8 Stunden pure Unterdrückung – Schützt eure Gesundheit und meidet diesen Ort!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Am besten gefällt mir der Feierabend – wenn man dieses Chaos endlich hinter sich lassen und nach Hause gehen kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die 8 Stunden tägliche Arbeitszeit fühlen sich an wie reine Absitzerei in absoluter Isolation. Man fühlt sich komplett eingesperrt und kontrolliert, jegliche Menschlichkeit fehlt.
Verbesserungsvorschläge
Ein dringender Appell an die Konzernleitung in Deutschland: Wenn hier weiterhin weggeschaut und die Zusammensetzung der lokalen Geschäftsleitung nicht grundlegend verändert wird, hat der Standort Nidau keine Zukunft mehr. Ohne einen kompletten Wechsel in der Führungsebene wird diese Firma in der Region bald nicht mehr existieren.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist auf einem absoluten Tiefpunkt. Kaum ein Mitarbeiter hat morgens noch Lust, überhaupt zur Arbeit zu erscheinen. Das ist auch völlig verständlich, wenn man sich das Verhalten und die Führungskompetenz der Verantwortlichen anschaut.
Image
Während der Konzern H&T Presspart international womöglich ein solides Image pflegt, ist der Ruf von Presspart Nidau in der Region katastrophal. Das Unternehmen wird in der Umgebung von vielen Seiten belächelt und gilt lokal als einer der unattraktivsten und schlechtesten Arbeitgeber in der ganzen Region.
Work-Life-Balance
Unter dem Chaos in der Führung leidet auch die Work-Life-Balance. Spontane Freizeitplanung ist schwierig, da die Organisation der Arbeit sehr mangelhaft ist und der Druck auf die Angestellten abgewälzt wird.
Karriere/Weiterbildung
Für normale Mitarbeitende gibt es hier keinerlei Aufstiegs- oder Weiterbildungsmöglichkeiten; die Förderung der Belegschaft ist gleich null. Der einzige Bereich, in dem dringend umfassende Weiterbildungen und Führungsschulungen nötig wären, ist die Geschäftsleitung und das Management selbst, da dort jegliche Kompetenz für die jeweiligen Positionen fehlt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist hier ein absoluter Witz. Auch beim Geld regiert der reine Nasenfaktor: Die Lieblinge der Chefs bekommen die guten Positionen und einen starken Lohn hinterhergeworfen. Die anderen Mitarbeiter werden bei Gehaltserhöhungen komplett ignoriert und gehen leer aus, egal wie hart sie arbeiten.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Abteilung ist der Zusammenhalt gut, es kommt stark darauf an, wo man arbeitet. Das grosse Problem: Es herrscht ein massives „Abteilung gegen Abteilung“-Denken, man steht regelrecht auf Kriegsfuß miteinander. Das Schlimmste ist, dass die GL nicht schlichtet, sondern mitspielt. Auch die Leiter kämpfen hier aktiv gegeneinander, statt an einem Strang zu ziehen.
Umgang mit älteren Kollegen
Respektlos und ohne jede Wertschätzung für jahrelange Treue. Erfahrene Mitarbeiter mit echtem Know-how werden hier lieber gekündigt und durch neue Leute ersetzt, die absolut keine Ahnung haben und völlig unterqualifiziert sind. Das Management nimmt diese Inkompetenz und das Chaos im Alltag lieber bewusst in Kauf, anstatt den älteren Fachkräften den verdienten Respekt zu zeigen.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist von mangelndem Respekt und grosser Arroganz geprägt. Die Führungskräfte treten auf, als wären sie etwas Besseres. Konstruktive Kritik oder Korrekturen durch echtes Fachpersonal werden nicht akzeptiert. Sobald eine Fachperson widerspricht, schlägt das enorme Ego der Vorgesetzten zu, und es wird emotional und autoritär reagiert, anstatt fachlich zu argumentieren.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen spiegeln den Rest der Firma wider: Es wird am falschen Ende gespart. Der Druck ist hoch, aber die Unterstützung und die Ausrüstung, um die Arbeit vernünftig und sicher zu erledigen, lassen oft zu wünschen übrig. Auf die Gesundheit der Mitarbeitenden wird unter dem ständigen Zeitdruck kaum Rücksicht genommen.
Kommunikation
Es wird sehr viel kommuniziert, nur leider kommunizieren mehr die Unwissenden als die Wissenden. Die Geschäftsleitung äussert sich zwar ständig, aber es kommt nichts Anständiges dabei heraus. Die echten Fachleute, die das nötige Wissen besitzen, werden komplett ignoriert und nicht beachtet – vielleicht aus Neid oder Angst vor besserer Kompetenz. Reine Quantität statt Qualität.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung existiert in diesem Betrieb nicht; es regiert der reine „Nasenfaktor“ und pure Sympathiepolitik. Sogenannte „Lieblinge“ der Führungskräfte werden extrem bevorzugt, erhalten einfache Aufgaben und grosszügige Deadlines. Wer nicht zu diesem Kreis gehört und nur als Nummer gilt, wird mit Arbeit überhäuft und unter massiven Zeitdruck gesetzt. Ein absolut unfaires System.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich sind eigentlich sehr interessant. Das Problem ist: Man übernimmt hier regelmässig die Aufgaben der Führungskräfte, weil diesen schlichtweg das nötige Know-how fehlt. Trotzdem halten sie sich natürlich für die Besten und verkaufen den Erfolg als ihren eigenen.