Mvt – Zwüsche Angst, Druck und fehlender Wertschätzig
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
D'Angscht- und Druckkultur, dr fehlendi Respäkt und s'Misstraue präged dr ganz Betrieb. Es git kei offeni Kommunikation, kei faire Führig und fasch kei Mitspracherecht. Entscheidige wärde vo obe abe troffe, Kritik isch unerwünscht und Loyalität wird höher gwichtet als Kompetenz. Zwüsche dr Führigsetage, dr Administration und dr Produktion herrsche grossi Unterschied. D'Arbeitsbelastig isch unfair verteilt, uf s'Privatläbe wird kei Rücksicht gno und d'Löhn stöh in keim Verhältnis zu de Leistige und Verantwortige. D'Produktion muess mit veraltete Maschine funktioniere, während i d'Entwicklig vo de Mitarbeitende fasch nid investiert wird. Statt uf Erfahrig, Fachwüsse und gegenseitige Respäkt z'setze, wird Gehorsam erwartet und Misstraue gschürt. Für mich fehlt da fasch alles, was en guete Arbeitgeber usmacht.
Verbesserungsvorschläge
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Arbeitsatmosphäre
D'Arbeitsatmosphäre isch fasch nümm zum Ushalte. Dr Alltag isch vo Angscht, Druck und Zwäng geprägt. Statt Vertrauen, Fairness und gegenseitigem Respäkt herrscht e Stimmig, bi dr me sech genau überleit, was me seit und wie me sech verhält. Lob und Anerkennig vo de Vorgesetzte git's fasch nie. Offeni Kritik oder e eigeti Meinig si nid erwünscht und chöi schnäll zum Problem wärde. Wär es gsunds Arbeitsklima und e respektvolle Umgang erwartet, sött sech sehr guet überlege, öb das dr richtig Arbeitsort isch.
Kommunikation
D'Kommunikation im Betrieb isch schlichtweg mangelhaft. Wichtigi Informatione wärde entweder gar nid, z'spät oder nume a gwüssi Persone witergeh. Über Geschäftszahle, Erfolg oder d'allgemeini Lag vom Unternehmen wird me fasch nid informiert. Entscheidige wärde oft hinter verschlossene Türe troffe, ohni dass d'Mitarbeitende mitihbezoge wärde. Statt offene und ehrliche Kommunikation git's viel Intransparenz und Unsicherheit. Wär e offene Austausch, klare Informatione und e ehrliche Umgang erwartet, wird da mit Sicherheit enttäuscht.
Kollegenzusammenhalt
Dr Kollegenzämehalt isch je nach Bereich und Team unterschiedlich. Unter de Mitarbeitende funktioniert d'Zämearbeit teilwiis guet, aber es git klar Grüppli und e gwüssi Abgränzig unterenand. Bsunders spürbar isch d'Distanz zwüsche dr Führigsetage und dr Produktion. Es fehlt a direktem und ehrlichem Uustusch uf Augehöchi. D'unterschiedliche kulturelle Hintergründ und d'sprachliche Barriere mache d'Zämearbeit nid immer eifach. Nid alli verstöi sech und es chunnt immer wieder zu Missverständnis. Insgesamt funktioniert dr Zämehalt im chline Rahme, aber vo eme Betrieb, wo alli a eim Strick zieh, cha me nid rede.
Work-Life-Balance
D'Work-Life-Balance isch praktisch nid vorhande. Uf s'Privatläbe oder familiäri Bedürfnis wird kei Rücksicht gno. D'Arbeitsziite und d'Erwartige vom Betrieb stöh klar im Vordergrund. Zwar zeigt sech dr Inhaber teilwiis grosszügig, erwartet im Gegenzug aber absolute Gehorsam und bedingigslose Füegsamkeit. Eigeti Bedürfnis oder Abweichige vo sine Vorstellige wärde nid gern gseh. Es herrscht e gwüsse Gruppendruck, und me het oft s'Gfühl, dass dr Betrieb immer Vorrang ha muess. Wer Wert druf leit, dass Beruf und Privatläbe im gliiche Gwicht stöh, wird da nid glücklich.
Vorgesetztenverhalten
S'Verhalte vo de Vorgesetzte isch für mich schwierig z'verstah und oft nid nachvollziehbar. Bi Konflikt wird nid sachlich oder lösigsorientiert reagiert, sondern vielfach mit Druck, Schuldzuweisige und persönliche Vorwürf. Entscheidige wärde vo obe abe troffe, ohni d'Mitarbeitende z'frage oder ihri Sichtwiis z'berücksichtige. Klari und nachvollziehbari Begründige fähle häufig. Zielvorgabe si nid immer realistisch und Änderige wärde kurzfristig und ohni Erklärige kommuniziert. Wer e faire Führig, offeni Gspröch und Respäkt erwartet, wird da enttüscht.
Interessante Aufgaben
D'Arbeitsbelastig isch unfair verteilt und hängt weniger vo de tatsächliche Kapazität ab als vo de Erwartige vo de Vorgesetzte. Einzelni Mitarbeitendi müesse immer meh übernäh, während anderi bevorzugt wärde. Uf d'eigeti Arbeitsgestaltig het me praktisch kei Iifluss. Aufgaben und Verantwortige wärde vo obe abe bestimmt, Änderige oder eigeti Vorschläg sind unerwünscht. Wer Verantwortung übernimmt, wird häufig mit zusätzliche Arbeit belastet, ohni dass das entsprechend anerkennt oder berücksichtigt wird. Mitbestimmig, Fairness und e vernünftigi Verteilung vo de Arbeit fähle komplett.
Gleichberechtigung
Zwüsche dr Führigsetage, dr Administration und dr Produktion git's grosse Unterschied. D'Behandlig und d'Wertschätzig vo de Mitarbeitende isch je nach Bereich sehr verschieden. Während i de obere Etage und i dr Administration anderi Bedingige herrsche, isch dr Alltag i dr Produktion deutlich anders. Au d'Möglichkeite für beruflechi Entwicklig und Ufstiegschance si nid für alli gliich. Ob Fraue und Männer gliich behandelt und als Arbeitschräft gliich gschätzt wärde, hängt stark vom jeweilige Bereich ab. Vo faire und gliiche Bedingige für alli Mitarbeitende cha me nid rede.
Umgang mit älteren Kollegen
Bi de langjährige Mitarbeitende git's grosse Unterschied. Es git Persone, wo scho sit Jahre im Betrieb si und dem Inhaber blind folge. Sie widerspräche ihm nie und träge Informatione über anderi Mitarbeitendi direkt a ihn wiiter. Dadurch entstoht e Stimmig vo Misstraue, wo me nie sicher isch, was intern wiiterverzellt wird. Älteri und langjährigi Mitarbeitendi wärde zudem nid unbedingt für ihri Erfahrig und Treui gschätzt, sondern teilweise mit immer meh Arbeit belastet und usgnutzt. Vo gegenseitigem Respäkt und Wertschätzig cha me da nid immer rede.
Arbeitsbedingungen
D'Produktion funktioniert, aber vor allem dank em Iisatz vo de Mitarbeitende und trotz de teilweise veraltete Maschine. Vieli Anlage si in d'Jahr cho und entspräche nümm de hütige Aaforderige. Statt i d'Infrastruktur und i neui Maschine z'investiere, wird mit de bestehende Mittel wiiterproduziert. Das erschwert d'Arbeit und führt zu unnötigem Ufwand. Dass d'Produktion trotzdem lauft, isch vor allem de Erfahrig und em Iisatz vo de Mitarbeitende z'verdanke.
Gehalt/Benefits
Bi Lohn und Benefits git's praktisch nüt, wo für de Betrieb spricht. D'Löhn stöh in keim Verhältnis zur Leistig, Verantwortig und Belastig, wo vo de Mitarbeitende erwartet wird. Anerkennig i Form vo faire Löhn oder zusätzliche Leistige fehlt. Benefits oder anderi Vergünstigunge sind praktisch kei Thema. Gleichzeitig wird vom Personal volle Iisatz, Flexibilität und bedingigslose Loyalität erwartet. Wer viel Leistig und Verantwortig übernimmt, sött wenigstens fair und entsprechend entlöhnt wärde. Davo isch me da wyt entfernt. Die finanzielle Wertschätzig gegenüber de Mitarbeitende isch schlicht enttäuschend.
Image
S'Image vom Unternehmen isch nach usse alles andere als guet. Dr Inhaber und sini Art, s'Unternehmen z'füehre, wärde vo andere teilwiis belächelt und nid ernst gno. Au bi de Konkurrenz macht sich mvt nid unbedingt en Name, wo für Respäkt sorgt. Statt als ernstzunehmende Mitbewerber wahrgno z'werde, wird s'Unternehmen teilweise belächelt. D'Aussenwahrnehmig passt für mich nid zu de eigene Aaschprüch vom Betrieb. Es fehlt a Glaubwürdigkeit, Professionalität und eme respektierte Uftrete nach usse.
Karriere/Weiterbildung
Witerbildige und Entwickligsmöglichkeite si praktisch nid vorhande. Wenn überhaupt, denn beschränke sech die Möglichkeit uf d'Administration. Für Mitarbeitendi i dr Produktion oder i andere Bereich git's fasch kei Unterstützig oder Chance, sich beruflich witerzentwickle. Au vo dr Führigsetage wird wenig unternoh, um d'Fachkompetenz oder s'Wüsse vo de Mitarbeitende gezielt z'fördere. Witerbildig scheint kei Thema z'si, wo für alli Mitarbeitende relevant isch.