Die SBB, das Rückgrat der Schweiz; Tendenz sinkend.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Für mich war die gebotene Sicherheit im Sinne von Lohn, Sozialleistungen und Gesundheit von grosser Bedeutung. Und dies habe ich bei den SBB vorgefunden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Management, grossteils bestehend aus Quereinsteigern ohne Bahnbezug, geniesst freie Hand in der Führung und schützt sich gegenseitig vor Mitarbeitenden, welche über Erfahrung verfügen und Reorganisationen betreffend deren Sinnhaftigkeit hinterfragen.
Verbesserungsvorschläge
Denjenigen im Management den Rücken stärken, die sich für die langfristige Entwicklung der SBB einsetzen; dies im Sinne der Reisenden und der Steuerzahler.
Arbeitsatmosphäre
Easy. Wer sich gut verkaufen kann, hat gewonnen.
Kommunikation
Die erforderlichen Informationen erhält man erst nach zig Jahren Mitarbeit im Unternehmen. Dann, wenn man auch nach Reorganisationen noch Bezug zu den echten Know-how-Trägern hat.
Kollegenzusammenhalt
Im Team hatten wir es Top!
Work-Life-Balance
Wer Wert darauf legt und sich gut verkaufen kann, der ist hier goldrichtig.
Vorgesetztenverhalten
Sie befinden sich stets auf einer Gratwanderung.
Offen und ehrlich (und gehen) oder den Sessel weiterbesetzen.
Interessante Aufgaben
Da gibt es viele davon.
Gleichberechtigung
Ja kein falsches Wort oder eine unpässliche Berührung!
Umgang mit älteren Kollegen
Kaum möglich. Ich war am oberen Alterslimit.
Aber auch mit jüngeren Kollegen, die nicht nur Lohn und viele Ferien gesucht haben, da war der Kontakt sehr gut.
Arbeitsbedingungen
Top.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hoch angesehen. Die SBB setzt hohes Gewicht auf Themen, welche in der Politik von Bedeutung sind.
Gehalt/Benefits
Pünktlichkeit der Lohnzahlung ist top. Die Höhe der Löhne und der Sozialleistungen, im Vergleich zu den geforderten Leistungen, ist in vielen Fällen auch top.
Image
Das Image der SBB ist heute noch seeeehr hoch.
Karriere/Weiterbildung
Wer nicht motzt, der kommt weiter. Ist man weiblich, dann noch schneller.
Das Weiterbildungsangebot ist gross. Für's Ranking der Anzahl Weiterbildungsstunden pro Jahr und Mitarbeitende werden auch die Infoveranstaltungen von Reorganisationen mitgezählt, um besser dazustehen.

