Gut am Arbeitgeber finde ich
Als vermeintlicher Vorteil wird unter anderem kostenloser Kaffee hervorgehoben – ein Punkt, der vom Supervisor wiederholt als besonderer Mehrwert dargestellt wurde. Das wirkt angesichts der beschriebenen strukturellen Probleme, der angespannten Führungskultur und der hohen Arbeitsbelastung eher dürftig und wenig überzeugend.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Im Bereich Beschaffung/Einkauf fehlen aus meiner Sicht belastbare Strukturen und klar definierte Prozesse. Abläufe wirken unkoordiniert, Verantwortlichkeiten sind nicht ausreichend geklärt und operative Themen werden eher reaktiv als systematisch gesteuert. Dadurch entstehen Ineffizienz, Unsicherheit und vermeidbarer Druck im Tagesgeschäft.
Hinzu kommt, dass der Supervisor in dieser Funktion fachlich und führungsseitig nicht überzeugend wirkt. Seine Rolle trägt aus meiner Sicht nicht zur Stabilisierung der Beschaffung bei, sondern verstärkt bestehende Probleme in Kommunikation, Vertrauen und Zusammenarbeit. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass diese Position personell nicht passend besetzt ist.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht sollte die Leitung Einkauf dringend erkennen, dass das zentrale Problem im Bereich Beschaffung beim Supervisor liegt. Die anhaltenden Spannungen, die demotivierte Stimmung und die hohe Fluktuation deuten klar darauf hin, dass hier kein normales Einzelproblem vorliegt, sondern ein strukturelles Führungsproblem.
Wenn Mitarbeitende wiederholt abspringen oder innerlich kündigen, ist das ein ernstzunehmendes Warnsignal. Die Situation sollte nicht weiter relativiert werden, sondern konsequent analysiert und adressiert werden – insbesondere mit Blick auf Führungsverhalten, Kommunikation, Vertrauen und operative Stabilität in der Beschaffung.
Arbeitsatmosphäre
Das Gebäude wirkt stark veraltet und vermittelt insgesamt einen sehr trostlosen Eindruck. Die Arbeitsatmosphäre ist allgemein bedrückend und erinnert teilweise an eine verlassene Umgebung. Insbesondere im Bereich Beschaffung herrscht aufgrund des Führungsverhaltens eines sehr misstrauischen und wenig transparent agierenden Supervisors eine deutlich belastende und negative Stimmung im Team.
Image
Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens sollte kritisch hinterfragt werden. Wer Rüstungsgüter oder Munition in politisch hochsensible Konfliktregionen liefert, muss sich auch an ethischen, gesellschaftlichen und reputationsbezogenen Massstäben messen lassen. Für mich sagt diese Ausrichtung viel über die Werte und Prioritäten des Unternehmens aus.
Work-Life-Balance
In der Beschaffung/Einkauf werden Zusagen regelmässig gemacht, jedoch anschliessend wieder geändert oder nicht eingehalten. Das schwächt Vertrauen und führt zu einer hohen Unsicherheit im Team. Gleichzeitig herrscht ein Führungsstil, der stark auf Kontrolle statt auf Eigenverantwortung basiert. Mitarbeitende müssen sich wiederholt rechtfertigen, anstatt dass ihnen Vertrauen in ihre fachliche Kompetenz entgegengebracht wird.
Diese Führungskultur wirkt bevormundend, demotivierend und behindert eine professionelle, leistungsorientierte Zusammenarbeit.
Karriere/Weiterbildung
Die Belastung und die Rahmenbedingungen im Bereich Beschaffung/Einkauf sind aus meiner Sicht so kritisch, dass eine gesunde Vereinbarkeit mit Weiterbildung oder persönlicher Entwicklung kaum möglich ist. In meinem Fall führte die Situation sogar dazu, dass ich mein Studium pausieren musste. Das zeigt deutlich, wie stark der Druck und die operative Überlastung tatsächlich sind.
Es entsteht nicht der Eindruck von freiwilligem Engagement, sondern von einem Umfeld, in dem Mitarbeitende faktisch in bestimmte Arbeitsweisen und Belastungen gedrängt werden. Das ist weder nachhaltig noch professionell und sollte als klares Warnsignal verstanden werden.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung ist mit Vorsicht zu bewerten. Das kommunizierte Gesamtpaket wirkt auf den ersten Blick möglicherweise attraktiver, wird jedoch faktisch über 14 Monate inklusive Bonus dargestellt. Dadurch relativiert sich das effektive monatliche Einkommen deutlich.
Für eine Position im Supply Chain Management im Raum Zürich erscheinen CHF 106’000 auf 13 Monatslöhne angesichts Verantwortung, Arbeitsbelastung und regionalem Lohnniveau eher am unteren Ende der marktüblichen Bandbreite. In Verbindung mit dem beschriebenen Druck, den Backlogs, der angespannten Stimmung und den operativen Herausforderungen wirkt die Vergütung nicht angemessen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenn grundlegende operative Prozesse bereits nicht stabil funktionieren, wirkt der Anspruch an Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit wenig glaubwürdig. Nachhaltigkeit setzt strukturierte Abläufe, klare Verantwortlichkeiten, Transparenz und konsequente Umsetzung voraus. Genau diese Grundlagen scheinen jedoch aktuell zu fehlen.
Kollegenzusammenhalt
Im Bereich Beschaffung/Einkauf herrscht eine ausgeprägt angespannte und destruktive Arbeitsatmosphäre. Die Teamdynamik wirkt wie ein „Alle gegen alle“, während der Supervisor die Ablehnung und Frustration im Team offenbar nicht erkennt oder nicht ernst nimmt. Sein Verhalten wird als ignorant, wenig selbstkritisch und stark ichbezogen wahrgenommen.
Diese Führungssituation trägt wesentlich zur Demotivation im Team bei und spiegelt sich in einer unzureichenden Performance wider. Aus organisatorischer Sicht entwickelt sich die Abteilung dadurch zu einem erheblichen Risiko: Wenn die Ursachen nicht zeitnah adressiert werden, sind weitere Leistungseinbrüche, Konflikte und personelle Abgänge wahrscheinlich.
Umgang mit älteren Kollegen
Mitarbeitende werden teilweise respektlos behandelt und in Gesprächen unnötig unter Druck gesetzt. Der Umgang wirkt nicht lösungsorientiert, sondern konfrontativ und einschüchternd. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende nicht ernst genommen, sondern in die Enge gedrängt und zu Rechtfertigungen gezwungen werden.
Ein solches Führungsverhalten ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel. Es beschädigt Vertrauen, Motivation und psychologische Sicherheit im Team und steht im klaren Widerspruch zu einer professionellen, wertschätzenden Führungskultur.
Vorgesetztenverhalten
Im Bereich Beschaffung/Einkauf zeigt sich ein Führungsstil, der stark von Kontrolle, Intransparenz und persönlicher Einflussnahme geprägt ist. Das Auftreten wirkt dominant, jedoch fachlich nicht ausreichend unterlegt. Es fehlt an belastbarem Verständnis für Beschaffungsprozesse, operative Prioritäten und strukturierte Arbeitsabläufe. Dadurch entsteht keine echte Führung, sondern Unsicherheit und Demotivation.
Besonders problematisch ist, dass wiederholt über andere Personen negativ gesprochen wird und gleichzeitig Erwartungen oder Perspektiven kommuniziert werden, die später nicht belastbar sind. Dieses Verhalten schwächt Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Teamzusammenhalt massiv. In Summe entsteht der Eindruck einer Führung, die weder professionell noch prozessual wirksam ist und die Leistungsfähigkeit der Beschaffung/Einkauf nachhaltig beeinträchtigt.
Arbeitsbedingungen
Im Bereich Beschaffung/Einkauf zeigt sich eine stark belastete Arbeits- und Führungskultur. Die Atmosphäre ist geprägt von Intransparenz, negativem Gerede, hohem Druck und operativem Chaos. Strukturierte Prozesse sind kaum erkennbar; stattdessen werden häufig allgemeine Standardfloskeln wiederholt, ohne dass daraus konkrete Lösungen oder klare Verbesserungen entstehen.
Der Führungsstil wirkt stark kontrollorientiert und wenig vertrauensbasiert. Eigenverantwortung wird dadurch eher eingeschränkt als gefördert. Gleichzeitig steht die Vergütung aus meiner Sicht in keinem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Belastung, Verantwortung und Arbeitsintensität. Insgesamt entsteht ein Arbeitsumfeld, das demotivierend wirkt und weder fachlich noch kulturell überzeugt.
Kommunikation
Insbesondere im Bereich Beschaffung ist die Kommunikations- und Führungskultur kritisch zu bewerten. Der Umgangston wird teilweise als abwertend wahrgenommen, Aussagen bleiben oft unklar, wiederholen sich und wirken wenig zielführend. Zudem entsprechen gewisse Formulierungen und Verhaltensweisen nicht einem professionellen Führungsverständnis. Ergänzend dazu zeigt sich ein stark hierarchisch-dominanter Führungsstil, der nicht mehr zeitgemäss wirkt und eher an ein überholtes industrielles Führungsmodell erinnert. Insgesamt entsteht dadurch ein demotivierendes Arbeitsumfeld mit negativer Wirkung auf Vertrauen, Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft.
Gleichberechtigung
Ein zentrales Problem liegt im Führungsverhalten des Supervisors im Bereich Beschaffung/Einkauf. Seine Rolle wirkt fachlich wenig wirksam und liefert aus Sicht vieler Mitarbeitender kaum erkennbaren Mehrwert für die operative Steuerung. Gleichzeitig tritt er mit abwertenden Aussagen über andere Personen auf, etwa in der Art von: „Was hat er schon erreicht?“ Solche Formulierungen sind unprofessionell, beschädigen Vertrauen und fördern eine destruktive Teamkultur.
Besonders kritisch ist, dass dieses Auftreten nicht durch fachliche Substanz, Prozesskompetenz oder operative Führungskraft gedeckt wird. Statt Orientierung, Struktur und Unterstützung zu bieten, entsteht der Eindruck von Selbstdarstellung, Unsicherheit und internen Machtspielen. Auch das wiederkehrende Konkurrenzverhalten gegenüber der Leitung Projekteinkauf wirkt unreif und kontraproduktiv.
Interessante Aufgaben
Im Bereich Beschaffung/Einkauf herrscht ein hohes Mass an operativem Chaos. Viele Abläufe wirken unstrukturiert, es bestehen zahlreiche Backlogs, Projekte geraten wiederholt in Verzug und die Arbeitsbelastung ist entsprechend hoch. Der daraus entstehende Druck führt zu spürbarem Stress, zusätzlichem Arbeitseinsatz wie Samstagschichten und einer insgesamt sehr angespannten Stimmung im Team.
Die Mitarbeitenden wirken zunehmend erschöpft und demotiviert. Es entsteht der Eindruck, dass die Organisation aktuell nicht ausreichend stabil aufgestellt ist, um die bestehenden Anforderungen sauber und nachhaltig zu bewältigen.
Besonders kritisch ist, dass die Stelle offenbar anders dargestellt wird, als sie sich in der Realität zeigt. Die tatsächlichen Aufgaben, Rahmenbedingungen und Belastungen weichen deutlich von der kommunizierten Stellenbeschreibung ab. Aus meiner Sicht ist hier daher klare Vorsicht geboten.