Ihr Unternehmen?

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Rohrer-Marti 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Veraltete Strukturen & Patron geführt

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Zollikofen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Thematik an sich ist sehr spannend, vor allem für technikinteressierte Menschen. Für mich sollte eine grundsätzliche Technikaffinität eine Voraussetzung für jeden Einzelnen sein, um in diesem Bereich wirklich erfolgreich zu sein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die oben genannten Punkte verdeutlichen das völlige Versagen des Unternehmens. Die Vorgesetzten versagen auf ganzer Linie, wenn es darum geht, eine moderne Führungskultur zu etablieren. Statt mit Vertrauen zu führen, wird mit Angst und Macht agiert. Fehler werden nicht eingestanden, auch wenn sie offensichtlich von der Führungsebene selbst begangen wurden. Es herrscht ein Klima der Angst und der Unprofessionalität.

Verbesserungsvorschläge

Es gibt viele Punkte, die ich bereits oben erwähnt habe, aber ich sehe keine Aussicht auf Veränderung. Die Führungskräfte sind sehr uneinsichtig, und ich glaube nicht, dass sich dort jemals etwas ändern wird. Das Potenzial für Veränderung ist einfach nicht vorhanden.

Arbeitsatmosphäre

Im gesamten Unternehmen herrscht grosse Unzufriedenheit mit der Führungsebene. Die hohe Fluktuation innerhalb der Belegschaft führt dazu, dass regelmässig wertvolles Know-how verloren geht. Leider scheint diese Entwicklung vom Inhaber sogar gefördert zu werden.

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Work-Life-Balance

Die Situation im Unternehmen war in vielerlei Hinsicht problematisch. Bereits während der Corona-Zeit wurden die vom Bund verordneten Massnahmen weitestgehend umgangen – solange kein positiver Test vorlag. Besonders auffällig war der Umgang mit Homeoffice: Obwohl es grundsätzlich nicht gewünscht war, wurde es innerhalb weniger Minuten ermöglicht, sobald jemand positiv getestet wurde und offiziell nicht arbeiten durfte.

Auch in anderen Bereichen zeigte sich eine einseitige und wenig mitarbeiterfreundliche Haltung. So wurden beispielsweise bei Messen, etwa in Basel, lediglich 8,5 Stunden vergütet, obwohl die tatsächliche Arbeitszeit deutlich höher war – eine Praxis, die ich damals als skandalös empfand.

Insgesamt war die Unternehmenskultur stark auf die Interessen der Rohrer-Marti AG und ihres Patrons ausgerichtet, während den Mitarbeitenden wenig Vertrauen entgegengebracht wurde. Das erschwerte es enorm, eine gegenseitige Loyalität aufzubauen.

Karriere/Weiterbildung

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Gehalt/Benefits

Sind okey, nichts wo man aber mehr darüber schreiben sollte. Lohnraster gibt es nicht, es wird sehr individuell entschieden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Verhalten könnte als „umwelt- und sozialinkognitiv“ bezeichnet werden – eine Haltung, die weder auf ökologische noch auf soziale Verantwortung achtet und somit in beiden Bereichen keine positive Entwicklung zeigt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt under den Mitarbeitenden, ausgeschlossen die Kaderleute, war gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich kann es nicht abschliessend beurteilen, aber die Fälle, die ich mitbekommen habe, waren alles andere als ermutigend.

Vorgesetztenverhalten

Das Unternehmen wurde stark patronal geführt, und als Mitarbeitender hatte ich stets den Eindruck, dass alle anderen als unfähig angesehen wurden – zumindest schien dies die Denkweise des Geschäftsinhabers und der Führungsebene zu sein. Entscheidungen wurden von oben getroffen, ohne echtes Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeitenden.

Arbeitsbedingungen

Das Firmengebäude war alt, im Winter eisig kalt und im Sommer unerträglich heiss. Dass nicht noch auf Steintafeln geschrieben wurde, hat mich fast schon überrascht. Statt Fortschritte zu machen, bewegte sich das Unternehmen eher rückwärts.

Nun steht zwar ein Umzug in ein neues Gebäude an, doch die Führungsverantwortlichen scheinen zu glauben, dass sich damit automatisch alles verbessern wird. Ohne eine grundlegende Veränderung der Denkweise, Strukturen und Prozesse wird sich jedoch nichts ändern.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist äusserst schlecht. Seitdem die zurückgetretene HR-Leiterin nicht ersetzt wurde, hat der CFO diese Aufgabe übernommen. Zwar war die Kommunikation auch zuvor nicht ideal, doch eine Verbesserung hat keinesfalls stattgefunden – im Gegenteil. Durch die mangelnde Transparenz haben sich eine ausgeprägte Gerüchteküche und ein ständiges Gefühl der Unsicherheit unter den Mitarbeitenden etabliert. Niemand wusste, welche unerwarteten Herausforderungen oder Entscheidungen als Nächstes auf sie zukommen würden.

Gleichberechtigung

Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern war in diesem Unternehmen nicht gegeben. Eine direkte Kollegin mit vergleichbarem Hintergrund und gleicher Anstellung verdiente deutlich weniger als ich. Das Unternehmen wirkte in vielerlei Hinsicht rückständig, insbesondere in seinem Menschenbild und seinen Strukturen.

Interessante Aufgaben

An sich war die Thematik durchaus spannend, doch die Arbeitskultur machte vieles zunichte. Die Work-Life-Balance liess stark zu wünschen übrig, und das generelle Misstrauen gegenüber den Mitarbeitenden war allgegenwärtig. Selbst die kleinsten Entscheidungen mussten von der obersten Führungsebene abgesegnet werden, was nicht nur den Arbeitsfluss behinderte, sondern auch jegliche Eigenverantwortung im Keim erstickte.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.