62 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Atmosphäre ist sehr angespannt!
Es ist nicht mehr wie früher!
Wenig präsent. Es findet wenig Austausch statt. Wertschätzung, Feedback und Unterstützung werden kaum erlebt.
Bei einer Raumtemperatur von 32 Grad Celsius im Sommer!!!
Es fehlt an transparenter Kommunikation. Gleichzeitig herrscht eine Unsicherheit, da der Eindruck besteht, dass Mitarbeitende jederzeit gekündigt werden können.
Arbeitsatmosphäre war eine Katastrophe und hat das Ganze noch zusätzlich erschwert.
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Kommunikation ein absoluter Skandal.
Work-Life Balance
Umgang mit interne Spannungen. Es ist traurig zu sehen wie schlecht das Leadership ist. Es ist nicht ok konstant über Operation herzuziehen. Es ist nicht ok, über den Vorgesetzten herzuziehen. Es ist nicht ok, Teams schlecht zu reden, etc. Es macht die eigene Leistung nicht besser.
Innovation fehlt.
sucht euch Profis (Leadership, HR) oder entfernt die faulen Pflaumen
viele lokal entwickelte (Software-) Lösungen sind in der Menge nicht von Vorteil, reduziert die Menge
+ man gibt sich offen und divers, dies gem. Groupe SEB
- es ist ein "Wir gegen den Rest der Welt" auf Abteilungsstufe und Firmenstufe
- die Firma ist massiv zu schnell gewachsen und es fehlt an entsprechender Entwicklungskompetenz was immer wieder zu Spannungen führt
- je nach Team massive Unterschiede
- im R&D leben viele vom Bashing anderen (Vorgesetzter, Operation, Teammitglieder, usw.)
es wurde viel verpasst
In der Branche staunt man über das Wachstum der Firma.
+ es wird definitiv nicht viel gefordert.. während der Präsenzzeit noch nach Feierabend
es wird gefördert. Wenn man sich gut mit dem Vorgesetzten versteht.
normal, die guten Dinge gehen zu Lasten Arbeitnehmer
nichts spezielles..
- - benutzen ein brutal schlecht isoliertes Gebäude entsprechen heftig läuft die Heizung
+ man hilft sich
+ positiver Mindest in der ganzen Firma
+ man toleriert sie...
- - wird aber in einer Abteilung die ganze Führung älter 50 gegen ein Führungsteam im Bereich 35 und männlich ausgetauscht, ergibt sich ein fades (und nicht-diverses) Bild
- musst sein Team führen, musste viele kleine Details mit allen besprechen, Events organisieren und war immer im Stress. Hatte immer für jeden und alles ein offenes Ohr.. entsprechend überlastet und unkonzentriert bei der eigentlichen Führungsaufgabe.
+ flexibel
+ flexibel
- die Flexibilität wird als Gegenpool zum tiefen Salär gesetzt
- Grossraumbüro mit 26° im März um 6:00
- wenige Ersteingesessene definieren die Welt vieler
- Manipulative Kultur
- die Freiheit einzelner schränkt die Freiheit vieler ein
+ es werden viele allgemeine Informationsmeetings abgehalten
- viel wird dann doch nicht kommuniziert
- starke asymmetrische Welt
- es wird Diversität gefordert und man richtet sich 100% nach den neusten Generationen aus und vergisst dabei, dass genau das Ausrichten auf eine einzige Generation genau das Gegenteil von Diversität bedeutet.
++ es hat viele weibliche Führungskräfte
- Kaffeemaschinen die nicht wirklich weiterentwickelt werden bieten im R&D nicht wirklich einen Kick
Rückblickend gab es bei Schaerer durchaus einige Aspekte, die ich als besonders positiv erlebt habe:
Ich war mit meinem Gehalt sehr zufrieden, erhielt pünktliche den Lohn sowie einen Bonus.
Meine Funktion bot mir viel Gestaltungsspielraum. Ich konnte meinen Verantwortungsbereich aktiv aufbauen, weiterentwickeln und dabei eigene Ideen einbringen, die in mehreren Fällen auch nachhaltig und wertschöpfend für das Unternehmen umgesetzt wurden.
Der tiefe Einblick in operative Prozesse war äußerst lehrreich, nicht nur, um funktionierende Abläufe besser zu verstehen, sondern auch, um zu erkennen, wie man gewisse Dinge nicht machen sollte. Auch das war wertvoll für meine persönliche Entwicklung.
Trotz bestehender struktureller Herausforderungen habe ich Schaerer als grundsätzlich offen für Veränderung erlebt. Was jedoch häufig fehlte, war eine klare Perspektive und Führungskräfte, die den Wandel auch proaktiv und richtungsweisend gestalten.
An sich bietet Schaerer eine solide Grundlage mit sehr viel Optimierungspotenzial.
Trotz rückblickend vieler positive Erfahrungen, gab es doch einiges an Aspekten bei Schaerer, die ich kritisch wahrgenommen habe.
Vor allem im Bereich der Führungskultur besteht aus meiner Sicht deutlicher Verbesserungsbedarf. Einige Führungskräfte agieren eher auf kumpelhafte Weise oder sind sich ihrer Rolle nicht ausreichend bewusst, die notwendige Professionalität und Führungskompetenz bleibt dabei oft auf der Strecke.
Das Unternehmen wirkte auf mich wie zwei getrennte Welten: Auf der einen Seite die Administration mit starkem internem Zusammenhalt, auf der anderen die operativen Bereiche mit kulturell geprägten Untergruppen. Jedoch in beiden Bereichen ohne übergreifendes Wir-Gefühl oder eine spürbare Identifikation mit dem Unternehmen als Ganzes.
Auch im Bereich der persönlichen Weiterentwicklung gab es für mich klare Schwächen. Strukturiert aufgebaute Weiterbildungsangebote, transparente Karrierepfade oder eine gezielte Talentförderung habe ich nicht wahrgenommen. Verantwortung wurde teils ohne ausreichende fachliche oder soziale Vorbereitung an Mitarbeitende übertragen, insbesondere im operativen Umfeld. Das führte nicht selten zu Überforderung oder Demotivation, gerade bei Nachwuchskräften.
Trotz dieser Kritik sehe ich Schaerer nicht grundsätzlich als schlechten Arbeitgeber.
Vielmehr liegt im Unternehmen aus meiner Sicht ein enormes Potenzial, das mit klarerer Struktur, einer gelebten Unternehmenskultur und einer zeitgemäßen Führungskultur besser ausgeschöpft werden könnte.
Führungskultur:
# Klare Erwartungen an Führungsverhalten definieren (z. B. Richtlinien & Regeln die für alle gelten)
# Führungskompetenz gezielt entwickeln, nicht durch informelles „Socialising“ (z. B. durch individuelles Coaching oder Mentoring)
# Verantwortungsrollen nicht „überstülpen“, sondern gezielt vorbereiten und begleiten.
# Langjährige Führungspersonen aktiv einbinden mit dem Ziel die Routinen aufzubrechen und neue Perspektiven für die Unternehmensentwicklung zu öffnen. Mit der Option den Weg gemeinsam- oder diesen anderweitig alleine weiter zu gehen.
Weiterbildung & Entwicklung:
# Entwicklungspfade etablieren (z. B. interne Führungslaufbahn, Nachfolgeregelung etc.)
# Weiterbildungsangebote gezielt fördern (z. B. mittels externe Weiterbildungen)
# Generationenübergreifenden Wissenstransfer fördern (z. B. durch Tandemmodelle oder interne Schulungsformate)
Umweltstrategie glaubwürdig leben:
# Nachhaltige Entsorgungs- und Recyclingprozesse etablieren.
# Verbindliche Umweltstrategie formulieren, mit klaren Zielen, Zuständigkeiten und Zeitrahmen.
# Zulieferer stärker in die Pflicht nehmen (z. B. durch Anforderungen zur Verpackungsreduktion)
# Position eines:einer Umweltbeauftragten nachhaltig besetzen und Inputs wahrnehmen sowie umsetzen.
Unternehmenskultur:
# Gemeinsame Werte aktiv definieren und sichtbar leben = Was bedeutet „Schaerer-Spirit“ und was genau braucht es dafür?
# Führungskräfte sollen als positives Beispiel die Werte fördern, aber wo nötig auch das einhalten der Werte einfordern. Gemeinsame Leitlinien und Werte sollten nicht nur auf dem Papier stehen, sondern im Alltag spürbar sein.
Kommunikation:
# Informationen zielgruppengerecht aufbereiten und zeitnahe kommunizieren (nicht nur TV-Screens).
# Abteilungsübergreifende Transparenz erhöhen, damit „die linke Hand weiß, was die rechte tut“.
# Kommunikationsprozesse klarer strukturieren (z. B. durch Shopfloor-Meeting an der Admin & Ops teilnehmen)
Persönlich habe ich die Stimmung zuletzt als widersprüchlich erlebt.
Sie reicht von unterschwelliger Jobunsicherheit („Ich habe Angst, meinen Arbeitsplatz zu verlieren“) bis hin zu einer gewissen Gleichgültigkeit („Ich bin schon so lange dabei, mir kann ohnehin niemand etwas“). Diese beiden Haltungen prallen im Alltag immer wieder aufeinander, was sich spürbar auf das Arbeitsklima auswirkt.
Das Image der Schaerer AG ist vielschichtig und von teils widersprüchlichen Eindrücken geprägt.
Nach aussen gibt sich das Unternehmen modern, strukturiert und innovativ, gestützt durch Zertifizierungen und Patenten, einer starken Markenpositionierung im Kaffeemaschinensegment und eine aktive Kommunikationsstrategie.
Intern zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Strukturelle Herausforderungen, fehlende strategische Ausrichtungen in wichtigen Bereichen, sowie eine teils veraltete Führungskultur stehen im Kontrast zum professionellen Aussenauftritt.
Dennoch gibt es positive Aspekte, die das Image prägen; etwa die faire Vergütung, der hohe Frauenanteil in der Belegschaft (inklusive Geschäftsleitung), sowie die Möglichkeit, sich in seinem Verantwortungsbereich aktiv einzubringen und mitzugestalten. Sofern man dies möchte.
Insgesamt wirkt Schaerer auf mich, wie ein Unternehmen mit solidem Fundament und großem Potenzial, das jedoch intern noch nicht vollständig mit dem modernen Image Schritt hält, das es nach außen vermittelt.
Subjektive Meinung!
Ich bin der Meinung: Work-Life-Balance ist kein Anspruch, sondern eine persönliche Aufgabe.
Wer es nicht schafft, seine Zeit im Beruf und Privat aktiv und Wertschöpfend mit der nötigen Auszeit zu gestalten, läuft Gefahr, sich selbst aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Bedeutet: ein Unternehmen kann dir keine Work-Life-Balance geben – du musst sie selbst für dich schaffen.
Aus meiner Sicht zeigt dies wie wichtig die eigene Verantwortung ist, um eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden und zu bewahren.
Daher neutrale 3 Sterne.
In der Berufswelt gilt für mich ein grundlegendes Prinzip: Wer Eigeninitiative zeigt und Verantwortung übernimmt, schafft sich Chancen zur Weiterentwicklung und kann seinen Aufgabenbereich aktiv mitgestalten.
Bei Schaerer sind solche Möglichkeiten grundsätzlich vorhanden, unterscheiden sich jedoch stark nach Abteilung und Führungskraft.
Strukturiert aufgebaute Weiterbildungsprogramme oder klar definierte Entwicklungspfade sind mir persönlich nicht bekannt. Zwar existiert ein übergeordnetes Angebot zur Förderung von Führungskompetenzen, doch nach meinem Eindruck (bzw. aus dem Hörensagen!) dient dieses eher dem Networking als einer tiefgehenden fachlichen oder persönlichen Weiterentwicklung.
In einigen Fällen, insbesondere in der Montage, werden Mitarbeitende in verantwortungsvolle Rollen platziert (z. B. OPS-K.) , ohne dass eine gezielte Vorbereitung in fachlicher oder sozialer Hinsicht erfolgt. Das kann meiner Meinung nach, langfristig zu Überforderung und Frustration führen.
Bei langjährigen Führungskräften zeigt sich wenig Veränderungsbereitschaft oder aktives Engagement in der Förderung vorhandenes Potenzial, so meine Wahrnehmung.
Mit meinem Gehalt war ich durchweg sehr zufrieden, rückblickend gibt es in diesem Punkt absolut nichts zu beanstanden. Aus finanzieller Sicht hätte es sich gelohnt, dem Unternehmen weiterhin treu zu bleiben. Die Lohnzahlungen erfolgten stets pünktlich und absolut zuverlässig.
Neben den 13 Monatsgehältern wurde zusätzlich ein Bonus ausbezahlt, was ich angesichts der positiven Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre als angemessene und wertschätzende Geste gegenüber den Mitarbeitenden empfinde.
Besonders erwähnenswert ist, dass ich selbst nach Einreichung meiner Kündigung – im letzten Monat meiner Kündigungsfrist – noch eine Gehaltserhöhung erhalten habe, analog zu den verbleibenden Mitarbeitenden.
Das habe ich als ehrliche Anerkennung meiner Leistung wahrgenommen. Dafür: Danke.
Zwar wird auf der Unternehmenswebsite ausführlich auf die „zentralen Elemente der Umweltpolitik“ eingegangen – vermutlich auch aus Marketinggründen –, doch aus meiner Sicht bleibt die praktische Umsetzung dieser Grundsätze deutlich hinter zeitgemässen Erwartungen zurück.
Derzeit ist keine Umwelt- oder Sicherheitsbeauftragte Person im Unternehmen tätig. Die letzten Stelleninhaber:innen haben beide das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verlassen.
Eine übergeordnete Strategie zur Erfüllung umweltrelevanter Normen sowie gesetzlicher Anforderungen ist nicht erkennbar oder wurde den Mitarbeitenden nicht kommuniziert.
Auch externe Partner und Zulieferer werden nicht aktiv in die Verantwortung genommen, z. B. hinsichtlich der Reduktion von Verpackungsmaterial.
Stattdessen werden temporäre Mitarbeitende eingesetzt, die nahezu ausschließlich damit beschäftigt sind, die überfüllten Kartoncontainer stündlich zu leeren. Meiner Meinung nach, eine absolut ineffiziente und keineswegs nachhaltige Lösung.
Angesichts der Zugehörigkeit zu einem Grosskonzern ist es umso erstaunlicher, dass im Jahr 2025 keine klare Umweltstrategie und strukturierter Verbesserungsplan erkennbar ist.
Die Schaerer wirkt wie zwei getrennte Welten unter einem Dach.
Die administrativen – nennen wir sie augenzwinkernd die „Party-Hard“-Abteilungen – bilden eine eingeschworene, in sich geschlossene Gemeinschaft. Mitarbeitende aus den operativen Bereichen haben dort kaum Anschluss. Das zeigt sich auch daran, dass kaum jemand von den operativen Bereichen in die Administration wechselt. Fairerweise muss man sagen: Der Zusammenhalt innerhalb der Büros ist stark und Aperos nach Arbeitsende sind an sich Routine.
In den operativen Bereichen ergibt sich leider ein anderes Bild: Aufgrund der vielen kulturellen Hintergründe bilden sich kleinere Gruppen mit engem Zusammenhalt. Dies ist selbst in den einzelnen Montagebereichen spürbar. Ein übergreifendes "Wir-Gefühl" besteht nicht.
Eine einheitliche Unternehmenskultur oder Identifikation mit „wir sind Schaerer“ ist nicht spürbar und wird auch nicht gefördert.
Dies mag auch der Tatsache geschuldet sein, dass die Schaerer längere Zeit ein Deutsches "Mutterhaus" hatte und nun zu einem Französischen Grosskonzern gehört. Beiden Häusern ist- und war vermutlich die Kulturell Entwicklung nicht von belangen solange die Marge stimmt.
Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden bei Schaerer ist nach meiner Wahrnehmung von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt. Sie bringen ihr Fachwissen aktiv ein und sind ein fester Bestandteil des täglichen Arbeitsalltags.
Allerdings zeigt sich – insbesondere bei langjährigen Führungskräften – mitunter eine gewisse Tendenz zur „Komfortzone“. Statt neue Impulse zu setzen oder aktiv zur Weiterentwicklung des Unternehmens beizutragen, berufen sich einige auf vergangene Erfolge. Dadurch verlieren sie, zumindest für mich den Respekt, den sie sich ursprünglich mit der Zeit verdient haben.
Trotzdem funktioniert der generationenübergreifende Austausch in vielen Bereichen gut. Besonders in den operativen Teams profitieren jüngere Kolleginnen und Kollegen spürbar vom Erfahrungsschatz der älteren.
Ergänzend zur Beschreibung der Arbeitsatmosphäre lässt sich das Führungsverhalten bei Schaerer treffend mit folgendem Zitat umschreiben: „Chef sein und Chef spielen sind zwei unterschiedliche Dinge.“
Nach meinem Empfinden treten viele Führungskräfte eher kumpelhaft auf und lassen dabei die nötige Ernsthaftigkeit und Professionalität in der Ausübung ihrer Führungsverantwortung vermissen.
Einige Führungspositionen wirken zudem schwer nachvollziehbar besetzt, insbesondere dort wo klare Defizite in Sozialkompetenz und Führungsfähigkeit erkennbar sind.
Das Ergebnis: Mitarbeitende werden kaum gefördert, gleichzeitig aber zunehmend gefordert, häufig durch Vorgesetzte mit begrenztem fachlichem- und sozialem Verständnis.
Langjährige Führungspersonen tragen zudem nur selten aktiv zur Weiterentwicklung des Unternehmens bei. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass man sich auf früheren Erfolgen ausruht, anstatt neue Impulse zu setzen.
Vorweg: Das Problem mit zu heißen Räumen im Sommer und zu kalten im Winter kenne ich auch aus anderen Unternehmen – das ist kein exklusives Schaerer-Thema.
Der Unterschied liegt jedoch im Umgang mit dem Thema. Bei Schaerer wird zwar jede Saison (Sommer/Winter) darüber gesprochen, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung bleiben allerdings klar aus.
Es ist zur Gewohnheit geworden, dass in den Winter Monaten, Mitarbeitende in der Montage dick eingepackt in Daunenjacken arbeiten. Der repräsentative Eindruck gegenüber Gästen und Kunden hat dabei keine Relevanz.
Ergänzung: den Mitarbeitenden in den Operativen Bereichen wird keine Arbeitskleidung zu Verfügung gestellt. Administrative Bereiche die Kundenkontakt haben, werden mit Schaerer Bekleidung ausgestattet.
Die interne Kommunikation ist grundsätzlich ausreichend, je nach Thema aber ausbaufähig.
Über allgemeine Themen werden die Mitarbeitenden über TV-Screens oder E-Mails informiert, was gut funktioniert. Allerdings sind die Inhalte nicht immer zielgruppengerecht aufbereitet, sodass wichtige Informationen nicht bei allen verständlich ankommen.
Abteilungsübergreifend zeigt sich das Bild; dass die linke Hand oft nicht zu wissen scheint, was die rechte gerade plant, geschweige den umsetzt. Die Abstimmung zwischen den Bereichen ist durchaus verbesserungswürdig unabhängig ob Administration oder Operative Bereiche.
Bei aller vorgängigen Kritik, bin ich bei dem Thema davon Überzeugung, dass Gleichberechtigung bei Schaerer nicht nur ein Schlagwort ist, sondern tatsächlich gelebt wird.
(abgesehen von der Lohngleichheit)
Von den sechs Mitgliedern der Geschäftsleitung sind drei Frauen, Sie verantworten zentrale Positionen wie CFO, COO und Head of HR. Das ist ein deutliches Zeichen für weibliche Führung auf höchster Unternehmensebene.
Auch insgesamt zeigt sich eine ausgewogene Geschlechterverteilung im Unternehmen. Nach meinem Eindruck liegt der Frauenanteil bei über 40 %, viele davon in qualifizierten! Fach- und Führungspositionen.
Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil an Frauen in traditionell männerdominierten Bereichen wie der Logistik. Hier übernehmen zahlreiche Mitarbeiterinnen wichtige Aufgaben und leisten einen bedeutenden Beitrag zum operativen Erfolg des Unternehmens.
Ich hatte vielfältige Möglichkeiten, meinen Zuständigkeitsbereich aktiv mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen. Besonders durch meine Funktion war ich eng in verschiedene Prozesse eingebunden – unter anderem in der Montage, der Logistik und im Dokumentenmanagement.
Dieser bereichsübergreifende Einblick war nicht nur abwechslungsreich, sondern auch ausgesprochen lehrreich. Ich konnte wertvolle Praxiserfahrungen sammeln, konkrete Lösungen entwickeln und hatte regelmässig die Chance, Abläufe aktiv mitzugestalten und Verbesserungen anzustossen.
Negativer Aspekt ist, dass das Personal Angst hat, sich zu äußern. Diese Atmosphäre der Unsicherheit führt dazu, dass der Kollegenzusammenhalt stark leidet. Anstatt sich gegenseitig zu unterstützen, herrscht ein Klima der Vorsicht und des Misstrauens.
Ich muss leider sagen, dass meine Erfahrungen mit dieser Firma äußerst enttäuschend sind. Das Führungspersonal scheint sich ausschließlich auf Hierarchien zu konzentrieren, was zu einem sehr unflexiblen Arbeitsumfeld führt. Das Montagepersonal darf nicht einmal eigenständig in die Pause gehen, was die Motivation stark beeinträchtigt.
Zudem fällt auf, dass die Führungskräfte oft die Letzten sind, die eintreffen, und die Ersten, die an der Stempeluhr stehen. Dies sorgt für ein Gefühl von Ungerechtigkeit und Unfairness im Team. In den täglichen Besprechungen wird das Montagepersonal oft wie Kinder behandelt, was nicht nur demotivierend, sondern auch respektlos ist. Es wird sogar persönlich, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet.
Ich kann diese Firma daher nicht empfehlen, solange sich die Führungskultur nicht grundlegend ändert.
- Kaffee-Leidenschaft wird gelebt
- Gute Firmen-Events
- Abhängigkeiten von WMF/Groupe SEB werden akzeptiert, ohne eigene Standpunkte zu vertreten
- Unklare Zuständigkeiten in der Matrixorganisation
- Auf die Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter eingehen und sie nicht nur für den schönen Schein sammeln
- Endlich an der Gebäudeinfrastruktur etwas ändern / den Vermieter zur Renovation zwingen
- Internes Wissen besser schützen und organisieren und damit Standort Schweiz stärken
Meistens gut, grosses Wachstum, Preisdruck, Konzernintegration machen sich aber bemerkbar.
Das Schaerer-Image verschlechtert sich zunehmend. Die Fremdbestimmung durch den Konzern nimmt zu, weitere Vorgaben lässt man sich vom Chinesischen Grosskunden machen. Die Qualität der Produkte nimmt insgesamt ab.
Je nach Job ziemlich freie Zeiteinteilung möglich. Jeder muss selber schauen, dass die Balance stimmt, da die Arbeitslast in vielen Bereichen in der vorhandenen Zeit gar nicht bewältigt werden kann.
Stellenwechsel innerhalb der Firma und Groupe SEB sind möglich, auch international. Beteiligungen an Weiterbildungen können angefragt werden und werden grosszügig unterstützt. Interne Kurse werden angeboten.
Neuen Mitarbeitern zahlt man marktübliche Löhne oder sogar Gehälter darüber hinaus um sie gewinnen zu können. Langjährige Mitarbeiter werden mit Verweis auf Funktionsstufen und Lohnbänder benachteiligt.
Die Sozialleistungen sind gut.
Soziale Aktionen werden aktiv unterstützt.
Grundsätzlich gut, oftmals aber auf den eigenen Bereich beschränkt. Bereiche von Produktion/Büro arbeiten oft zu wenig zusammen und weisen sich gegenseitig die Schuld für Probleme zu.
Langjährige Mitarbeitende werden geschätzt und auch bei Umstrukturierungen berücksichtigt.
Führungspositionen werden teilweise an interne Personen vergeben, nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten, sondern weil es an Alternativen mangelt.
Grossraumbüros mit viel Lärm und Ablenkung. Im Sommer wird es unerträglich heiss, im Winter ist die Produktionshalle eiskalt. Seit Jahren werden Verbesserungen versprochen und dann doch nicht umgesetzt.
Es gibt pro Quartal einen Info-Event vor Ort. Ansonsten fehlt ein Konzept und eine zentrale Stelle für Informationen. Viele Infos erhält man über informelle Wege 10x schneller oder sogar nur so.
Es gibt vergleichsweise viele Frauen in Führungspositionen, was durch die gezielte Förderung und Forderung seitens der Groupe SEB erreicht wird. Dies führt jedoch zu einer Benachteiligung von Männern, die sich ebenfalls auf diese Stellen bewerben.
Während einige in Arbeit versinken, drehend andere Däumchen oder generieren Zusatzaufwände durch spontane Ideen oder schlechte Planung.
Ferienregelung, Arbeitszeiten, Anlässe, Gratis Kaffee
Nicht offen für neues, Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen, Fehlbesetzungen der Stellen.
Die Betriebsblindheit in Angriff nehmen, Langjährige gute Mitarbeiter mehr schätzen und auf Sie eingehen, Fehlerhafte entscheide in Vorgesetzten Jobs überdenken
Je nach Team gut, Teammitglieder sind leider nicht ehrlich genug um eigene Meinung über Vorgesetzte nach innen zu kommunizieren.
War schon mal einmal Besser
Die Mitbewerber haben dies auch schon bemerkt und es trägt sich auf die Kunden aus
Wer seine Arbeit pflichtbewusst und speditiv erledigt kann diese Balance erreichen oder einfach weiter jammern.
Schwieriges Thema
Wer nicht immer zu allem Ja und Amen sagt hat nicht viele Möglichkeiten, Kritik wird nicht gehört und neue Verschläge werden nicht bis nach ganz oben kommen.
Gehalt und Sozialleistungen sind im Mittelfeld
Sehr viel Müll und Produkte die neuwertig sind aber entsorgt werden aus welchen Gründen auch immer
Auch hier wieder je nach Team und Abteilung sehr gut und Freundlich, ist aber lange nicht überall so.
Sehr viele Langjährige Mitarbeiter sind Betriebsblind geworden und haben Angst vor Veränderungen leider. Jobwechsel wäre für viele mittlerweile unmöglich da diese sehr Engstirnig durch den Betrieb gehen, viele Gute Mitarbeiter flüchten da keine Änderung in Sicht ist
Leider sehr schlecht geworden, es handelt sich um frei erfundene Vorgesetzte zum Teil ohne Führungserfahrung oder irgendwelche Sozialkompetenz, man wird nicht ernst genommen.
Die Arbeitsbedingungen sind fortschrittlich und die nötigen Arbeitsmittel sind immer verfügbar
Hinter dem Rücken funktioniert diese sehr gut.
Diverse Stellen sind Praktisch nur von Männern besetzt
Die Aufgaben sind sehr interessant wenn man die Kaffeebranche kennt und gerne hat, die Technik ist sehr gut
Faire behandlung und grosse hilfsbereitschaft
Eher viel arbeit und nicht so flexibel
Eher viel arbeit in
Firma mit Potenzial.
Es werden zuviele nutzlose meetings abgehalten.
Hilferufe der Mitarbeiter beachten. Speziell wenn schon Mitarbeitende wegen einem Vorgesetzten die Firma verlassen haben.
Der Umgang ist nicht immer freundlich
Es werden Kaffemaschinen verkauft weltweit wie warme Weggli's.
Homeoffice ist möglich
Eher Schlecht als Gut
Langjährige Mitarbeiter geniessen einen hohen Status, leisten aber sehr wenig.
Nach einem halben Jahr hatte ich erstmal einen funktionablen Labtop. Es wird improvisiert.
Zeitgemäss und korrekt
Sehr gutes Produkt. Beste Kaffeemaschinen auf dem Markt!
Zentrale Lage.
Sehr gute Firmen-Events.
Mehr im Produktionsumfeld (Halle).
Hier wird das Geld verdient!
Arbeitsatmosphäre ist gut. Die Firma ist in den letzten zwei Jahre stark gewachsen.
Wie gesagt, die Firma ist stark gewachsen in den letzten Jahren. Finde echt schade, dass Mitarbeitende oder Ex- Mitarbeiter das Firmenimage so runterziehen. Nur wenn man mit dem Change-Prozess nicht einverstanden ist, sollte man nicht anderen die Schuld dafür geben.
Die Firma gibt viel Raum für Familie und hat grosses Verständnis.
Die Firma unterstützt Weiterbildungen. Auch hierfür hat man extra Stelle in der HR Abteilung definiert. Learning & Development Manager
Sehr gute Sozialleistungen. Neue Pensionskasse ist Top!
Wird viel für die Umwelt gemacht. Es gibt extra eine Stelle hierzu. Vorbildlich
Kollegenzusammenhalt ist gut.
Es gibt nach wie vor das klassische „Gärtchendenken“.
Ältere Mitarbeitende werden hier geschätzt. Sehr gute Prämien für die Dienstjahre.
Habe paar Vorgesetztenwechsel gehabt. Die Mitarbeitende können hier viel mitentscheiden und mitwirken.
Die Arbeitsumgebung ist nicht überall gleich.
In der Produktionshalle ist Handlungsbedarf! Im Winter ist es kalt und im Sommer zu warm. Auch die Büroräume in der Produktion, könnten Zeitgerecht gestaltet und renoviert werden, wie zum Beispiel die anderen Büros im Gebäude/ Turm.
Die Kommunikation ist gut und stufengerecht.
Ich denke bei der Schaerer ist die Gleichberechtigung gross geschrieben. Frauen gibt es auch in der GL und auch in anderen Führungsebenen.
Aufgaben sind vielseitig und Interessant. Firma ist stark gewachsen, die Prozesse sind teils nicht mehr dem Wachstum und der Zeit angepasst.
So verdient kununu Geld.