Anständige Firma mit Wermutstropfen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Work-Life-Balance ist tiptop. Firmenmission ist ehrenswert. Führung ist nahbar und no-Bullshit. Sehr integre und am Boden gebliebene Angestellte. Kernzeiten 09:00 - 11:00 und 14:30 bis 16:30 lassen genügend Freiraum. Firma ist solide unterwegs.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Personalführung in meiner Erfahrung zT unprofessionell
Verbesserungsvorschläge
Führung professionalisieren, Strategie scheint zT sehr Handgelenk mal Pi.
Gehalt/Benefits
PK: 8% des Lohns ohne Koordinationsabzug. Löhne sind iO aber am unteren Ende der Zürcher Finanzbranche. Consultants steigen bei ca. 90'000 ein. Bei normalem Geschäftsgang kann mit 1-3k Lohnerhöhung pro Jahr gerechnet werden. Boni variieren aber normalerweise irgendwo zwischen 0-4k für Normalsterbliche.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma klammert dieses Thema eigentlich mehrheitlich aus, die meisten Partner und GL interessieren sich nicht gross dafür. Die ESG-Reports sind entsprechend auch nicht auf der Höhe der Zeit. Teilweise ist diese Haltung gerechtfertigt aufgrund von Greenwashing in der Industrie.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung ist grds. nahbar und freundlich. Keine starke hierarchischen Gefälle festzustellen. Fachliche Führung ist i.O., die persönliche leider schwach, unterscheidet sich aber von Team zu Team stark.
Unschön: Von einzelnen Führungspersonen zT schon sexistische und sexualisierte Kommentare/Witze gehört. Oder diese liessen homophobe/sexistische Aussagen/Witze von Mitarbeitern so stehen oder widersprachen kaum. Das befleckt das eigentlich gute Image der Firma.
Schade deshalb weil sehr gute, anständige und integre Leute da arbeiten, die diese Haltungen nicht teilen.
Kommunikation
So lange die Firma happy ist mit einem: angenehm. Sobald es Schwierigkeiten gibt möchte man lieber nicht mehr da arbeiten. Kommt aber auch wieder stark auf die Vorgesetzten an. Das ist ein generelles Problem der Firma: Erfolg ist stark vom Einsatz einzelner Personen abhängig.
Gleichberechtigung
Sausage Party (gefühlt 90% Männer, eine Partnerin). Firma bemüht sich um mehr Frauen in den Teams aber es ist kulturell bedingt leider nicht erstaunlich, dass das nur teilweise gelingt.