Wenn Oswald auf Konzernstrukturen trifft: Popcorn bereitstellen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Produkte sind super, preislich irgendwo zwischen Luxusgut und Hypothek. Kurz vor Ablaufdatum gibt’s sie dann gratis, quasi als Mitarbeiter‑Überraschungsei..... Und bei den Margen denkt man sich: Krise? Wo denn.... im Nirvana.....?
Dafür gibt’s in Produktion, Versand und Q‑Abteilung echte junge dynamische Perlen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
PK… ein Mysterium, das selbst Indiana Jones nicht entschlüsseln würde. Kommunikation? Ich verstehe wirklich kein Wort.... klingt wie ein TED‑Talk in einer Fremdsprache, die noch niemand erfunden hat. Präsentationen werden von Lehrlingen gehalten, die dank AI mehr wissen als die halbe Führungsetage. Meetings? Sinnlos, aber dafür zahlreich. Kommunikation darin: unverständlich, aber konsequent. Interessante Aufgaben? Selten. Hier schiebt jeder eine so ruhige Kugel, dass man meinen könnte, es sei ein Zen‑Kloster. Und während rote Zahlen gepredigt und Kündigungen verteilt werden, glänzt der Fuhrpark plötzlich mit neuen Spritfressern, die mehr Durst haben als ein Marathonläufer in der Wüste.
Verbesserungsvorschläge
Fluktuation dämmen...PK optimieren....PK sollte idealerweise im Konzern verankert sein. Und Kündigungen gern mit etwas mehr Diskretion und Professionalität. HR hätte hier ja durchaus die Chance, einmal richtig zu glänzen.
Zum Thema Fluktuation… ich weiss nicht mehr, wie viele neue Ansprechpersonen ich inzwischen hatte. Einkauf? Unzählige rein, unzählige wieder weg. Produktionsplanung? Dasselbe Spiel. Export‑Abteilung? Auch.
Man fühlt sich langsam wie in einer Serie mit ständig wechselnder Besetzung — nur ohne Vorspann...
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsklima je nach Laune der Klimaanlage: mal Polarkreis, mal Tropenhaus. In der Produktion dagegen konstant… sagen wir: aromatisch.
Image
Aussen glänzt es wie Hochglanzprospekt, innen eher Alltag ohne Filter.
Work-Life-Balance
40 Stunden pro Woche. Klassische Balance: Arbeit da, Leben dort.
Karriere/Weiterbildung
Karriere? Nur für jene, die die Konzernrichtlinie nicht nur kennen, sondern verehren, also auch vor dem Grosskonzern Altar auf die Knie gehen.
Gehalt/Benefits
Die Pensionskasse wirkt wie ein mathematisches Kunstprojekt: viele Tabellen, wenig Klarheit. Selbst die Verantwortlichen konnten den Deckungsgrad nur theoretisch umkreisen.“
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit: viel Papier, wenig Praxis.
Kollegenzusammenhalt
Produktion: Teamgeist wie aus dem Lehrbuch.
Administration: eher eine kulinarische Form des internen Kannibalismus...würziges Miteinander....
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren Kollegen geniessen Respekt und eine angenehme Position. Wenn selbst Lehrlinge Home‑Office mit Entertainment haben, weiss man: Die alten Hasen sind hier wirklich gut aufgehoben.
Vorgesetztenverhalten
Führung? Eher Fernsteuerung aus NL.
Arbeitsbedingungen
In der Administration herrscht die 40‑Stunden‑Ordnung.
In der Kommissionierung herrscht Hochleistung.
Bei den Vorgesetzten herrscht… sagen wir: eine ausgeprägte Affinität zu Rauchpausen.
Kommunikation
Kommunikation wie eine Wetterlage: Sonnenschein am Morgen, Gewitter am Nachmittag.
Gleichberechtigung
Vielfalt top. Der Woke‑Wortschatz kommt gratis dazu.
Interessante Aufgaben
Perfekt, wenn man bis zur Pensionierung im Energiesparmodus bleiben will.