Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2024. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 11.11.2025
Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft wird von ihren Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden der kollegiale Zusammenhalt mit hilfsbereiten Kolleg:innen und die flexible Work-Life-Balance mit anpassbaren Arbeitsmodellen. Die Arbeitsbedingungen sind modern und komfortabel ausgestattet. Auch wenn die Führungskultur überwiegend als respektvoll und verständnisvoll beschrieben wird, gibt es einige kritische Stimmen, die unklare Kommunikation und Diskrepanzen zwischen Worten und Taten bemängeln. Bei den Karrieremöglichkeiten und der Gehaltspolitik zeigt sich ein gemischtes Bild – die Sozialleistungen werden als gut empfunden, während manche Mitarbeiter:innen sich bei Weiterbildungen und Beförderungen mehr Transparenz und Fairness wünschen.
Gut finden Arbeitnehmende:
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Führungskultur bei der Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft wird überwiegend positiv bewertet. Mitarbeiter:innen schätzen besonders die aufmerksamen und verständnisvollen Vorgesetzten, die auch in schwierigen Situationen unterstützend wirken. Es wird hervorgehoben, dass die Führungskräfte respektvoll und kollegial agieren, ihren Teams vertrauen und eine Kommunikation auf Augenhöhe pflegen. Besonders positiv wird die gute Balance zwischen Beruf und Familie erwähnt, für die viele Vorgesetzte großes Verständnis zeigen.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die eine Diskrepanz zwischen Worten und Taten bei einigen Führungskräften bemängeln. Einige Mitarbeiter:innen berichten von selbstbezogenen Führungskräften sowie einer problematischen Führungsstruktur mit ständigem "Bossing". Vereinzelt werden sogar respektloses Verhalten und Diskriminierung angesprochen. Zwischen verschiedenen Hierarchieebenen wird ein Unterschied wahrgenommen – während die unteren Ränge als zusammenhaltend beschrieben werden, scheint in höheren Positionen teilweise weniger Kontakt zu bestehen.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Viele Beschäftigte schätzen die angenehme kollegiale Atmosphäre, in der Wertschätzung und ein respektvoller Umgang gelebt werden. Einige Bewertungen beschreiben die Arbeitsumgebung als ruhig und angenehm. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Einige Mitarbeiter:innen bemängeln eine hierarchische Führungsstruktur und das Fehlen einer Fehlerkultur. In wenigen Fällen wird die Führungskompetenz einzelner Vorgesetzter kritisiert, denen mangelndes Vertrauen, fehlende Fairness und willkürliche Anpassung von Zuständigkeiten vorgeworfen wird. Obwohl die Atmosphäre generell als gut empfunden wird, berichten einige Mitarbeiter:innen von gelegentlichem Druck bei der Arbeit.
Die Work-Life-Balance bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft wird von den Mitarbeiter:innen durchgehend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird das Flexzeitmodell, das tatsächlich gelebt werden kann und maßgeblich zur Zufriedenheit beiträgt. Die flexiblen Arbeitsmodelle erlauben es den Angestellten, ihren Beschäftigungsgrad zwischen 40% und 100% zu wählen, was eine individuelle Anpassung an persönliche Bedürfnisse ermöglicht. Auch bei hoher Arbeitsbelastung wird die Balance zwischen Beruf und Privatleben wertgeschätzt, wobei Verständnis für familiäre Verpflichtungen, die Möglichkeit zum Home Office und zeitliche Flexibilität als besonders positiv empfunden werden. Die Mitarbeiter:innen schätzen zudem die hohe Eigenverantwortung und die zahlreichen zur Verfügung stehenden Ressourcen.
Die Aufgabengestaltung bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Viele schätzen besonders die Vielseitigkeit ihrer Tätigkeiten, die als abwechslungsreich, spannend und herausfordernd beschrieben werden. Einige Mitarbeiter:innen heben hervor, dass ihre Aufgaben klar definiert sind und gut umgesetzt werden können, was als angenehmer Aspekt der Arbeit wahrgenommen wird. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die von Monotonie berichten oder mangelnde Klarheit bei Zielsetzungen und Visionen der Führungsebene bemängeln. Diese Unklarheiten führen laut einigen Bewertungen zu Projektverzögerungen und erschweren die Weiterentwicklung im Team.
513 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
379 Mitarbeiter:innen haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 87 Bewertungen nicht weiterempfohlen.
Stark im Wandel begriffen
2,4
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Mobiliar Versicherung in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen, den Austausch.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hierarchische Führung, mangelnde Unterstützung, man darf die Meinung nicht offen sagen. Wenn man was sagt, wird man kaputt gemacht und gemobbt. Auf Mitarbeiter ab 37 wird nicht mehr geachtet, diese werden nicht mehr gefördert.
Verbesserungsvorschläge
Das People Lead Konstrukt überdenken….Bossing nicht akzeptieren. Work Life Balance genauer anschauen - als Unternehmen und HR.
Arbeitsatmosphäre
Hierarchische Führung…keine Fehlerkultur.
Image
Auch hier, Aussen top - Innen Flop
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gegen Aussen top, innen Flop
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden nach Gutdünken des Vorgesetzten bezahlt. Beförderungen werden ebenso gehandhabt - Lieblinge bekommen alles. Die anderen werden abgesägt.
Vorgesetztenverhalten
Das Konstrukt ist katastrophal, Bossing an der Tagesordnung.
Arbeitsbedingungen
Sehr laut im Grossraumbüro
Kommunikation
Man erfährt erst spät, was Sache ist. Zudem kommunizieren einige Vorgesetzte intransparent.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Mobiliar Versicherung in Bern gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Work-Life-Balance
Da trägt auch jeder eine hohe Eigenverantwortung. Wenn man will, gibt es unzählige Hilfsmittel bei der Mobiliar.
Guten Tag Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, die Mobiliar als Arbeitgeberin zu bewerten. Ihre positive Rückmeldung freut uns sehr. Beste Grüsse, die Mobiliar
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Attraktiver Arbeitgeber, modern, dynamisch mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und angenehmem Arbeitsklima
4,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Recht / Steuern bei Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Stabiler Arbeitgeber mit gutem Image und guten Sozialleistungen sowie attraktiven Büros. Arbeitnehmerbindung wird auch außerhalb des Büros durch spezielle Anlässe gefördert.
Besonders positif habe ich meine Vorgesetzten und die Personalabteilung erlebt, die sehr verständnisvoll und unterstützend waren in einer Ausnahmesituation. Sie Haaren wahre Menschlichkeit und Mitarbeiternaehe gezeigt.
Ich persönlich kann die Mobiliar als stabilen und modernen Arbeitgeber grds. empfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Ich habe bei der Mobiliar eine sehr positive Erfahrung gemacht (insbesondere mit den Arbeitskollegen und einem respektvollen und klar strukturierten Arbeitsumfeld), die ich gerne länger fortgesetzt hätte. Aus privaten Gründen haben mich die Wege woanders hingeführt.
Arbeitsatmosphäre
Angenehme kollegiale Atmosphäre
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitsmodelle sind einer guten work-Life-Balance zutraeglich. Die Arbeitsbelastung hängt sicherlich von der jeweiligen Position/Abteilung ab. Meine Erfahrung war sehr positif.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dazu fällt mir nichts konkretes ein
Kollegenzusammenhalt
Sicherlich je nach Team. Grundsätzlich werden Aktivitäten auch außerhalb des Büros für den Zusammenhalt und zur Vernetzung gefördert. Inwiefern diese die Nähe zu Kollegen tatsächlich verstärken, hängt selbstverständlich vom Interesse und der Offenheit eines jeden Einzelnen ab. In meinem Fall empfand ich das Arbeitsklima sehr angenehm und kollegial
Umgang mit älteren Kollegen
Ich fand den Umgang mit älteren Kollegen komplett gleich wie mit anderen Kollegen. Kein Unterschied
Vorgesetztenverhalten
Sicherlich je nach Team und je nach direktem Vorgesetzten. In meinem Fall war es respektvoll und kollaborativ. Ich habe das Verhalten meiner Vorgesetzten geschätzt.
Arbeitsbedingungen
Gutes modernes Equipment wie verstellbare Tische etc. Strukturiertes und effizientes Arbeiten. Ich fand es top.
Kommunikation
Klare, direkte und effiziente Kommunikation
Gehalt/Sozialleistungen
Gut
Gleichberechtigung
Ich fand das Arbeitsklima komplett gleichberechtigt und positif.
Interessante Aufgaben
In meinem Fall waren die Aufgaben weitgehend interessant und klar definiert, was ich positif empfand.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, die Mobiliar als Arbeitgeberin zu bewerten. Es freut uns sehr, dass es dir hier so gut gefallen hat! Liebe Grüsse und einen schönen Tag, die Mobiliar
Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Super Arbeitsort - bis auf ein paar Kleinigkeiten
3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Die Mobiliar, Generalagentur Ausserrhoden in Herisau gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Menschlich, Sozial, Hilfsbereit, Marktgerechte Entlöhnung, Weiterbildungsmöglichkeiten vorhanden aber die Umsetzung ins praktische eher schwierig - Positionen alle besetzt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Grundsätzlich wie erwähnt - die Kommunikation in der Teamleitung
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation und Arbeitsaufteilung Teamleiter - Verbesserungsbedarf vorhanden, im Grossen und Ganzen ist es Okay
Guten Tag Vielen Dank für die Bewertung. Es freut uns sehr, dass sie gerne bei uns arbeiten. Freundliche Grüsse, die Mobiliar
nettes Team, mobbende Vorgesetzte
2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft in Bern gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe gerade eine aktuelle Bewertung gelesen - offensichtlich hat sich in 15 Jahren im Grunde nichts geändert. Eine Aussage meiner damaligen neuen Teamleiterin bleibt mir unvergessen: "Ein KV ist so gut wie ein Informatik-Studium!" - das ist wortwörtlich zitiert! Folge: Wer einen anderen Job fand ist gegangen.
Verbesserungsvorschläge
Mobbing unterbinden und verhindern statt belohnen Schulung Kader in Verantwortung für Mitarbeiter Schulung und Überprüfung Kader in Mitarbeiterführung Aus heiterem Himmel kommende Kündigungen vorher überdenken. Das ist laut Bundesgericht "unanständig, aber legal"
Guten Tag Besten Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben uns zu bewerten. Es tut uns leid, dass Sie mit uns nicht zufrieden sind. Wir würden gerne mehr über die von Ihnen angesprochenen Punkte erfahren, kontaktieren Sie gerne den HR-Manager oder die HR-Managerin Ihres Vertrauens.
Mobiliar punktet mit Fairness – scheitert aber an einzelnen Führungskräften.
1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 im Bereich PR / Kommunikation bei Mobiliar in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
In anderen Abteilungen hatte ich das Glück, inspirierende und motivierte Kolleg:innen kennenzulernen, die einen positiven Einfluss auf das Arbeitsklima und die Unternehmenskultur hatten. Ich möchte auch die Marketingabteilung loben, die mit ihren kreativen und oft humorvollen Werbungen immer wieder für gute Stimmung sorgt. Diese Art von kreativer Kommunikation trägt dazu bei, dass die Marke der Mobiliar auf eine sehr sympathische und einprägsame Weise wahrgenommen wird. Ich möchte auch die Menschen in der Küche und bei der Reinigung loben, die stets für eine angenehme Ästhetik und ein tolles Geschmackserlebnis gesorgt haben. Ihre Arbeit hat den Arbeitsalltag wirklich bereichert und dafür gesorgt, dass das Umfeld stets einladend und ansprechend war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen und Führungskräften war oft unklar und uneinheitlich. Entscheidungen wurden oft ohne ausreichende Erklärung getroffen, und Feedback wurde nicht ernst genommen – besonders wenn es um Probleme mit Führungskräften ging. Darüber hinaus fehlte es an klaren Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, besonders für Quereinsteiger:innen oder Mitarbeitende mit mehr Erfahrung.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeitende sollten nicht ausschliesslich auf ihre direkten Vorgesetzten angewiesen sein, wenn sie Kritik oder Probleme ansprechen möchten – besonders dann nicht, wenn es genau um diese Person geht. Führungskräfte in ihrer Verantwortung stärken, um Mitarbeitende zu entlasten und zu unterstützen. Es braucht unabhängige und vertrauenswürdige Ansprechpersonen, z. B. interne Mediator:innen, Vertrauensstellen oder externe Ombudsstellen. Beschwerden oder Hinweise sollten vertraulich behandelt werden, ohne dass Mitarbeitende danach in ein schlechtes Licht gestellt oder als „schwierig“ abgestempelt werden. Kultur der Offenheit fördern, in der Kritik nicht als Angriff, sondern als Chance zur Verbesserung gesehen wird. Klare Prioritäten und Prozesse etablieren, um Chaos und Überforderung zu vermeiden. Karrierepfade transparent machen, auch für Mitarbeitende 40+. Förderprogramme für alle Altersgruppen anbieten, nicht nur für Lernende oder Young Talents. Quereinsteiger:innen wirklich integrieren, durch klare Strukturen, Begleitung und Lernangebote. Mitarbeitende aktiv bei ihrer Entwicklung begleiten, statt ihnen nur Standardkurse anzubieten. Zweite/dritte Generation mit Migrationshintergrund als Teil der Schweizer Realität anerkennen, nicht nur statistisch aufführen. Probleme nicht unter den Teppich kehren, sondern offen benennen und Lösungen erarbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Die Vorgesetzte fordert Respekt von ihrem Team, ist jedoch selbst nicht bereit, ein konstruktives Gespräch zu führen. Das Vertrauen in ihre Führung ist praktisch nicht vorhanden, da Worte und Taten oft nicht übereinstimmen. So betont sie zwar, dass Fehler erlaubt seien – doch sobald ein Missgeschick passiert oder ein Mangel auftritt, folgt prompt ein Brief von der HR-Abteilung oder unnötige Sitzungen, wo das Problem nicht gelöst wird.
Eine funktionierende Feedbackkultur existiert nicht. Struktur fehlt ebenfalls: Es ist unklar, wer wofür zuständig ist, denn die Vorgesetzte macht keinen Unterschied zwischen ihren Aufgaben und denen des Teams. Je nach Situation passt sie Zuständigkeiten und Abläufe beliebig an – mit der Begründung, dass sie „kreativ“ arbeiten müsse.
Während vom Team erwartet wird, sich strikt an Regeln zu halten, sieht sie sich selbst als Vorbild, ohne diese Rolle mit entsprechendem Verhalten zu untermauern. Sie macht, was ihr gefällt, unabhängig von Vorgaben oder Absprachen.
Image
Das Image der Mobiliar ist sehr positiv – nach aussen hin wirkt alles modern, sozial, verantwortungsvoll. Intern habe ich jedoch auch erlebt, dass dieses Bild nicht überall mit der gelebten Realität übereinstimmt.
Work-Life-Balance
In bestimmten Monaten war eine gesunde Work-Life-Balance kaum möglich. Pausen konnten oft nicht eingehalten werden, Überstunden waren an der Tagesordnung und Erholungszeiten blieben auf der Strecke: fehlenden Ressourcen, unklaren Prioritäten und mangelnder Unterstützung durch die Vorgesetzte sind bei diesen Zeiten in Tagesordnung.
Statt Prozesse zu schaffen, die eine faire Verteilung der Arbeit ermöglichen, wurde die gesamte Verantwortung an die Mitarbeitenden übertragen. Probleme wurden individualisiert, obwohl es sich oft um strukturelle Mängel handelte. Ohne Prozesslandschaften, ohne Prioritätenliste und ohne aktive Führung war es fast unmöglich, effizient und gleichzeitig gesund zu arbeiten.
Die Führungskraft zeigte in dieser Hinsicht wenig Initiative, da es für sie offenbar „zu viel Aufwand“ bedeutete, sich mit Arbeitsverteilung und nachhaltiger Organisation zu beschäftigen. Dieses Verhalten führte nicht nur zu Überlastung, sondern auch zu Frustration und dem Gefühl, mit Problemen allein gelassen zu werden.
Karriere/Weiterbildung
Die Mobiliar bietet punktuell Möglichkeiten zur Weiterbildung, allerdings fehlte mir eine langfristige, individuell abgestimmte Karrierebegleitung. Die Talentförderung liegt erkennbar im Fokus – besonders bei jüngeren Mitarbeitenden –, während für erfahrene Mitarbeitende weniger systematische Entwicklungsperspektiven geboten wurden.
Obwohl intern kommuniziert wurde, dass Quereinsteiger:innen willkommen sind, habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass dieses Versprechen nicht konsequent gelebt wird. Als ich Interesse an einem Bereichswechsel zeigte, wurde mir offen gesagt, dass diese Offenheit vor allem Teil der Aussendarstellung sei – tatsächlich wolle man lieber vollständig ausgebildete Fachkräfte. Das war enttäuschend, da es dem Bild widerspricht, das das Unternehmen selbst vermittelt.
Gehalt/Sozialleistungen
Was die Vergütung betrifft, zahlt die Mobiliar ziemlich fair und wahrscheinlich auch marktkonform, teilweise sogar überdurchschnittlich. Ob ich fair bezahlt wurde, kann ich nicht sagen. Ich habe mehr Aufgaben umgesetzt als in Vertrag standen- und diesen wurden jedoch nicht bezahlt. Jeder muss selber entscheiden, ob es fair ist.
Falls ich die Aufgaben hätte verweigert, hätte man mir gekündigt- wie meinen Kollegen angedroht wurde.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Grundsätzlich nehme ich das soziale Bewusstsein bei der Mobiliar als positiv wahr. Es gibt Programme, die gesellschaftliches Engagement fördern, und es wird insgesamt Wert auf einen respektvollen Umgang gelegt. Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist der Umgang mit Mitarbeitenden: Gute, engagierte Mitarbeitende müssen das Unternehmen verlassen, während inkompetente oder destruktive Führungskräfte weitergetragen werden, oft bis der Schaden nicht mehr zu übersehen ist. Das hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass Machtpositionen im Unternehmen eine Art Schutzschild bieten, den normale Mitarbeitende nicht haben – unabhängig von Leistung oder Verhalten. Auch Unterstützung durch HR oder höhere Führungsebenen fehlte, wenn es um den konstruktiven Umgang mit solchen Situationen ging. Warum das so ist, kann ich nicht beurteilen – ich bin keine Führungskraft. Was mich besonders enttäuscht hat: Nach aussen wird ein sehr positives Bild vermittelt, mit Kampagnen, die suggerieren, dass alles hervorragend läuft – intern fühlte sich das aber oft nicht authentisch an. Für mich hinterlässt das ein Gefühl von Widersprüchlichkeit und Enttäuschung – weil ich anfangs wirklich daran glaubte.
Kollegenzusammenhalt
Im Team funktionierte die Zusammenarbeit auf beruflicher Ebene grundsätzlich sehr gut – insbesondere im Hinblick auf Respekt, Wertschätzung und Verlässlichkeit im Umgang miteinander. Diese positive Dynamik bestand allerdings ohne Einfluss der Vorgesetzten und entwickelte sich eher aus der Eigenverantwortung der Teammitglieder heraus.
Gleichzeitig fehlte im Team oftmals das Bewusstsein dafür, wie ein privates Unternehmen wirtschaftlich funktioniert. Aspekte wie finanzielle Nachhaltigkeit, effiziente Planung oder unternehmerisches Denken wurden kaum mitgedacht. Entsprechend blieb Potenzial ungenutzt, sich im Sinne des Unternehmens weiterzuentwickeln oder Arbeitsabläufe zu optimieren.
Ein weiteres Defizit war das mangelnde Verständnis für teamübergreifende Verantwortung. Wenn bestimmte Teammitglieder keine ausreichende Unterstützung erhielten oder Ungleichbehandlungen durch die Führung sichtbar wurden, reagierten viele mit Rückzug statt mit Solidarität. Aus Angst vor negativen Konsequenzen – etwa Problemen mit der Vorgesetzten oder dem Verlust persönlicher Vorteile – wurde selten offen Stellung bezogen. Dies führte dazu, dass bestehende Missstände bestehen blieben. Ich bin gegangen.
Umgang mit älteren Kollegen
Meiner Meinung nach fehlt es bei der Mobiliar an weiterentwickelten Konzepten, die insbesondere ältere Mitarbeitende und Rentner stärker einbinden – vor allem in einer Zeit, in der der Fachkräftemangel immer drängender wird. Während die HR-Abteilung verstärkt auf die Rekrutierung junger Talente setzt und Programme für Lehrlinge fördert, wurde für Mitarbeitende ab 40 Jahren bisher kein spezielles Förderprogramm angeboten. Der allgemeine Umgang mit älteren Kollegen ist zwar positiv, aber es gibt noch Potenzial, diese wertvolle Erfahrung in die zukünftige Entwicklung des Unternehmens stärker zu integrieren.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten meiner Vorgesetzten zeichnete sich durch eine klare Diskrepanz zwischen ihren Worten und Taten aus. Sie gab vor, mit uns auf Augenhöhe zu arbeiten, doch in der Praxis zeigte sie kaum Interesse an unseren Aufgaben und delegierte Anweisungen oftmals von oben herab. Wenn Unterstützung benötigt wurde, bedeutete dies nicht selten, ein Risiko einzugehen – sei es durch die Möglichkeit, einen HR-Brief zu erhalten oder in Jahresgesprächen den Vorwurf zu hören, nicht stressresistent genug zu sein oder bestimmte Aufgaben nicht erledigt zu haben.
In Fällen, in denen ich selbst Entscheidungen traf, lobte sie mich zunächst vor dem Team. Doch zu einem späteren Zeitpunkt warf sie mir vor, diese Entscheidungen ohne Rücksprache mit ihr getroffen zu haben – obwohl sie entweder im Urlaub war oder bereits seit Jahren zögerte, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Bei Konflikten neigte sie dazu, entweder direkt anzugreifen oder hinterhältig zu handeln, was das Vertrauen im Team erheblich untergrub. Wertschätzung liess sich meine Vorgesetzte KI zusammenfassen. Als Vorbild fungierte sie nur bedingt, da sie sich nicht an die gleichen Regeln hielt, die von uns verlangt wurden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsumgebung bei der Mobiliar zeigt sich als Mischung aus echter Fröhlichkeit und einer Art doppelzüngige Heuchlerei Z. B. Einigen Abteilungen habe ich Engagement getroffen, die Menschen unterstützen sich gegenseitig und werden von inspirierenden Führungskräften begleitet. Dort herrscht ein spürbar positiver Teamgeist und echtes Miteinander. Gleichzeitig wird unternehmensweit eine sehr einseitige Darstellung der Realität gefördert: Probleme und Missstände dürfen selten offen angesprochen werden, ohne dass dies negative Folgen hat. Kritik wird schnell als illoyal wahrgenommen, was dazu führt, dass viele Mitarbeitende sich zurückhalten – auch wenn sie konstruktive Vorschläge hätten. Ein Beispiel dafür ist die interne Kommunikation bei Umstrukturierungen: Wenn Abteilungen geschlossen oder Stellen abgebaut werden, darf intern nicht von „Kündigungen“ gesprochen werden, sondern lediglich von einer „Neuausrichtung“. Diese Sprachregelungen tragen dazu bei, dass Unsicherheit entsteht und das Vertrauen in die Offenheit des Unternehmens leidet. Diese Kluft zwischen Aussenwirkung und gelebter Realität ist spürbar und nicht jeder findet darin sein Platz.
Kommunikation
Kommunikation wird am Arbeitsplatz grossgeschrieben, in der Praxis jedoch kaum gelebt. Die Kommunikation von Seiten der Vorgesetzten fehlt nahezu vollständig. Informationen aus Führungssitzungen werden nicht an das Team weitergegeben – es sei denn, HR oder die höhere Führungsebene verlangen es ausdrücklich. Eine klare Prioritätensetzung ist nicht erkennbar. Statt strukturierter Arbeitsweise herrscht häufig ein unkoordiniertes Vorgehen, obwohl das Team sich ausdrücklich Prozesse und Leitlinien wünscht. Absprachen werden von der Vorgesetzten regelmässig vergessen oder ignoriert. Aufgrund der Angst vor möglichen Konsequenzen äussern nur wenige Teammitglieder offen ihre Bedenken, obwohl viele darunter leiden. In Konfliktsituationen zählt ausschliesslich die Sichtweise der Vorgesetzten. Gespräche finden nicht auf Augenhöhe statt, sondern werden oft in einem autoritären Ton geführt – ohne Begründungen oder nachvollziehbare Erklärungen. Z. B. Zwei Monate vor meinem Jahresgespräch wurde mir gesagt, ich sei „über meine Stelle hinausgewachsen“ und solle mich nach einer neuen Herausforderung umsehen. Im Jahresgespräch wurde mir aber mitgeteilt, ich hätte „keine besonderen Fähigkeiten“.
Gleichberechtigung
Obwohl das Unternehmen stolz darauf ist, 39 Nationalitäten unter seinen Mitarbeitenden zu haben, zeigt sich, dass Vielfalt in der Praxis nur begrenzt gelebt wird. Der Grossteil der Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund ist in untergeordneten und wenig sichtbaren Positionen beschäftigt – wie in der Küche oder der Putzabteilung. In vielen Fällen handelt es sich dabei um Menschen, die erst kürzlich in die Schweiz gekommen sind oder die aus benachteiligten sozialen Schichten stammen. Obwohl viele Mitarbeitende aus der zweiten oder dritten Generation stammen und in der Schweiz geboren sind, werden sie weiterhin oft als "die Anderen" wahrgenommen, obwohl ihre 39 Nationalität eine rein formale Bezeichnung darstellt- sie sind vom Geburt an in der Schweiz.
Interessante Aufgaben
Als ich nach meinem ersten Jahr fragte, wie ich mich weiterentwickeln könne, schlug mein Chef einen PowerPoint-Kurs vor. Diese Antwort zeigte deutlich, dass ihr konkrete Ideen und Visionen für die Weiterentwicklung der Abteilung fehlten. Es war offensichtlich, dass sie keine klare Vorstellung davon hatte, wie wir als Team wachsen und uns an neuen Herausforderungen orientieren könnten.
Ein weiteres Beispiel für das Fehlen einer klaren Zielsetzung war z. B. das Jahresziel zur KI-Entwicklung im Team. Doch auch hier waren die grundlegenden Fragen – wie wir den Erfolg messen, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist und welches das übergeordnete Ziel ist – komplett unklar. Das führte dazu, dass ein Projekt, das maximal einen Monat in Anspruch hätte nehmen sollen, anderthalb Jahre in Anspruch nahm.
Wie kann jemand als Führungskraft das Team unterstützen, wenn er nicht einmal in der Lage ist, klare Ziele für die Abteilung zu setzen und diese systematisch umzusetzen? Eine solche Unsicherheit in der Führung erschwert nicht nur die persönliche Weiterentwicklung, sondern auch den gesamten Fortschritt der Abteilung.
Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemaliger Kollege – Besten Dank für deine Bewertung. Dein ausführliches Feedback stimmt uns nachdenklich. Wir sind uns bewusst, wie wichtig Führungskräfte sind und welch grossen Einfluss sie mit guter Führung auf das Team und die Motivation haben. Deshalb investieren wir sehr viel in Führungsaus- und -weiterbildung. Ebenso wichtig ist uns auch der Respekt und die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden. Es tut uns deshalb leid, dass du diesbezüglich andere Erfahrungen gemacht hast. Damit wir uns verbessern können und um noch mehr über deine Situation zu erfahren, würden wir uns über einen persönlichen Austausch sehr freuen. Wende dich doch an einen HR Manager deines Vertrauens.
Basierend auf 639 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft durchschnittlich mit 4,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Versicherung (3,9 Punkte). 77% der Bewertenden würden Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 639 Bewertungen gefallen die Faktoren Image, Interessante Aufgaben und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 639 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.