Von einer Bewertung von 5++ auf 2 innerhalb von 3 Jahren
Gut am Arbeitgeber finde ich
War eine grosse Familie, wo man sich gegenseitig geholfen und für einander eingestanden ist. Man hatte immer ein Ziel vor Augen, hat die Arbeit gesehen, wusste, was zu tun war und konnte sich einbringen. Der beste Arbeitgeber, den ich je hatte. - Leider hat sich das 180° geändert. Mit vielen personellen Änderungen, auch in der GL, hat man eine Struktur von einem Grosskonzern aufgebaut mit einem 5 Jahresplan jenseits vom Realistischen Die Mitarbeiter-Goodies wurden über die Jahre suksessive zusammengestrichen. Dieses Jahr kamen wir nicht mal mehr in den Genuss von einem 3-Königskuches, was andere Jahre noch Tradition war. In der Zwischenzeit habe ich das Gefühl, dass es nicht mehr gewollt ist, dass man als normaler Mitarbeiter mitdenkt und einbringt, sondern dass von der Firma kopflose Gehorsam gefordert wird. - Um die Frage zu beantworten: Leider kann ich aktuell nicht mehr viel Gutes an der Rapid feststellen. Mit dem 100 jährigen Bestehen und den ausscheidenden Mitarbetier geht eine Ära zu Ende. - Und ich drufte das miterleben und dafür bin ich allen ehemaligen Mitarbeitenden und der Rapid unendlich dankbar. - War mein besster Arbeitgeber; Leider "war"
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Abgehobene Geschäftsleitung, die den Bezug zu der Realität und den Arbeitenden verloren hat. Unrealistische Jahresziele und ein Produkteportfolio, mit dem man am Kunden vorbei entwickelt. - Wird das nächste traditionsträchtige Unternehmen, dass nach dem 100 jährigen Bestehen ein Übernahmekandidat ist oder sich in die Liste der insolventen Schweizer Traditionsfirmen eingliedern kann.
Verbesserungsvorschläge
Leider wurde in der Vergangenheit unterschiedliche Fehlentscheidungen gefällt. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, falsche Strategie, falsche Entscheidungen, falsche Investitionen, Mitarbeiter, die man ziehen liess.
-> Mit personellen Änderungen, angefangen in der GL, auf das was man kann zurückbesinnen, Gesundschrumpfen und wieder mehr Wert auf den Zusammenhalt / Arbeitsklima legen. Realisteische Ziele definieren, die erreichbar sind, anstelle vom VR getrieben zu werden. Lieber der grosse Fisch im kleinen Teich als der kleine Fisch, der bei den Grossen mitmischen will.
Arbeitsatmosphäre
War schon wesentlich besser. Vor einigen Jahren sprang ich am Morgen aus dem Bett und konnte es kaum erwarten, um zur Arbeit zu gehen. Leider ging es in den letzten Jahren nur noch in eine Richtung: Abwärts
Image
Der Lack blättert und die Konkurrenz schläft nicht. Innovation ist vorhanden. Aber was nützt das, wenn man am Markt vorbei entwickelt und keine Produkte angeboten werden können, die in einem Nischenmarkt mehrheitstauglich sind
Work-Life-Balance
Work-Life Balance ja, aber nur zu den Konditionen von Rapid.
Karriere/Weiterbildung
Förderung ohne Eigeninitiative und ohne jahrelange Verpflichtung, habe ich nicht erlebt
Gehalt/Benefits
Gehalt entspricht dem Marktdurchschnitt. Allerdings kann keine Gehaltsentwicklung und oft auch kein Teuerungsausgleich erwartet werden. Grosse Karrieresprünge kann nicht gemacht werden, dafür ist die Firma zu klein. Man wird aber eher kleingehalten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Entspricht wahrscheinlich mehr oder weniger den gesetzlichen Vorgaben. Darüberhinaus kann ich kein zusätzliches, freiwilliges Engagement feststellen
Kollegenzusammenhalt
In unserem Bereich noch OK, Tendenz abnehmend. Es gibt Bereiche, die besser, aber auch schlechter sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Mitarbeiter mit einigen Jahren Erfahrung geniessen ein hohes Ansehen. - Leider gibt es je länger je weniger solcher Mitarbeiter
Vorgesetztenverhalten
Leider zu viele Vorgesetzte, die keine Ahnung haben, die aber meinen, dass sie mit allen Wasser gewaschen sind und alles besser wissen.
Arbeitsbedingungen
Guter Durchschnitt mit Raum nach oben. Infrastruktur wird eher vernachlässigt und altert vor sich hin
Kommunikation
Die GL gibt sich Mühe um transparent zu sein und regelmässig zu informieren. Leider versandet die Kommunikation meist im Kader, so dass Informationen oft nicht zeitnah bei der arbeitenden breiten Masse ankommt.
Gleichberechtigung
Mindestens predigt man das gebetsmühlenartig
Interessante Aufgaben
Interessantes Umfeld mit vielen Möglichkeiten, wenn man die Initiative ergreift und das Umfeld es zulassen würde.