2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Spannende und gesellschaftlich relevante Projekte
- Solide fachliche Aufstellung des Unternehmens
- Unterstützung von Weiterbildungen (Zeit und Kosten)
- Überdurchschnittliche Sozialleistungen
- Stark strukturierte, teils kontrollierende Führungskultur
- Begrenzte Mitsprache bei Entscheidungen
- Hoher Arbeits- und Effizienzdruck
- Begrenzte Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten ohne aktives Verhandeln
- Eingeschränkte Flexibilität bei Homeoffice und Arbeitsgestaltung
- Fehler-, Feedback- und Nachhaltigkeitskultur wenig strukturell verankert
- Führungskultur: Mehr Fokus auf Vertrauen, Eigenverantwortung und konstruktive Fehlerkultur
- Kommunikation: Informellen Austausch zwischen Mitarbeitenden stärker berücksichtigen
- Partizipation: Anliegen von Mitarbeitenden konsequenter in Entscheidungsprozesse einbinden
- Weiterbildung: Nach Weiterbildungen realistische Einarbeitungs- und Anwendungsphasen einplanen
- Karriereentwicklung: Transparente Entwicklungspfade und objektive Kriterien für Aufstieg schaffen
- Infrastruktur: Pausen- und Sitzungsräume trennen, Ergonomie ausbauen
Die Zusammenarbeit im Team funktioniert grundsätzlich gut, jedoch bleibt im Arbeitsalltag wenig Gelegenheit für sozialen Austausch.
Durch mehrere personelle Veränderungen in den vergangenen Jahren hat das Unternehmensimage aus meiner Sicht an Kontinuität eingebüsst.
Fachlich ist das Unternehmen gut aufgestellt. Im zwischenmenschlichen Bereich besteht jedoch aus meiner Erfahrung Entwicklungspotenzial.
Positiv hervorzuheben ist, dass viele Gemeinden und Kantone zu den langjährigen Kunden zählen und die direkten Ansprechpersonen im Unternehmen schätzen.
In Fachkreisen wird das Unternehmen aktuell mit einer soliden, wenn auch nicht herausragenden Reputation wahrgenommen.
Um die Arbeitsbelastung im Rahmen zu halten, ist es wichtig, Aufgaben aktiv zu priorisieren und auch Grenzen zu setzen. In einzelnen Bereichen besteht aus meiner Sicht eine implizite Erwartung, gelegentlich über die reguläre Arbeitszeit hinaus verfügbar zu sein. Homeoffice wird grundsätzlich angeboten, ist jedoch teilweise mit organisatorischem Vorlauf verbunden und nicht immer kurzfristig nutzbar.
Beruflicher Aufstieg ist möglich, setzt jedoch eine aktive Selbstpositionierung und geschicktes Verhandeln voraus. Ohne dies bleiben Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt.
Zudem wird eine starke Anpassung an bestehende interne Strukturen erwartet.
Weiterbildungen werden grundsätzlich finanziell und zeitlich unterstützt. Nach Abschluss wird jedoch eine unmittelbare Anwendung des neu erworbenen Wissens im Arbeitsalltag vorausgesetzt.
Das Gehalt ist branchenüblich und wird zuverlässig ausbezahlt. Lohnverhandlungen erfordern jedoch ein aktives Einbringen der eigenen Anliegen.
In einzelnen Gesprächen wurden Aussagen wahrgenommen, die auf eine stark arbeitgeberzentrierte Verhandlungsposition hindeuten.
Die Sozialleistungen sind für ein privatwirtschaftliches Unternehmen überdurchschnittlich ausgestaltet.
Ein Nachhaltigkeitsbericht wird erstellt und entsprechende Zeitressourcen werden dafür vorgesehen. Gleichzeitig liegt der Fokus aus meiner Sicht stark auf der Eigenverantwortung der Mitarbeitenden, während strukturelle Veränderungen eine geringere Rolle spielen. Dadurch entsteht teilweise der Eindruck, dass Nachhaltigkeit eher konzeptionell als operativ verankert ist.
Abseits der Führungsebene ist der kollegiale Zusammenhalt innerhalb der Teams recht gut. Auch mit Projektleitenden besteht eine überwiegend kollegiale Zusammenarbeit.
Der Altersdurchschnitt der neu eingestellten Mitarbeitenden war während meiner Zeit eher niedrig. Ob und in welchem Umfang auch erfahrene Fachkräfte gewonnen werden, bleibt aus meiner Sicht offen.
Soziale Aspekte von Führung haben im Arbeitsalltag nur begrenzt Raum. Entsprechende Massnahmen werden zwar umgesetzt, wirken jedoch teilweise eher formell als gelebter Bestandteil der Unternehmenskultur.
Mitarbeitende können Anliegen einbringen; aus meiner Sicht fliessen diese jedoch nur eingeschränkt in Entscheidungen und Veränderungen ein.
In einzelnen Bereichen wird ein stark kontrollierender Führungsstil wahrgenommen. Zudem ist die Fehlerkultur aus meiner Erfahrung wenig ausgeprägt, was die Eigenverantwortung einschränkt.
Die Räumlichkeiten sind insgesamt zweckmässig ausgestattet. Sitzungszimmer und Pausenbereich befinden sich im selben Raum, was den Rückzug für Pausen etwas einschränkt.
Die Ausstattung mit höhenverstellbaren Arbeitsplätzen erfolgt schrittweise schleppend und ist noch nicht vollständig umgesetzt.
Einige Investitionen scheinen stärker durch Marktanforderungen motiviert zu sein als durch die Bedürfnisse der Mitarbeitenden.
Die Arbeitsrapportierung erfolgt sehr detailliert in kurzen Zeiteinheiten. Insgesamt besteht ein hoher Fokus auf Zeit- und Kosteneffizienz.
Die Kommunikationskultur der Geschäftsleitung ist überwiegend formell und hierarchisch geprägt. Der informelle Austausch zwischen Mitarbeitenden spielt im Kommunikationsverständnis der Führungsebene aus meiner Sicht eine untergeordnete Rolle.
Mitarbeitende mit einem selbstbewussten Auftreten und hoher Eigeninitiative können sich hier gut positionieren. Aus meiner Sicht entspricht dieses Umfeld jedoch nicht in allen Punkten modernen Erwartungen an eine ausgewogene und inklusive Arbeitskultur.
Das Unternehmen bietet grundsätzlich viele spannende und relevante Projekte. Im Bewerbungsprozess und in der Anfangszeit werden vielfältige Aufgabenfelder aufgezeigt, die sich in der Praxis jedoch teilweise erst verzögert oder in geringerem Umfang realisieren lassen.
Als weniger erfahrene Fachperson wird man vergleichsweise früh in einen Aufgabenbereich eingeführt, der nicht in allen Punkten den eigenen Erwartungen entspricht.