Schöner Arbeitsort, keine guten Vorgesetzten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Regelmäßige Meetings und technische Ausstattung, positive Zusammenarbeit unter Kolleg:innen (ausgenommen Vorgesetzte) und die Arbeit selbst wird geschätzt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unfaire Führung, mangelnde Diversität, geringe Aufstiegschancen, ungleiche Behandlung von Mitarbeitenden, hoher Druck bei Personalmangel mangel
Verbesserungsvorschläge
Faire Aufstiegschancen für alle, gerechte Löhne, wertschätzende Führung, bessere Arbeitsbedingungen, Personal aufstocken und Sensibilitätskurse zu Diskriminierung
Arbeitsatmosphäre
Lob wurde oft gegeben, jedoch fehlten Fairness und Vertrauen in Vorgesetzte, besonders in schwierigen Situationen.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Meetings, jedoch werden relevante Informationen für die eigene Arbeit nur unzureichend geteilt. Aufgaben wurden häufig ohne Rücksicht auf die Stellenausschreibung geändert
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit unter den Kollegen ist gut, Konflikte treten jedoch häufig mit den Vorgesetzten auf.
Work-Life-Balance
Offiziell gibt es ein Arbeitszeitmodell, doch trotz Krankheit wurde durch Druck und Personalmangel Zwang ausgeübt, zur Arbeit zu kommen, und auf familiäre Belange wurde keine Rücksicht genommen.
Vorgesetztenverhalten
Solange man uneingeschränkt zustimmte, lief alles reibungslos; bei eigenen Grenzen wurden Entscheidungen willkürlich und unfair, Konflikte nicht konstruktiv gelöst. Unrealistische Zielen wurden oft gesetz
Interessante Aufgaben
Die Arbeitsbelastung war ungerecht verteilt, und trotz interessanter Stellenbeschreibung wurde Arbeit weggenommen, ohne dass jemand hinschaute. Einfluss auf die Gestaltung des eigenen Aufgabengebiets gab es kaum
Gleichberechtigung
Frauen, Mütter und Migrant:innen werden benachteiligt; Führungspositionen sind überwiegend weiß besetzt, POC fast ausschließlich in Reinigungspositionen
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere und langdienende Mitarbeitende werden eingesetzt, teilweise mit unbezahlter Mehrarbeit, ohne Lohnanpassungen
Arbeitsbedingungen
Arbeitsräume und Ausstattung sind funktional und technisch in Ordnung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bewusstsein für Umwelt, Klimaschutz und fairen Handel ist nicht vorhanden
Gehalt/Benefits
Löhne und Gehälter entsprechen nicht der Verantwortung; Führungskräfte aus BIPOC-Hintergrund werden wie Verkäufer:innen entlohnt.
Image
Das Firmenimage stimmt kaum mit der Realität überein. Kirchliche Werte wirken eher dekorativ. Mitarbeiter äußern sich überwiegend kritisch über Vorgesetzte, jedoch positiv über die Arbeit selbst.
Karriere/Weiterbildung
Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. BIPOC-Mitarbeitende werden teilweise gekündigt, und faire Chancen zur Entwicklung fehlen, da Vorgesetzte sich gegenseitig bevorzugen.