64 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
64 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
64 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr angenehm.
Ist halt ein EW und kein Techunternehmen
Gut
Hat man immer die Chance dazu
Eher überdurchschnittlich
Das waren die besten Arbeitskollegen die ich je hatte
Respetvoll
Gut
Gut
Meistens gut
Wird gelebt
Kommt auf die Abteilung an
Miserable da viele Kündigungen, Ellenbogenmentalität.
Eher negativ auch bei vielen Kunden, Beurteilungen sagen es ja.
Geht ja nicht bei den Bedingungen
Nur Standart
Das beste an der Firma gute Bezahlung
Umweltbewusst nur nach außen Sozialbewusstsein keines Mitarbeiter kündigen werden gekündigt nicht ernst genommen
Viele haben die Nase voll machen halt Dienst nach Vorschrift.
Besser rausschmeissen da zu teuer.
Keine Sozialkompetenz von manchen Teamleiter und Vorgesetzte nicken es ab.
Material Werkzeug Hilfsmittel top
Schlechte Informationspolitik, Infos werden zurück gehalten damit keiner kritisch nachfragt. .
Nichts negatives bekannt
Schöne abwechslungsreiche Projekte
Die Primeo ist flexibel aufgestellt und ist sich der Dynamik im Markt bewusst. Neue Themen wie bspw. AI werden gepusht und nicht als Risiko empfunden. Die Anpassungsfähigkeit ist eine der wichtigsten Merkmale im heutigen Markt und hier ist die Primeo gut aufgestellt.
Manchmal geht es zu lange bis Entscheide gefällt werden. Dies hat evtl. auch mit der Komplexität der Firmenstruktur (Wärme, Netz, Holding, Handel) zu tun.
Die Kommunikation seitens GL (höher getaktet) sowie die unternehmensweite Projektpriorisierung sind Aspekte welche definitiv Verbesserungspotential haben.
Im Umkreis meines Teams und Abteilung ist die Arbeitsatmosphäre sehr gut, da in den letzten 3 Jahren sehr darauf geachtet wurde, dass Leute rekrutiert werden, welche auch zum Unternehmen und zu unserer Kultur passen.
Das Image intern ist weitesgehend positiv. Es hat aber auch immer wieder stimmen die sich nicht mit Entscheiden identifizieren können. Es gibt auch aus meiner Sicht einige Mitarbeiter, welche die Komplexität des Unternehmens und der Energiebranche (vier verschiedene Gesellschaften) nicht verstehen bzw. unterschätzen und dadurch auch frustriert sein können.
Es wird sehr Rücksicht darauf genommen wenn jemand Kinderbetreuung hat oder auch andere wichtige private Termine. Dabei helfen wir uns gegenseitig aus. Hier ist das Unternehmen sehr sozial eingestellt.
Die Primeo hat mich persönlich über die Jahre immer unterstützt wenn ich Weiterbildungen machen wollte. Dies ist sehr positiv. Dieses Bild findet man immer wieder vor. Wir haben einige Mitarbeiter welche sich in berufsbegleitenden Studiengängen oder auch generellen Weiterbildungen befinden.
Wenn man als Mitarbeiter gute Resultate erzielt ist immer auch Spielraum für eine Lohnerhöhung da. Man muss aber definitiv etwas dafür machen. Der Gehalt orientiert sich am Markt und bewegt sich im soliden Mittelfeld.
Als Energieunternehmen achtet die Primeo darauf, dass ihre Fahrzeugflotte elektrifiziert ist und die Mitarbeiter diese Fahrzeuge auch bevorzugen.
Grosser Zusammenhalt, da wie gesagt sehr darauf geachtet wird das es menschlich miteinander passt.
Sehr respektvoll. Wir haben viele Kollegen die 20 Jahre und mehr im Unternehmen arbeiten.
Meine direkte Vorgesetzten haben ein sehr transparentes und offenes Verhalten. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass das nicht in allen Bereichen so ist. Wir werden sehr stark in Entscheide miteinbezogen - es herrscht keine "one person decides all" Kultur.
Nicht am modernsten aber erfüllt alle Ansprüche.
Die Kommunikation läuft über die Linie und ist generell ausreichend. Nichtsdestotrotz dürfte die Geschäftsleitung höher getaktet über Aktivitäten informieren. Dies wünsche ich mir vor allem.
Hat in den letzten Jahren stark zugenommen auch mit der Besetzung der erweiterten GL mit 3 Frauen.
Die Energiebranche ist im Wandel an interessanten Aufgaben mangelt es nicht. Die Primeo Energie hat das Glück mit vielen Partnern zusammenarbeiten zu dürfen und auch viele Anfragen zu erhalten. Das macht den Arbeitsalltag spannend. Vor allem in der IT passiert enorm viel, weil sich diese auch entsprechend flexibel ausrichten muss.
Interessantes Tätigkeitsfeld in der Energieversorgung. Einige Kollegen empfand ich als kollegial und hilfsbereit. Die Vergütung empfand ich als in Ordnung, auch wenn ich sie rückblickend nicht noch einmal annehmen würde.
Am Standort Münchenstein habe ich eine dauerhaft angespannte Stimmung wahrgenommen. In Gesprächen mit Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen habe ich eine tiefe Unzufriedenheit über die Entwicklung des Unternehmens wahrgenommen. Der Frustrationspegel war meiner Wahrnehmung nach so hoch, dass ich mich als Neueinsteiger zeitweise wie der einzige Optimist im Raum fühlte. Rückblickend verstehe ich diese Mitarbeitenden.
Die Einarbeitung empfand ich als unstrukturiert, wobei das noch eine Untertreibung ist. Meinem Empfinden nach bestand sie aus einem Ordner mit dem Titel 'Lies das mal durch' und dem stillen Gebet, dass man danach alles versteht. Mir wurden vor Stellenantritt konkrete berufliche Zusagen gemacht, die innerhalb der ersten zwei Wochen hinfällig waren. Man wurde einfach fallengelassen. Mein Eindruck war, dass man als Person, die neu in diesem Bereich war, sofort auf dem Niveau langjähriger Mitarbeitender agieren sollte oder darüber hinaus. Als würde man mit einem Speedboot meilenweit in den Ozean gefahren, dort über Bord geworfen, und dann schauen müssen, wie man irgendwie zurückkommt. Der Kapitän fährt derweil zurück und notiert in der Akte, dass ihn die Schwimmtechnik seines Leichtmatrosen nicht überzeugt hat. Es ist an Absurdität nicht zu übertreffen. Am liebsten hätte man meinem Eindruck nach Berufseinsteiger mit zehn Jahren Erfahrung, um den letzten Rappen in der Einarbeitung zu sparen.
Feedback zu Beginn wirkte auf mich nicht offen. Das Verhalten und die Äußerungen einzelner Führungskräfte empfand ich als nicht professionell. So etwas ist mir in keinem anderen beruflichen Umfeld begegnet. Mein Eindruck war zudem, dass HR durchaus über gewisse systemische Defizite im Unternehmen Bescheid weiss, aber meiner Wahrnehmung nach nicht angemessen darauf reagiert wird. Eine Verantwortungsübernahme und Fürsorgepflicht gegenüber Mitarbeitenden bei schwierigen Situationen waren für mich nicht erkennbar. Die Frage, die sich für neue Mitarbeitende stellt: Ist es das Risiko wert? Die beruflichen Konsequenzen dieser Erfahrung trage ich bis heute. Wer als Berufseinsteiger in dieser Branche nach jahrelanger Ausbildung in eine solche Situation gerät, steht danach vor einem erheblichen Karriereschaden, der existenzbedrohend werden kann und den das Unternehmen meiner Erfahrung nach nicht im Geringsten interessiert. Auch jungen Menschen, die hier eine Ausbildung oder einen beruflichen Einstieg erwägen, würde ich empfehlen, sich vorab sehr genau zu informieren und sich von überzeugenden Bewerbungsgesprächen und einem professionellen Aussenauftritt nicht blenden zu lassen. Hinter den Kulissen geht es meiner Erfahrung nach ganz anders zu, wie auch andere Bewertungen hier eindringlich berichten. Diese Erfahrung hat Spuren hinterlassen, die ich bis heute spüre, und ich wünschte, ich hätte sie bei Primeo Energie nicht machen müssen. Ich empfehle jedem, der sich für dieses Unternehmen interessiert, neben dieser Bewertung auch weitere Erfahrungsberichte zu lesen und sich im Vorfeld mit ehemaligen oder noch aktiven Mitarbeitenden auszutauschen. Eine gründliche Sorgfaltsprüfung kann ebenso entscheidende Hinweise für die eigene Entscheidung liefern. Sollte auf diese Bewertung ein standardisiertes Gesprächsangebot folgen, möchte ich anmerken: Die Zeit für einen offenen Dialog wäre meiner Meinung nach während des Arbeitsverhältnisses gewesen und nicht erst, nachdem die Konsequenzen bereits eingetreten sind. Rückblickend hätte ich auf das Gehalt verzichtet, wenn ich mir diese Erfahrung hätte ersparen können.
Nachtrag zur Arbeitgeber-Antwort: "Es tut uns leid zu lesen" ist meiner Wahrnehmung nach keine Verantwortungsübernahme, sondern ein Bedauern darüber, dass es jemand ausgesprochen hat. Die Antwort verspricht, man arbeite "laufend daran, Prozesse und Führungsarbeit weiterzuentwickeln." Dass gleichzeitig aktuelle Mitarbeitende öffentlich berichten, es werde nach jeder Panne erneut Besserung gelobt, nur um es beim nächsten Mal genau gleich schlecht zu machen, spricht meiner Meinung nach für sich. Für diejenigen, deren berufliche Wege hier nachhaltig beschädigt wurden, empfand ich diese Antwort als Hohn.
Aus meiner Erfahrung hätte ich mir eine strukturiertere Einarbeitung mit klarer Roadmap und erfüllbaren Einzelzielen gewünscht. Mein Tipp an Bewerbende: Dies explizit und schriftlich einfordern. Auch wenn ein Unternehmen sich flexible Mitarbeitende wünscht, sollten die Spielregeln meiner Meinung nach für beide Seiten fair und transparent sein, damit Erwartungen nicht nachträglich in unerreichbare Höhen verschoben werden können. Ich hätte es als hilfreich empfunden, wenn bei der Stellenbesetzung offener kommuniziert worden wäre, welches Erfahrungslevel tatsächlich erwartet wird. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass überhebliches Verhalten, das ich wahrgenommen habe, für mich erkennbar angegangen wird. Insgesamt habe ich sowohl gute als auch schwierige Erfahrungen gemacht. Ich habe engagierte und kompetente Mitarbeitende erlebt, gleichzeitig sehe ich aber auch erhebliche Baustellen in den Bereichen Führung, Kommunikation und Teamkultur. Rückblickend distanziere ich mich ausdrücklich von gewissen gelebten Werten, die ich im Unternehmen wahrgenommen habe, und hätte mir gewünscht, dass die in der Verhaltensrichtlinie definierten Standards auch im Alltag für mich erkennbar durchgesetzt werden. Was ich wahrgenommen habe, empfand ich als ein grundlegendes Governance-Defizit: Die beschriebenen Muster werden meinem Eindruck nach nicht nur geduldet, sondern durch Passivität auf Führungsebene geradezu begünstigt. Dass fähige Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, ist in der HR-Analytik als Regrettable Attrition bekannt, ein Frühindikator, der meinem Eindruck nach ignoriert wird. Wer Verantwortung im Unternehmen trägt, sollte in den Spiegel schauen und sich fragen, ob das noch tragbar ist.
Ich habe grossartige Kollegen kennengelernt, mit denen die Zusammenarbeit bereichernd war. Gleichzeitig habe ich in meinem Umfeld auch in Abgründe geblickt, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Mein Eindruck war, dass bereits eine kleine Anzahl an Personen, die sich meiner Wahrnehmung nach wiederholt daneben verhalten haben, ausreicht, um das gesamte Betriebsklima nachhaltig zu vergiften. Ich hatte zudem den Eindruck, dass solches Verhalten nicht nur ohne erkennbare Konsequenzen blieb, sondern von Seiten des Unternehmens eher gefördert als unterbunden wurde. Wer am lautesten auftritt und sich mit den richtigen Personen verbündet, kann meiner Wahrnehmung nach andere ungestraft ausspielen. Wer sich hier bewirbt, sollte sich bewusst sein, dass man sich auf ein gewisses Risiko einlässt. Meine Erfahrung hat gezeigt: Es kann sehr gut laufen, aber wenn es schlecht läuft, sind die Konsequenzen erheblich. In Gesprächen mit anderen Mitarbeitenden habe ich ähnliche Eindrücke wahrgenommen, auch nach meinem Austritt.
Das Aussenbild des Unternehmens entsprach meiner Erfahrung nach nicht dem Arbeitsalltag vor Ort. Das moderne Employer Branding nach aussen liess sich meines Erachtens nicht mit den internen Arbeitsprozessen und der gelebten Kultur vereinbaren. Nach aussen hin wirkt das Unternehmen meinem Eindruck nach hochtechnologisch, intern empfand ich vieles als veraltet.
Grundsätzlich in Ordnung. Als Person, die neu in diesem Bereich war, wurde man meinem Empfinden nach mit einer enormen Bandbreite an Themen überschwemmt, ohne dass für mich klare Prioritäten und Zuständigkeiten erkennbar waren. Die Erwartungshaltung empfand ich als nicht im Verhältnis zur tatsächlichen Einarbeitungszeit. Ich hatte den Eindruck, dass die Zeit, die man braucht, um in einer neuen Branche anzukommen, grundsätzlich bekannt war, mir aber in der Praxis nicht zugestanden wurde.
Das Tätigkeitsfeld an sich hätte meiner Meinung nach viel Potenzial für eine langfristige berufliche Entwicklung geboten. Eine tatsächliche Entwicklungsperspektive konnte ich jedoch nicht erkennen. Einen klaren Entwicklungsplan mit realistischen Meilensteinen sowie Konzepte der systematischen Personalentwicklung habe ich vermisst. Dass fähige Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, empfand ich nicht als Zufall, sondern als Muster. Für eine Person, die neu in diesem Bereich war, empfand ich die Möglichkeiten als enttäuschend. Wenn Führungskräfte selbst nicht beherrschen, was sie von Neueinsteigern innerhalb weniger Wochen erwarten, sagt das meiner Meinung nach weniger über den Neueinsteiger als über die Führungskraft. Mein Rat: Vor einer Zusage konkret nach einem Entwicklungsplan fragen und sich diesen schriftlich bestätigen lassen.
Die Vergütung war in Ordnung. Die Frage ist, ob sie den Preis wert ist, den man dafür zahlt und das Risiko, das man dabei eingeht.
Zum Umweltbewusstsein kann ich wenig sagen. Sozialbewusstsein beginnt meiner Meinung nach bei den eigenen Mitarbeitenden. Hier habe ich bei einzelnen Personen Nachholbedarf wahrgenommen.
Ich habe viele Kollegen als kollegial und unterstützend erlebt. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass sprachliche und kulturelle Integration am Standort stillschweigend vorausgesetzt wird. Wer Schweizerdeutsch nicht sofort fließend versteht, dem wird das meiner Wahrnehmung nach nicht nachgesehen, sondern hinter dem Rücken angelastet. Es entstand bei mir der Eindruck, dass Äußerungen, die ich als herablassend empfunden habe, von Führungskräften stillschweigend hingenommen wurden. Ein Vertrauensverhältnis und echte Kameradschaft können sich unter solchen Bedingungen meiner Meinung nach nicht entfalten. Ich war meinem Eindruck nach nicht der Einzige, der das so empfunden hat. Auch in Gesprächen mit Mitarbeitenden aus anderen Bereichen habe ich ähnliches wahrgenommen.
Konnte ich nicht negativ beurteilen. Mir ist jedoch aufgefallen, dass langjährige Mitarbeitende meiner Wahrnehmung nach teilweise resigniert wirkten. Das hat mich nachdenklich gestimmt.
Sehr unterschiedlich. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es durchaus Führungskräfte im Unternehmen gibt, die ihre Arbeit gut machen und sich professionell verhalten. Meine persönliche Erfahrung war jedoch eine andere. Das Verhalten empfand ich als weder professionell noch rollengerecht. Einen vertrauens- und respektvollen Umgang, wie er in der Verhaltensrichtlinie vorgesehen ist, habe ich in meinem Umfeld nicht wahrgenommen. Zudem gewann ich den Eindruck, dass manche Führungskräfte primär darauf bedacht waren, sich selbst abzusichern. Ob Mitarbeitende dabei auf der Strecke bleiben, schien meiner Wahrnehmung nach zweitrangig. Statt ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, entstand bei mir der Eindruck einer klassischen selbsterfüllenden Prophezeiung: Die Überzeugung, dass es nicht funktionieren würde, schien von Anfang an festzustehen. Jedes Verhalten wurde meiner Wahrnehmung nach so interpretiert, dass es diese Erwartung bestätigte. Positive Entwicklungen wurden gar nicht erst wahrgenommen, geschweige denn artikuliert. Rückmeldungen habe ich als einseitig wahrgenommen, mit klarem Fokus auf das Negative. Das hat etwas in mir verändert, das ich nicht so leicht rückgängig machen kann.
Die räumlichen Gegebenheiten empfand ich als in Ordnung. Die Arbeitsprozesse jedoch empfand ich als veraltet. Manche Prozesse wirkten auf mich, als hätte man sie einmal aufgesetzt, den Verantwortlichen befördert, und seitdem nie wieder angefasst. Moderne digitale Werkzeuge und moderne Workflows fehlten meinem Eindruck nach an vielen Stellen. Ein Energieversorger, der die Zukunft gestalten will, sollte meiner Meinung nach auch intern im 21. Jahrhundert angekommen sein.
Wichtige Informationen kamen meiner Wahrnehmung nach oft zu spät oder gar nicht. Es gab aus meiner Sicht sehr positive Seiten in der Kommunikation, mit Personen, deren Austausch ich als bereichernd empfunden habe. Genauso gab es jedoch gewisse Personen, deren Äußerungen und Verhalten ich als mehr als nur respektlos und überheblich empfunden habe. Schweigen empfand ich in diesem Umfeld nicht als Neutralität, sondern als stille Zustimmung. Interne Versammlungen empfand ich zunehmend als Inszenierungen, bei denen Teamwork und Zusammenhalt beschworen wurden, die meiner Wahrnehmung nach im Arbeitsalltag kaum stattfanden. Ich hatte den Eindruck, dass ein Grossteil der Anwesenden das selbst nicht mehr ernst nehmen konnte. Manche verliessen den Saal zumindest meiner Beobachtung nach sichtlich missmutig und kamen erst einige Zeit später zurück. Eine erkennbare Verantwortungsübernahme von Seiten des höheren Managements habe ich dabei vermisst.
Als ausländischer Mitarbeitender hatte ich den Eindruck, dass man sich der vorherrschenden Kultur vollständig anpassen muss, ohne dass einem dabei aktiv entgegengekommen wird. Wer nicht ins gewohnte Bild passt oder einen anderen beruflichen Hintergrund mitbringt, wird meiner Wahrnehmung nach eher geduldet als gefördert. Ich hätte mir gewünscht, dass Diversität stärker als Bereicherung wahrgenommen wird, nicht nur auf dem Papier, sondern im täglichen Umgang.
Die Aufgaben hätten spannend sein können. Was davon im Alltag übrig blieb, war aus meiner Sicht überwiegend Informationssuche in chaotischen Strukturen. Die internen Ordnerstrukturen und Systeme empfand ich als derart unübersichtlich, dass man gefühlt ein Sonar bräuchte, um sich in deren Tiefen zurechtzufinden. Dieser Tauchkurs scheint vor Stellenantritt stillschweigend vorausgesetzt zu werden. Das Potenzial wäre meiner Meinung nach da gewesen, es wurde aus meiner Sicht jedoch regelrecht verspielt.
In meiner Wahrnehmung finden im gesamten Unternehmen sehr viele politische Grabenkämpfe statt. Dies macht sich unweigerlich im Umgang mit den verschiedenen Teams und bei der negativen Arbeitsatmosphäre bemerkbar. Es herrscht kein grundsätzliches "Miteinander" sondern ich spüre sehr viel "Gegeneinander" und Fingerpointing.
Offiziell hat man flexible Arbeitszeiten. Der Workload ist in gewissen Teams aber (teils auch am Wochenende) dermassen hoch, dass die Work-Life-Balance extrem darunter leidet. Mehr Ressourcen werden v.a. in denjenigen Teams gesprochen, die "coole" Sachen machen oder wo der Teamleiter einen guten Draht zum CEO hat, nicht dort, wo die Ressourcen eigentlich dringend gebraucht würden. Das führt dazu, dass gewisse Teams immer am Limit laufen und in der Folge einer nach dem anderen kündigt. Statt Lehren daraus zu ziehen, ist das Management jedoch bei jeder erneuten Kündigung wieder total überrascht. Das HR ist sehr verständnisvoll und unterstützend, aber in meiner Erfahrung absolut machtlos.
Für Weiterbildung bleibt aufgrund des hohen Workloads leider keine Zeit. Für eine Karriere braucht es in meiner Einschätzung in dieser Firma wohl v.a. die richtigen Connections.
Das hängt sehr von den Kollegen ab. Auch hier gibt es kein grundsätzliches "Miteinander", aber es gibt einzelne tolle Kollegen, mit denen man sehr gut und konstruktiv zusammenarbeiten kann.
Wenn ich hier null Sterne geben könnte, würde ich das tun. Wertschätzung, Unterstützung, Menschlichkeit, Gespür für Zwischenmenschliches, gute Kommunikation und allgemein eine gute Team-Kultur sucht man hier vergebens.
Die Kommunikation in dieser Firma ist eine absolute Katastrophe! So etwas habe ich echt noch nie erlebt. Man gelobt nach jeder Kommunikationspanne erneut Besserung, nur um es beim nächsten Mal wieder genau gleich schlecht zu machen.
Theoretisch wären die Aufgaben und die Branche interessant. Wenn jedoch alle anderen Punkte negativ sind, ist das leider auch nur ein schwacher Trost.
Infrastruktur war gut auch die Benefits
lange leerzeiten von Abklärungen und Führungsproblem in der Abteilung
Dem Mitarbeiter wirklich eine Feedback geben und nicht erst wenn es schon zu spät ist. Dazu könnten die Abklärungen speditiver sein.
durch die flexiblen Arbeitszeiten hat man viel Freizeit
gute Bezahlung
Teamspirit unter den Abteilungen ist hervorragend
unter einer Führung hatte ich andere Erwartungen
Informationen kommen nur spärlich oder erst nach dem nachhaken
jeder Tag war anders
I personally experienced many colleagues as professional, supportive and technically skilled. The technological environment appeared modern and the benefits seemed reliable.
My negative impressions relate mainly to what I perceived as weak leadership in the IT division, internal politics, inconsistent direction and behaviours that in my view disrupted cooperation and made the work-life balance more difficult than expected.
From my perspective, strengthening leadership within the IT would bring significant improvements. I believe clearer responsibilities, more transparent decision-making and consistent leadership behaviour would help stabilise the organisation. In my view, addressing disruptive or manipulative tendencies and creating a more coherent strategy would support both employees and the business.
In my personal experience, the company culture is based on positive values, although I often felt that these values were not consistently reflected in day-to-day operations. From my perspective, internal dynamics and informal influences sometimes limited the effectiveness of the intended culture.
The work atmosphere differed strongly depending on the team. I experienced many colleagues as highly motivated and supportive, though within the IT division I personally perceived a certain level of uncertainty and tension, which I attributed to unclear leadership and shifting priorities.
Externally solid, internally the leadership issues are more visible.
The work-life balance is below expectations. High workload, frequent operational disruptions and politically influenced priorities lead to stress and limited predictability for employees.
Training is possible but not strategically managed. Employees often have to drive development themselves. Leadership weaknesses in IT limit long-term growth opportunities.
Good social benefits, average salaries.
As an energy provider, environmental and social responsibility are taken seriously.
My impression of the team cohesion was mostly positive. Many colleagues seemed cooperative and respectful, and I felt that the workforce itself was not the root of the challenges I encountered.
Experienced staff are appreciated and mostly treated with respect.
My personal perception of the leadership within the IT division was mixed. I often had the impression that the department lacked clear direction and stability. I also felt that certain individuals in leadership roles behaved in a way that created friction or hindered progress. Some behaviour struck me as overly controlling or self-centred, which in my view contributed to inefficiencies and conflict. These are my subjective impressions and may not reflect the experience of others.
The working conditions seemed structurally sound, although my experience was that internal politics and leadership inconsistencies occasionally made the daily workflow more difficult.
Communication appeared generally structured, yet in my view important information occasionally reached teams late or in an incomplete form. This gave me the impression that informal channels played a larger role than intended, which sometimes affected clarity and transparency.
Diversity exists but is not a strategic priority. No systemic issues or discrimination observed during the time of engagement.
The tasks themselves seemed engaging and technically interesting. However, I personally felt that inconsistent leadership and shifting priorities made it difficult to fully realise the potential of these assignment.
Es fehlt an professionellem Verhalten und echter Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten. Wer auf klare Kommunikation und respektvollen Umgang Wert legt, wird hier schnell enttäuscht. Zudem ist die HR Abteilung ein reines Desaster. Jegliche Verantwortung in dieser wichtigen Abteilung wird ungenügend, unprofessionell und fehlerhaft ausgeführt.
Unbedingt die (zweifelhaften) Führungskräfte stoppen, willkürliche und persönlich motivierte Zielen zu verfolgen. Unprofessionelle Rivalitäten unterbinden und ein Miteinander statt ein Gegeneinander anstreben. Hinschauen und Handeln.
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Kollegenzusammenhalt
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Work-Life-Balance
Das Unternehmen leidet unter einer schwachen Führungskultur und fehlender strategischer Ausrichtung. Entscheidungen wirken oft willkürlich und wenig nachvollziehbar. Mitarbeitende erhalten kaum Orientierung oder Unterstützung, was die Zusammenarbeit erschwert und das Arbeitsklima belastet.
Interessante Aufgaben.
Führungsloses Chaos in dem jeder machen kann was er will.
Einführung klarer Rollenbilder und Verantwortlichkeiten
Stärkere Führung und Governance-Strukturen für übergreifende Themen (Group CEO nicht spürbar in seiner Rolle als Leader)
Geschäftsführer auf Segment-Ebene stärker kontrollieren. Die bauen sich eigene Reiche auf.
Ressourcenplanung professionalisieren und endlich an den richtigen Stellen mehr Personal rekrutieren.
Realistische Zielsetzung und Priorisierung statt ständiger Überlastung durch neue Themen
Entscheidungen sollten zeitnah und transparent getroffen werden – auch unbequeme
Druck, Kostensparen, noch mehr Arbeit für die gleiche Anzahl Mitarbeiter
Aussen hui, innen pfui
Immer mehr Tätigkeiten, verteilt auf gleich viele Teammitglieder
Wegen dem Druck und vieler Arbeit, bleibt keine Zeit für Weiterbildung. Viel versprochen worden aber noch nichts ermöglicht worden.
Nicht mehr zeitgemäss. Zusätzliche Verantwortung wird nicht honoriert sondern explizit gefordert.
Kollegiales Team mit hoher Fachkompetenz
Jeder hat seine eigenen Interessen und schaut nur auf sich. Gibt auch Personen in Positionen und Themengebiete von denen sie keine Ahnung haben. Die Folge sind Chaos und unklare Aufgaben und Verantwortungen.
Druck, Druck, Druck.
Keiner weiss, wo die Reise hingehen soll. Heute so, Morgen wieder anders.
Viele interessante Aufgaben. Die wenigsten können aber leider wirklich gewinnbringend und nachhaltig umgesetzt werden.
Zentrale Lage
Erfolgs Beteiligung
Grundsätzlich gute Teamleiter
Den Zusammenhalt in den Teams
Viele Anlässe. Auch für die Familie
Personalplanung;
zufiele Spezialisten die überall mitreden, jedoch keine Verantwortung übernehmen oder einen Mehrwert generieren.
Besser Personalplanung bei geplanten Abgängen.
Weniger Spezialisten und wieder mehr Generalisten.
Wenn mehr Aufträge angenommen werden, müssen dafür auch mehr Mitarbeiter eingestellt werden und nicht laufende Kerngeschäfte zurück gestellt werden.
Immer mehr Aufträge ausserhalb des Kerngeschäftes. Jedoch mit den selben Mitarbeitern. Überzeiten sind angesagt.
Immer schwieriger den Ausgleich zu finden.
Grundsätzlich möglich. In der Regel mit einer Unterstützung von 50%. Dies
Jeder verteidigt sein Gärtchen. Eine Zusammenarbeit ist nicht einfach.
Die Teamleiter setzten sich für die Mitarbeiter ein. Die GL will nur noch mehr Umsatz sehen. Geplante Abgänge werden teilweise nicht 1:1 ersetzt oder erst nach Monaten.
Älter Büros, alte Anlagen, stets weniger Parkplätze vorhanden.
Durch die Fachabteilungen und Fachteams, kenn keiner mehr das grosse ganze. Leider immer mehr "Fachspezialisten" statt Generalisten.
Vielseitig und stets etwas neues
So verdient kununu Geld.