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Bewertung

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Sehr enttäuschende Erfahrung – fehlende Transparenz und Wertschätzung

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Horgen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

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Verbesserungsvorschläge

Sehr enttäuschende Erfahrung – fehlende Transparenz und Wertschätzung
Ich war rund zwei Jahre als Arztsekretärin tätig und bin mit viel Motivation, Engagement und dem Wunsch gestartet, meinen Beitrag zu leisten. Leider war bereits der Einstieg schwierig. Statt einer konstruktiven Einarbeitung hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass vor allem nach Fehlern gesucht wurde, anstatt meine Erfahrung und meine Fähigkeiten zu erkennen und zu fördern.
Mit der Zeit dachte ich, dass sich die Situation verbessert hätte. Im Nachhinein musste ich jedoch feststellen, dass vieles nicht offen angesprochen wurde. Es gab keine Teamsitzungen, in denen Probleme, Abläufe oder Zusammenarbeit gemeinsam hätten besprochen werden können. ZU Unbequem für die Vorgestzte, stattdessen fanden heimliche Gespräche immer wieder in ihrem Büro statt, ohne dass die betroffenen Personen einbezogen wurden. Aus meiner Sicht fehlte dadurch eine offene und faire Kommunikation.
Besonders belastend war für mich die Erfahrung mit einer Mitarbeiterin, bei der ich das Gefühl hatte, dass hinter meinem Rücken gegen mich gearbeitet wurde. Ich habe diese Situation als sehr belastend empfunden und schliesslich schriftlich bei der Führung, dem Chefarzt und HR angesprochen. Ich habe erwartet, dass die Situation gemeinsam angeschaut und geklärt wird. Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass sich die Situation gegen mich entwickelte und alles anders dargestellt wurde.
Auch der Umgang mit unterschiedlichen Arbeitsweisen im Team hat mich sehr enttäuscht. Während ich grossen Wert darauf gelegt habe, meine Aufgaben zuverlässig, vollständig und termingerecht zu erledigen, habe ich erlebt, dass andere Mitarbeitende trotz wiederholter privater Themen viel Unterstützung und Verständnis erhielten, während gleichzeitig aus meiner Sicht Aufgaben nicht immer zuverlässig erledigt wurden. Auch der Umgang mit Arbeitszeiten und Überstunden wurde meiner Wahrnehmung nach nicht für alle gleich gehandhabt. Beispielsweise wurden zusätzliche Stunden geleistet, eher kommen und dann noch später gehen ohne Begründung (Oh doch Begründung war sie braucht paar Stunden wegen ihrer privaten Probleme). Auch das habe ich angesprochen, wird akzeptiert…Für mich ist es Betrug…
Auch Aufgaben, die weitergegeben habe, weil ich den nächsten Tag frei hatte wurden nicht erledigt, ups vergessen. Besonders schwer wiegt für mich, dass es dabei auch um Aufgaben im Zusammenhang mit Patientinnen und Patienten ging. Ich habe erlebt, dass gewisse Dinge nicht erledigt wurden, obwohl sie wichtig gewesen wären. Gerade bei schwerkranken Menschen erwarte ich eine hohe Verlässlichkeit und Verantwortung.
Was mich bis heute enttäuscht, ist der Umgang mit Verbesserungsvorschlägen und Veränderungen. Ich bin jemand, der Prozesse hinterfragt, mitdenkt und gerne Verbesserungen einbringt. Leider hatte ich oft den Eindruck, dass Veränderungen nicht gewünscht waren und lieber an alten Strukturen festgehalten wurde – auch wenn moderne und effizientere Arbeitsweisen möglich wären und Entlastung gebracht hätten. Die Alteingesessenen müssen sich ja dann umstellen, lieber weiter wie vor 20 Jahren…
Am Ende wurde mein Arbeitsverhältnis beendet, nachdem ich diese Themenund das Mobbing gegen mich angesprochen hatte. Zurück bleibt bei mir vor allem die Enttäuschung darüber, dass offene Gespräche und eine gemeinsame Lösung nicht möglich waren. Stattdessen hatte ich erneut den Eindruck, dass Gespräche ohne meine Beteiligung geführt wurden.
Ich habe während meiner Zeit sehr viel Einsatz gezeigt: Ich habe schwierige Patientensituationen aufgefangen, das Spital nach aussen vertreten, neue Mitarbeitende eingearbeitet und immer versucht, Lösungen zu finden. Umso enttäuschender ist es, wenn dieses Engagement am Ende keine entsprechende Wertschätzung erfährt. Und man nicht mal die gesamte Prämie dafür erhält.
Das Spital hat eine moderne Infrastruktur und grosses Potenzial. Aus meiner Sicht braucht es jedoch mehr Transparenz, Mut zur offenen Kommunikation und eine Führungskultur, in der Probleme angesprochen und gemeinsam gelöst werden können.
Diese Erfahrung hat mich menschlich sehr enttäuscht. Und ich habe noch immer damit zu kämpfen, wieder zu verrauen. Ich hoffe, dass zukünftige Mitarbeitende mehr offene Kommunikation, Fairness und Wertschätzung erleben dürfen.

Kollegenzusammenhalt

Wir haben und im Team gut verstanden, eine brachte Unruhe…und alle anderen hielten sich raus…da die Unruhestifterin einen grossen Stellenwert hatte bei der Vorgesetzten. nur hintenrum wurde getuschelt…schade …aber Teamsitzungen gab es nicht , zu unangenehm wahrscheinlich...

Vorgesetztenverhalten

Meine Erfahrung mit dem Vorgesetztenverhalten war leider sehr enttäuschend. Ich hätte mir mehr offene Kommunikation, Transparenz und die Bereitschaft gewünscht, Konflikte direkt mit den betroffenen Personen zu besprechen.
Aus meiner Sicht fanden wichtige Gespräche häufig ohne Einbezug der betreffenden Mitarbeitenden statt. Dadurch entstand bei mir das Gefühl, dass Situationen nicht gemeinsam geklärt, sondern einseitig beurteilt wurden. Als ich meine Bedenken und meine Wahrnehmung bezüglich der Zusammenarbeit schriftlich bei der Führung, dem Chefarzt und HR angesprochen habe, fühlte ich mich nicht ernst genommen.
Besonders enttäuschend war für mich, dass ich trotz meines Engagements, meiner Einsatzbereitschaft und meiner Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, am Ende keine faire Möglichkeit gesehen habe, die Situation gemeinsam zu klären.
Ich hätte mir eine Führung gewünscht, die zuhört, unterschiedliche Sichtweisen einholt und Probleme offen anspricht, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Kommunikation

gab es nicht , nur im stillen Kämmerlein….

Gleichberechtigung

Aus meiner persönlichen Erfahrung habe ich Gleichberechtigung im Arbeitsalltag nicht immer erlebt. Ich hatte den Eindruck, dass Mitarbeitende unterschiedlich behandelt wurden und nicht für alle die gleichen Massstäbe galten. Während manche Anliegen viel Verständnis und Unterstützung erhielten, wurden andere Sichtweisen oder kritische Rückmeldungen weniger berücksichtigt.
Ich hätte mir mehr Transparenz, offene Kommunikation und eine faire Behandlung aller Mitarbeitenden gewünscht – unabhängig davon, wie lange jemand im Unternehmen ist oder wie gut jemand ins bestehende System passt.


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Arbeitgeber-Kommentar

HR-TeamHR

Herzlichen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Wir bedauern, dass du deine Zeit bei uns als enttäuschend erlebt hast. Deine Rückmeldungen zu Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit nehmen wir ernst. Ein offener und respektvoller Umgang ist uns wichtig. Dein Feedback hilft uns, mögliche Entwicklungspotenziale zu erkennen.

Herzliche Grüsse aus dem HR-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.