Schwacher Arbeitgeber
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeiter stehen nicht im Mittelpunkt. Es herrscht mittlerweile eine Hire & Fire Mentalität, um die Investoren bei Stange zu halten. Nachhaltiges Business geht definitiv anders.
Verbesserungsvorschläge
Es sagt vieles aus, wenn man versucht, schlechte Bewertungen zu unterdrücken und selber anfängt, gute Bewertungen zu schreiben. Der Fokus sollte dort sein, wo die Kernprobleme liegen. Die GL und der Verwaltungsrat sollten einsehen, dass man sich Erfolg nicht kurzfristig kaufen kann und weit über gute Zahlen hinausgeht. Von einer wertschätzenden und offenen Kultur ist man Lichtjahre entfernt.
Arbeitsatmosphäre
Man kann entweder mit Scheuklappen nach dem Motto nichts sehen, nichts hören und nichts sagen arbeiten und einigermassen durch den Tag kommen oder man regt sich permanent ab den Missständen auf.
Kommunikation
Transparenz heisst nicht, dass man vier mal pro Jahr in einem einstündigen Meeting immer wieder wiederholt, wie super alles läuft und schon gar nicht, wenn man selber Bewertungen schreibt, um das Image aufzupolieren. Die Aussagen der GL wirken teilweise wie Propaganda und gehen diametral auseinander mit dem Empfinden der Belegschaft.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut. Man unterstützt sich, wo immer man kann. Leider gibt es aber auch Personen, die hinter dem Rücken bei der GL oder Vorgesetzten intrigieren.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt ein paar sehr positive Ausnahmen, aber der Grossteil hat zweifelhafte Leadership-Skills. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft in der Firma. GL und Kader leisten sich Privilegien (Hotels, Geschäftsessen und andere Annehmlichkeiten auf Spesen), von denen normale Mitarbeiter nur träumen können.
Gleichberechtigung
Allgemein gibt es wenig Frauen, was in einem IT Betrieb durchaus normal ist. Es gibt nur ein paar wenige Frauen in Führungsfunktionen.
Image
Viel schlimmer geht es nicht mehr.