Die guten Zeiten sind leider vorbei!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Stolz auf die eigene Firma ist klar spürbar. Die Identifikation mit dem Unternehmen, insbesondere mit der gelben Firmenfarbe, ist stark ausgeprägt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die starke Verschlossenheit. Zudem herrscht Lohnungleichheit. Das Lohnband ist nicht ersichtlich und Gehälter sind intransparent. Mitarbeitende, die besser verhandeln können, verdienen mehr, unabhängig von ihrer Leistung. Statt fairer und nachvollziehbarer Entlohnung zählt Verhandlungsgeschick mehr als gute Arbeit oder Erfahrung.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeitende sollten wieder als Menschen wahrgenommen werden und nicht als reine Kostenposition. Leistungen müssen fair und transparent belohnt werden. Bevorzugung durch persönliche Beziehungen (Vitamin B) sollte konsequent unterbunden werden. Zusätzlich wäre eine flexible und zeitgemässe Säule-2-Lösung wünschenswert.
Arbeitsatmosphäre
Nach aussen vermittelt die Firma einen guten Eindruck. Intern zeigt sich jedoch, dass es sich um ein Familienunternehmen in dritter Generation handelt, das im Laufe der Zeit zunehmend an Menschlichkeit verloren hat. Mitarbeitende werden nicht mehr als Menschen, sondern als Kostenfaktor betrachtet. Viele Benefits wurden in den letzten Jahren gestrichen oder gekürzt.
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Schaut doch mal die Google Rezensionen an. (Nicht die 5 Sterne der Mitarbeiter)
Work-Life-Balance
Nichts daran auszusetzen. Top!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit spielt kaum eine Rolle. Es werden unnötige Dieselkilometer gefahren, statt nachhaltige Transportmittel zu fördern. Zusätzlich bestehen viele unnötige und ineffiziente Prozesse. Defekte Teile werden häufig ersetzt statt repariert. Auch beim Verpackungsmaterial fehlt ein nachhaltiger Ansatz, etwa durch unnötige Plastikverpackungen.
Karriere/Weiterbildung
Man wird nicht gefördert.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist schwach ausgeprägt. Neid und Konkurrenzdenken stehen im Vordergrund, viele sehen sich selbst als überlegen. Statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen, wird sich gegenseitig in den Rücken gefallen. Teamarbeit findet kaum statt.
Umgang mit älteren Kollegen
Respektvoll, aber werden oft übergangen.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte stehen nicht hinter ihren Mitarbeitenden. Statt Unterstützung und Rückhalt zu bieten, wird eher gegen sie gearbeitet. Führung wird nicht als Hilfe oder Orientierung wahrgenommen, sondern als zusätzliche Belastung.
Kommunikation
Die abteilungsübergreifende Kommunikation ist kaum vorhanden. Wenn Austausch stattfindet, ist er überwiegend negativ und nicht lösungsorientiert. Auch unter den Mitarbeitenden gibt es keinen offenen Dialog. Statt direkter Kommunikation wird überwiegend hinter dem Rücken anderer gesprochen. Offene Worte sind nicht erwünscht – wer Kritik oder Missstände anspricht, wird dafür verurteilt statt gehört.
Gehalt/Benefits
Die angebotene Säule 2 ist unzureichend und aus Mitarbeitersicht eine Katastrophe (Swiss Life). Nachdem im internen Portal Kritik dazu geäussert wurde, wurde das Portal für Mitarbeiterideen kurzerhand abgeschafft, anstatt sich inhaltlich mit dem Feedback auseinanderzusetzen.
Gleichberechtigung
Vorurteile prägen den Arbeitsalltag. Zudem werden Mitarbeitende bevorzugt, die gute Verbindungen zu ihren Vorgesetzten haben. Leistungsstarke Mitarbeitende werden dabei übergangen.
Ein Beispiel: Eine Person umgeht den direkten Vorgesetzten und wendet sich direkt an den Abteilungsleiter. Dies führt zu einer höheren prozentualen Lohnerhöhung und sogar zu einer Ausbildung, die fachlich nicht zur Person passt. Gleichzeitig werden jene übergangen, die sich konstant engagieren und nachweislich mehr leisten.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeit ist überwiegend monoton. Spätestens nach einem Jahr kennt man alle Abläufe. Eine Förderung zur Weiterentwicklung oder zum Erlernen neuer Aufgaben findet nicht statt. Stattdessen wird erwartet, dass man dauerhaft die gleichen Tätigkeiten ausführt – vergleichbar mit Fliessbandarbeit.