Danke Gott dass ich nicht mehr in dieser Firma arbeiten muss!
What I like about the employer
Wirklich gut finde ich am Arbeitgeber eigentlich nichts. Es gibt Punkte oder Bereiche die akzeptabel sind, aber das war's dann schon. Aber eines habe ich gut gefunden, der alljährliche Dezember-Event, die waren wirklich OK.
Ach ja, freie Parkplätze gibt es, ist doch was.
What I dislike about the employer
- Umgang mit den Angestellten, der Wahrheit und den Kunden ist schlecht
- Innovation auf PP-Folien, ansonsten werden Konkurenzprodukte kopiert, aber nicht mal das hat wirklich hin
- Pensionskasse, man kann es nur so formulieren, ist eine Katastrophe. Während andere mit 3% und mehr in den letzten Jahren ihre PK-Vermögen verzinst bekommen haben, dümpelte Diese bei der Schweizer AG zwischen 1% und 1.5%. Nur gut für die Firma dass es denn meisten egal ist, bis sie dann das böse Erwachen haben wenn sie pensioniert werden.
- Arbeitsklima ist schrecklich
- Keine wirkliche Zusammenarbeit, von oben wird "Teile und Hersche" gelebt
Suggestions for improvement
Da die Probleme dieser Firma sich jahrelang entwickelt und vergrössert haben, gibt es eigentlich nur eines:
Der ganze Betrieb müsste von Grund auf erneuert werden, in allen Bereichen. Ob das die jetzigen Verantwortlichen hinbekommen ist mehr als fraglich. Eigentlich halte ich die Firma für unrettbar, Sie wird je nach Verbrennungsquote der noch vorhandenen Ressourcen wohl in wenigen Jahren ihre Tore schliessen müssen.
Working atmosphere
Habe die Arbeitsatmosphäre als belastend wahrgenommen. Gelacht wurde selten, dafür sehr viel hinter dem Rücken der Verantwortlichkeiten geklagt. Dies, weil diese Verantwortlichen mehrheitlich damit beschäftigt waren, dem Firmenchef zu gefallen und ihm nach dem Mund zu reden. Selbstredend wurde intrigiert statt Ziele konsequent zu verfolgen. Also insgesamt eine Arbeitsatmosphäre die wohl keiner liebt. Man wird ständig nach der Meinung gefragt, aber wehe du sagst deine ehrliche Meinung. Finde zuerst raus, was gehört werden will und sag es, wenn du das willst bist genau richtig.
Communication
Kommunikation findet praktisch nur in eine Richtung statt, von oben nach unten. Was die Basis für gut hält interessiert nicht wirklich. Dass man aber so tut als wäre man ein Musterbetrieb macht eine Verbesserung unmöglich. Dies gilt eigentlich für alle Bereiche der Untermehmungsführung in dieser Firma.
Collegiality
Zusammenhalt existiert bestenfalls innerhalb der Teams, aber leider nicht wirklich zwischen den Teams oder interdisziplinär.
Work-Life Balance
Ja ist möglich wenn man sich von ehrgeizigen Zielen, auch Eigenen, distanziert und einfach macht was man gesagt bekommt. Wenn das befriedigt hat man einen Volltreffer gelandet. Denn niemand wird geadelt dass er etwas unternommen hat, aber wehe du unternimmt was, das nicht den Wünschen der Vorgesetzten entspricht.
Leadership behavior
Das Verhalten wird von ganz oben vorgegeben. Entsprechend verhalten sich die Vorgesetzen so als wäre der Betrieb eine Anstalt in der die Insassen nicht ganz für voll genommen werden und entsprechend bevormundet werden müssen. Leider findet keine 360 Grad Bewertung statt, es wird nur von oben nach unten bewertet, passt schlussendlich perfekt in das Puzzle.
Interesting tasks
Es hatte sehr interessante Projekte, ... mit Betonung auf hatte.
Equality
Wie ich es wahrgenommen habe, werden alle gleich (schlecht) behandelt. Nur einzelne, die vorübergehend in der Gunst des Firmenbesitzers stehen haben eine gewisse bevorzugte Stellung.
Interaction with older colleagues
Diese werden nicht besser oder schlechter gehalten wie jüngere Mitarbeiter, aber eben auf tiefem Niveau.
Working conditions
Unterdurchschnittlich, alle, ausser das Kader, muss in nicht lärmgedämmten Grossraumbüros arbeiten, vieles ist verglast und erzeugt ein unangehmes Raumklima. Das Attrium ist vor allem wohl dafür da, Besucher zu beeindrucken, verschlingt aber die Hälfte des Raumes.
Environmental and social responsibility
Sehr unterentwickelt, mehr leere Versprechungen als Taten. Vor allem das Sozialbewusstsein ist völlig unterentwickelt. Dies hatte ich in unserer Zeit kaum mehr für möglich gehalten. Aber auch hier weiss ich nun meine ehemaligen Arbeitgeber umso mehr zu schätzen.
Salary/Benefits
Sozialleistung orientieren sich nach dem gesetzlichen Minimum. War der erste Arbeitgeber bei dem ich einen gesetzlichen Feiertags nachholen musste weil er nur acht bezahlen wollte. Dafür lernte ich meine ehemaligen Arbeitgeber umso mehr zu schätzen, war einfach selbstverständlich, dass gesetzliche Feiertags bezahlt waren auch wenn es 14 waren und gesetzlich nur acht bezahlt werden müssen von einem Arbeitgeber. Aber das ist nur ein Punkt unter vielen bei denen ich Abstriche machen musste. Tempi passati für mich, zum Glück.
Image
Kaum vorstellbar, dass Personen die mehr als ein Jahr bei dieser Firma gearbeitet haben stolz darauf sind für diese Firma zu arbeiten. Je mehr man mitbekommt was das für eine Firma ist, umso mehr schämt man sich dort zu arbeiten.
Career/Professional development
Es gab in meiner Zeit ein paar Ausnahmen die eine Weiterbildung machten und auch unterstützt wurden. Aber eben, Ausnahmen. Ich hatte das Gefühl, dass man die Leute ausquetscht und danach entsorgt um neues frisches Personal zu rekrutieren. Wenn man eine Fluktuationsrate von gegen 30% hat, sagt das mehr als 1000 Worte