglich flexiblerer Arbeitszeiten werden wir daher gerne zeitnah überprüfen und ggf. daraus entstehende Massnahmen ableiten.

Liebe Grüsse
Flo

Mangelnde Work-Life-Balance - Arbeiten aufs Limit

1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MTF Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen.
Die Möglichkeit, an abwechslungsreichen Aufgaben zu arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die hohe Arbeitsbelastung und fehlende Unterstützung bei Überstunden.
Die unklare Kommunikation und mangelnde Transparenz in Entscheidungen.
Die wenig flexible Handhabung von Homeoffice und Work-Life-Balance.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Kommunikation zwischen den Hierarchieebenen.
Flexiblere Arbeitszeitmodelle und mehr Unterstützung für die Work-Life-Balance.
Fairere Gehaltsstrukturen und regelmäßige Überprüfungen.
Weiterbildung ohne langfristige Verpflichtung anbieten.
Zeitgemässe Benefits (z.B. Essenzulagen / Automaten / 40h)

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark leistungsgetrieben. Es wird dauerhaft ein sehr hohes Arbeitstempo erwartet. Wenn man diese Leistung zeitweise nicht erbringen kann, hatte ich den Eindruck, dass dafür wenig Verständnis vorhanden ist und dies eher kritisch angesprochen wird. Insgesamt habe ich das Unternehmen als sehr stark auf wirtschaftliche Ziele fokussiert erlebt, was sich spürbar auf den Umgang mit Mitarbeitenden auswirkt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance habe ich als unzureichend erlebt. Das Arbeitszeitmodell mit 42 Wochenstunden wirkt aus meiner Sicht wenig zeitgemäss. Überstunden fallen regelmässig an und wer bereit ist, mehr zu arbeiten, hat dafür jederzeit Möglichkeiten. Der Versuch, eine ausgewogene Work-Life-Balance aufrechtzuerhalten, wurde meiner Erfahrung nach von der Führungsebene eher kritisch gesehen. Zudem habe ich erlebt, dass eine Kompensation oder Auszahlung von Überstunden schwierig bis teilweise kaum möglich ist.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen grundsätzlich, allerdings sind diese häufig an eine Verpflichtung gebunden. In meinem Fall war eine Rückzahlung oder Bindung über einen Zeitraum von meist rund zwei Jahren vorgesehen, was die Flexibilität einschränkt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Arbeitskollegen ist sehr gut und aus meiner Sicht einer der wenigen positiven Aspekte des Unternehmens. Viele Mitarbeitende unterstützen sich gegenseitig, was im anspruchsvollen Arbeitsalltag wichtig ist. Oft hatte ich den Eindruck, dass dieser Zusammenhalt auch deshalb entsteht, weil Herausforderungen und Belastungen gemeinsam getragen werden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der direkten Vorgesetzten habe ich überwiegend als in Ordnung erlebt. Je höher die Hierarchiestufe, desto ungreifbarer und distanzierter erschien mir die Führung. Entscheidungen und Rückmeldungen aus höheren Ebenen waren für mich oft wenig transparent oder nachvollziehbar.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen habe ich als wenig zeitgemäss und insgesamt nicht empfehlenswert erlebt. Die Arbeitsbelastung ist aus meiner Sicht sehr hoch, was langfristig stark an die persönliche Belastungsgrenze gehen kann. Homeoffice wird zwar offiziell angeboten, in der Praxis hatte ich jedoch den Eindruck, dass dessen Nutzung nicht gerne gesehen ist und zu kritischen Gesprächen mit dem Vorgesetzten führen kann.

Kommunikation

Die Kommunikation habe ich als sehr einseitig erlebt. Informationen werden hauptsächlich von oben nach unten weitergegeben (CEO → Regionsleitung → Teamleitung). Ein offener Austausch oder Rückmeldungen in die andere Richtung finden meiner Erfahrung nach kaum statt. Zusätzlich hatte ich oft das Gefühl, nicht klar zu wissen, woran man ist, da Erwartungen und Entscheidungen nicht transparent kommuniziert werden.

Gehalt/Benefits

Die Gehalts- und Sozialleistungen habe ich als eher unzufriedenstellend erlebt. Meiner Wahrnehmung nach werden Löhne eher tief angesetzt, und erst nach deutlichem Nachfragen oder Reklamieren scheint eine Anpassung möglich zu sein. Zudem wirkte das Produktivitätsziel in meinem Bereich sehr hoch angesetzt: Viele Mitarbeitende hatten als Ziel rund 65 % erreicht, was dann im Folgejahr auf mindestens 75 % erhöht wurde. Auch bei Erreichen oder Überschreiten dieser Ziele habe ich kaum spürbare Lohnanpassungen wahrgenommen.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung habe ich als eingeschränkt erlebt. Meiner Wahrnehmung nach werden bestimmte Mitarbeitende klar bevorzugt, während andere weniger Beachtung oder Unterstützung erhalten.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich abwechslungsreich und vielfältig. Gleichzeitig habe ich die Arbeitslast teilweise als sehr hoch empfunden, was aus meiner Sicht stellenweise zu einer Überforderung geführt hat.

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dein ausführliches Feedback zu teilen.

Zunächst einmal freuen wir uns über deine positive Rückmeldung zum Teamzusammenhalt sowie den abwechslungsreichen Aufgaben, da diese Punkte einen wichtigen Bestandteil unserer Unternehmenskultur ausmachen.

Wir schätzen aber auch dein detailliertes kritisches Feedback und möchten die Gelegenheit nutzen, um auf einige deiner Anmerkungen einzugehen.

Als Unternehmen bewegen wir uns in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld, in dem Leistungsanforderungen und betriebliche Rahmenbedingungen sorgfältig ausbalanciert werden müssen. Uns ist bewusst, dass der Arbeitsanfall teilweise schwankend sein kann, daher bieten wir die Möglichkeiten mit unserem Flexiblen Arbeitszeitmodell dies auszugleichen, um eine optimale Work Life Balance zu leben. Solltest du dich in diesem Punkt missverstanden fühlen, kannst du neben deinem Vorgesetzten auch sehr gerne auf unser HR zugehen, damit eine Lösung gefunden werden kann.

Die Punkte Kommunikation und Transparenz nehmen wir sehr ernst und sind hier ständig bemüht, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln. Einen grossen Schritt haben wir in diesem Jahr u.a. mit der Einführung unserer transparenten Lohnbänder gemacht sowie der vermehrten Nutzung diverser Kommunikationskanäle (regelmässige Teams-Informationen, MTF Talks, Regionen- und Teamevents etc.). Allerdings bitte wir auch um Verständnis, dass es teilweise Entscheidungen gibt, die in anderen Gremien getroffen werden, bei denen wir Mitarbeitende nicht immer teilhaben lassen können.

Zusammenfassend nehmen wir deine Punkte sehr ernst und haben diese für den nächsten Leadership Austausch traktandiert, um die angesprochenen Themen kritisch zu hinterfragen, Verbesserungsmassnahmen abzuleiten und diese zeitnah umsetzen.

Ausserdem stehen unser HR oder ich dir gerne vertraulich zur Verfügung, um uns über deine Punkte auszutauschen.

Liebe Grüsse
Flo

Hohe Erwartungen, begrenzte Wertschätzung

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MTF Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der starke Zusammenhalt innerhalb des Teams ist ein klarer positiver Faktor und oft der einzige Grund, weshalb Herausforderungen im Arbeitsalltag überhaupt bewältigt werden können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Seit der Übernahme durch die Swisscom haben sich Strukturen, Prioritäten und der Umgang mit Mitarbeitenden spürbar verändert. Diese Veränderungen werden intern zunehmend kritisch wahrgenommen. Der stark forcierte Fokus auf Teamgeist steht häufig im Widerspruch zu realen Arbeitsbelastungen. Aussagen zur Wertschätzung wirken teilweise unangebracht und nicht zeitgemäss.

Verbesserungsvorschläge

- Mitarbeitenden ernsthaft zuhören und ihre fachliche sowie operative Erfahrung aktiv einbeziehen.
- Führungskräfte näher an den Arbeitsalltag der Teams bringen und Verantwortung für Entscheidungen übernehmen.
- Leistungen transparent anerkennen sowie faire, marktgerechte und nachvollziehbare Entlöhnung ermöglichen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wird fast ausschliesslich durch den starken Zusammenhalt im Team getragen. Auf Führungsebene fehlt es spürbar an Fairness, Wertschätzung und Vorbildfunktion, was das Arbeitsklima nachhaltig belastet.

Image

Nach aussen wird ein deutlich positiveres Bild vermittelt, als es der internen Realität entspricht. Operative Probleme und unzufriedene Kunden werden intern kaum reflektiert, stattdessen wird häufig auf den bestehenden Ruf des Unternehmens verwiesen.

Work-Life-Balance

Der Umgang mit privaten Terminen und Verpflichtungen ausserhalb der Arbeit ist inkonsistent und stark abhängig von einzelnen Führungspersonen. Home-Office ist zwar formal möglich, wird jedoch kulturell nur begrenzt unterstützt und teilweise kritisch betrachtet.

Karriere/Weiterbildung

Persönliche Weiterentwicklung findet fast ausschliesslich auf Eigeninitiative und ausserhalb des Unternehmens statt. Entwicklungsmöglichkeiten werden zwar kommuniziert, jedoch nur selten konkret umgesetzt oder wirklich unterstützt.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams ist der Zusammenhalt sehr gut und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Teamübergreifend ist die Zusammenarbeit hingegen oft schwierig und von Spannungen geprägt, was effizientes Arbeiten erschwert.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten wirkt häufig unkoordiniert und teilweise respektlos. Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass Führungskräfte weder den operativen Arbeitsalltag noch die tatsächlichen Fähigkeiten und Belastungen ihrer Mitarbeitenden ausreichend kennen. Kritische Themen werden regelmässig relativiert, vertagt oder ignoriert, was das Vertrauen nachhaltig untergräbt.

Kommunikation

Es finden zahlreiche Meetings statt, in denen viele Themen besprochen werden. In der Umsetzung zeigt sich jedoch wiederholt, dass Entscheidungen vertagt werden oder die notwendige Zeit zur Umsetzung im operativen Alltag fehlt. Dies führt zu Frustration und Stillstand.

Gehalt/Benefits

Die Sozialleistungen beschränken sich auf das Minimum. Das Gehalt liegt im unteren Marktsegment, wobei deutliche Unterschiede zwischen Mitarbeitenden mit vergleichbaren Aufgaben bestehen. Gehaltsentwicklungen sind nicht transparent, der einmal vereinbarte Lohn verändert sich in der Regel nicht merklich.

Interessante Aufgaben

Es gäbe grundsätzlich spannende Aufgaben und interessante Themenfelder. In der Praxis fehlt jedoch oft die Zeit, diese wahrzunehmen, oder sie werden neu eingestellten Mitarbeitenden übertragen, während bestehende Teams operativ überlastet bleiben.


Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Wir schätzen es, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen. Insbesondere der von dir beschriebene starke Zusammenhalt innerhalb der Teams freut uns – dieser ist für uns ein zentraler Wert und zugleich ein wichtiger Erfolgsfaktor im Arbeitsalltag.

Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Anmerkungen ernst und möchten daher gerne auf ein paar Punkte eingehen.

Uns ist bewusst, dass Führung im Arbeitsalltag sehr unterschiedlich erlebt werden kann und stark von Situationen, Team und Rolle abhängt. Respektvoller Umgang, die Übernahme und Übertragung von Entscheidungen und Verantwortung, faire Behandlung sowie regelmässiges Reflektieren sind ein Teil unserer Führungsgrundsätze und die Basis unseres täglichen, wertschätzenden Miteinanders.

Auch die Themen Vergütung, Entwicklung und Weiterbildung sind uns wichtig. Unsere Lohnbänder orientieren sich an Marktbenchmarks, Funktion und Verantwortung. Unterschiede ergeben sich nicht willkürlich, sondern aus unterschiedlichen und transparenten Faktoren. Gleichzeitig möchten wir erwähnen, dass wir gezielt in Weiterbildungsangebote und interne Entwicklung investieren.

Grundsätzlich haben wir unterschiedliche Austauschformate und Feedbackgefässe, welche wir nutzen, um uns kontinuierlich zu verbessern und Themen wirksam und praxisnah weiterzuentwickeln und umzusetzen.

Gerne laden wir dich zum direkten Austausch mit unserem HR oder mit mir ein, um deine Punkte weiter zu vertiefen.

Liebe Grüsse

Flo

Ich habe mich auf den letzten Arbeitstag gefreut und bin erleichtert ausgetreten.

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei MTF Solutions AG in Worblaufen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unterstützung der Region - Sponsoring im Sport und in der Kultur

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiter-Events hatten oft ein tiefes Niveau
Mitarbeitende ab der Stange sind gewünscht, Diversität zeigt sich nur in der äusseren Erscheinung

Verbesserungsvorschläge

die auf Transparenz und Authentizität setzen
den Mitarbeitenden mehr in den Fokus nehmen

Arbeitsatmosphäre

Viele Klagen hinter vorgehaltener Hand.

Image

von aussen deutlich besser als von innen

Work-Life-Balance

wenig Flexibilität, kein Vertrauen in die Mitarbeitenden

Karriere/Weiterbildung

WB wird unterstützt

Gehalt/Benefits

minimale BVG Leistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

öV werden nicht unterstützt, kein Biketowork, keine Aufräumaktionen

Kollegenzusammenhalt

in kleinen Gruppen unterstützt man sich gegenseitig

Umgang mit älteren Kollegen

fehlende Wertschätzung

Vorgesetztenverhalten

teils unerfahren, keine Führungsqualitäten

Arbeitsbedingungen

toller Standort, schöne Büros, manchmal zu laut

Kommunikation

Keine Ankündigung von neuen Mitarbeitenden - plötzlich stand jemand

Gleichberechtigung

dem wird keine Beachtung geschenkt


Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, eine Bewertung abzugeben. Wir finden es sehr schade, dass Deine Erwartungen teilweise nicht erfüllt werden konnten. Gleichzeitig schätzen wir es sehr, dass Du auch positive Aspekte wie unseren Standort, die Büros und Weiterbildungen hervorgehoben hast.

Wir nehmen Deine Kritikpunkte ernst und möchten daher gerne auf ein paar Punkte eingehen - unter anderem fördern wir aktiv die Nutzung des ÖV und kommunizieren alle Eintritte transparent über unsere HR-Informationen. Auch Vertrauen, Gleichberechtigung und Wertschätzung sind für uns elementare Werte und die Basis unserer täglichen Zusammenarbeit.

Offenes Feedback ist uns wichtig und gerne würden wir Deine Bewertung noch etwas besser verstehen. Falls Du Interesse an einem Gespräch mit unserem HR hast, melde Dich doch bitte bei Kymia Laleh (kymia.laleh@mtf.ch) oder bei mir direkt.

Liebe Grüsse
Flo

"Moderner" Arbeitgeber, welcher nicht sehr modern ist.

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MTF Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es macht richtig Spass bei der MTF, es hat einzelne Tage die mühsam sind.. aber das hatte ich bis jetzt überall.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Seit der Übernahme durch die Swisscom scheint es so als nur die Zahlen zählen. Was ich verstehen kann, aber dann sollte man die "MTF Familie" nicht mehr so gross schreiben.

Verbesserungsvorschläge

Auf Wünsche der Mitarbeiter eingehen. Ideen der Mitarbeiter annehmen und diskuttieren. Nur weil man es nicht kennt, kann es sein dass es trotzdem gut ist.

Zur Frage würde ich die Firma weiterempfehlen:
Generell Ja, Aber es entwickelt sich leider ins Negative..

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist generell gut. Mitarbeiter werden zu Freunde und kleinere missverständisse gehören dazu.

Kommunikation

Die Kommunikation ist an sich gut. Die Ehrlichkeit des Managements lässt manchmal zu wünschen übrig


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Es freut uns, dass dir die Arbeit bei uns grundsätzlich Spass macht und du die positiven Aspekte der Zusammenarbeit zu schätzen weisst. Gemeinsam arbeiten wir stets daran, dass wir weiterhin zusammenwachsen und gleichzeitig unsere langjährige Kultur beibehalten. Deine Verbesserungsvorschläge, besonders im Hinblick auf die Offenheit gegenüber Ideen und Wünschen der Mitarbeitenden, nehmen wir gerne auf. Wir wollen als Firma profitabel sein – nur so haben wir auch die Möglichkeit, in die Zukunft zu investieren. Ich lade dich ein, in einen offenen Austausch mit mir oder einer Vertrauensperson (bspw. unserem HR) zu treten. Wir sind über jeden einzelnen Mitarbeitenden sehr dankbar und schätzen unser familiäres Umfeld seit eh und je. Unsere nachhaltige, Familiäre Kultur ist einer unserer wichtigster Pfeiler und steht für uns im Mittelpunkt.

Liebe Grüsse Flo

Das Unternehmen ist ständig unterbesetzt, was dazu führt, dass die Mitarbeiter einer hohen Belastung ausgesetzt sind

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich IT bei MTF Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gar Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Seit dem Verkauf an Swisscom ist alles rasant schlechter geworden.

Verbesserungsvorschläge

Da ist jeder vorschlag zu spät

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in diesem Unternehmen ist geprägt von mehreren negativen Aspekten. Es herrscht eine dauerhafte Unterbesetzung, was zu einer übermäßigen Arbeitsbelastung führt, die kaum bewältigbar ist. Trotz der Übernahme zusätzlicher Aufgaben, wie die Betreuung weiterer Kunden, bleibt eine entsprechende Anerkennung in Form von Gehaltserhöhungen oder anderer Wertschätzung aus.

Durch die anhaltend hohe Belastung und das fehlende Feedback sinkt die Motivation der Mitarbeiter erheblich. Die Work-Life-Balance leidet stark, da wenig Rücksicht auf die persönliche Zeit der Mitarbeiter genommen wird. Zudem fehlt es an ausreichender Unterstützung für Weiterbildung oder berufliche Entwicklung, was den Mitarbeitern langfristige Perspektiven nimmt. Die Arbeitslast wird ungleich verteilt, wodurch einige Mitarbeiter stärker belastet werden, ohne dass dies fair ausgeglichen wird, was zu Ungerechtigkeit und Unzufriedenheit führt

Image

Die Außendarstellung stimmt nicht mit der internen Realität überein, was zu Misstrauen und einem negativen Ruf führt.

Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist kaum möglich, da aufgrund ständiger Personalengpässe die Arbeit häufig an diejenigen weitergeleitet wird, die am fleißigsten sind. Dies führt zu einer ungleichmäßigen Verteilung der Arbeitslast und erhöhtem Druck auf bestimmte Mitarbeiter. Es wird erwartet, dass die Mitarbeiter oft außerhalb der regulären Arbeitszeiten erreichbar sind, was die persönliche Zeit weiter einschränkt. Überstunden sind die Norm, werden jedoch selten anerkannt oder vergütet. Hinzu kommt, dass es kaum Flexibilität bei den Arbeitszeiten gibt, was es den Mitarbeitern erschwert, persönliche Verpflichtungen zu erfüllen.

Karriere/Weiterbildung

Die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen scheint vor allem auf Qualifikationen ausgerichtet zu sein, die direkt mit den aktuellen Unternehmenszielen übereinstimmen. Aus Sicht dieser Mitarbeitenden wäre eine intensivere Unterstützung persönlicher Weiterbildungsinitiativen wünschenswert, um langfristige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten zu fördern und die individuellen Karrierechancen umfassender zu berücksichtigen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt in der unteren Kategorie, besonders wenn man bedenkt, dass einzelne Mitarbeiter für die Betreuung von mindestens sieben Kunden verantwortlich sind. Diese Diskrepanz zwischen Arbeitsaufwand und Vergütung führt zu Frustration und Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt-/Sozialbewusstsein: Umwelt- und Sozialbewusstsein scheinen in diesem Unternehmen hauptsächlich eine Imagefrage zu sein. Es gibt wenige tatsächliche Bemühungen oder Maßnahmen, die über das reine Marketing hinausgehen. Dies vermittelt den Eindruck, dass Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung nicht wirklich in der Unternehmenskultur verankert sind.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist kaum vorhanden, da jeder gezwungen ist, sich hauptsächlich auf seine eigenen Kunden zu konzentrieren. Die ständige Unterbesetzung, bedingt durch die Tatsache, dass viele Mitarbeiter das Unternehmen nach etwa zwei Jahren wieder verlassen, verschärft diese Situation zusätzlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden in diesem Unternehmen oft nicht ausreichend wertgeschätzt und stattdessen häufig einfach ersetzt. Ihre Erfahrung und ihr Wissen werden kaum berücksichtigt, und es scheint, dass sie gezielt durch jüngere Mitarbeiter ausgetauscht werden, anstatt sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen oder ihre Fähigkeiten sinnvoll zu nutzen. Dies führt zu einem Gefühl der Unsicherheit und mangelnder Wertschätzung unter den älteren Mitarbeitern.

Vorgesetztenverhalten

Der neue Vorgesetzte, der von Swisscom ins Unternehmen gekommen ist, stellt eine erhebliche Herausforderung dar. Es mangelt ihm an Sozialkompetenz, was sich in einer unzureichenden Kommunikation und fehlendem Einfühlungsvermögen zeigt. Häufig macht er Versprechungen, wie zum Beispiel Gehaltsanpassungen nach der Übernahme zusätzlicher Kunden, die er nicht einhält oder immer wieder aufschiebt. Zudem ist seine Entscheidungsfindung oft langsam und wenig transparent, was zu Frustration und Unsicherheit im Team führt. Seine Führung wird als autoritär wahrgenommen, wobei er wenig Wert auf Feedback legt und kaum auf die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter eingeht. Dies trägt zu einem negativen Arbeitsklima bei und verschärft die bestehenden Probleme im Unternehmen weiter.

Arbeitsbedingungen

Dies könnte sich nach Ansicht einiger Kolleginnen und Kollegen negativ auf die Teamdynamik auswirken, da erfahrenere Mitarbeitende häufiger Aufgaben und Korrekturen übernehmen müssen. Diese zusätzliche Belastung wird teilweise als unausgewogene Arbeitsverteilung wahrgenommen, was den Druck auf jene erhöht, die bereits über umfassende Erfahrung verfügen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist oft unklar, wichtige Entscheidungen und Informationen werden nicht transparent oder rechtzeitig weitergegeben, was zu Verwirrung und Unsicherheit im Team führt.

Gleichberechtigung

Bei der MTF scheint Gleichberechtigung eher eine Imagefrage zu sein als gelebte Praxis. Es entsteht der Eindruck, dass Maßnahmen zur Förderung von Gleichberechtigung hauptsächlich nach außen hin dargestellt werden, ohne dass sie tatsächlich in der Unternehmenskultur verankert sind oder ernsthaft umgesetzt werden.

Interessante Aufgaben

Interessante und herausfordernde Aufgaben sind kaum vorhanden. In den meisten Fällen besteht die Arbeit darin, beim Kunden akute Probleme zu lösen und "Feuer zu löschen", anstatt strategisch oder proaktiv an Projekten zu arbeiten. Dies führt zu einer monotonen und reaktiven Arbeitsweise, die wenig Raum für persönliche oder berufliche Weiterentwicklung lässt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian MeierCEO

Wir haben Deine Bewertung mit grossem Bedauern gelesen und finden es sehr schade, dass Du dich anscheinend überhaupt nicht wohl bei uns gefühlt hast. Wir legen viel Wert auf eine transparente Kommunikation, wertschätzende Arbeitsatmosphäre, zielgerichtete Weiterbildungen sowie ein gutes Miteinander. Deshalb bedauern wir, dass Du diese Punkte als negativ wahrgenommen hast.

Gerne möchten wir deine Rückmeldung besser verstehen und laden dich zu einem Gespräch mit unserem HR ein. Falls du Interesse daran hast, melde dich doch bei kymia.laleh@mtf.ch.

Liebe Grüsse Flo

Wir setzen auf Transparenz

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